25 September 2022: Kindermusikfestival 2022 – Abschlusskonzert

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Karibuni
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Unbenannt
Konzert für Kinder | So 25. September 2022 | 15 Uhr

Kindermusikfestival 2022

Münster
Abschlusskonzert

Karibuni, das bedeutet „Willkommen“ in der afrikanischen Sprache Kiswahili. Genau so haben Josephine Kronfi und Pit Budde ihre Gruppe genannt, mit der sie seit Jahren Weltmusik für Kinder aufführen. Als Feier der gelebten Vielfalt, als Mitmachkonzert für alle. Anlässlich des „Internationalen Kinderlieder Festivals für Münster“, das Karibuni im September ausrichtet, sind bei uns auch Kinderliedermacher aus Berlin und Oldenburg zu erleben:

Karibuni– Für ihre musikalische Lesung Märchen aus Afrika haben Josephine Kronfli und Pit Budde Märchen, Lieder und Klänge aus afrikanischen Ländern gesammelt:

Wie die kleine Raupe mit verstellter Stimme auch die größten Tiere in die Flucht jagt; Wie Schakal und Hyäne eine Wolke verspeisen; Wie die Schildkröte zu ihrem Muster auf dem Panzer gekommen ist und vieles mehr.

Ich & Herr Meyer sind mit ihrer Musik mittlerweile fester Bestandteil der deutschsprachigen Kinder-und Familien-Unterhaltungsszene. Sie machen Deutschpop für Kinder mit nachhaltigen Themen. Der erhobene Zeigefinger bleibt in der moralischen Hosentasche, und sie begegnen ihrem jungen Publikum stets auf Augenhöhe. Mit ihren ohrwurmtauglichen

Songs geben sie den Kids also immer ein klein wenig Message mit auf die Ohren und den Weg. Alles ist drin!

Mit ihren energiegeladenen Musik-theaterprogrammen für die ganze Familie haben sich Die Blindfische bei mehr als 900 Livekonzerten in ganz Deutschland eine begeisterte Fangemeinde erobert. Mitreißende Musik, ungewöhnliche Mitmachaktionen und kindgemäße Texte sind die Markenzeichen der Band. Hier werden Kinder ernst genommen und auch die Erwachsenen haben ihren Spaß.

 

Mit Karibuni (Münster) + Ich & Herr Meyer (Berlin) + Die Blindfische (Oldenburg)

 

 

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Tickets für folgende Termine:

Sonntag, 25. September 2022 – 15 Uhr

Eintritt frei.

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21 + 22 September 2022: RedArt / Pitt Hartmann: Zu Gast bei W./W. Hiller

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Theater | Mi 21. und Do 22. September 2022 | 20 Uhr

RedArt / Pitt Hartmann

Münster
Zu Gast bei W./W. Hiller

Der Tisch ist gedeckt. Der Eintopf angerichtet. Der Wein entkorkt. Bitte nehmen Sie Platz! Und erleben Sie einen absoluten Klassiker der Pumpenhaus-Geschichte. „Eine Vorstellung, an der man sich nicht sattsehen und -hören kann“ (MZ). Eine faszinierende Biografie – „und zugleich ein Ausschnitt Zeit- und Mentalitätsgeschichte Deutschlands“ (WN). Pitt Hartmann spielt W. Hiller. Einen Menschen, der in zwei Jahrhunderten gelebt hat. In zwei Systemen. Und in zwei Geschlechtern. Geboren als Walter, wird Hiller Frontsoldat, Fräser und Familienvater im real existierenden Sozialismus. Tauscht jedoch im Alter von 51 Jahren den Blaumann gegen das rote Kleid – und lebt als Walli. Endlich bei sich. Schluss mit dem Versteck von Spitzenwäsche unter der Uniform. Adieu, falsche Identität. Regisseurin Paula Artkamp hat aus Hillers Lebensbericht ein Theaterfest gemacht: Es gibt Irish Stew (Hillers Lieblingseintopf), Rotwein (Hillers Lieblingsgetränk) und bittersüße Anekdoten.

Wichtiger Hinweis: Aus Rücksichtnahme auf den Schauspieler bitten wir Sie freundlich, vor der jeweiligen Vorstellung beim Kassenpersonal einen aktuellen negativen Corona-Selbsttest vorzulegen. Herzlichen Dank für Ihr Verständnis!

