8. Mai: Festival tanz nrw | Renegade | DRANG

Renegade DRANG © Denis Kooné Kuhnert(2)
Renegade DRANG © Denis Kooné Kuhnert
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STREAM | Tanz | Sa 8. Mai 2021 | 18 Uhr

Festival tanz nrw | Renegade

Herne
DRANG

Krump, das steht für „Kingdom Radically Uplifted Mighty Praise“. Der Tanz stammt aus South Central Los Angeles. Krump ist Freestyle, schnell und direkt. Meist als Battle ausgetragen. Vielleicht deshalb kommt so gut wie keine Beschreibung ohne das Label „aggressiv“ aus. Aber geht’s hier wirklich nur um Kampf und Wut? Nicht für die Tänzer:innen von DRANG. Die suchen im Krumping den Ausdruck für das, was sie bewegt – im Leben und im Moment. Frust und Liebe, Angst und Sehnsucht. Jede Bewegung erzählt ihre Geschichte, in jedem Armswing steckt eine Story. Ohne Schnörkel, ohne Filter. Pure emotionale Wucht. DRANG ist bereits die 30. Produktion der Kompagnie Renegade. Das Ruhrpott-Kollektiv hat einen Stil geprägt, der Tradition und Straße aufs Spannendste clashen lässt. Mit Choreographin Malou Airaudo – vormals Solistin bei Pina Bausch und der Kompagnie schon lange produktiv verbunden – liefern jetzt sechs Tänzer:innen ihre ganz eigene Perspektive auf Krump. Diese urbane Poesie ohne Worte.

Choreografie: Malou Airaudo Tanz: William Hayibor-Venous, Kwame Osei, Eva Pageix / Wilhelmina Stark, Solomon Quaynoo, Francesca Zaccaria, Rymon Zacharei Sound: Julian Büsselberg (SONIC MOOD) Musik von: Abel Korzeniowski, Max Richter, Moderat, Jóhann Jóhannsson, Jon Hopkins, Reptilicus & Senking Produktionsassistenz: Eva Pageix Bühne: Malou Airaudo Kostüm: Mark Sieczkarek Visuals: Christopher Lensing (impulskontrolle)  Licht: Moritz Bütow Fotografie: Oliver Look / Denis Kooné Kuhnert Produktionsleitung: Uta Graßhoff

 

Tickets

Link zum Stream Samstag, 8. Mai 2021 – 18 Uhr

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1. Mai: Festival tanz nrw | bodytalk + Teatr Rozbark | Bilderzerstörer

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LIVE-STREAM | Tanz | 1. Mai 2021 | 20 Uhr

Festival tanz nrw | bodytalk + Teatr Rozbark 

Münster/Bytom
Bilderzerstörer

Eine „getanzte Ideologiekritik“ nennen die Westfälischen Nachrichten die aktuelle Produktion von bodytalk. In „Bilderzerstörer“ ergründen die Performer:innen der Ensembles bodytalk und des polnischen Teatr Rozbark die Fragen: Was ist hinter den Bildern? Wieso lösen einige Aggressionen aus? Nachgespürt wird Motiven dafür, warum leibhaftig und gewalttätig Gemälde in Museen attackiert werden. Wer hat Angst vor Rot, Gelb & Blau? Und: Wer sagt, dass ein Attentat auf ein Bild nicht vielleicht einen Krieg verhindert?

Von Yoshiko Waki und Rolf Baumgart Von und mit Alexey Torgunakov | Amy Pender | Florencia Martina | Jan Paul Werge | Lia Beuchat | Martijn Joling | René Haustein | Piotr Mateusz Wach | Nanako Oizumi | Klaus Dilger | Mustafa Khalaf | Vicky Roters | Momoko Baumgart | Max Körner Eine Koproduktion von bodytalk mit Teatr Rozbark, Theater im Pumpenhaus, asphalt Festival. Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Kulturamt der Stadt Münster

 

Tickets

Link zum Live-Stream → Samstag, 1. Mai 2021 – 20 Uhr

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4. April: The Navidsons | Ødipus REC.

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Live-Stream | Musiktheater | 4. April | 20 Uhr

The Navidsons

Schweiz
Ødipus REC.

