Do 30. Dezember 2021 - So 2. Januar 2022: Chinesischer Nationalzirkus/ Veranstalter PR Büro Schoregge | China Girl – Love is stronger than blood

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Absage Clown
Zirkus | Do 30. Dezember 2021 bis Sa 1. Januar 2022 | 16 + 20 Uhr | So 2. Januar 2022 | 16 Uhr

Chinesischer Nationalzirkus / Veranstalter PR Büro Schoregge

Münster
China Girl - Love is stronger than blood

 

ABGESAGT

Das Acrobatical mit der Musik von David Bowie und den Sensationen des Chinesischen Nationalcircus.

Wenn man 25 Jahre Riverdance, 30 Jahre Chinesischen Nationalcircus, 35 Jahre Clown und 55 Jahre Showerfahrung zusammen bringt entsteht ein Entertainment-Cocktail der besonderen Art. Getragen von dem stetigen Wunsch, das Publikum zu unterhalten oder sogar zu berühren suchte man im Umfeld des weltberühmten Chinesischen Nationalcircus neue Wege auf alten Pfaden. So lag es nahe die Visionen zu einer neuen Völker verbindenden Akrobatikshow der besonderen Art mit dem unerreichten musikalischen Werk David Bowies zu unterlegen und somit ein neues Gesamterlebnis zu kreieren.

Das Ergebnis: CHINA GIRL – LIEBE IST STÄRKER ALS BLUT Mit dieser neuen Theatershow unter der Führung der beiden deutschen Produzenten Hermjo Klein und Raoul Schoregge macht sich nun eine weitere Produktion des Chinesischen Nationalcircus auf den Weg, die Herzen eines weltweiten Publikums zu erobern. Analog zum Titel präsentiert sich bei dem innovativen Showkonzept Acrobatical die hohe Kunst der chinesischen Akrobatik auf dem Soundteppich der live performten Highlights aus dem musikalischen Gesamtwerk der legendären Pop Ikone David Bowie. Die Handlung ist eine Übertragung von William Shakespeares Tragödie Romeo und Julia in das New York City der Jahrtausendwende. Die Liebesgeschichte zwischen Dou Dou und Roberto spielt sich dabei vor dem Hintergrund einer stetigen Auseinandersetzung rivalisierender ethnischer Gruppierungen ab: der westlich geprägten Bewohner aus „little Italy“ und der chinesischen Einwanderer. Ewige Liebe und verhängnisvolle Feindschaft zwischen heruntergekommenen Hinterhöfen, Garküchen, Ramschläden und Edelrestaurants von Manhattans Chinatown. FASZINATION EINER KULTUR ZWISCHEN INTEGRATION & KONFRONTATION Die Akteure vor und hinter den Kulissen werden auch durch den interkulturellen Spirit zum authentischen Vorbild. So wie jede Epoche seine Helden hatte, so hat auch jede Zeit die dazu passende Show. Und die Zeit für diese Menschen verbindende Show CHINA GIRL ist genau jetzt! Die wichtige Showperspektive für jetzt und die Postcoronazeit!

Eine Geschichte über Liebe, Sehnsucht und Hass, voller Spannung, Poesie und Humor. Dargestellt mit Akrobatik, Musik und Tanz. Entstanden durch Entbehrung, Isolation, Kampf, Teamgeist und Achtsamkeit!

Sonderveranstaltung/Veranstalter PR Büro Schoregge

 

Mit Sun Qing, Liu Wen Long, Wang Hao, Wang Xiang Yang, Li Dong Sheng, Dong, Ge Shu Hong, Liu Xin, Roberto Capello, Tonito Alexis, Stefania Iarz, Karim Messoudi, Yasin Messoudi, Sofien Messoudi, Alicia Nilson, Martin Weiss, Fay Mercedes, Joanes Diacoyanis, Raoul Schoregge, Nadine Schoregge, Fabian Klawe

 

 

ABGESAGT

Informationshotline: 02507-987706

 

 

 

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Di 7. Dezember 2021: Best of Festival der Demokratie #2 | Monolog über die Freiheit / Vergissmeinnicht/ Frauen.Brand.Rede.Nein.SCHREI!

Monolog über die Freiheit 2 © FDD – Thomas Mohn
vergissmeinicht 1 © FDD – Thomas Mohn
Brandreden 1 © FDD – Thomas Mohn
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Theater / Multimediale Bewegungsperformance | Di 7. Dezember 2021 | 20 Uhr

Best of Festival der Demokratie #2

Münster
Monolog über die Freiheit / Vergissmeinnicht/ Frauen.Brand.Rede.Nein.SCHREI!

