Fr 19. November 2021: Festival ISRAEL IS REAL | Ruby Edelman – VRDance

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VR-Projekt | Fr 19. November 2021 | ab 18 Uhr

Festival “Israel is real”

Israel
Ruby Edelman - VRDance

Ruby Edelman, Gründer und Leiter vom Machol Shalem Dance House und der Jerusalem International Dance Week stellt VRDance vor: VR (virtuelle Realität) und AR (augmented / erweiterte Realität) sind mehr als Spielzeuge in der Tanzwelt, denn VRDance bedeutet we are dance.

 

Eintritt frei.

 

 

 

 

 

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Do 18. November 2021: Festival ISRAEL IS REAL | Niv Sheinfeld & Oren Laor – Art Attack

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Tanz | Do 18. November 2021 | 20 Uhr

Festival “Israel is real”

Israel
Niv Sheinfeld & Oren Laor - Art Attack

ART ATTACK feiert den Tanz, die Musik und die großen Song-Texte der 80er Jahre, als New Wave und Post Punk den Soundtrack zum Aufschrei jener Generation lieferten, die sich inmitten politischer, wirtschaftlicher und kultureller Turbulenzen befand. Bands wie The Smiths und New Order waren von den großen Kunstmanifesten des 20. Jahrhunderts geprägt, die nicht nur Absichtserklärungen, sondern Aufrufe zum Handeln formulierten. Intellektualität und Popmusik griffen in monumentalen Songs ineinander, die Alternativen zur bestehenden Ordnung forderten. Um zu diesen Quellen zurückzukehren, schwimmen Niv & Oren leidenschaftlich gegen den aktuellen mainstream. Um sich selbst und ihr Publikum an die Kraft der Kunst zu erinnern, zu bewegen und Gemeinschaft zu schaffen. 

Von und mit Niv Sheinfeld und Oren Laor, Tal Adler Arieli, Roni Chadash Künstlerische Beratung Nataly Zuckerman Lichtdesign Matan Preminger Musik von The Smiths, Siouxsie and the Banshees, New Order, Fun Boy Three, Talking Heads, Yazoo, Wolfgang Amadeus Mozart, PIL (Public Image Ltd) Fotos Efrat Mazor Produktion Niv Sheinfeld & Oren Laor Koproduktion Theater im Pumpenhaus Münster Gefördert durch Suzanne Dellal Centre’s Artist in Residency Program, Tmuna Theatre, Israeli Lottery Fund, Acco Fringe Festival

 

Tickets:

Donnerstag, 18. November 2021 – 20 Uhr

14 Euro / erm. 9 Euro zzgl. Gebühren

 

 

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Di 16. November 2021: Festival ISRAEL IS REAL | Reut Shemesh – Atara

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Tanz | Di 16. November 2021 | 20 Uhr

Festival “Israel is real”

Köln
Reut Shemesh - Atara

In ATARA inszeniert die Choreografin Reut Shemesh ihren Blick auf die Weltsicht von jenen Frauen, die nach den Regeln der jüdischen Orthodoxie leben und jenen, die ihr Leben nach säkularen Prinzipien gestalten. Gemeinsam fragen sie, was Weiblichkeit, weibliche Sexualität sind und was ihr Platz in der Gesellschaft sein könnte. Wie finden sie ihre Bestimmung, oder wie scheitern sie daran? Anhand von Fotografie, Text, Bewegung entsteht ein oszillierender Dialog zwischen unterschiedlichen Perspektiven. Klischees, Vorurteile und der eigene Lebensstil werden eindrücklich auf den Prüfstand und gleichermaßen in Frage gestellt.