Erkenntnis? Tricky Sache. Erstens ist sie schwer zu erlangen. Zweitens kann sie schmerzhaft sein. Ödipus wüsste ein Lied davon zu singen. Der bekam ja bekanntlich vom blinden Seher Theresias die Augen geöffnet. Wäre aber wohl lieber unwissend geblieben. Und heute? Wie viel Erkenntnis ist überhaupt noch möglich in einer Welt des Dauerbombardements mit Bildern und Informationen? Wie verblendet sind wir vom ständigen Zuschauen? Das untersucht jetzt die Gruppe The Navidsons um Regisseur Till Wyler von Ballmoos (VOM GÄRTNERN UND TÖTEN) mit dem Musiktheaterstück ØDIPUS REC. Das geht von der Schlüsselbegegnung zwischen dem Königssohn und seinem Antagonisten Theresias Seher aus. Und startet mit dem Mythos zu einer Stationenreise, in deren Zug sich das Theater selbst in seiner ganzen Formenvielfalt spiegelt: Von Monolog über Performance bis zur „Opera seria“. Dem Publikum fällt dabei schließlich die Rolle des antiken Chors zu. Was ein erster Schritt zur Erkenntnis sein könnte.

 

Mit
Michael Taylor (Countertenor) | Thomas Douglas (Schauspiel) | Frederic
Schultze
 (Knabe) | Ensemble LemniscateDaniel Moreira (Musikalische Leitung, Gitarre) |  (Violoncello) Karolina ÖhmanAzra Ramić (Klarinette) | Gilles Grimaître (Klavier) | Miguel Ángel García Martín (Perkussion)

Künstlerische Leitung
The Navidsons: Till Wyler von Ballmoos (Regie) | Ole Hübner (Komposition) Tassilo Tesche (Ausstattung) |  Maria Huber (Dramaturgie)| Maxine Devaud  – Maxinthewood Productions (Produktionsleitung) | Lisa Danulat (Texte)

Eine Produktion von The Navidsons in Koproduktion mit Gare du Nord und Theater im Pumpenhaus Münster, unterstützt von Pro Helvetia – Schweizer Kulturstiftung | Ernst Göhner Stiftung | Fondation Nestlé pour l’Art | Kultur Stadt Bern | Swisslos – Kultur Kanton Bern | Burgergemeinde Bern | Schweizerische Interpretenstiftung SIS | Gesellschaft zu Ober-Gerwern | Gesellschaft zu Schuhmachern

 

LocalTicketing.de

Live-Stream 4. April | 20 Uhr

ZUM LIVE-STREAM

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14. April: Formation Silvia Jedrusiak | TOAST ZUM TROST

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Internationaler Zoom-Talk | Mi 14. April 2021 | 20 Uhr

Formation Silvia Jedrusiak

Münster
TOAST ZUM TROST

Momentan gibt’s ja vieles, was man vermissen kann. Besonders aber fehlt der Austausch. Nicht zuletzt der zwischen Publikum und Künstler:innen. Das empfindet auch Silvia Jedrusiak so. Die Schweizer Theatermacherin – die am Pumpenhaus zuletzt mit ihren Produktionen ELTERNSCHAU und MENSCHENDINGE Erfolge gefeiert hat – belässt es aber nicht beim Klagen. Sondern schafft Abhilfe. Unter dem schönen Titel TOAST ZUM TROST lädt sie jetzt zu einem internationalen Zoom-Talk ein. Zugeschaltet sind Mitglieder ihres künstlerischen Teams aus Deutschland und den Niederlanden, die Einblicke in ihren Alltag im Ausnahmezustand gewähren. Wobei diesem lockeren Gesprächsabend weder geografisch noch thematisch Grenzen gesetzt sind. Auch die Zuschauer:innen dürfen gern Fragen aller Art stellen – entweder vorab per Mail. Oder live im Chatbereich. Also, machen Sie es sich mit einem Getränk Ihrer Wahl und einer wärmenden Scheibe Toast gemütlich. Dann kommt der Trost von ganz allein!

Anmeldung: buero@pumpenhaus.de

Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt auf 100.

 

Konzept: Silvia Jedrusiak Talk Gäste: Matthias Maat (Amsterdam), Emmanuel Edoror (Münster), Marie-Laure Fiaux (Schwerin), Christina Flick (Amsterdam), Marcela Ruiz Quintero (Düsseldorf), Assistenz: Laura Frölich Öffentlichkeitsarbeit: Rita Roring

Realisation: Formation Silvia Jedrusiak unterstützt von: Theater im Pumpenhaus gefördert durch: Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Mehr Infos zur Formation Silvia Jedrusiak: www.silvia.jedrusiak.eu

 

LocalTicketing.de

Zoom-Talk an folgendem Termin:

Mittwoch, 14. April 2021 – 20 Uhr

Anmeldung: buero@pumpenhaus.de

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16. - 18. April: Formation Silvia Jedrusiak | menschendinge

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menschendinge_ABSAGE
Theater | Fr 16., Sa 17. und So 18. April | 20 Uhr

Formation Silvia Jedrusiak

Münster
menschendinge

Krempel oder Kostbarkeit? Schrott oder Schatz? Jede und jeder hat solche Dinge zuhause. Gegenstände, die eigentlich entsorgt gehören. Aber sich gegen das Wegwerfen sträuben. Weil Erinnerung in ihnen steckt. Weil sie mit Geschichten von gelebtem Leben geladen sind. Klar liegt der Wert im Auge des Besitzers – was dem einen teuer ist, sieht für den anderen aus wie Tand. Gewiss ist nur: Wenn Raum für Neues entstehen soll, führt am Kehraus kein Weg vorbei. Im Stück MENSCHENDINGE der Formation Silvia Jedrusiak treffen sich drei Performer aus verschiedenen Generationen, um das Loslassen zu lernen. Wobei das persönliche Verhältnis zu den Dingen spannungsreich auf die Beziehungen untereinander durchschlägt. Konflikte bleiben eben nicht aus, wenn Trennungen anstehen. Regisseurin Jedrusiak (ELTERNSCHAU) glückt hier „eine lebendige, bildhafte Inszenierung“ (Westfälische Nachrichten). Mit einer großen Frage im Zentrum: Wie schaffen wir es, verschiedene Sichtweisen zu akzeptieren? Auf Menschen und Dinge…

Trailer ansehen

 

 

Spiel Emmanuel Edoror, Marie-Laure Fiaux, Matthias Maat Künstlerische Leitung und Regie Silvia Jedrusiak Partner in Crime Christina Flick Choreografie  Marcela Ruiz Quintero Dramaturgie Constantin Hochkeppel Musik Ata Güner Bühne Hans Salomon Kostüme Tina Toeberg  Regieassistenz LauraFrölich  Produktionsmanagement Silvia Jedrusiak, Tamara Malcher Grafik/Fotografie Erich Saar PR/Öffentlichkeitsarbeit Rita Roring 

Eine Produktion von Formation Silvia Jedrusiak in Koproduktion mit Theater im Pumpenhaus in Kooperation mit Uni FOLKWANG, Studiengang Physical Theatre gefördert durch das Kulturamt der Stadt Münster, dem NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, der Kulturstiftung Matrong, der Kunststiftung NRW unterstützt von Cibaria

 

LocalTicketing.de

Tickets für folgende Termine:

Freitag, 16. April 2021 – 20 Uhr
Samstag, 17. April 2021 – 20 Uhr
Sonntag, 18. April 2021 – 20 Uhr

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5 März: Gabriele Brüning & Manfred Kerklau | ROSA! Mensch sein ist vor allem die Hauptsache

Rosa-Luxemburg
Rosa-Luxemburg
Lesung / Stream | Fr 5. März | 20 Uhr

Gabriele Brüning & Manfred Kerklau

Münster
ROSA! Mensch sein ist vor allem die Hauptsache

Vor 150 Jahren, am 5. März 1871, wurde Rosa Luxemburg geboren. Im russischen Zamość, heute Polen. In Erinnerung geblieben ist sie nicht nur als einflussreichste Vertreterin der sozialistischen Bewegung Europas. Sondern auch als brillante Theoretikerin, eloquente Agitatorin, furchtlose Kämpferin und emanzipierte Frau in einer männerdominierten Gesellschaft. Gabriele Brüning und Manfred Kerklau möchten der Revolutionärin entsprechend standesgemäß zum Geburtstag gratulieren. Und zeichnen dafür einen Teil ihrer fulminanten Lesung ROSA als Video auf. Die stellt eine wenig bekannte Seite der Ikone vor: ihre Liebe zur Natur. Zum Ausdruck gebracht unter anderem in persönlichen Briefen an die Freundin Sophie Liebknecht. Luxemburg sammelt und presst Pflanzen, schwärmt von Meisen und Pappeln. Und zeigt sich fasziniert vom Wachsen und Vergehen: „Jeder Tag ist wie eine Rose, die geschenkt wurde“.