 

Text/Inszenierung Paula Artkamp
 Mit Pitt Hartmann 
Raum Hans Salomon Produktion RedArt & Hartmann+Konsorten Koproduktion Theater im Pumpenhaus Förderer Kulturamt der Stadt Münster

 

 

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Tickets für folgende Termine:

MIttwoch, 21. September 2022 – 20 Uhr
Donnerstag, 22. September 2022 – 20 Uhr

VVK 20,- / 17,- Euro zzgl. Gebühr (Essen und Rotwein inbegriffen)

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7. + 8. Oktober 2022: Physical Monkey: the SHAME must go on

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The Shame Pumpenhaus
Physical Theatre - eine Groteske für drei Körper und einen Mast | Fr 7. und Sa 8. Oktober 2022 | 20 Uhr

Physical Monkey

Münster
the SHAME must go on

Die Scham ist immer schon da. Zum plötzlichen Sprung bereit, lauert sie auf ihren Auftritt. Und dann? Rote Ohren, schwitzige Finger, tausend Augen und bodenlose Abgründe. Drei Körper und ein Mast tauchen an einem Theaterabend zwischen Zeitgenössischem Zirkus und Physical Theatre ein in das peinlichste Gefühl der Welt. Was geschieht, wenn wir die Scham ins Rampenlicht zerren und sie mit offenen Armen empfangen? In einer festlichen Zusammenkunft zwischen Theaterraum und rauschender Party führen drei Bühnencharaktere das Publikum auf rutschige Pfade. Ein Spiel zwischen Verbergen, Enttarnen, Anschauen  und Angeschaut werden. Die Scham wird in verschiedenen Facetten und Bezügen ernsthaft unter die Lupe, aber auch befreiend, auf die Schüppe genommen. Die Inszenierung geht von einer Erkundung der Scham als einem leiblichen Gefühl aus und stellt ihr eine Vielzahl von Geschichten und Situationen zur Seite und in den Rücken. Die im Kollektiv entwickelte Groteske scheut sich nicht, ausgehend von der Oberfläche, einen tiefen Schnitt zu machen, so dass unentdeckte und verkalkte Schichten ans Licht kommen. Wo drängt die Scham uns in die Enge, wo ist sie uns nützlich? Und können wir mit Humor und Spiel „leichter“ mit ihr leben?

Künstlerische Leitung & Idee Sabeth Dannenberg Spiel Sabeth Dannenberg, Kristin Scheinhütte, Jasper Schmitz Szenische Realisation Benedikt Grubel Stückentwicklung Dannenberg, Grubel, Scheinhütte, Schmitz Bühne Caroline Stauch Köstum Bettina Zumdick Musik Gregor Keienburg Licht Nick Heedemann PR und Outside Eye Rita Roring Produktionsleitung Lena Peters / Helene Ewert Produktionsassistenz / Hospitanz Jasmin Wartenberg Probenfotos Benedikt Grubel Foto Aylin Vardar Eine Physical Monkey Produktion, in Koproduktion mit Theater im Pumpenhaus, in Kooperation mit Stadt Bochum, KoLabor, Open Space, Muschelhorn Telgte, gefördert durch Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Kulturamt der Stadt Münster, Kulturbüro der Stadt Bochum, sponsored by Stadtwerke Bochum

 

 

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Tickets für folgende Termine:

Freitag, 7. Oktober 2022 – 20 Uhr
Samstag, 8. Oktober 2022 – 20 Uhr

VVK 14,- / 9,- Euro zzgl. Gebühr

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14. + 15. Oktober 2022: L-E-V Dance Company: OCD Love

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Tanz | Fr 14. und Sa 15. Oktober 2022 | 20 Uhr

L-E-V Dance Company

Israel
OCD Love

Es geht um Liebe, und um Obsessionen. Um Nähe. Und Gewalt. In der furiosen Produktion OCD LOVE der L-E-V Dance Company aus Tel Aviv liegen die Extreme nicht nur hauteng beieinander. Sie bedingen sich. Bereits 2016 war das Stück im Pumpenhaus zu sehen – und wurde von Publikum und Kritik heftig gefeiert („Wie aus einem Guss bewegt sich das Ensemble in der perfekt getimten, rasant bis ins Atemlose gesteigerten Choreographie“, WN). Gegründet wurde L-E-V von Choreographin Sharon Eyal, jahrelang Mitglied der berühmten Batsheva Dance Company. Und ihrem Lebensgefährten Gai Behar, vormals Eventmacher im Tel Aviver Underground – woher auch die Verbindung zu Musiker und DJ Ori Lichtik rührt, der OCD LOVE mit seinen harten Technobeats antreibt. Inspiriert ist der Abend von einem Gedicht des US-amerikanischen Poetry-Slammers Neil Hilborn und dessen OCD – „Obsessive-compulsive Disorder“. Eine Zwangserkrankung. Die wird übersetzt in einen spektakulären Tanz der Zerrissenheit. Zärtlich und brutal.

 Zum Video

 

Choreografie Sharon Eyal, Gai Behar Klangkünstler und Live-Musik Ori Lichtik Beleuchtung Thierry Dreyfus Kostüme Odelia Arnold in Zusammenarbeit mit Rebecca Hytting, Gon Biran, Sharon Eyal, Gai Behar Tänzer:innen Keren Lurie Pardes, Darren Devaney, Clyde Emmanuel Archer, Alice Godfrey, Guido Dutilh, Dana Pajarillaga, Edit Domoszlai, Juan Gil Technischer Direktor Alon Cohen Assistent Yair Salman Leiter der Probenarbeit Leo Lerus Tourneeleiter Roy Bedarshi Internationaler Manager Menno Plukker Theater Agent, Inc. In Koproduktion mit Colours – Internationales Tanzfestival – Stuttgart, Deutschland; Sadler’s Wells – London, England; Carolina Performing Arts – University of North Carolina in Chapel Hill, USA; Julidans – Amsterdam, Niederlande; Montpellier Danse. Eine Produktion im Rahmen von Performing Arts Residency Am The Banff Centre, Kanada

