9 - 11 Februar: Hartmann & Konsorten | GEHEN

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Gehen
Lesung auf Youtube verfügbar | Di 9. Februar, 12 Uhr, bis Do 11. Februar, 12 Uhr

Hartmann & Konsorten

Münster
GEHEN

Diesem Mann auf dem Fuß zu folgen lohnt sich immer. Thomas Bernhard, österreichischer Dramatiker und Grantel-Genie, prescht mit seiner Geistesschärfe ja bis heute voran. Leuchtendes Beispiel: die 1971 erschienene Erzählung „Gehen“. Eine Exkursion über den Zustand der Welt und das Sinnieren im Laufschritt. „Während ich, bevor Karrer verrückt geworden ist, nur am Mittwoch mit Oehler gegangen bin, gehe ich jetzt, nachdem Karrer verrückt geworden ist, auch am Montag mit Oehler“. So beginnt der namenlose Ich-Erzähler seinen Spazierbericht. Der handelt in fortwährenden Monologen vom Schicksal des in die Psychiatrie eingewiesenen Karrer. Und dem Rustenschacherschen Hosenladen, wo das Irrewerden seinen Anfang nahm. Die Spuren aber führen tiefer: in die Nazizeit, zur Deportation der Wiener Juden. Am 9. Februar wäre Bernhard 90 Jahre alt geworden. Zum Geburtstag laden Hartmann & Konsorten zum großen Geh-Denken ein.

Vorleser/Sprecher Carsten Bender & Pitt Hartmann Dramaturgie Mechtild Janssen Video Sersch Hinkelmann / suki-pix.de Ton Andreas Wilting Kostümberatung Bettina Zumdick

 

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Auf Youtube an folgenden Terminen:

Dienstag, 9. Februar, 12 Uhr bis Donnerstag, 11. Februar, 12 Uhr

Ansehen

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18 - 19 Februar: Ensemble ARTIG | The Waiting Room

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LIVE-STREAM / Theater | Do 18. und Fr 19. Februar | 20 Uhr

Ensemble ARTIG

Münster
The Waiting Room

Bin ich bald dran? Kommt der Bus mal endlich? Wann ruft sie bloß zurück? Fragen im Wartestand. Leben ist das, was sich ereignet, während wir der Dinge harren, die da kommen sollen. Dass der Stau sich auflöst, unsere Nummer aufgerufen wird, endlich irgendwas vorangeht. Lauter Dazwischen-Momente. Zwischen Tür und Angel, Vergangenheit und Zukunft, Plan und Tat. Womöglich die wahrhaftigsten Augenblicke überhaupt. Das Ensemble ARTIG – im Pumpenhaus zuletzt mit der bemerkenswert gegenwärtigen Droste-Hülshoff-Inszenierung JUDENBUCHE und der beklemmenden Dystopie TAG 99 zu sehen – widmet sich jetzt dem unsichtbaren Wert dieser Geduldsproben. Schaut auf die Grautöne, die wir sonst nicht wahrnehmen. Und entdeckt den Zauber des erzwungenen Stillstands. Willkommen im Wartezimmer des Lebens. Willkommen im WAITING ROOM.

Zum Youtube-Trailer

 

Es spielen Marie Busch, Tessa Draser, Lena Ebbing, Clara Heuft, Lore Lüdorff, Franziska Marek, Emma Menne, Ziena Müller, Amira Neve, Emma Porsch, Karla Schnieder, Melanie Steuer, Karla Wittkowski Text und Dramaturgie Ensemble Regieassistenz Josy Streil Trailer Lena Ebbing Spielleitung Christian Reick

 

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LIVE-STREAM an folgenden Terminen:

Donnerstag, 18. Februar – 20 Uhr
Freitag, 19. Februar – 20 Uhr

Zugang per E-Mail an artig@mmm.schulbistum.de

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17, 19 + 20 Februar: neubau_ AGGREGATE | MANN MÄNNER MÄNNLICH