1 Monolog über die Freiheit – SCHAUSPIEL Cornelia Kupferschmid, Carola v. Seckendorff / Von Carolin Emcke

„Ihr seid Gefangene eurer eigenen Erzählungen. Gefangene eurer Rachsucht, die sich an euch selbst rächt, so unstillbar wie sie ist.“
Die beiden Initiatorinnen des Stadtensembles und des Festivals, Carola v. Seckendorff und Cornelia Kupferschmid, eröffnen mit Carolin Emckes “Monolog über die Freiheit” die Festival-Woche. Der Monolog ist eine Streitschrift gegen die Rechtfertigung von Hass und zeigt, wie unfrei diejenigen sind, von denen Rassismus und Ausgrenzung ausgehen. „Ein Kommentar zur Stunde, zur grassierenden fremdenfeindlichen Gewalt.“ (FAZ) Die Uraufführung fand am 15.3.2019 im Schauspiel Köln im Rahmen der Inszenierung „Die Räuber“ in der Regie von Ersan Mondtag statt. Carolin Emcke ist eine deutsche Autorin und Publizistin. Im Jahr 2016 wurde sie mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet.

 

2 Vergissmeinnicht – ENSEMBLE Kollektiv vergissmeinnicht: Melanie López López & Freya-Maria Müller DJ Mina Schelpmeier

Multimediale Bewegungsperformance mit Live-DJ

Vergissmeinnicht, eine Blume, die wir unseren Müttern schenken, eine Blume mit einer besonderen Farbe. Lila wie der Feminismus und blau wie „blaue Stunde“, wie der Einbruch der Nacht, eine Veränderung? Wir wollen nicht vergessen, sondern ein Zeichen setzen und an Frauen erinnern, die etwas bewegen. Wir sind Melanie López López und Freya-Maria Müller, das Vergissmeinnicht-Kollektiv.

In unserer multimedialen Bewegungsperformance stellen wir uns und unserem Publikum Fragen:

Was bewegt uns?
Was können wir bewegen?
Wann fühlen wir uns als Frauen stark, wann verletzlich, fragil, sensibel?

Wir geben Frauen eine Stimme und erinnern an Frauen, die unsere Welt im Kleinen oder Großen verändert haben. Dazu haben wir über 30 Gespräche mit Frauen und Mädchen über Zoom und Jitsi geführt und aufgenommen. Außerdem haben wir uns mit diversen Frauen auseinandergesetzt: Historische Figuren, Künstlerinnen, Wissenschaftlerinnen, Visionärinnen, Politikerinnen, Aktivistinnen und fiktive Figuren aus der Literatur, also weibliche Vorbilder, an denen es im öffentlichen Blick oft mangelt.

Anfangs machten nur wenige […] mit, doch so wie ein großer Baum
aus einem winzigen Samen wächst, so wurde aus einer kleinen Idee
eine große Bewegung.” – Good Night Stories For Rebel Girls, Elena

Favilli, Francesca Cavallo

Wir verbinden Tanz, biografisches Theater, Lyrik, Musik, Licht und Videosequenzen und halten uns und dem Publikum einen Spiegel vor. Während des Stücks legt Mina Schelpmeier live auf und lässt das Publikum die Bewegung hautnah miterleben. Wir danken allen Frauen, die uns durch die Gespräche, ihre Texte, Zeichnungen und ihre Musik inspiriert haben. Collagenartig nehmen wir das Publikum mit auf eine Reise durch die Themen, die uns Frauen beschäftigen: Von Victim Blaming zu #reclaimthestreets, von Schönheitsidealen zu unseren Zukunfts-Träumen, von der eigenen Verletzlichkeit zum Wohlfühlort, von der Selbstkritik zum Empowerment.

We will raise this wounded world into a wondrous one. That even as
we grieved, we grew. That even as we hurt, we hoped. That even as we tired, we tried.
Amanda Gorman

 

3 Frauen. Brand. Rede. Nein. SCHREI!REGIE, TEXTFASSUNG Carola v. Seckendorff MUSIK, SOUND Anja Kreysing SPIEL Cornelia Kupferschmid, Beate Reker, Gabriele Brüning, Pauline v. Seckendorff, Melanie Lopez Lopez, Carola v. Seckendorff

Eine vielstimmige Performance zur Mannigfaltigkeit und Besonderheit weiblichen Protests und politischer Aussage durch die Jahrzehnte.

