Huck/Lohmann (Hiltrup/Hamburg) – Hablamos Hiltrup

06.06.2010
Theater 
Hablamos Hiltrup

Huck/Lohmann (Hiltrup/Hamburg)

Eine deutsch-spanische Hommage an Zuwanderer und Daheimgebliebene

Performance, Hörspiel, Livemusik, Infotainment, Tanz und Installation – all das ist Hablamos Hiltrup. Kaleidoskopartig nehmen Künstler, ehemalige spanische Arbeiter, gebürtige Hiltruper und
Schüler Begriffe wie Heimat und Migration, Fremdsein und Zuhause unter die Lupe.

Wenn wir in eine Gaststätte gingen, riefen die Deutschen „Spaghettifresser“, „Spaghettifresser“, weil sie dachten wir seien Italiener. Als ich etwas Deutsch gelernt hatte, sagte ich dann „Kartoffelfresser“ zu ihnen. Spanische Arbeiterin bei Glasurit, 82 Jahre.
Der Museumsvorplatz wird zum Campingplatz der 60er Jahre und lädt das Publikum zum Picknicken und Hinhören ein. Aus Transistorradios klingen Erinnerungen der ersten spanischen Arbeiter und Erzählungen gebürtiger Westfalen aus der Zeit des Wirtschaftswunders. Im Museum dagegen wartet ein wohnlicher Unort. Die Zuschauer werden Gäste einer Performance, in der sich Tradition und Fernweh, Wahrheiten und Seemannsgarn mischen, während von Jugendlichen live gespielte Musik über Fernseher flimmert. In einem furiosen Finale vereint sich dann das, was für uns alle eine Utopie von Heimat sein könnte. Performerin Ella Huck und Künstler Markus Lohmann nehmen das Publikum mit auf eine eindrucksvolle Reise zu den fremden und vertrauten Wurzeln der Heimat. Beide sind in Hiltrup geboren, leben aber seit Jahren in Hamburg. Bei Hablamos Hiltrup spielen, singen, musizieren und rezitieren über 40 Akteure.

10,- / erm. 7,50 €
Pressestimmen:
Die Suche nach dem Glück
Installation, Hörspiel und Theater
 
KONZEPT/REALISIERUNG Ella Huck, Markus Lohmann
MUSIK/ARRANGEMENTS Jochen Reich
MITWIRKENDE Männergesangverein Hiltrup e.V., Schüler des Kardinal-von-Galen-Gymnasium, spanische Migranten und gebürtige Hiltruper
PRODUKTION Huck/Lohmann
IN KOPPRODUKTION MIT Theater im Pumpenhaus Münster, Museum Hiltrup e.V.
FÖRDERER Regierungspräsident NRW, Stadt Münster, LAG Soziokultur, Sparkasse Münsterland Ost, Kardinal-von-Galen-Gymnasium

VERANSTALTUNGSORT: MUSEUM HILTRUP, ZUR ALTEN FEUERWACHE 26, MÜNSTER/HILTRUP
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Hotel Pro Forma (Kopenhagen) – Tomorrow, in an year

05.06.2010
Oper – Münster Premiere
Tomorrow, in an year

Hotel Pro Forma (Kopenhagen)

Ach was – schon wieder tausend Jahre vorbei? Lange nichts von Darwin gehört, wie die Zeit vergeht! Das dänische Produktionslabel und Ideenlabor Hotel Pro Forma feiert den umstrittensten Evolutionsbiologen der Geschichte mit einer furiosen Elektropop- und Rock-Oper. Ihnen ist ein Gesamtkunstwerk über den Schöpfer der „Entstehung der Arten“ gelungen, das die Grenzen zwischen Bildender Kunst, Tanz, moderner Oper, Elektro-Pop und Architektur neu vermisst. Dem Thema gemäß eine natürliche Auslese des ästhetisch Besten. Eine hochdynamische Studie darüber, dass alles, was existiert, eine Variation des Existierenden ist. Eine Sopranistin verkörpert die Vergangenheit, eine Schauspielerin die Gegenwart, ein Sänger Charles Darwin. Die schwedische Kult-Band The Knife legt eine Komposition vor, die mit der Tradition der elektronischen Musik selbst spielt. Schon jetzt wird Tomorrow, in a year mit Klassikern wie Einstein on the Beach von Philip Glass und Robert Wilson verglichen.
Kategorie C / Großes Haus
Pressestimmen:
Darwins Reise ins Herz der Erkenntnis
Darwin im Nebel