 

 

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Tickets für folgende Termine:

Freitag, 14. Oktober 2022 – 20 Uhr
Samstag, 15. Oktober 2022 – 20 Uhr

VVK 14,- / 9,- Euro zzgl. Gebühr

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16. Oktober 2022: Klanglandschaft Schwarzes Meer: Ayşenur Kolivar – Sextett

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Aysenur Grup Foto.By erhan arık
Aysenur Kolivar...By Erhan Arık
Aysenur Kolivar.By Erhan Arık
Konzert | So 16. Oktober 2022 | 20 Uhr

Klanglandschaft Schwarzes Meer

Türkei
Ayşenur Kolivar – Sextett

Die Schwarzmeermusik steht für Reichtum. Hier mischen sich osmanisch-türkische und griechische, jüdische, bulgarische, krim-tatarische, georgische und armenische Einflüsse. Ein weiter Horizont der Traditionen. Die Musikerin Ayşenur Kolivar interpretiert diese Klangvielfalt nicht nur weltweit erfolgreich – sie erforscht, sammelt, erstnotiert und bewahrt die Musik der Region. Nicht selten greift sie in ihren Liedern die harten Lebensumstände der Frauen am Schwarzen Meer auf. Singt – in den unterschiedlichsten Sprachen – von den Schicksalen der einfachen Leute, die sonst nicht gehört werden. Begleitet wird Kolivar bei ihrem Konzert in der Reihe KLANGLANDSCHAFTEN von Musiker:innen, die türkischen und lasischen, west-armenischen, armenischen und tscherkessischen Hintergrund haben: Onur Şentürk (Kemenche, Bockpfeife, Langhalslaute), Alpay Sürücü (Akkordeon), Ari Hergel (Bass-Gitarre), Sinan Kaynakçı (Gitarre, Saxophon) und Onur Dedetaş (Perkussion).

Gesang Ayşenur Kolivar Kemenche, Bockpfeife, Schalenlanghalslaute Onur Şentürk Akkordeon Alpay Sürücü Bass-Gitarre Ari Hergel Gitarre, Saxophon Sinan Kaynakçı Perkussion Onur Dedetaş Eine Kooperation des Theater an der Ruhr mit dem NRW KULTURsekretariat, dem Ringlokschuppen Ruhr und dem Theater im Pumpenhaus Münster.

 

 

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Tickets für folgende Termine:

Sonntag, 16. Oktober 2022 – 20 Uhr

VVK 14,- / 9,- Euro zzgl. Gebühr

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2. Oktober 2022: Hartmann & Konsorten: Serhij Zhadan – Antenne

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Lesung | So 2. Oktober 2022 | 15 Uhr

Hartmann & Konsorten

Münster
Serhij Zhadan - Antenne

„Wer braucht schon Bücher im Krieg?“ Das fragt der ukrainische Schriftsteller, Dichter und Musiker Serhij Zhadan. Der diesjährige Friedenspreisträger des deutschen Buchhandels also, der schwere Waffen für sein Land fordert. Schon seit 2014 reist Zhadan durch den umkämpften Osten der Ukraine, wo er geboren wurde, um jedem vorzulesen oder zu -spielen, der es hören möchte. Und sammelt dabei Erinnerungen, die man „mitschleppt wie Einkaufstaschen voller Steine“. 2020 ist sein Gedichtband „Antenne“ erschienen. Mit Texten, die den Dauerbeschuss des zivilen Lebens spüren lassen – und ein feines Sensorium für die Schrecknisse zeigen, die noch kommen sollten. Pitt Hartmann und Carsten Bender – zuletzt mit dem furiosen Bernhard-Abend GEHEN unterwegs – machen jetzt Zhadans besondere Poesie hörbar. Vermitteln mit ihrer Lesung ein Gefühl dafür, dass Gedichte einen Ort haben, an dem sie geschrieben wurden. Und dafür, dass es Literatur gibt, die immer gebraucht wird. Unter allen Umständen.

Vorleser Pitt Hartmann und Carsten Bender Textauswahl Mechtild Janssen Gefördert durch ein Künstlerstipendium im Rahmen der NRW-Corona-Hilfen und vom Kulturamt der Stadt Münster. Lesung mit freundlicher Genehmigung des Suhrkamp Verlag. Serhij Zhadan, “Antenne. Gedichte”, aus dem Ukrainischen von Claudia Dathe © Suhrkamp Verlag AG, Berlin 2020. Serhij Zhadan, “Big Mäc. Geschichten”, aus dem Ukrainischen von Claudia Dathe © Suhrkamp Verlag AG, Berlin 2011.