Brandreden weisen auf Probleme und gesellschaftliche Missstände hin, die bis dahin noch wenig öffentliche Aufmerksamkeit bekommen haben. Sie eröffnen die Diskussion, beschreiben, warum etwas ein Problem ist und fordern Veränderung.

Politische Reden sind wichtigstes Produktionsmittel des öffentlichen Bewusstseins (Walter Hinderer), größtes Machtmittel unter Gleichgestellten (Nietzsche). In Ihnen wird Geschehenes gedeutet, aktuelle Ereignisse werden reflektiert, zukünftiger Handlungsraum entworfen. Brandreden sind in unserer Demokratie, im Gegensatz zu autoritären Systemen, in denen Reden eher sprachliche Legitimationsapparate für die Unterdrückung und Verfolgung Andersdenkender sind, die friedliche Alternative zu repressiven oder aggressiven Mitteln gesellschaftlicher Steuerung.

In diesem Projekt legen wir den Fokus auf die weiblichen Stimmen, die seit der Verabschiedung des Grundgesetzes immer lauter, wirkmächtiger werden und Einfluss nehmen auf unsere Sicht der Welt. Angefangen bei Helene Lange, Ingeborg Bachmann, Anne-Marie Renger, Petra Kelly, Christa Wolf und Angela Merkel hier in Deutschland, über Michelle Obama, Chimamanda Ngozi Adichie, Jane Goodall und viele andere, den großen Bogen aber schlagend auch zu den jungen Heldinnen der Gegenwart, die zur Tat greifen, weil Worte nicht genügen: Malala Yousafzai, Emma González, Carola Rackete, Greta Thunberg, Megan Rapinoe. Diese jungen Heldinnen agieren außerhalb der politischen Strukturen, sie sind Vertreterinnen der Zivilgesellschaft. Sie stoßen die Gesellschaft zu entschiedenem Handeln an, sie geben uns Hoffnung, sie sind, wie der Schweizer Tagesanzeiger schreibt: „der größtmögliche Kontrast zur hässlichen Fratze unserer Zeit“.

Wir wollen diesen wort- und handlungsmächtigen Frauen erneut Gehör verschaffen und Abgleich schaffen zu dem, was schon erreicht wurde und noch zu erreichen ist. Durch die Ohren ins Hirn zum Herzen zurück zum Hirn und dann direkt zur Aktion.

 

Monolog über die Freiheit – SCHAUSPIEL Cornelia Kupferschmid, Carola v. Seckendorff / Von Carolin Emcke

Vergissmeinnicht – ENSEMBLE Kollektiv vergissmeinnicht: Melanie López López & Freya-Maria Müller DJ Mina Schelpmeier

Frauen. Brand. Rede. Nein. SCHREI!REGIE, TEXTFASSUNG Carola v. Seckendorff MUSIK, SOUND Anja Kreysing SPIEL Cornelia Kupferschmid, Beate Reker, Gabriele Brüning, Pauline v. Seckendorff, Melanie Lopez Lopez, Carola v. Seckendorff

 

Tickets:

Dienstag, 7. Dezember 2021 – 20 Uhr

13 Euro / erm. 8 Euro zzgl. Gebühren

 

 

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Mo 6. Dezember 2021: Best of Festival der Demokratie #1 | Operation vague authorities / Fakten.Fagden.Vakten/ Dreck

Operation Vague Authorities © FDD – Thomas Mohn
Fakten. Fagden. Vakten. 2 © FDD – Thomas Mohn
Dreck 1 © FDD – Thomas Mohn
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Theater / Kabarett | Mo 6. Dezember 2021 | 20 Uhr

Best of Festival der Demokratie #1

Münster
Operation vague authorities / Fakten.Fagden.Vakten/ Dreck

1 operation vague authorities

SCHAUSPIEL Carolin Wirth /SKRIPT Sabrina Toyen

„Nachdem meine Mutter ins Bett gegangen war, wollte ich aufbrechen zum Konzert einer kalifornischen Rockband namens Bikini Kill. Ich zog die Bettdecke vorsichtig über die Schultern und versprach, ihr am nächsten Tag die Haare zu schneiden. Sie sah mir nach und sagte: ›Vielleicht bin ich dann schon nicht mehr da.‹ Nicht antworten, nicht in den Arm nehmen, nur nicht.“