MEZZO-SOPRAN Kristina Wahlin
SCHAUSPIEL/GESANG Lærke Winther Andersen
GESANG Jonathan Johansson
TANZ Lisbeth Sonne Andersen, Agnete Beierholm, Alexandre Bourdat, Bo Madvig, Jacob Stage, Jan Strøbech Regie Ralf Richardt Strøbech, Kirsten Dehlholm
MUSIK The Knife
MUSIKALISCHE MITARBEIT Mt. Sims, Planningtorock
LIBRETTO The Knife, Mt. Sims, Charles Darwin
KONZEPT/BÜHNENBILD Ralf Richardt Strøbech
LICHTDESIGN Jesper Kongshaug
TON Anders Jørgensen
KOSTÜME Maja Ravn
PRODUKTIONS MANAGER Jesper Sønderstrup
TONTECHNIK Emil Sebastian Bøll
LICHTDESIGN Frederik Wihlborg Heitmann
LICHTTECHNIK Kristine Hamann Rasmussen
BÜHNENMANAGER Rikke Lange
BÜHNENBAU Bert-Åke Persson
ANIMATION Louise Springborg, Birk Marcus Rasmussen
REQUISITE Maja Dahl Nielsen
CHOREOGRAFISCHE BERATUNG Hiroaki Umeda
TANZMEISTER Bo Madvig
ARCHITEKT Runa Johannessen
PRODUKTION Hotel Pro Forma
ASSOZIIERTER PRODUZENT Sarah Ford/Quaternaire
TOUR MANAGER Aïcha Boutella/Quaternaire
MANAGER Bradley Allen
KOPRODUKTION La Bâtie, Festival de Genève, Hellerau, European Center for the Arts Dresden, The Concert Hall Aarhus, Dansens Hus, Stockholm and Knud Højgaards Foundation, Sonning Foundation, Tuborg Foundation, Fund for Danish-Swedish Cooperation
PARTNER Meyer Sound, MAC Cosmetics. Hotel Pro Forma wird unterstützt von Danish Arts Council Committee for the Performing Arts

20 Jahre Theater Titanick (Münster/Leipzig) – TITANIC

05.06.2010
Special Event
TITANIC

20 Jahre Theater Titanick (Münster/Leipzig)

Theater Titanick feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum in Münster. Am 4. und 5. Juni wird der Klassiker Titanic am Aasee, dem Originalschauplatz seiner Entstehung, noch einmal aufgeführt. Damit kehrt die international hoch gelobte und mit zahlreichen Preisen versehene Open Air Inszenierung nach inzwischen 220 Aufführungen in vier Kontinenten in seinen Heimathafen Münster zurück. Am 4. August 1990 führte Theater Titanick die erste Performance zum Thema Titanic am Aasee auf, veranstaltet im Rahmen des 1. Stadtklang-Festivals, einem Format, das die damalige Kulturamtsleiterin Bernadette Spinnen und Ludger Schnieder vom Theater im Pumpenhaus entwickelt hatten. Mehrere Tausend Zuschauer sahen damals die Anfänge einer Künstlergruppe, die in den folgenden Jahren einen eigenen, unverwechselbaren Stil gefunden hat: mit bizarren Figuren, gewaltigen, faszinierenden Objekten, Live-Musik und Spezialeffekten erzählt Theater Titanick in atmosphärischen Bildern von mythischen Themen, von Mensch, Natur und Technik. Die Handlung wird geprägt durch wilde Aktionen, groteske Charaktere, poetische Szenarien und schrägen Humor.
/
Pressestimmen:
Feurig geht der Dampfer unter
Apokalypse auf dem Aasee: Die Titanic sinkt
 
KONZEPT Theater Titanick
REGIE José van Juijl
SCHAUSPIEL Stony Assmann, Michael Hain, Clair Howells, Uwe Köhler, Thomas Kuhnert, Matthias Stein, Holger Teupel
MUSIK Gundolf Nandico, Jörg Steffens, Olaf Dix
BÜHNENBILD Arthur Kuggeleyn
BAUTEN Dieter Silling, Reinhard Rösler, Daniel Weissroth
TECHNIK Robert Schiller, André Böhme, Jan Rieve
KOSTÜME Silke Wagler
LICHT Johannes Sundrup
TON Louis Altrogge, Ingo Koch
IN KOPRODUKTION MIT Theater im Pumpenhaus
FÖRDERER Der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Stadt Münster, Stadt Leipzig, Kunststiftung Sachsen

VERANSTALTUNGSORT:  Aasee, an den Aaseekugeln. Eintritt: frei!