 

 

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Tickets für folgende Termine:

Sonntag, 2. Oktober 2022 – 15 Uhr

VVK 12,- / 10,- Euro zzgl. Gebühr

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4. - 6. November 2022: Christian Fries: Tage im März / Tod der Mutter. Erster Lockdown

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Theater | Fr 4., Sa 5. und So 6. November 2022 | 20 Uhr

Christian Fries

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Tage im März / Tod der Mutter. Erster Lockdown

Zwei Jahre sind vergangen seit diesen Tagen. Am 3. März stirbt die Mutter, am 12. wird sie beerdigt. Kurz darauf folgt der erste Lockdown. Für den Autor, Schauspieler und Regisseur Christian Fries ist das Frühjahr 2020 eine mehrfach belastete Zeit. Ein jäher Schnitt, ein Umbruch auch im Persönlichen. Das Leben wird ein anderes. Mit TAGE IM MÄRZ hält er Rückschau. Befragt den Prozess des Sterbens und Abschiednehmens und das, was ihm vorausging. Beleuchtet die eigenen familiären Prägungen, die Beziehung zur Mutter – alles vor dem Hintergrund der damals kollektiv erlebten Verunsicherung. Mit Sprache, Tanz, bewegten Bildern und Klang dringt das Stück in tiefere Regionen der Erfahrung vor. Zum Wurzelwerk der Existenz. Unerwartet stellt sich eine neue Frage: Schafft der Tod der Mutter die innere Freiheit, selbst eine Familie zu gründen? In solchen Zeiten?

Text, Regie Christian Fries Ausstattung Silke Brösskamp Tanz Regina Biermann Schauspiel Verena Noll, David Fischer, Georg Lennarz Musik N.N. Gefördert vom Kulturamt der Stadt Münster und vom NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste.

 

 

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Tickets für folgende Termine:

Freitag, 4. November 2022 – 20 Uhr
Samstag, 5. November 2022 – 20 Uhr
Sonntag, 6. November 2022 – 20 Uhr

VVK 13,- / 8,- Euro zzgl. Gebühr

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23. November - 3. Dezember 2022: Festival umPolen

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Tanz u.a. | Mi 23. November bis Sa 3. Dezember 2022

Festival umPolen

Münster / Polen
Tanztheater und mehr aus Polen

Nach dem erfolgreichen Festivalformat „Israel is real“ im letzten Jahr laden bodytalk und das Pumpenhaus ab Ende November zum Festival „umPolen“ ein: Tanztheater und mehr. Eingeladen sind poetische, politische Produktionen, überwiegend als deutsche Erstaufführung, die den Zustand der polnischen Gesellschaft widerspiegeln, persönliche Geschichten erzählen, die eigene Arbeit als Künstler:innen reflektieren und eine eindringliche Sprache dafür finden.

Freuen Sie sich mit uns auf die einmalige Gelegenheit, die unbändige Kraft der polnischen Theaterszene im Pumpenhaus versammelt zu erleben!

Mittwoch, 23. November 2022, 20 Uhr
Polski Teatr Tańca: 45
Mit “45” portraitiert das Polski Teatr Tańca aus Poznań den Ist-Zustand einer der ältesten Tanzformationen des Landes. In fünfundvierzig Minuten stellt die Arbeit lang tradierte Verhältnisse und Abhängigkeiten zwischen Tanz, Komposition und Choreographie in frage und begibt sich mit 16 Tänzer:innen einer neuen Generation auf eine Reise an die Wurzeln der Theaterarbeit: Das Erschaffen im Kollektiv, als Einheit und Team – im Zentrum die immer neue Einladung an das Publikum. Und die radikale Entscheidung, das eigene Leben der Kunst zu widmen In berührenden Bildern erzählt “45” von Schönheit, Schaffensdrang und Selbstaufgabe, von der Kraft der Gruppe und des Individuums.
→ Tickets kaufen 

Freitag, 25. November 2022, 20 Uhr
Polski Teatr Tańca und bodytalk: Romeos & Julias unplagued
Romeo stirbt, weil der Bote mit der rettenden Nachricht wegen der Pest („plague“) aufgehalten wird und in Quarantäne muss. In Romeo & Julia sterben die jungen Leute, alle jungen Leute, während die Alten überleben: All’ die Heroes von all’ den Shakespearoes, wo sind sie alle hin? Die Pest, jedenfalls, ist verschwunden: Keine Spuren hinterlassen, wir spuren schon genug – und spüren nicht genug! Es sind die Seelen, die sich lieben; Körper stoßen zusammen wie Autos. Um als Phönix aus der Asche aufzuerstehen, müssen wir wohl zunächst selbst Asche werden: Wir arbeiten daran. Keine Asche ohne Feuer, keine Liebe ohne Feuer. Keine Angst vor Entzündung und Ansteckungsgefahr? Ausgezeichnet mit dem Golden Yorick beim 26. International Shakespeare- Festival Gdansk.
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Samstag, 26. November 2022, und Sonntag, 27. November 2022, jeweils 11 Uhr
WORKSHOP Find the Space in Yourself
Tanz-Schamane Patryk Jarczok nimmt uns mit seinem Workshop die Angst: Kein Platz für Platzangst! Der eigene Körper liefert das Instrumentarium, um Grenzen zu sprengen und die persönliche Bewegungssprache herauszufordern. Am eigenen Leibe forschend wird das stotternde Nervensystem auf Touren gebracht, die Kraft der unmittelbaren tänzerischen Komposition entfesselt, um Blockaden zu lösen. Patryk Jarczok ist aktuell Ensemblemitglied beim Polski Teatr Tańca in Poznań. Künstlerische Begegnungen u.a. mit Wim Vandekeybus, Iwona Pasińska, Johannes Wieland prägen seine Arbeit als Künstler und Workshopleiter.
Ort Ballettschule Heidi Sievert, Salzmannstraße 53a, 48147 Münster
Kosten 12,- € / 2er-Karte: 18,- €
Anmeldung und Infos über workshops@pumpenhaus.de
Workshopteilnehmer:innen erhalten eine Freikarte nach Wunsch für eine der Abendvorstellungen, die zwischen 27.11.-03.12. stattfinden.