Eine junge Frau überschreibt die klaustrophobisch enge, männliche Geschichte des letzten Jahrhunderts mit einem schonungslosen Porträt ihrer Mutter. Dabei begegnet sie einer Vergangenheit, die im Angesicht weiblicher Scham und schwankender Zugehörigkeiten und Macht noch immer nicht vergehen will. Sie zieht intime Schleifen durch das Verschwinden ihrer Mutter, an deren Ende eine Selbstbetrachtung steht, die so universal ist wie ein Albtraum im Realitätskostüm.

 

2 Fakten. Fagden. Vakten. TEXT & REGIE Christoph Tiemann
Kabarett

Leben wir tatsächlich in postfaktischen Zeiten? Haben wir uns wirklich schon vom Konzept der Wahrheit verabschiedet, zugunsten eines Lebens in Blasen aus gefühlten Wahrheiten? Oder war das eigentlich schon immer so? 

Während die einen beginnen, eine komplexere Welt hinter den althergebrachten schwarz-weißen Normen zu erkunden, steigt bei anderen das Unwohlsein über den Verlust gewohnter Denkmuster. Ein Festtag für Extremisten, denen die Verunsicherten in die offenen Arme laufen – und eine herausfordernde Zeit für die Demokratie. Das politische System der BRD, vom Kabarett seit Jahrzehnten verspottet und kritisiert, gilt es jetzt zu verteidigen gegen die Angriffe der Extremisten – eine satirische Zeitenwende. Was der erfolgreichste Film aller Zeiten mit Demokratie zu tun hat, wie Big Data Wahlen beeinflusst und wieso Adolf Hitler die Spitzmaus per Führerbefehl verteidigte, all das und noch viel weniger erfahren Sie in einem kabarettistischen Kurzprogramm voller Fakten, Fagden und Vakten.

Christoph Tiemann, Schauspieler und Kabarettist aus Münster, schrieb in den letzten 10 Jahren Kabarettprogramme für Ensembles und drei Soloprogramme. Er wurde unter anderem mit dem Reinheimer Satirelöwen (2010), der Melsunger Scharfen Barte (2013), dem Goldenen Rottweiler (2015) und beim von Hanns Dieter Hüsch gestifteten Preis “Das schwarze Schaf” (2016) ausgezeichnet. Er gehört zu den Moderatoren des Satire-Podcasts “Zugabe PUR” und ist Autor für die Kabarettsendungen “Satire Deluxe” (WDR5) und “Intensivstation” (NDRinfo).

 

3 DRECK

SCHAUSPIEL Ahmad Dimassi /REGIE Thomas Nufer /SKRIPT Robert Schneider

AUFFÜHRUNGSRECHTE Verlag Felix Bloch Erben

Ein Mann betritt die Bühne, in der Hand einen Strauß Rosen. Er fängt an zu reden, zu erzählen, zu schreien. Er heißt Sad. Er ist Ausländer. Araber. An den Abenden verkauft er Rosen, um sich in Münster über Wasser zu halten.

Der Syrer Sad kommt an in einem Land, in dem man seine über alles geliebte deutsche Sprache spricht – aber er kommt als ein Illegaler. In einem großen Monolog erzählt Sad von sich und seiner Heimat, von seinen Erinnerungen, seinen Träumen, seinen Hoffnungen. Wie ein „Stück Scheiße“ kommt er sich vor, weil man ihm zu verstehen gibt, dass man ihn hier nicht haben will, und einem „dreckigen verlogenen Araber“ wie Sad sollte man übrigens wirklich kein Wort glauben. Alle fremden- und araberfeindlichen Klischees und Vorurteile macht sich Sad zu eigen und richtet die Wut und Aggression mit Bitterkeit gegen sich selbst.

„Dreck“ ist ein Theaterstück aus der Feder des österreichischen Schriftstellers Robert Schneider. Das Stück ist schon mehr als dreißig Jahre alt, hat aber bis heute nichts von seiner Brisanz verloren, im Gegenteil. Es beschreibt den Zustand vieler Geflüchteter verwirrend präzise.

In Kooperation mit der Ev. Erwachsenenbildung Münster, unterstützt von Dr. Brigitte Hornstein.