MannV
MannV
Theater | Mittwoch, 17. Februar, Freitag, 19. Februar, und Samstag, 20. Februar | jeweils 20 Uhr

neubau_ AGGREGATE

Münster
MANN MÄNNER MÄNNLICH

Let’s talk about sex! Obwohl – leichter gesagt, als getan. Vor allem, wenn’s um das Erleben von heterosexuellen Männern geht. Denn die sind schweigsam. In der Öffentlichkeit, untereinander, vielleicht auch sich selbst gegenüber. Warum eigentlich? Klar, es herrscht kein Mangel an Genderdebatten. Aber in denen geht es ja meistens um Macht und Missbrauch. Das Rechercheprojekt MANN MÄNNER MÄNNLICH gibt einer anderen Perspektive Raum. Und bringt ein überfälliges Gespräch in Gang. Christian Fries und Silvio Beck haben 17 Interviews mit Hetero-Männern geführt. Haben über Verlangen und Versagensängste, Wünsche und Fantasien, Selbstbefriedigung und das Verhältnis zum eigenen Körper gesprochen. Über Dating-Apps, die Omnipräsenz von Porno und das Erbe der sexuellen Revolutionen. Die Antworten sind so ungewöhnlich offen wie subjektiv. Und haben genau deswegen das Potenzial, gesellschaftliche Debatten anzustoßen. Wenn wir fragen, was „Männlichkeit“ ist, müssen Männer von sich reden. Hier tun sie’s.

Schauspieler David Fischer, Christian Fries, Kai Hufnagel Regie, Textfassung, Musikalische Leitung Christian Fries Ausstattung, Szenographie Silvio Beck.

Eine Produktion von neubau und AGGREGATE Gefördert durch Theater im Pumpenhaus, Kulturamt der Stadt Münster, Stadt Halle und Lotto Sachsen-Anhalt Rechercheförderung Die Recherche wurde gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien Die Durchführung der Interviews wurden technisch unterstützt von der Filmwerkstatt Münster

 

 

Zum Youtube-Trailer

 

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25 - 28 Februar: Grüneberg / Kerklau | Denkraum der Utopien

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Eine Performance der Wissenschaften | Do 25. bis So 28. Februar | 20 Uhr

Grüneberg / Kerklau

Münster
Denkraum der Utopien

Das Ziel ist klar: den Kollaps des Planeten verhindern. Die Forderungen von Fridays for Future und anderer Initiativen liegen auf dem Tisch. Schon lange. Und jetzt? DENKRAUM DER UTOPIEN lädt das Publikum dazu ein, Zukunft zu gestalten. Gemeinsam mit einem Pool aus Künstlern, Wissenschaftlerinnen und Klimaaktivisten visionäre Strategien zu entwerfen. Nachzudenken, weiter zu denken. Ist der Gewinn von Verzicht nicht unverzichtbar? Was wäre, wenn die Gesellschaften dieser Erde ihre eigenen Ideen einer klimaneutralen und gerechten Welt verwirklichen würden? Bräuchte es eine weltumspannende Regierung für den großen Wandel – und was kann jeder einzelne tun, um etwas zu verändern? Diese Performance öffnet Räume. Fürs Spielen, Fragen, Handeln. Für neues Wissen und die Kunst der Beteiligung. Eine Arena ohne Horizontgrenzen entsteht, die der Dystopie den Kampf erklärt. Stellen wir die Welt auf den Kopf!