Sonntag, 27. November 2022, 18 Uhr
Theaterkollektiv Pièrre.Vers: Im Process
26. November 1975. Im Land- und Amtsgericht der Stadt Düsseldorf beginnt der Majdanek-Prozess – einer der längsten und aufwändigsten Gerichts- prozesse der deutschen Nachkriegsgeschichte. Nach 30 Jahren werden ehemalige SS-Wächter und KZ-Aufseherinnen des Konzentrations- und Vernichtungslagers Majdanek in Polen für ihre Taten angeklagt. Im Gerichts- saal befinden sich auch Schulklassen. Sie sollen Geschichtsaufarbeitung aus erster Hand erleben und das Geschehen befragen: Wie weit ist die Aufarbeitung der deutschen Geschichte wirklich? Und welches Licht wirft das auf ihre Zukunft, also unsere Gegenwart? In einer Art Re-Enactment untersucht das Theaterkollektiv Pièrre.Vers angesichts der zunehmenden Rechtsradikalisierung in Politik und Gesellschaft, welche Rolle die Shoah im deutschen Erinnern heute spielt. Nach der Vorstellung laden wir zu einem Publikumsgespräch ein.
→ Tickets kaufen

Dienstag, 29. November 2022, 17 Uhr
bodytalk & Gäste: Virtual Surreality
Wir nehmen damit einen Programmpunkt des letztjährigen Festivals „Israel Is Real“ wieder auf. VRDance (= „we are dance“): Virtual Reality erweitert den üblichen nach außen gerichteten Blick auf Tanz um die Perspektive nach innen: Mit einer VR-Brille gibt es nur diese Blickrichtung in das eigene Selbst, die so neue Erfahrungen vermittelt. Im Rahmen des Förderprogramms tanz:digital vom Dachverband Tanz sind Clips entstanden, als deren Realisator:innen von bodytalk Phaidonas Gialis, Nieves de la Fuente Gutiérrez, Myrto Vratsanou, Momoko Baumgart, Jesco Mitterndorf, Luca Hauser eingeladen wurden.
Eintritt frei

Dienstag, 29. November 2022, 19 Uhr, Doppelvorstellung
Piotr Mateusz Wach: KING THE SPIRIT
Król-Duch (etwa: König, der Geist) ist eines der wichtigsten Werke des polnischen Nationaldichters Juliusz Słowacki. Das bis zu seinem Tod unvollendete Epos handelt von Ehre und Kampf um Befreiung – und davon, wie das Versprechen von Freiheit Motor für Faschismus wird. Marek Szajnar verkörpert als Tänzer die Idee der Nation, deren Ideale heute zu einer aggressiven, nationalistischen Strategie umformuliert werden. Patriotismus, der als Kampf um Vorherrschaft verstanden wird und die Überlegenheit einer Gesellschaft über eine Andere proklamiert, vergiftet die Gesellschaft. Durch seinen zerstörerischen Tanz versucht Szajnar, die Krise der nationalen Identität Polens zu bewältigen, die sich auch auf sein persönliches Leben auswirkt. Die Bewegung wird zu einem intimen Akt der Rebellion – so flüchtig wie der Tanz selbst.
→ Tickets kaufen (Achtung: die Karte gilt auch für die Vorstellung BOOK OF THOTH um 21:30 Uhr)

Dienstag, 29. November 2022, 21:30 Uhr, Doppelvorstellung
Piotr Mateusz Wach: BOOK OF THOTH
Die Abhandlung über die ägyptische Kunst der Weissagung und Mythologie, das “Buch Thoth”, öffnet die Portale zu einem sinnlichen Performance-Abend: Tänzer und Choreograph Piotr Mateusz Wach entführt das Publikum in der Rolle des Meisters und Sehers in die Welt des Tarot und der Weisheit der Karten. Während der Aufführung erhalten jene Zuschauer:innen, die es wagen, dem Künstler eine Frage zu stellen, eine choreografisch verschlüsselte Antwort. Individuell, persönlich, intim. In seiner Performance verbindet Wach Einflüsse von Astrologie, Kabbala und Esoterik. Verbunden mit den Kräften des Kosmos wird Wach für diesen einen Abend zum Medium, das alle Fragen des anwesenden Publikums beantwortet und Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu einer messerscharfen Choreografie verbindet.
→ Tickets kaufen (Achtung: Die Karte gilt auch für die Vorstellung “KING THE SPIRIT” um 19 Uhr)