 

operation vague authorities
  SCHAUSPIEL
Carolin Wirth /SKRIPT Sabrina Toyen

– Fakten. Fagden. Vakten.
  TEXT & REGIE
Christoph Tiemann Kabarett

– DRECK
  SCHAUSPIEL Ahmad Dimassi /REGIE Thomas Nufer /SKRIPT Robert Schneider
  AUFFÜHRUNGSRECHTE Verlag Felix Bloch Erben

 

Tickets:

Montag, 6. Dezember 2021 – 20 Uhr

13 Euro / erm. 8 Euro zzgl. Gebühren

 

 

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Mi 24. November 2021: Klanglandschaft Westafrika | Kandara Diebaté & Nomad

Absage
Absage
Konzert | Mi 24. November 2021 | 20 Uhr

Klanglandschaft

Westafrika
Kandara Diebaté & Nomad

!! Aus Krankheitsgründen abgesagt !!

Kandara Diebaté ist der Spross einer bedeutenden westafrikanischen Griot-Familie. Die hat auch Stars wie Toumani oder Sidiki Diabaté hervorgebracht. Griots – das sind die fahrenden Musiker und Geschichtenerzähler, die mit ihrer Kunst einen Schatz an Wissen weitergeben. Als Sohn des Kora-Virtuosen Boubacar Diabaté im Senegal geboren, hat Kandara ebenfalls früh die Harfenlaute erlernt, auch die Djembe, die afrikanische Bechertrommel. Er steht in langer Tradition. Schreibt und singt aber über Themen von heute: Die Spannung zwischen Erbe und Moderne. Die Chancen und Risiken für die vielfältigen kulturellen Identitäten Afrikas. Mit seiner Band Nomad, in der Musiker:innen aus Senegal, Gambia, Guinea, Mali, Kongo und Deutschland zusammenkommen, ist Diebaté jetzt im Pumpenhaus zu erleben. Live verbinden sich Griot-Lieder mit eigenen Kompositionen. Die Fusion westafrikanischer Rhythmen wird befeuert von Funk- und Jazz-Momenten. Explosiv, perkussiv, melodiös – und immer mitreißend!

Musiker Kandara Diebaté, Mamadi Kouyate, Papis Dahaba, Harald Finkbeiner-Loreth, Marcus Bahlo, Thomas Keltsch

 

Tickets:

Mittwoch, 24. November 2021 – 20 Uhr

14 Euro / erm. 9 Euro zzgl. Gebühren

 

 

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Mi 8. Dezember 2021: 6. Münsteraner Gitarrengipfel | Malischke / Dirks / Rissmann

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Ernie Rissmann
Konzert | Mi 8. Dezember 2021 | 20 Uhr

6. Münsteraner Gitarrengipfel

Münster
Malischke / Dirks / Rissmann

Es gibt Akustikkonzerte. Und es gibt den Münsteraner Gitarrengipfel. Das Format von Erfinder Ernie Rissmann ist als Einsame-Spitze-Event ja längst zum jour fixe für alle Freundinnen und Freunde des fingerflinken Virtuosentums geworden. Klar, dass auch das Line-up der mittlerweile 6. Ausgabe diese Klasse hält. Mit Jule Malischke kommt die First Lady der akustischen Gitarre. Die lässt smarte Popsongbearbeitungen ebenso schillern wie ihre eigenen Kompositionen. Der Grimme-Preis-nominierte Gitarrist und Produzent Reentko Dirks – bekannt durch Auftritte mit Giora Feidman oder Tim Bendzko – steht dem als spektakulärer Soloperformer nicht nach. Und last but not least trumpft natürlich Ernie Rissmann himself auf: mit seinem locker-präzisen Gitarrenton in Beatles-Qualität. im Dezember mit seinem traditionell zweifelhaften Musikangebot die ultimative Verlockung sein sollte… Süßer die Saiten nie klingen!

Mit Jule Malischke, Reentko Dirks und Ernie Rissman

 

Tickets:

Mittwoch, 8. Dezember 2021 – 20 Uhr

22 Euro / erm. 18 Euro zzgl. Gebühren

 

 

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Fr 5. + Sa 6. November 2021: Physical Monkey | GAIA – Sane again?

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Physical Theatre | Fr 5. und Sa 6. November 2021 | 20 Uhr

Physical Monkey

Münster
GAIA – Sane again?