Konzept, Choreografie, Text, Fotografie Reut Shemesh Kreation & Performance Hella Immler, Johanna Kasperowitsch, Florian Patschovsky Komposition & Sounddesign Simon Bauer Dramaturge Matthias Quabbe Mentoring Anne Kersting Video, Bühne, Licht, Fotografie Ronni Shendar Fotografie Öncü Gültekin Kostüme Marie Siekmann Produktion, Management Sabina Stücker 

ATARA ist eine Produktion von Reut Shemesh, K3 | Tanzplan Hamburg in Kooperation mit tanzhaus nrw Gefördert durch Kulturamt der Stadt Köln, Hamburgische Kulturstiftung, Kunststiftung NRW, Stiftung Zurückgeben, KunstSalon Stiftung / Step Up & RheinEnergie Stiftung Unterstützt durch tanzfaktur köln, iDAS NRW, Machol Shalem Jerusalem.

 

Tickets:

Dienstag, 16. November 2021 – 20 Uhr

14 Euro / erm. 9 Euro zzgl. Gebühren

 

 

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Sa 13. + So 14. November 2021: Festival ISRAEL IS REAL | Kamea Dance Company – RAGE

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Tanz | Sa 13. und So 14. November 2021 | 20 Uhr

Festival “Israel is real”

Israel
Kamea Dance Company - RAGE

RAGE (Choreografie: Tamir Ginz) rührt an Urgewalten menschlicher Empfindungen: Wut, Zorn, Rage. 12 Tänzer:innen navigieren durch eine surreale Welt aus Rausch und Raserei. Welche Mauern müssen fallen, wenn die Dämme brechen? Die Kamea Dance Company arbeitet in Beer Sheva, der Hauptstadt der Wüstenregion Negev, und entwickelt sich aktuell zu einer der interessantesten zeitgenössischen Compagnien Israels. Die enge Anbindung an das renommierte Zentrum für zeitgenössischen Tanz Bat-Dor Beer Sheva prägt den Stil und die Ausdruckskraft der Formation. RAGE, kurz vor Beginn der Corona-Krise erarbeitet, eröffnet „Israel is real“ zu Recht: intensiv, waghalsig, virtuos.

→ Zum Trailer

 

Choreografie Tamir Ginz Musik Avi Belleli Kostümdesign Inbal Ben Zaken Bühne und Licht Shay Yehudai Dramaturgische Beratung Yoav Michaeli Video Pavel Dibrov Foto Kfir Bolotin Gefördert durch Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten (Israel), Ministerium für Kultur und Sport (Israel), Stadt Beer-Sheva, Bat-Dor Beer-Sheva Muncipal Dance Center

 

Tickets:

Samstag, 13. November 2021 – 20 Uhr
Sonntag, 14. November 2021 – 20 Uhr

14 Euro / erm. 9 Euro zzgl. Gebühren

 

 

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So 7. November 2021: Klanglandschaft Kurdistan | Nizamettin Ariç

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N.Aric-Foto 2
Konzert | So 7. November 2021 | 20 Uhr

Klanglandschaft

Kurdistan
Nizamettin Ariç

Der Mann zählt zu den spannendsten kurdischen Künstlern seiner Generation. Als Schauspieler und Regisseur hat Nizamettin Ariç den ersten kurdischsprachigen Langfilm überhaupt geschaffen, „Ein Lied für Beko“ (1993). Als Musiker und Sänger hat er bis heute rund 15 Alben veröffentlicht und zahlreiche Soundtracks komponiert. Ariç – 1980 vor dem Militärputsch in der Türkei nach Berlin geflohen, wo er seitdem lebt – ist darüber hinaus ein begnadeter Multiinstrumentalist. Unter anderem spielt er die Bağlama (Langlaute), die Mey (Kurzoboe) oder die Bilur (Längsflöte). Seine Arrangements bestechen durch eine ungebrochene Experimentierlust. Mit seiner markanten, modulablen Stimme gibt er den Liedern das Unverwechselbare. Was sein Konzert in der Reihe KLANGLANDSCHAFTEN neuerlich beweist. Im Quartett mit Gitarre, Geige und Klavier belebt Nizamettin Ariç die Musik Kurdistans, in die sich Elemente von Jazz und Klassik mischen. Vertrautes und Neues zu verschmelzen – das ist seine große Kunst.