Donnerstag, 1. Dezember 2022, 19 Uhr
Maciej Kuzminski Company: Every Minute Motherland
Von Mariupol bis Charkiw wurden im Zuge der Invasion russischer Streitkräfte in die Ukraine Unschuldige Opfer dieses Krieges. Auch die ukrainische Kultur und ihre Künstler:innen werden zur Zielscheibe, um Moral und Identität des Landes zu zerstören. Der polnische Choreograf Maciej Kuźmiński dokumentiert in seiner Arbeit die Körper von Witwen, die in Mythos und Ritual nach Trost und Antworten suchen. Antworten auf das Warum, auf den Willen das Leben zu gestalten. Mit einem polnisch-ukrainischen Team, dem auch geflüchtete Ukrainer:innen angehören, entsteht ein berührender Tanzabend über Trauma, Exil, Entfremdung, Identität.
→ Tickets kaufen

Donnerstag, 1. Dezember 2022, 20:30 Uhr
umPolen – Die Diskussion
Nachrichten aus Polen sind verwirrend. Auf der einen Seite eine ultrarechte Regierung, die antiwestliche Kräfte hofiert, auf der anderen Seite eine junge und aufgeschlossene Gesellschaft, die fest in Europa verortet ist und die alten Zöpfe lieber heute als morgen abschneiden möchte. Die nationale Kulturpolitik ist dabei – vorsichtig gesagt – eher konservativ geprägt, aber europäische Förderprogramme ermöglichen gleichzeitig den internationalen Austausch von Künstler:innen und Ideen. Wer versucht also, wen umzupolen? Wie sieht konkrete Kulturarbeit, besonders im Tanz in Polen aus? Welche Grenzen gibt es und wie kann man sie umschiffen? Und warum ist das alles eigentlich so, wie es ist? Darüber diskutieren der Historiker und Kulturwissenschaftler Przemysław Czapliński und am Festival beteiligte Künstler:innen. Die Moderation übernimmt Torben Ibs, Kulturjournalist.
→ Kostenlose Tickets buchen

Samstag, 3. Dezember 2022, 20 Uhr
Teatr Rozbark: Policzalni 
Was zählt? Der Abend von Anna Piotrowska, Direktorin des Theater Rozbark in Bytom, widmet sich der Bedeutung von Zahlen im menschlichen Leben – und vertanzt Pythagoras: Alles ist Zahl. Wir kommen, wir sind und wir gehen in Zahlen. Sie zähmen unseren Alltag, verleihen Struktur und Halt, wie Rituale. Zahlen, Mengen, Brüche, Gleichungen, 4 Himmelsrichtungen, 2 plus 2, Taufe, Kommunion, Hochzeit, Beerdigung, 4 Gliedmaßen, 24 Wirbel, 32 Zähne, Ausweis, Telefon, Kontonummer, 2 Augenhöhlen, Totenwache. Die Mathematik kennt keine Vergangenheit. Policzalni – der polnische Titel lässt sich am ehesten mit “Die Zählbaren” oder “Die Abgezählten” übersetzen. Eine Performance, die martialische Ratio in poetische Bilder bettet und das Leben zwischen den Kennziffern sichtbar macht.
→ Tickets kaufen

Sämtliche Tickets im Vorverkauf für 14,- / 9,- Euro zzgl. Gebühr online auf →LokalTicketing

 

Credits

45 Polski Teatr Tańca
Mit Evelyn Blue, Kacper Bożek, Julia Hałka,  Patryk Jarczok, Jerzy Kaźmierczak, Zbigniew Kocięba, Katarzyna Kulmińska, Dominik Kupka, Daniel Michna, JinWoo NamKung, Katarzyna Rzetelska, Sandra Szatan, Zofia Tomczyk, Emily Wong-Adryańczyk Choreographie Jacek Przybyłowicz Musik Andrzej Konieczny, Kacper Krupa Lichtdesign Carsten Wank Kostüm Joanna Klimas Assistenz des Choreographen Anna Krysiak Licht Przemysław Gapczyński Support Bühne Zuzanna Majewska Support Sound Grzegorz Potocki, Daniel Wiśniewski 

Romeos & Julias unplagued bodytalk/Polski Teatr Tańca
Mit Evelyn Blue, Kacper Bożek, Julia Hałka, Patryk Jarczok, Jerzy Kaźmierczak, Zbigniew Kocięba, Katarzyna Kulmińska, Dominik Kupka, Daniel Michna, JinWoo NamKung, Katarzyna Rzetelska, Sandra Szatan, Zofia Tomczyk, Emily Wong-Adryańczyk Live-Musik Damian Pielka Ausstattung Nanako Oizumi Licht Klaus Dilger Best Boy René Haustein Technik Timo von der Horst, Lennart Aufenvenne Produktion Marcus Bomski, Robert Chodyła Koproduktion von bodytalk mit PTT Polski Teatr Tanca, asphalt festival, Theater im Pumpenhaus. Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein- Westfalen und der Stadt Münster Das Gastspiel wird ermöglicht durch das Sonderprogramm #Gastspiel NRW 2022 des nrw landesbuero tanz e.V.