Entstanden im Rahmen der Werkstatt “Festival der Demokratie” des Stadtensembles Video Sersch Hinkelmann / suki-pix.de Ton Andreas Wilting Förderung im Rahmen der Werkstatt “Festival der Demokratie” des Stadtensembles Gefördert von Kultursekretariat NRW im Rahmen der NEUEN WEGE

 

LocalTicketing.de

Video-Stream am Freitag, 5. März, um 20 Uhr

Zum Video-Stream

 

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Mi 14 - Fr 16 Juli 2021: Kunstakademie Münster – KEINrundgang

Rundgang
Rundgang
Ausstellung

Kunstakademie Münster

Münster
KEINrundgang

KEINrundgang ist die hybride Ausstellung von Studierenden der Kunstakademie Münster, die in diesem Jahr auch im Theater im Pumpenhaus stattfindet.

Für die Studierenden der Kunstakademie Münster bedeutet die Corona-Pandemie eine Zeit schmerzhafter Beschränkungen. Nicht nur, dass die besonders wichtigen praktischen Studienanteile in den Klassenateliers und Werkstätten seit dem letzten Sommersemester nur stark eingeschränkt bis gar nicht stattfinden konnten. Auch der traditionelle „Rundgang“, die Großausstellung der Studierenden, die jedes Jahr im Februar an die 10.000 Kunstinteressierte an den Leonardo-Campus zieht, musste für 2021 pandemiebedingt abgesagt werden. Schließlich nahm man auch von der Idee einer für den Sommer angedachten Ersatzveranstaltung im Haus aufgrund der unklaren Perspektive Abstand. Für die 13 Studierenden, die die Planung und Kuratierung des Rundgangs gemeinsam mit Professorin Suchan Kinoshita und Professor Aernout Mik übernommen hatten, bedeutete das viele Rückschläge und ein permanentes Umdenken: „Es war eine Odyssee mit sich ständig verändernden Bedingungen des

Zusammenkommens und Arbeitens, des Revidierens und der Veränderung von Plänen. Wichtig war es uns, mit der Situation zu arbeiten und uns nicht zurückzuziehen. In der Kunstakademie selber ist es derzeit noch nicht möglich, Publikum zu empfangen. Neue Orte und Möglichkeiten zu finden, digital als auch real, wurde unsere Herausforderung“, erklärte das Team, und weiter: „Es ist uns gelungen, mit den Begrenzungen umzugehen, und dabei sind interessante Hybride entstanden zwischen Erdachtem, das auch realisiert werden kann und Fantasiertem, das niemals realisiert werden soll. Dabei erschienen uns alle Möglichkeiten zwischen einer Idee und einer möglichen Form ihrer künstlerischen Realisation als interessanter Ausgangspunkt.“

Das Ergebnis ist der „KEINrundgang 21“. Mit dieser Titelgebung soll deutlich gemacht werden, dass es sich um ein eigenständiges Konzept handelt, und nicht um das übliche Ausstellungsformat, welches mit fixen Erwartungshaltungen des Publikums verknüpft ist. Der „KEINrundgang“ findet zum einem auf der eigens geschaffenen Website www.kr21.de statt, auf der digitale und virtuelle Arbeiten sowie Live-Streams präsentiert werden und die zugleich als zentraler Informationspunkt für das Programm dient, welches durchaus noch im Fluss ist.

Zum anderen finden vom 9. Bis zum 16. Juli im Stadtraum von Münster jene Projekte statt, die den Sprung von der Idee in die Realisation geschafft haben. Wie schon bei der Planung, soll dabei das Lebendige und Prozesshafte im Vordergrund stehen. Performances, Gruppenausstellungen, Filmprogramme, Soundarbeiten, Installationen, interaktive Happenings und mehr warten darauf, besucht und entdeckt zu werden. Ebenso bunt ist die Zusammensetzung der Spielorte, zu denen u.a. der Hafen, die B-Side, das Pumpenhaus, das Schlosstheater, die Promenade, der Wienburg- und der Schlosspark, die Wiese am Juridicum, das Factory-Hotel, die Volksbank an der Neubrückenstraße, das Landgericht, die Ateliergemeinschaft Schulstraße und der Wewerka-Pavillon gehören.

Auch das ehemalige Ladenlokal von „Kösters – Das Haus für Wohnkultur“ am Prinzipalmarkt 45 wird zum Pop-up-Ausstellungsraum, in dem verschiedene Arbeiten und Projekte gezeigt werden. Die alternative Nutzung des Stadtraums – wie in diesem Beispiel durch einen temporären Kunstort – wird möglich durch das neue Zentrenmanagement. In dem Bündnis arbeiten Münster Marketing, die Initiative Starke Innenstadt (ISI) und die Wirtschaftsförderung zusammen mit dem Ziel, Münsters Innenstadt vielfältiger, einladender und attraktiver zu gestalten, freie Ladenlokale mit spannenden Angeboten zu füllen und unterschiedliche Zielgruppen zueinander zu bringen. „Die Eigentümer unterstützen ein spannendes Kunstformat und junge Kulturschaffende kommen in die Innenstadt und schaffen hier einen faszinierenden Ort mit einem überraschenden Format“, freut sich die Leiterin von Münster Marketing, Bernadette Spinnen.