Tembûr, Duduk, Gesang Nizamettin Ariç Gitarre Alexander Zerning Geige Nure Dlovani

 

Tickets:

Sonntag, 7. November 2021 – 20 Uhr

14 Euro / erm. 9 Euro zzgl. Gebühren

 

 

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Sa 27. + So 28. November 2021: Brüning / Kerklau | Rosa! Mensch sein ist vor allem die Hauptsache

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Theater | Sa 27. November 2021, 20 Uhr, und So 28. November 2021, 18 Uhr

Brüning / Kerklau

Münster
Rosa! Mensch sein ist vor allem die Hauptsache

Rosa Luxemburg. Vor 150 Jahren geboren, vor 102 Jahren ermordet. Aber was weiß man wirklich von ihr? Wir kennen nur Bruchstücke. Das Klischee der roten Revoluzzerin, im Sozialismus vereinnahmt. Luxemburg war mehr. Grandiose Rednerin, Humanistin und Pazifistin, Ruhestörerin, zierliche Person, Gefängnispoetin und Vogelfreundin. Klug, verletzbar, wütend, empathisch, politisch, lebensfroh, humorvoll, mutig, stark. Und eine kompromisslose Verfechterin der Demokratie, selbst unter widrigsten Umständen: „Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden“. Die Schauspielerin Gabriele Brüning und der Regisseur Manfred Kerklau geben Einblicke in die Welt der Rosa Luxemburg. In ihr Menschsein. Sie blasen den Staub vom Ikonenbild. Und zeigen, wie hochaktuell diese Frau gerade heute ist: in ihrem Plädoyer für die Untrennbarkeit von Freiheit und Gleichheit, Selbstbestimmung und Solidarität, Mitgefühl und helfender Tat. Ein großer Mensch wird begreifbar.

PRODUKTION Brüning / Kerklau REGIE Manfred Kerklau SCHAUSPIEL Gabriele Brüning LICHT Timo von der Horst AUDIO Andreas Wilting KOSTÜM Bettina Zumdick FOTO Thomas Mohn KOPRODUKTION Theater im Pumpenhaus  Danke an Sersch Hinkelmann und Sven Stratmann

Dieses Projekt wird gefördert von: Kulturamt der Stadt Münster, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e.V., Festival der Demokratie (Münster)

 

Tickets:

Samstag, 27. November 2021 – 20 Uhr
Sonntag, 28. November 2021 – 18 Uhr

13 Euro / erm. 8 Euro zzgl. Gebühren

 

 

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Mi 1. Dezember 2021: H. Luckmann Performances | …exzentiell – gelebte Ungewissheit

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Performance | Mi 1. Dezember 2021 | 20 Uhr

H. Luckmann Performances

Münster
...exzentiell – gelebte Ungewissheit

Alles auf Abstand. Wir begegnen uns als Bildschirmkacheln in der Videokonferenz. Und halten Distanz, wenn wir uns im realen Leben treffen. Das, was Sicherheit schafft, entzieht uns gleichzeitig den Boden. Bringt uns in Rutschen. Ein Gefühl, für das der famose Münsteraner Künstler Helmut Luckmann die Bilder findet, die bewegen. Einmal mehr verbindet er in seiner Performance Live-Art mit Tanz und Musik. Setzt einen schöpferischen Akt in Gang, der mit dem Nichts beginnt. Eine leere Bühne, eine schwarze Tanzfläche, eine weiße Leinwand. Projektionsflächen der Ungewissheit, nach und nach mit Leben gefüllt. Mit Farben, Linien, Scherenschnitten einer Choreographie. Der Maler und die Tänzer treten in den Dialog, Musiker Helmut Buntjer improvisiert und kommentiert. Aus dem Nebeneinander wird ein Miteinander, Hoffnung am Horizont. Alles gut? Alles offen. Das Leben ist ein Fragezeichen.