Performance / Expert*innen Leandra Praetzel, Lilith Kuhn, Nicole de Vries, Zuwena Kikoti, Dr. Laura Mae Herzog u.a. Künstlerische Leitung Philip Gregor Grüneberg Choreografie Marcela Ruiz Quintero

Dramaturgie Manfred Kerklau Ausstattung Susanne Kudielka Visual Art Sven Stratmann Sound Design Kai Niggemann Produktionsleitung Helene Ewert Regieassistenz Nina Hecker Grafik Sonja Deffner Pressearbeit neurohr & andrä GbR

Eine Produktion von Grüneberg / Kerklau GbR, in Koproduktion mit Theater im Pumpenhaus Gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Kulturamt der Stadt Münster, Fonds Soziokultur – Programm der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) „NEUSTART KULTUR“ In Kooperation mit Fridays for Future, Scientists for Future, ZIN – Zentrum für interdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung der WWU, Eine Welt Netz NRW Medienpartner taz, die tageszeitung

 

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Verschoben auf Anfang Juli

 

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1 - 7 März: bodytalk | Israel is real

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Festival | Mo 1. bis So 7. März

bodytalk

Münster
Israel is real

Dieses Festival präsentiert den state of the art. Und zwar den israelischen. Die Company bodytalk – artist in residence im Pumpenhaus – und die in Köln lebende Choreographin Reut Shemesh zeigen eine Woche lang hochklassigen Tanz mit Nahost-Link. Von bodytalk ist dabei BOMBE SPRICHT zu sehen – dieser Abend aus Sprengkörperperspektive, der zusammen mit dem orthodoxen Ensemble Ka’et aus Jerusalem entstanden ist (und bei der Pumpenhaus-Premiere 2019 heftig gefeiert wurde!). Shemesh bringt ihre starke Arbeit ATARA mit, in der sie die Weltbilder von säkularen und gläubigen jüdischen Frauen gegenüberstellt. Deren Verständnis von Weiblichkeit, Sexualität, Familie. Dazu kommen jede Menge illustrer Gäste: das Duo Niv Sheinfeld und Oren Laor etwa (bei uns schon mit dem bahnbrechenden TWO ROOM APARTMENT zu sehen!), außerdem Kolleginnen und Kollegen wie Ziv Frenkel, Kornelia Lech, Stav Marin, Neta Weiner oder Erez Zohar. Sie alle beglaubigen auf eigene Weise den Festivaltitel: ISRAEL IS REAL.

 

Gäste: bodytalk, Reut Shemesh, Niv & Oren, Kornelia Lech, Erez Zohar, Stav Marin, Neta Weiner, Ziv Frenkel

 

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Verschoben auf 15. – 21.November 2021

 

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13 + 14 März: Olga Pona / Chelyabinsk Contemporary Dance Theater | Thumbelina + Carton

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Tanz | Sa 13. + So 14. März | 20 Uhr

Olga Pona / Chelyabinsk Contemporary Dance Theater

Russland
Thumbelina + Carton

Zuletzt hat Olga Pona ja vor allem als fleißige Bestückerin unseres Pumpenhaus-Flagshipstores von sich reden gemacht. Mit original russischen Plakaten ihrer Aufführungen und super warmen Schuhen vom sibirischen Schaf. Es soll darüber aber nicht in Vergessenheit geraten, dass Pona hauptamtlich Choreographin ist. Und zwar eine außergewöhnlich gute. Weswegen wir uns umso mehr freuen, die Künstlerin und ihr Chelyabinsk Contemporary Dance Theater mit gleich zwei Stücken an einem Abend zurück in Münster begrüßen zu dürfen! In der Pumpenhaus-Koproduktion THUMBELINA widmet sich Pona den Märchen, die uns von Kindheit an prägen – bis das Erwachsenenalter und die Realität uns alle Illusionen rauben wollen. Und CARTON – nominiert für den renommierten russischen Theaterpreis „Goldene Maske“ – entwirft eine Welt voll von mysteriösen Menschen in Würfelbüros. Ein Outsider-Kosmos entsteht da, der sich ebenfalls gegen zu viel Wirklichkeit wehrt… Zwei Mal mehr: große Kunst aus dem Südural!