„Die Natur ist ein Ereignis, das nie zu Ende geht“. Sagt Merlin Sheldrake, berühmter Biologe und Spezialist für verwobenes Leben. Recht hat der Mann! Sabeth Dannenberg – mit ihrem Solo CAMOUFLAGE jüngst wieder beim Festival Full Spin gefeiert – spürt jetzt ebenfalls Mutter Erde nach. Ihren verborgenen Spektakeln. Inspiriert von der geheimnisvollen Welt der unterirdischen Pilznetzwerke, begibt sich die Künstlerin auf die Suche nach dem besseren Morgen. Der wachsenden Harmonie. Das Publikum wird mitgenommen auf eine überschießend-experimentelle Reise. Verführt mit vertikalen Choreographien am Chinesischen Mast. Und in den Magic-Mushroom-Bann der greifbaren Weltgenesung gezogen! GAIA – SANE AGAIN? ist ein psychedelisch-grotesker Trip zwischen utopischen Zukunftsentwürfen, nüchternen Aussichten, selbstbeschwörenden Optimierungsversuchen, irren Weltrettungsfantasien – und ganz großem Augenzwinkern. Unterhaltsam. Wild wuchernd. Schwerelos!

Stückentwicklung, Performance, künstlerische Leitung Sabeth Dannenberg Stückentwicklung, Outside Eye, Dramaturgie Kristin Scheinhütte Musik Gregor Keienburg Bühne Caroline Stauch Kostüm Bettina Zumdick Beratung ,Konzept & Dramaturgie Rita Roring Lichtdesign Nick Heedemann Produktionsleitung Helene Ewert PR Rita Roring Grafik Erich Saar Fotos Felix Heinze

Eine Physical Monkey Produktion, in Koproduktion mit Ruhrfestspielen Recklinghausen, Theater im Pumpenhaus Münster, Flottmannhallen Herne In Kooperation mit Muschelhorn Telgte

Gefördert durch Kulturamt der Stadt Münster, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Landschaftsverband Westfalen-Lippe

Mit freundlicher Unterstützung der Münstermann GmbH Telgte

 

Tickets:

Freitag, 5. November 2021 – 20 Uhr
Samstag, 6. November 2021 – 20 Uhr

13 Euro / erm. 8 Euro zzgl. Gebühren

 

 

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Do 21. - Sa 23. Oktober 2021: fiege_mletzko | Der Planet Trillaphon im Verhältnis zur üblen Sache

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Lesung | Do 21. bis Sa 23. Oktober 2021 | 20 Uhr

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Münster
Der Planet Trillaphon im Verhältnis zur üblen Sache

Der junge Held hat ein Problem: er ist nicht mehr auf der Erde. Warum? Diagnose: Klinische Depression. Was für eine Zäsur. Behandlungsmethode der Wahl: das trizyklische Antidepressivum Tofranil. Ein starkes Mittel. So durchschlagend, dass es ihn auf einen fremden Himmelskörper katapultiert – in die absolute Einsamkeit. Der geniale US-amerikanische Autor David Foster Wallace („Unendlicher Spaß“) hat „Der Planet Trillaphon im Verhältnis zur üblen Sache“ als 22-Jähriger im College-Magazin veröffentlicht. Schon damals weiß er, wovon er schreibt. Foster Wallace findet Bilder für das Unbeschreibliche: den Zustand der akuten Depression. Lakonisch, hochironisch, hundstraurig, böse und herzzerbrechend detailversessen. fiege_mletzko (Debütinszenierung: KEUSCHHEIT UND VERNUNFT) stellen sich nun mit David Foster Wallace die Frage: Wie lassen sich Erfahrungen teilen, die eigentlich unteilbar sind? Wobei das Wichtigste ist: nicht zu schweigen über diese Krankheit.

Mit Nils Hohenhövel Regie Mareike Fiege Bühne und Klang Yasin Wörheide Kostüm Fiege, Wörheide Produktionsleitung und Outside Eye Viktoria Mletzko Lichtdesign Lennart Aufenvenne Artwork Jan Philipzen Sprechtraining Sarah Christine Giese Trailer Laureen Laser Produktion fiege_mletzko Fotos Jan Philipzen Rechte Kiwi Verlag Koproduktion Theater im Pumpenhaus Münster Gefördert durch Kulturamt der Stadt Münster Dank an Silvia Jedrusiak, Peter Miličić, Karlo Sabolić, Marie Joswowitz, Emma Ernst

 

Tickets:

Donnerstag, 21. Oktober 2021 – 20 Uhr
Freitag, 22. Oktober 2021 – 20 Uhr
Samstag, 23. Oktober 2021 – 20 Uhr

13 Euro / erm. 8 Euro zzgl. Gebühren

 

 

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Sa 30. - So 31. Oktober 2021: Eko Supriyanto | IBUIBU BELU: Bodies of Borders

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Tanz | Sa 30. und So 31. Oktober 2021 | 20 Uhr

Eko Supriyanto

Indonesien
IBUIBU BELU: Bodies of Borders

Wie können Körper Grenzen überwinden? Die Frage steht im Zentrum von IBU IBU BELU. Die Performance des indonesischen Star-Choreographen Eko Supriyanto (CRY JAILOLO) ist nach langer Lockdown-bedingter Verschiebung endlich wieder im Pumpenhaus zu sehen! Supriyanto – der schon mit Größen wie Peter Sellars und Madonna gearbeitet hat – war dafür zwei Jahre auf Recherche in der Region Belu. Und hat den Likurai studiert. Ein Tanz mit langer Tradition, der mal ein Band zwischen den Menschen in Indonesien und dem benachbarten Ost-Timur gewoben hat. Dort, wo jetzt politische Trennlinien Verwandtschaften durchschneiden. Supriyanto – mit staunenswertem Tiefblick für die Schönheiten und Schattenseiten seiner Heimat gesegnet –, holt den Likurai ins Heute. Lässt die Erinnerungen aufsteigen, die ihm eingeschrieben sind. Und die nun Gestalt annehmen in den Körpern der Tänzer:innen, von denen eine aus Ost-Timor stammt. Gemeinsam fordern sie die Grenzen heraus, in denen sie sich bewegen.

Tanz Evie Anika Novita Nalle, Adriyani Sindi Manisa Hale, Yunita Dahu, Angela Levenia Leki, Feliciana Soares, Marlince ratu Dabo Choreographie Eko Supriyanto Dramaturg Renee Sariwulan Lichtdesign Jan Maertens Komposition Dimawan Krisnowo Adji Kostümdesign Vivi Ng, Erika Dian Creative Presence Arco Renz Manager Isa Natadiningrat , Agil Pramudya Wardana Produktionsleitung Sadiah Boonstra Probenassistenz Riyo Tulus Pernando Produktion EkosDance Company Executive producer Ratnasari Langit Pitu Fotos David Gesuri Bühnenfotos Hideto Maezewa In Koproduktion mit Local Government Nusa Tenggara Timur, Asia TOPA, Theater im Pumpenhaus, SPRING Festival, TPAM-Performing Arts Meeting in Yokohama, Ratnasari Langit Pitu und Komunitas Salihara.

 

Tickets:

Samstag, 30. Oktober 2021 – 20 Uhr
Sonntag, 31. Oktober 2021 – 20 Uhr

14 Euro / erm. 9 Euro zzgl. Gebühren

 

 

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Sa 16. Oktober 2021: Full Spin Festival | KimchiBrot Connection | Keep on survivin’

Foto: Christopher Horne.
Foto: Christopher Horne.
Foto: Christopher Horne.
Foto: Christopher Horne.
Foto: Christopher Horne.
Physical Theatre | Sa 16. Oktober 2021 | 20 Uhr

Full Spin Festival

Köln
KimchiBrot Connection | Keep on survivin’

FULL SPIN ist die Krönung des Physical Theatre. Seit 2012 bringt das Festival alle zwei Jahre internationale und lokale Körper-Künstler:innen zusammen – jetzt wieder vom 13. bis 16. September im Theater im Pumpenhaus! Newcomer:innen treffen auf renommierte Kompagnien, theatrale Experimente und Networking-Formate stellen sich aktuellen Fragen der Verbindung von Körper und Digitalität. Artist Talks, Akademie und Residenz fördern den Austausch. Und als Festival-Herzstück sind vier Performances zu sehen, die Physical Theatre at it’s best präsentieren. Gebannt zu verfolgen vor Ort oder im World Wide Web – fast alle Veranstaltungen dieser 6. FULL-SPIN-Ausgabe werden erstmals live gestreamt.