Künstlerische Leitung Helmut Luckmann Freie Malerei Helmut Luckmann Tanz Thomas Kolczewski / Elke Werner Musik & Elektronik Helmut Buntjer

 

Tickets:

Mittwoch, 1. Dezember 2021 – 20 Uhr

13 Euro / erm. 8 Euro zzgl. Gebühren

 

 

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Fr 3. Dezember 2021: Jan Decorte und Sigrid Vinks / Bloet | BLOOD LTD by Bloet – nie werde ich den Tod vergessen

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Theater/Performance | Fr 3. Dezember 2021 | 20 Uhr

Jan Decorte und Sigrid Vinks / Bloet

Belgien
BLOOD LTD by Bloet - nie werde ich den Tod vergessen

Zuletzt war der flämische Theaterberserker Jan Decorte vor allem mit seinen furiosen Shakespeare-Schlachten bei uns zu sehen. Mit HAMLET 0.2 zum Beispiel, dieser Essenz all seiner künstlerischen Duelle mit dem Dänenprinzen. Oder BODY A.K.A. – der Neubesichtung des legendären Splatter-Macbeth BLOETWOLLEFDUIVEL. Seine scheinbar kindlich kondensierte Textverwednung in Kombination mit seinem No-Acting prägte über jahrzehnte die flämische Avantgarde. Nun aber steht Bloet – das Label von Decorte und seiner kongenialen Partnerin in crime Sigrid Vinks – am Wendepunkt. In den kommenden Jahren wollen die beiden sich ganz auf die Zusammenarbeit mit jungen Künstler:innen fokussieren. Ihre Erfahrungen und Methoden an die nächste Generation weitergeben. Nicht hierarchisch, sondern in Komplizenschaft. Welche Kraft daraus erwächst, das zeigt jetzt – NIE WERDE ICH DEN TOD VERGESSEN. Ein Projekt mit der Dichte eines schwarzen Lochs. Eine Feier des bedeutungsvollen Chaos. Ohne Text. Nur Laute in einem leeren Raum abgesondert. Zusammen mit Oumar Dicko und Ika Schwander machen sich Decorte und Vinks auf eine Reise, die der herkömmlichen Theaterpraxis nicht einmal mit einem Augenzwinkern Referenzen erweist. Flüchtig. Radikal. Nichts für Freunde der leichten Muse. Designed for the tough ones.

BLOOD LTD by Bloet Jan Decorte, Oumar Dicko, Ika Schwander, Sigrid Vinks Support Bühnenbild Johan Daenen Licht Luc Schaltin Produktion Bloet Koproduktion Kaaitheater Brüssel, Theater im Pumpenhaus Münster Fotos Danny Willems realisiert mit der Unterstützung der Tax Shelter Maßnahme der belgischen Bundesregierung – Casa Kafka Pictures Tax Shelter

 

Tickets:

Freitag, 3. Dezember 2021 – 20 Uhr

13 Euro / erm. 8 Euro zzgl. Gebühren

 

 

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Do 9. Dezember 2021: Best of Festival der Demokratie #3 | In einem unbekannten Land / Der Schoß ist fruchtbar noch

In einem unbekannte Land © FDD – Thomas Mohn
Der Schoß ist fruchtbar noch 3 © FDD – Franz Kammer
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Theater / Konzert | Do 9. Dezember 2021 | 20 Uhr

Best of Festival der Demokratie #3

Münster
In einem unbekannten Land / Der Schoß ist fruchtbar noch

1 In einem unbekannten Land / ENSEMBLE Johanna Kollet, Florian Bender, Konrad Haller

Trifft eine Biene die andere und sagt: „Die Menschen denken doch wirklich, sie hätten die Demokratie erfunden“, antwortet die andre: „Echt, auch unsere?“

Haben wir wirklich?

Ausgehend von der Ubuntu Philosophie und dem Buch „Bienendemokratie“ von Thomas D. Seeley gehen wir dieser Frage der Biene nach.