Thumbelina ist der wunderbaren kanadischen Tänzerin Louise Lecavalier gewidmet

Idee, Produktion, Bühnenbild, Soundtrack, Kostüme
Olga Pona Choreografie Olga Pona, Tatiana Kritskaya Tanz Tatiana Kritskaya Musik Franz Liszt, Alexandra Pakhmutova, Soundlandscape Licht Vladimir Karpov Kostümherstellung Elena Kozel Herstellung des Bühnenbildes Nikolay Panafidin, Artem Sushchenko Koproduktion Theater im Pumpenhaus Carton: Idee, Bühnen- und Kostümbild, Musikbearbeitung Olga Pona Choreografie Denis Chernyshov, Dmitry Chegodar, Rafael Timerbakov, Vladislav Morozov, Vladimir Vdovenko, Olga Pona Tanz Vladislav Morozov, Rafael Timerbakov, Dennis Chernyshov, Dmitry Chegodar Musik Sonic Landscape, Arcaik, Arnalds Licht Alexander Skrishnik Kostümherstellung Tamara Kilmetova Herstellung des Bühnenbildes Igor Prokopiev, Artem Sushchenko, Tatyana Sushchenko, Nikolai Panafidin Dieses Tanzstück wurde mit finanzieller Unterstützung der Mikhail Prokhorov Foundation produziert

 

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abgesagt

 

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29. April: Festival tanz nrw | Felix Bürkle / starting point | last order

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STREAM | Tanz | 29. April 2021 | 20 Uhr

Festival tanz nrw | Felix Bürkle / starting point

Düsseldorf
last order

Felix Bürkle stellt seine weltweit getourte Arbeit „beckett, beer and cigarettes“ auf neue Füße. Der Choreograf dreht an der Wahrnehmungsschraube und denkt das Verhältnis zwischen Mensch und Objekt weiter: Warum existieren Dinge? Warum gibt es überhaupt etwas und nicht vielmehr nichts? Auf der Bühne: 983 Flaschen, 157 Kisten, 4 Stühle und 1 Tisch sowie 3 junge Performer:innen und der Musiker und Komponist Moritz Anthes. Menschen, Objekte, Tanz, Live-Musik und Neuer Zirkus verstricken sich zu einer fantastischen Sinnestäuschung. Im wahrsten Sinne des Wortes beginnt ein Balance-Akt, der den Blick auf die Dinge – und den Menschen – verändert.

Konzept und Künstlerische Leitung Felix Bürkle Dramaturgie Christoffer Brekne Performance  Baptiste Bersoux, Uwe Brauns, Nejma Larichi Komposition / Live-Musik   Moritz Anthes Licht Jörn Nettingsmeier Fotografie Oliver Look Video Christoffer Brekne Produktion Felix Bürkle / starting point Koproduktion Theater im Pumpenhaus in Zusammenarbeit mit Kunst im Hafen, Werft 77, Düsseldorf Förderer Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen der Konzeptionsförderung Tanz des Landes NRW, Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf

 

Tickets

Link zum Stream → Donnerstag, 29. April 2021 – 20 Uhr

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13., 14. und 15. Mai: neubau_ AGGREGATE | MANN MÄNNER MÄNNLICH

MannV
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VERSCHOBEN

neubau_ AGGREGATE

Münster
MANN MÄNNER MÄNNLICH

Im Wonnemonat Mai hätten wir gern mit Euch über Sex gesprochen, aber leider muss die Produktion „Mann Männer Männlich“ erneut verschoben werden. Gründe: bekannt. Neue Premiere: in Planung. Einen Vorgeschmack gibt die Stream-Version: 50 Minuten Ausschnitte und neues Material, live und bildschirmnah. Ab Samstag 15. Mai 20 Uhr.

 

Schauspieler David Fischer, Christian Fries, Kai Hufnagel Regie, Textfassung, Musikalische Leitung Christian Fries Ausstattung, Szenographie Silvio Beck.