Im Process Theaterkollektiv Pièrre.Vers
Mit Anna Magdalena Beetz, Julia Dillmann, Paul Jumin Hoffmann, Gosia Konieczna, Krzysztof Leszczynski, Jonathan Schimmer, Alexander Steindorf, Pablo Vuletić Regie, Konzept Christof Seeger-Zurmühlen Text, Dramaturgie Juliane Hendes Raum, Kostüm Simone Grieshaber Komposition Bojan Vuletić Illustration Idan Barzilay Sounddesign Philipp Kaminsky Video Philippe Waldecker Produktionsmitarbeit Nastasia Radtke Eine Produktion von Theaterkollektiv Pièrre.Vers in Koproduktion mit dem asphalt Festival und dem düsseldorf festival 2021, gefördert vom Fonds Darstellende Künste, dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, der Landeszentrale für politische Bildung des Landes NRW, der Kunststiftung NRW, dem Kulturamt Düsseldorf, der Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf und der Bürgerstiftung Düsseldorf und der Stiftung van Meeteren, in Kooperation mit der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf e. V., dem Evangelischen Kirchenkreis Düsseldorf. Das Gastspiel in Münster wird ermöglicht durch das Sonderprogramm #Gastspiel NRW 2022 des nrw landesbuero tanz e.V.

bodytalk & Gäste: Virtual Surreality
Mit Amanda Michelle Donato, Andrew Pan, Capucine Schattleitner, Hey Soo Shin, John Kim, Krzysztof Raczkowski, Lisa Freudenthal, Marcus Bomski, Melanie Lopez Lopez, Pawel Malicki Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Programm NEUSTART KULTUR, Hilfsprogramm tanz:digital des Dachverband Tanz Deutschland

King the Spirit + Book of Thoth Piotr Mateusz Wach
KING THE SPIRIT : Choreografie Piotr Mateusz Wach Dramaturgie Michał Telega Musik Piotr Korzeniak Performance Marek Szajnar Kofinanziert durch das Ministerium für Kultur und nationales Erbe der Republik Polen, Adam Mickiewicz Institut Polen – https://iam.pl/pl BOOK OF THOTH : Kreation und Performance Piotr Mateusz Wach Musik Piotr Korzeniak Visuals Kacper Scheffler Realisiert im Rahmen des Stipendiums desBürgermeisters der Stadt Wrocław und des Stipendiums der Vereinigung ZAiKS Unterstützt durch bodytalk, Teatr Układ Formalny, Centrum na Przedmieściu

Every Minute Motherland Maciej Kuźmiński Company
Choreografie, Licht, Musik Maciej Kuźmiński Dramaturgie Paul Bargetto Assistenz Monika Witkowska Foto/Videodokumentation Anna Semenova Videoaufnahme, Postproduktion Paweł Szymkowiak, Aleksander Joachimiak Produktion Polina Bulat, Maciej Kuźmiński Kreation & Performance Daria Koval, Anna Myloslavska, Vitaliia Vaskiv, Anastasia Ivanova, Monika Witkowska, Szymon Tur, Maciej Kuźmiński Produziert von Maciej Kuźmiński Company im Rahmen des Projekts residency / premiere 2022 Klub Żak In Zusammenarbeit mit Materia Łódź (Przestrzenie Sztuki), Stiftung Creators for Ukraine (CIAS and ZAIKS) und das Ukrainische Institut Ermöglicht durch Mittel des Ministeriums für Kultur und Nationales Erbe, des Nationalen Instituts für Musik und Tanz sowie des Zbigniew Raszewski-Institut für Musik und Tanz, Musikakademie Łódź, Universität Łódź und die Stadt Łódź

Policzalni Teatr Rozbark 
Konzept, Regie, Choreografie Anna Piotrowska Von und mit Joanna Brodniak, Kamil Bończyk, Stanisław Bulder, Ewa Noras, Alexey Torgunakov, Katarzyna Zioło Musik Aleksandra Piotrowska Assistenz Choreografie Łukasz Szleszyński Kostüm und Bühnenbild Anna Piotrowska Licht Dastin Greczyło, Krzysztof Soszka Soundproduktion Jakub Ritter Produktion Theater Rozbark, Center for Theater and Dance in Warschau, Zawirowania Theater, Dance Development Foundation_eferte, Koproduktion SCENA WSPÓŁCZESNA FOUNDATION Zawirowania Theater Elwira Piorun, Włodzimierz Kaczkowski Produktion/Koordination Wojciech Grudziński Kofinanzierung Stadt Warschau

 
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18. - 20. November 2022: MA-KE: Blake and Me and the Universe