Auch die Bienen scheinen für sich in Anspruch zu nehmen, Demokratie zu leben, haben sie aber wohl kaum von uns Menschen übernommen. Gute Gelegenheit, durch den Perspektivwechsel ein kritisches Auge auf die Menschendemokratie zu werfen. Mal sehen, was die Bienen davon halten.

„Das Erlebnis der Demokratie ist wie das Erlebnis des Lebens selbst – im ständigen Wandel begriffen, unendlich in seiner Vielfalt, manchmal turbulent und umso wertvoller, weil es durch Ungemach auf den Prüfstand gestellt wird “ – Jimmy Carter

 

2 DER SCHOß IST FRUCHTBAR NOCH…

REGIE/GESANG Christiane Hagedorn

PIANO Martin Scholz

BASS Dieter Kuhlmann

Mit Leichtigkeit und bissiger Spielfreude präsentiert das Trio CONJAK Songs aus verschiedenen Epochen des letzten Jahrhunderts, originell arrangiert und rasant serviert.

In kleiner, feiner Besetzung stöbern Christiane Hagedorn (Gesang, Geige), Martin Scholz (Piano, Kornett, Percussion) und Dieter Kuhlmann (Bass, Posaune, Saxophon) auf ihrer musikalischen Reise durch die Zeit nach Parallelen zwischen gestern und heute rund um Themen wie bürgerliches Selbstverständnis, Lebenslust, das Recht auf Spaß, Hoffnung auf eine bessere Welt, aber auch Sinnverlust, Existenzangst, Bedürfnis nach Sicherheit und Orientierung bis hin zu Demokratiemüdigkeit und dem Wunsch nach Abschottung in einer Welt, deren Spielregeln für Viele immer schwerer zu durchschauen sind. 

In Songs von Friedrich Hollaender, Comedian Harmonists bis Fehlfarben und Ideal treffen Vergnügungssucht und Alltagsrassismus der “Goldenen Zwanziger” auf die Agonie der 80er Jahre. Auf der anderen Seite: politische Lieder von Brecht/Eisler/Weill, Franz Josef Degenhardt oder Konstantin Wecker, damals wie heute von erschreckender Aktualität, die deutlich machen, wie dünn das “Eis” der Zivilgesellschaft ist und schon immer war.

 

In einem unbekannten Land / ENSEMBLE Johanna Kollet, Florian Bender, Konrad Haller

DER SCHOß IST FRUCHTBAR NOCH…
  REGIE/GESANG Christiane Hagedorn PIANO Martin Scholz BASS Dieter Kuhlmann

 

Tickets:

Donnerstag, 9. Dezember 2021 – 20 Uhr

13 Euro / erm. 8 Euro zzgl. Gebühren

 

 

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So 12. Dezember 2021: Best of Festival der Demokratie #4 | Gespensterwalzer/ Man wird doch noch! / Tischmanieren

Gespensterwalzer 2 © FDD – Thomas Mohn
Man wird doch noch 2 © FDD – Thomas Mohn
Tischmanieren 2 © FDD – Thomas Mohn
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Theater / Performance | So 12. Dezember 2021 | 20 Uhr

Best of Festival der Demokratie #4

Münster
Gespensterwalzer/ Man wird doch noch! / Tischmanieren

1 Gespensterwalzer / Klirrendes Fest
REGIE & SCHAUSPIEL Regine Andratschke

Eine Aussicht 

Die schöne Errungenschaft der Demokratie wird bedroht von unsichtbaren Mächten. Ein monströses Startup in Coworking mit dem Klima. Ist das vorstellbar? Das geschundene Menschlein sucht Schutz hinter Masken. Das Klima erklärt sich zum Demokratiedekonstrukteur. Eine Aussicht in die Möglichkeit des Seins hinter Masken und anderen Verstecken.