„Wir haben sehr viel Offenheit und großartige Unterstützung erfahren und sind allen Kooperationspartnern sehr dankbar, vor allem auch Münster Marketing und dem Kulturamt der Stadt“, so die Organisatoren des „KEINrundgang“.

Alle Projekte und Orte sind auch auf einer Karte auf der Website kr21.de verzeichnet oder können im Veranstaltungskalender auf der Homepage der Akademie eingesehen werden. Den Auftakt für die Veranstaltung bildet eine Prozession der Klasse Kinoshita, die am 09.07. ab 10:00 Uhr durch die Innenstadt ziehen wird und per Live-Stream ebenfalls auf der Website kr21.de verfolgt werden kann.

 

Das KEINrundgang-Team Merle Biesel, Sierra Diamond, Lisa Dohmstreich, Lennart Haffner, Niklas Heidemann, Suchan Kinoshita, Leon-Maxim Lindner, Aernout Mik, Vivienne Ibach, Franzi Jürgens, Zauri Matikashvili, Jan Prahm Miro, Sophie Rebentisch, Martin Schlathölter und Joshua Singh.

 

Das gesamte Programm sowie weitere Informationen gibt es unter www.keinrundgang.de

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Mi 8. - Mo 13. September 2021: Cactus Junges Theater | Das Kabinett des Normativen

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Theater | Mi 08., Do 9. + Mo 13. September 2021, 20 Uhr, und Fr 10., Sa 11. + So 12. September 2021, 18 Uhr, Mo. 13. September 2021 mit DGS

Cactus Junges Theater

Münster
Das Kabinett des Normativen

Oh Boy, oh Girl. Wie schnell schnappt doch die Schubladenfalle zu, wenn’s um Gender geht. Ein Albtraum in Rosa und Himmelblau, auch heute noch. Zugewiesenes Geschlecht, Geschlechtsausdruck, Geschlechtsidentität – das alles soll überstimmen. Und in die Kategorien weiblich/männlich passen. Wo bitteschön bleibt da der Raum für die riesengroße Vielfalt, die innerhalb und außerhalb dieser Zweidimensionalität existiert? Cactus Junges Theater begibt sich ohne Horizontbeschränkung ins KABINETT DES NORMATIVEN. Ein diverses Ensemble von sechs Spieler:innen setzt sich mit eigenen Erwartungen, Zuschreibungen und Prägungen auseinander. In der Titanick-Halle am Hawerkamp wird der Frage nachgespürt: was engt uns ein, was befreit uns? Was geradewegs in die Utopie führt. Ins Mehr der Möglichkeiten, die es immer schon gab.

Bitte beachten Sie: Die Veranstaltung am Samstag, 11. September, kann NICHT wie geplant um 18 Uhr stattfinden, sondern muss bereits um 15 Uhr starten. Grund ist eine Rave-Veranstaltung in der Sputnikhalle, die trotz frühzeitiger Kommunikation und Planung um 18 Uhr stattfindet. Die Räumlichkeiten liegen so nah beieinander, dass die Theateraufführung nicht durchgeführt kann. Außerdem wird die Vorstellung am Samstag Nachmittag ohne Gebärdendolmetscher sein. Stattdessen wird am Montag Abend gedolmetscht.

 

Es spielen: Lea Pollmann, Paula Iven, Willi Kurz, Tibor Szombati, Janus Bühl, Anouk Fernholz

Regie/Dramaturgie/Sprecherziehung Sarah Giese Regie/Choreographie Sabeth Dannenberg Dramaturgie Lennart Aufenvenne Outside Eye/ Produktionsleitung Alban Renz Kostümbild Bettina Zumdick Bühne Leo Masching /Luka Staab Musik Mathis Pollmann Regieassistenz Norman Heyne Licht Felix Heinze PR Rita Roring Grafik Erich Saar Fotos Ralf Emmerich