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Performance | Fr 18. und Sa 19. November, 20 Uhr, sowie So 20. November 2022, 18 Uhr

MA-KE

Münster
Blake and Me and the Universe

Es war die letzte Produktion, die wir vor dem ersten Shutdown gezeigt haben. Manfred Kerklau feierte seinerzeit das 20-jährige Jubiläum seines Labels MA-KE mit BLAKE AND ME AND THE UNIVERSE. Eine poetische Performance über das Erblicken der Welt in einem einzigen Sandkorn, inspiriert vom britischen Dichter William Blake, „bildmächtig und fesselnd“ (WN). Mit etwas Abstand und frischem Blick hat Kerklau sich die Inszenierung noch einmal vorgenommen. Und zeigt sie jetzt in neuem Glanz! Schauspiel, Tanz, Video-, Licht- und Audio-Kunst verbinden sich zu einem Bühnen-Kaleidoskop, das staunenswerte Perspektiven auf das Menschsein an sich öffnet. Der „Overview-Effekt“ – den Astronaut:innen im All angesichts des blauen Planeten erleben – trifft auf die Verse des genialen Exzentrikers Blake (von dem das berühmte Bild der „doors of perception“ stammt). Pforten der Wahrnehmung stößt auch Kerklaus Arbeit auf. Verbunden mit der Einladung, sie voll Neugier zu durchschreiten.

 Video-Trailer

Es spielen Sabeth Dannenberg, Lucy Flournoy, Annelise Soglio, Carsten Bender Konzeption, künstlerische Leitung, Regie Manfred Kerklau Choreografie Tamami Nooruddin Video Sven Stratmann Audio, Sound Andreas Wilting, Manfred Kerklau Text William Blake, David Schein Kostüme Bettina Zumdick Szenografie RUE OBSCURE (Karina Behrendt/Anne Keller) Licht Timo von der Horst Assistenz Franziska Blickle PR Rita Roring Grafik, Fotos Erich Saar Produktion MAKE in Koproduktion mit Danzami (JAP) und dem Theater im Pumpenhaus Die Wiederaufnahme ist gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR Förderer Kulturamt der Stadt Münster, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Fonds Soziokultur e.V., Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial Versicherung

 

 

LocalTicketing.de

Tickets für folgende Termine:

Freitag, 18. November 2022 – 20 Uhr
Samstag, 19. November 2022 – 20 Uhr
Sonntag, 20 November 2022 – 18 Uhr

VVK 13,- / 8,- Euro zzgl. Gebühr

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11. + 12. November 2022: Monika Gintersdorfer / La Fleur: TRIO (for the beauty of it)

T-VIDY_TRIO_©Claudia Ndebele-6
T-VIDY_TRIO_©Claudia Ndebele-4
Tanz | Fr 11. und Sa 12. November 2022 | 20 Uhr

Monika Gintersdorfer / La Fleur

Deutschland, USA, Mexiko
TRIO (for the beauty of it)

Wo diese drei Tänzer sich die Bühne erobern, braucht Bewegung keine Erklärung. Alex Mugler kommt aus der New Yorker Voguing-Szene. In Ballettschuhen oder High Heels mischt er Spirituelles, Sexualisiertes, Abstraktes – und begeistert damit Popgrößen wie Rihanna genau so wie den Star-Choreografen Boris Charmatz. Carlos Martinez wiederum weiß, wie man Mengen zur Gemeinschaft verschweißt. Er stammt aus der Sonidero-Kultur Mexikos, wo tourende Soundsysteme mit ihren DJs die Tanzwütigen nur mit neusten Hits bei Laune halten. Der Dritte ist unter dem Namen Ordinateur bekannt, auch genannt: Magic Feet. Ordinateur prägt den Couper Décaler mit. Diesen einzigartigen Bling-Bling-Stil, der ursprünglich von der ivorischen Diaspora in Paris entwickelt wurde. Kurzum: Die Gruppe La Fleur von Monika Gintersdorfer und Franck Edmond Yao versammelt hier drei Tänzer, die virtuos das Spiel mit smarter Angeberei beherrschen. Und damit regelmäßig ihr Publikum (und die Konkurrenz!) überwältigt zurücklassen.

Von La Fleur (Monika Gintersdorfer, Timor Litzenberger, Carlos Martinez, Alex Mugler, Ordinateur) Mit Carlos Martinez, Alex Mugler, Ordinateur Musik Timor Litzenberger Kostüm Bobwear, Arturo Lugo Produktion Gregor Zoch Fotos Claudia Ndebele In Koproduktion mit dem Théâtre Vidy Lausanne, dem Zürcher Theaterspektakel, dem Theater im Pumpenhaus Münster und Kampnagel Hamburg, mit der Unterstützung von NATIONALE PERFORMANCE NETZ Koproduktionsförderung Tanz, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

 

 

LocalTicketing.de

Tickets für folgende Termine:

Freitag, 11. November 2022 – 20 Uhr
Samstag, 12 November 2022 – 20 Uhr

VVK 14,- / 9,- Euro zzgl. Gebühr

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