Eine Produktion von neubau und AGGREGATE Gefördert durch Theater im Pumpenhaus, Kulturamt der Stadt Münster, Stadt Halle und Lotto Sachsen-Anhalt Rechercheförderung Die Recherche wurde gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien Die Durchführung der Interviews wurden technisch unterstützt von der Filmwerkstatt Münster

Zum Youtube-Trailer

Stream-Version ab 15. Mai

 

Tickets demnächst hier für folgende Termine

VERSCHOBEN

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4. und 6. Mai: Festival tanz nrw | Cooperativa Maura Morales | EFECTO MARIPOSA

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STREAM | Tanz | Di 4. Mai 2021 um 20 Uhr und Do 6. Mai 2021 um 21 Uhr

Festival tanz nrw | Cooperativa Maura Morales

Düsseldorf
EFECTO MARIPOSA

Kleine Ursache, gigantische Wirkung: Kann der Flügelschlag eines Schmetterlings in Brasilien einen Tornado in Texas auslösen? Die Frage hat der Mathematiker Edward Norton Lorenz aufgebracht. Mit seiner Chaostheorie, die ein bestürmendes Bild unserer globalen Verflochtenheit entwirft. Das Phänomen des Schmetterlingseffekts – auf Spanisch „Efecto Mariposa“ – hat auch die jüngste Produktion der Cooperativa Maura Morales inspiriert. Eine feinnervige Choreographie über Abhängigkeiten und die ungeahnten Konsequenzen unseres Handelns. Alles kann ein Anfang sein – mit ungewissem Ausgang und ohne Ende. Aus unbekannten Menschen werden Kompliz:innen. Aus einer beiläufigen Berührung wird Tanz. EFECTO MARIPOSA ist ein Plädoyer für die Kraft, Impulse zu sehen, zu hören, zu spüren. Leben bedeutet, sich am Chaos zu reiben

Konzept, Regie, Choreografie, Bühnenbild Maura Morales Komposition / Live-Musik Michio Woirgardt Tänzer:innen Kalin Morrow, Matthea Lára Pedersen, Margaux Dorsaz Jay Park, Iacopo Loliva Assistenz Elia Lopez, Kalin Morrow Kostüm Marion Strehlow Lichtdesign / Technik Grace Morales Suso Produktion Cooperativa Maura Morales Koproduktion FFT Düsseldorf, Ringlokschuppen Ruhr, Pumpenhaus Münster Gefördert durch Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf Unterstützt durch Dieses Projekt war Teil des Residenzprogramm von schloss bröllin e.V., gefördert durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern und der Landkreis Vorpommern-Greifswald

 

Tickets

Link zum Stream:

→ Dienstag, 4. Mai 2021 – 20 Uhr
→ Donnerstag, 6. Mai 2021 – 21 Uhr

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18. Mai: Klanglandschaften | Nizamettin Ariç

Klang
Klang
Konzert | Di 18. Mai 2021 | 20 Uhr

Klanglandschaften

Nizamettin Ariç

Nizamettin Ariç zählt zu den bedeutendsten  kurdischen Künstlern seiner Generation. Er ist als Schauspieler und Regisseur des ersten kurdischsprachigen Langspielfilms „Ein Lied für Beko“ (1993) genauso einem breiten Publikum bekannt, wie als Komponist und Multi-Instrumentalist. Seit er Anfang der achtziger Jahre nach Deutschland übersiedelte, hat er rund 15 Alben veröffentlicht und zeichnet für zahlreiche Filmmusiken verantwortlich. Er beherrscht u.a. die bağlama (Langlaute), die Mey (Kurzoboe)  oder die Bilur (Längsflöte) virtuos und experimentiert mit neuen Spielweisen in seinen polyphonen Arrangements. Zugleich ist er mit seiner modulablen, schmelzigen Stimme ein eindringlicher Vokalinterpret der Musik seiner Heimat, die er immer wieder mit Elementen der klassischen Musik und des Jazz verschmilzt. In Mülheim wird er die nach einer Corona-Pause neu startenden Klanglandschaften zusammen mit der Violonistin Nure Dlovani mit einem Triokonzert eröffnen.

Mit Nizamettin Ariç und Nure Dlovani

 

Tickets

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