Das Klima erscheint als direkter Herausforderer der Demokratie, so die ursprüngliche Idee. Corona mischt sich unerwartet ein und ist der ideale Partner: Ein junges Startup, das erfolgreich seinen Vernichtungszug antritt und alles aus dem Weg räumt, das sich ihm entgegenstellt. Eine einzigartige Chance für das Klima, als Sparringspartner und Coworker davon zu profitieren. Mit allerdings überzeugenden Ideen wird ein Gegenentwurf zu demokratischen Lösungen angeboten. Die Klimadiktatur. Eine Chance für alle. Möglicherweise.

Die sich unabdingbar ändernden Updates zur Lage der Nation erfordern eine schnelle Anpassung — ein Versprechen tagesaktueller Aktualisierung, sozusagen. Eine Reise mit noch ungewissem Ausgang. Ich bin gespannt. Inhaltlich ein sensibles Gebilde und jederzeit veränderbar. Wie die Demokratie im Moment des unerwarteten Wahnsinns.

 

2 Aber man wird doch noch! REGIE Regine Andratschke und Tilman Rademacher

Meinungsverweigerungsperformance von Tilman Rademacher

Ein Mann. Keine Meinung. Ja, was haben Sie denn erwartet? Noch ne Meinung?

Braucht doch wirklich kein Mensch.

Ganz Deutschland fragt sich: Was darf man eigentlich noch sagen und was nicht und warum nicht, falls doch?! Ein Mann. Keine Ahnung. Kann das gutgehen? Meine Meinung, deine Meinung. Wo soll das alles hinführen? Zu dieser Performance an diesem Abend natürlich. Endlich mal keine Meinung! Also: Masken auf, Hosen runter und viel Spaß!

 

3 TISCHManieren 

KONZEPTION/ REGIE/ ENSEMBLE: Helena Reinhardt, Jakob Reinhardt, Judith Suermann, Cactus Junges Theater

Tischgemeinschaften entstehen zufällig – wie etwa in der Kantine, schicksalshaft – wie etwa in Familien, sie können hochoffiziell sein – wie ein Geschäftsessen, ein Bankett, oder völlig zwanglos – wie es vielleicht ein Stammtisch ist. An jedem dieser Tische wird neu festgelegt, wer was zu sagen hat. Und ungern wieder geändert.

Die Tischgemeinschaft ist eine von dem Gegenstand ‚Tisch‘ gestiftete Gemeinschaft. Ihr liegt das elementare Prinzip zu Grunde, dass der Mensch nun einmal essen muss. Das ist aber bei weitem nicht alles, was an einem Tisch geschieht. Hier werden ebenso Fragen exerziert, deren Antworten das Leben des einzelnen Menschen bestimmen: Was gibt es zu essen? Wer bezahlt das Essen und wer am Tisch darf laut lachen oder gerade noch seine Füße darunter stellen? Der Mensch ist ein soziales Tier und so ist es völlig normal, dass er seine ganze Energie auf die Klärung sozialer Fragen aufwendet. Demokratie gibt dabei die Rahmenbedingungen vor und ist in der Ausgestaltung ihrer Prinzipien gleichzeitig selbst Verhandlungsmasse. So ist es, Verfassung sei Dank, an dem Tisch, den wir Deutschland nennen, schon seit ein paar Jahrzehnten. Doch in letzter Zeit scheint es einige Irritation darüber zu geben, wer daran, in welchem Umfang, teilnehmen darf. Wer zuerst kommt, mampft zuerst ?

 

Gespensterwalzer / Klirrendes Fest
  REGIE & SCHAUSPIEL
Regine Andratschke

Aber man wird doch noch!
  REGIE
Regine Andratschke und Tilman Rademacher Performance Tilman Rademacher

TISCHManieren
  KONZEPTION/ REGIE/ ENSEMBLE
: Helena Reinhardt, Jakob Reinhardt, Judith     Suermann, Cactus Junges Theater

 

Tickets:

Sonntag, 12. Dezember 2021 – 20 Uhr

13 Euro / erm. 8 Euro zzgl. Gebühren

 

 

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