KimchiBrot Connection // KEEP ON SURVIVIN’

Verlust fängt früh an. Gleich mit der Geburt, der Geborgenheit des Mutterleibs entrissen. Und so geht’s weiter. Wir verlieren die Jungfräulichkeit, unser Herz an jemanden, einen geliebten Menschen –womöglich das Gedächtnis. Traurig. Oder nicht? Vielleicht bedeutet Verlust auch: Raum für Neues. Im Spannungsverhältnis von Stillstand und Bewegung, Schmerz und Kitsch, Freiheit und Zwang siedelt die Performance KEEP ON SURVIVIN’ der Physical Theatre Company KimchiBrot Connection. Das Kölner Kollektiv zeichnet sich durch höchste Kunstfertigkeit aus. Und durch flache Hierarchien. Alle sind gleichermaßen verantwortlich für den Schaffensprozess. Das Ergebnis ist mehr als sehenswert. KEEP ON SURVIVIN’ erkundet persönliche Geschichten. Gesellschaftliche Zustände. Und den ersten Schnee der Kindheit.

Künstlerische Leitung KimchiBrot Connection (Constantin Hochkeppel, Elisabeth Hofmann, Christiane Holtschulte, Laura N. Junghanns) Stückentwicklung & Spiel Constantin Hochkeppel, Franziska Schmitz Stückentwicklung & Sounddesign Laura N. Junghanns Stückentwicklung & Outside Eye Elisabeth Hofmann Dramaturgie & Produktionsleitung Christiane Holtschulte Komposition Hanns hne & Kostüm Brigitte Schima Elektronik & LED-Visuals Charles Deichmann Bühnenbau Felix Keuck Fotos Christopher Horne Helping Hands Natalia Nordheimer

 

Tickets:

Samstag, 16. Oktober 2021 – 20 Uhr

13 Euro / erm. 8 Euro zzgl. Gebühren

 

 

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Fr 15. Oktober 2021: Full Spin Festival | backsteinhaus produktion | SHOW DOWN

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Physical Theatre | Fr 15. Oktober 2021 | 20 Uhr

Full Spin Festival

Stuttgart
backsteinhaus produktion | SHOW DOWN

FULL SPIN ist die Krönung des Physical Theatre. Seit 2012 bringt das Festival alle zwei Jahre internationale und lokale Körper-Künstler:innen zusammen – jetzt wieder vom 13. bis 16. September im Theater im Pumpenhaus! Newcomer:innen treffen auf renommierte Kompagnien, theatrale Experimente und Networking-Formate stellen sich aktuellen Fragen der Verbindung von Körper und Digitalität. Artist Talks, Akademie und Residenz fördern den Austausch. Und als Festival-Herzstück sind vier Performances zu sehen, die Physical Theatre at it’s best präsentieren. Gebannt zu verfolgen vor Ort oder im World Wide Web – fast alle Veranstaltungen dieser 6. FULL-SPIN-Ausgabe werden erstmals live gestreamt.

backsteinhaus produktion // SHOW DOWN

Zurück zum Ursprung. Als der Mensch noch nackt und die Bühne noch leer war. Die Künstler:innen von backsteinhaus produktion dekonstruieren unsere Spezies. Und rekonstruieren unsere Vorfahren. SHOW DOWN forscht zur Entstehungsgeschichte des modernen Individuums. Als Soloperformance für einen menschlichen Prototypen. Unter den beobachtenden Blicken des Publikums werden tradierte Verhaltensmuster probiert. Wird gelernt, nachgeahmt, getanzt. Bis zur nächsten evolutionären Vorwärtsrolle in die Zukunft. Backstein produktion sind Spezialist:innen für die Erschaffung absurder Welten mit realer Ästhetik. Ihr SHOW DOWN ist ein Spiel mit Archetypen, Hierarchien, Macht. Dabei wird jeden Abend neu verhandelt, wer aus dem Ensemble die Zuschauer:innen zu diesem Experiment zwischen Tanz und Theater einlädt.

backsteinhaus produktion Nicki Liszta, Heiko Giering, Isabelle Gatterburg Team von SHOW DOWN Chloé Beillevaire, Steven Chotard, Britta Gemmer, Andreia Rodrigues, Miroslav Kochanek, Nina Malotta, Moritz Martin, Rebecca Moltenbrey, Tobias Tönjes, Christopher Bühler, Kathrin Stärk Technik und Team des Theater Rampe Fotos Alex Wunsch

 

Tickets:

Freitag, 15. Oktober 2021 – 20 Uhr

13 Euro / erm. 8 Euro zzgl. Gebühren

 

 

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