Huck/Lohmann (Hiltrup/Hamburg) – Hablamos Hiltrup

05.06.2010
Theater 
Hablamos Hiltrup

Huck/Lohmann (Hiltrup/Hamburg)

Eine deutsch-spanische Hommage an Zuwanderer und Daheimgebliebene

Performance, Hörspiel, Livemusik, Infotainment, Tanz und Installation – all das ist Hablamos Hiltrup. Kaleidoskopartig nehmen Künstler, ehemalige spanische Arbeiter, gebürtige Hiltruper und
Schüler Begriffe wie Heimat und Migration, Fremdsein und Zuhause unter die Lupe.

Wenn wir in eine Gaststätte gingen, riefen die Deutschen „Spaghettifresser“, „Spaghettifresser“, weil sie dachten wir seien Italiener. Als ich etwas Deutsch gelernt hatte, sagte ich dann „Kartoffelfresser“ zu ihnen. Spanische Arbeiterin bei Glasurit, 82 Jahre.
Der Museumsvorplatz wird zum Campingplatz der 60er Jahre und lädt das Publikum zum Picknicken und Hinhören ein. Aus Transistorradios klingen Erinnerungen der ersten spanischen Arbeiter und Erzählungen gebürtiger Westfalen aus der Zeit des Wirtschaftswunders. Im Museum dagegen wartet ein wohnlicher Unort. Die Zuschauer werden Gäste einer Performance, in der sich Tradition und Fernweh, Wahrheiten und Seemannsgarn mischen, während von Jugendlichen live gespielte Musik über Fernseher flimmert. In einem furiosen Finale vereint sich dann das, was für uns alle eine Utopie von Heimat sein könnte. Performerin Ella Huck und Künstler Markus Lohmann nehmen das Publikum mit auf eine eindrucksvolle Reise zu den fremden und vertrauten Wurzeln der Heimat. Beide sind in Hiltrup geboren, leben aber seit Jahren in Hamburg. Bei Hablamos Hiltrup spielen, singen, musizieren und rezitieren über 40 Akteure.

10,- / erm. 7,50 €
Pressestimmen:
Die Suche nach dem Glück
Installation, Hörspiel und Theater
 
KONZEPT/REALISIERUNG Ella Huck, Markus Lohmann
MUSIK/ARRANGEMENTS Jochen Reich
MITWIRKENDE Männergesangverein Hiltrup e.V., Schüler des Kardinal-von-Galen-Gymnasium, spanische Migranten und gebürtige Hiltruper
PRODUKTION Huck/Lohmann
IN KOPPRODUKTION MIT Theater im Pumpenhaus Münster, Museum Hiltrup e.V.
FÖRDERER Regierungspräsident NRW, Stadt Münster, LAG Soziokultur, Sparkasse Münsterland Ost, Kardinal-von-Galen-Gymnasium

VERANSTALTUNGSORT: MUSEUM HILTRUP, ZUR ALTEN FEUERWACHE 26, MÜNSTER/HILTRUP
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20 Jahre Theater Titanick (Münster/Leipzig) – TITANIC

04.06.2010
Special Event
TITANIC

20 Jahre Theater Titanick (Münster/Leipzig)

 