Eine Produktion von Cactus Junges Theater in Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus in Kooperation mit dem Jugendtheater-Werkstatt e.V., dem Amt für Gleichstellung der Stadt Münster und Theater Titanick gefördert durch kontinuierliche Förderung durch das Kulturamt der Stadt Münster, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, LAG Soziokultur NW, Kulturstiftung der Sparkasse, Amt für Gleichstellung der Stadt Münster unterstützt durch Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit Bildung Kultur NRW e.V., Carsharing Münster, Roadstop GmbH, Soroptimist International, Cibaria

 

Tickets:

Mittwoch, 8. September 2021 – 20 Uhr – Titanickhalle
Donnerstag, 9. September 2021 – 20 Uhr – Titanickhalle
Freitag, 10. September 2021 – 18 Uhr – Titanickhalle
Samstag, 11. September 2021 – 15 Uhr – Titanickhalle (bitte beachten Sie die neue Uhrzeit)
Sonntag, 12. September 2021 – 18 Uhr – Titanickhalle
Montag, 13. September 2021 – 20 Uhr – Titanickhalle – mit DGS

Achtung: Der Veranstaltungsort ist nicht beheizt.

11 Euro / erm. 6 Euro zzgl. Gebühren / Cactus-Pass 5 Euro

 

 

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So 12. September 2021: Klanglandschaft Levante | SADAQA

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Fanfareduloup Orchestra - OrienTales
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Konzert | So 12. September 2021 | 20 Uhr

Klanglandschaft Levante

SADAQA

Kaum tausend Kilometer liegen zwischen den Ausläufern des südlichen Kaukasus und den Grenzen dessen, was früher Mesopotamien war. Heute ist die Region zwischen Armenien, Aserbaidschan, Nordsyrien und Nordirak zersplittert. Kulturell wie politisch. Die wechselseitigen Einflüsse aber bleiben immens. Und werden nirgends so spürbar wie in der Musik. SWR-Jazzpreisträger und Bassist Manfred Bründl macht die weitverzweigten Verbundenheiten und Traditionen der Levante jetzt in einem Projekt erlebbar, das den arabischen Titel SADAQA („Freundschaft“) trägt. Vielfalt auf gemeinsamem Boden verkörpern dabei auch die Musiker: Ibrahim Keivo, aufgewachsen in einem jesidisch-kurdischen Dorf in Nordsyrien, singt in verschiedenen arabischen Dialekten, aber auch auf Aramäisch oder Armenisch. Ebenfalls aus Syrien stammt der international ausgezeichnete Oud-Virtuose Mohannad Nasser. Bodek Janke schließlich zählt zu den gefragtesten Drummern der Jazz und World-Szene. Eine weitere Klanglandschaft wartet auf Endeckung!

 

Gesang & Bouzouk Ibrahim Keivo Oud Mohannad Nasser Bass Manfred Bründl Percussion & Drums Bodek Janke

 

Tickets:

Sonntag, 12. September 2021 – 20 Uhr

14 Euro / erm. 9 Euro zzgl. Gebühren

 

 

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Di 7. September 2021: bodytalk + Teatr Rozbark | BILDERZERSTÖRER

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Tanztheater mit Live-Musik | Di 7. September 2021 | 20 Uhr

bodytalk + Teatr Rozbark

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BILDERZERSTÖRER

Eine „getanzte Ideologiekritik“ nennen die Westfälischen Nachrichten die aktuelle Produktion von bodytalk. In „Bilderzerstörer“ ergründen die Performer:innen der Ensembles bodytalk und des polnischen Teatr Rozbark die Fragen: Was ist hinter den Bildern? Wieso lösen einige Aggressionen aus? Nachgespürt wird Motiven dafür, warum leibhaftig und gewalttätig Gemälde in Museen attackiert werden. Wer hat Angst vor Rot, Gelb & Blau? Und: Wer sagt, dass ein Attentat auf ein Bild nicht vielleicht einen Krieg verhindert?

 

Von Yoshiko Waki und Rolf Baumgart Von und mit Alexey Torgunakov | Amy Pender | Florencia Martina | Jan Paul Werge | Lia Beuchat | Martijn Joling | René Haustein | Piotr Mateusz Wach | Victoria Kennett | Nanako Oizumi | Klaus Dilger | Timo von der Horst | Momoko Baumgart | Marcus Bomski

Eine Koproduktion von bodytalk mit Teatr Rozbark, Theater im Pumpenhaus, asphalt Festival Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Kulturamt der Stadt Münster

 

Tickets:

Dienstag, 7. September 2021 – 20 Uhr

14 Euro / erm. 9 Euro zzgl. Gebühren

 

 

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