Theater Titanick feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum in Münster. Am 4. und 5. Juni wird der Klassiker Titanic am Aasee, dem Originalschauplatz seiner Entstehung, noch einmal aufgeführt. Damit kehrt die international hoch gelobte und mit zahlreichen Preisen versehene Open Air Inszenierung nach inzwischen 220 Aufführungen in vier Kontinenten in seinen Heimathafen Münster zurück. Am 4. August 1990 führte Theater Titanick die erste Performance zum Thema Titanic am Aasee auf, veranstaltet im Rahmen des 1. Stadtklang-Festivals, einem Format, das die damalige Kulturamtsleiterin Bernadette Spinnen und Ludger Schnieder vom Theater im Pumpenhaus entwickelt hatten. Mehrere Tausend Zuschauer sahen damals die Anfänge einer Künstlergruppe, die in den folgenden Jahren einen eigenen, unverwechselbaren Stil gefunden hat: mit bizarren Figuren, gewaltigen, faszinierenden Objekten, Live-Musik und Spezialeffekten erzählt Theater Titanick in atmosphärischen Bildern von mythischen Themen, von Mensch, Natur und Technik. Die Handlung wird geprägt durch wilde Aktionen, groteske Charaktere, poetische Szenarien und schrägen Humor.
/
Pressestimmen:
Feurig geht der Dampfer unter
Apokalypse auf dem Aasee: Die Titanic sinkt
 
KONZEPT Theater Titanick
REGIE José van Juijl
SCHAUSPIEL Stony Assmann, Michael Hain, Clair Howells, Uwe Köhler, Thomas Kuhnert, Matthias Stein, Holger Teupel
MUSIK Gundolf Nandico, Jörg Steffens, Olaf Dix
BÜHNENBILD Arthur Kuggeleyn
BAUTEN Dieter Silling, Reinhard Rösler, Daniel Weissroth
TECHNIK Robert Schiller, André Böhme, Jan Rieve
KOSTÜME Silke Wagler
LICHT Johannes Sundrup
TON Louis Altrogge, Ingo Koch
IN KOPRODUKTION MIT Theater im Pumpenhaus
FÖRDERER Der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Stadt Münster, Stadt Leipzig, Kunststiftung Sachsen

VERANSTALTUNGSORT:  Aasee, an den Aaseekugeln. Eintritt: frei!

Huck/Lohmann (Hiltrup/Hamburg) – Hablamos Hiltrup

04.06.2010
Theater 
Hablamos Hiltrup

Huck/Lohmann (Hiltrup/Hamburg)

Eine deutsch-spanische Hommage an Zuwanderer und Daheimgebliebene

Performance, Hörspiel, Livemusik, Infotainment, Tanz und Installation – all das ist Hablamos Hiltrup. Kaleidoskopartig nehmen Künstler, ehemalige spanische Arbeiter, gebürtige Hiltruper und
Schüler Begriffe wie Heimat und Migration, Fremdsein und Zuhause unter die Lupe.

Wenn wir in eine Gaststätte gingen, riefen die Deutschen „Spaghettifresser“, „Spaghettifresser“, weil sie dachten wir seien Italiener. Als ich etwas Deutsch gelernt hatte, sagte ich dann „Kartoffelfresser“ zu ihnen. Spanische Arbeiterin bei Glasurit, 82 Jahre.
Der Museumsvorplatz wird zum Campingplatz der 60er Jahre und lädt das Publikum zum Picknicken und Hinhören ein. Aus Transistorradios klingen Erinnerungen der ersten spanischen Arbeiter und Erzählungen gebürtiger Westfalen aus der Zeit des Wirtschaftswunders. Im Museum dagegen wartet ein wohnlicher Unort. Die Zuschauer werden Gäste einer Performance, in der sich Tradition und Fernweh, Wahrheiten und Seemannsgarn mischen, während von Jugendlichen live gespielte Musik über Fernseher flimmert. In einem furiosen Finale vereint sich dann das, was für uns alle eine Utopie von Heimat sein könnte. Performerin Ella Huck und Künstler Markus Lohmann nehmen das Publikum mit auf eine eindrucksvolle Reise zu den fremden und vertrauten Wurzeln der Heimat. Beide sind in Hiltrup geboren, leben aber seit Jahren in Hamburg. Bei Hablamos Hiltrup spielen, singen, musizieren und rezitieren über 40 Akteure.

10,- / erm. 7,50 €
Pressestimmen:
Die Suche nach dem Glück
Installation, Hörspiel und Theater
 
KONZEPT/REALISIERUNG Ella Huck, Markus Lohmann
MUSIK/ARRANGEMENTS Jochen Reich
MITWIRKENDE Männergesangverein Hiltrup e.V., Schüler des Kardinal-von-Galen-Gymnasium, spanische Migranten und gebürtige Hiltruper
PRODUKTION Huck/Lohmann
IN KOPPRODUKTION MIT Theater im Pumpenhaus Münster, Museum Hiltrup e.V.
FÖRDERER Regierungspräsident NRW, Stadt Münster, LAG Soziokultur, Sparkasse Münsterland Ost, Kardinal-von-Galen-Gymnasium

VERANSTALTUNGSORT: MUSEUM HILTRUP, ZUR ALTEN FEUERWACHE 26, MÜNSTER/HILTRUP
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Paul Plamper (Berlin) – Henry Silber geht zu Ende

03.06.2010
Hörspiel 
Henry Silber geht zu Ende

Paul Plamper (Berlin)

 

Ein gealterter Schlagerstar tritt ab. Henry Silber will nicht mehr singen, nicht mehr saufen und eröffnet eine Tankstelle im Nirgendwo. Doch dann spürt ihn ein TV-Team auf. Ein so berührender wie ironischer Blick hinter die Kulissen der Volksmusik. WDR 2003, 52 Minuten

ORT: Kittys Trinksalon, Dortmunderstraße/Ecke Hansaring, Münster
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* Wiederholung des “Hörspiels der Woche” jeweils freitags in Jörgs CD Forum, Alter Steinweg 4, von 10 bis 20 Uhr an den ausgewiesenen Hörstationen.

Eintritt frei /
 
FOTO ©Margarita Broich

PAUL PLAMPER (BERLIN)
Paul Plamper ist einer der interessantesten Hörspielmacher Deutschlands. Wenn der Slogan „Hören ist das bessere Sehen“ stimmt, dann bei seinen Arbeiten. Es ist Theater für den Kopf – im Kopf. Wenn es einen theateraffinen Audiokünstler gibt, dann ihn. Seine Sprecherliste liest sich wie das Who-is-Who des deutschen Gegenwartstheaters: Martin Wuttke, Volker Sprengler, Charlotte Roche, Max Raabe, Matthias Matschke … Plampers Arbeitsweise: Improvisation; Keine abgelesenen, toten Texte. Und dann wochenlange Montage und Mischung des O-Ton-Materials im Studio. Das Resultat: Hörerlebnisse der besonderen Art. Vielfach preisgekrönt.
Die Hörspiele von Paul Plamper sind aufwww.hoerspielpark.de als Download und MP3 erhältlich.
 

Gintersdorfer/Klaßen (Abidjan/Berlin) – Betrügen

03.06.2010
Tanz – Statement für die Internationalen Tanztage Münster
Betrügen

Gintersdorfer/Klaßen (Abidjan/Berlin)

Der Jetset ist schwarz und wohnt zur Sozialmiete. In den Pariser Banlieues hat sich eine Szene ivorischer Musiker und Tänzer selbst erfunden, die ihre prekäre Existenz mit aller Lust ins hemmungslose Protzertum verkehrt. Maga Din Din oder DJ Arafat heißen die Stars dieser schillernden, statussymbolgeladenen „Jetset“-Gruppe, ihr Stil nennt sich Couper Décaler, Abhauen, Betrügen, gesungen und phantasiert wird in den Nachtclubs der Metropole von einer Welt, in der Migranten wie sie die Machtposten innehaben. Eine bis ins Groteske gesteigerte Selbstinszenierung, die einer abschätzigen Fremdzuschreibung zuvorkommt. Das Künstlerduo Monika Gintersdorfer und Knut Klaßen, Spezialisten im Dechiffrieren und Durcheinanderwirbeln kultureller Codes, bringen in Betrügen Künstler von der Elfenbeinküste und aus Deutschland zusammen, um dieser Mimikry der Identitäten nachzuspüren.

15,- / erm. 10,- €
Pressestimmen:
Die Inszenierung einer Inszenierung

KONZEPT/REGIE Gintersdorfer/Klaßen
MIT Hauke Heumann, Franck Edmond Yao, Dj Meko
DRAMATURGISCHE BERATUNG Aenne Quiñones
KOSTÜMBILD Bobwear
PRODUKTION Gintersdorfer/Klaßen
IN KOPRODUKTION MIT Theater im Pumpenhaus, FFT Düsseldorf, Kampnagel Hamburg, sophiensaele Berlin, Ringlokschuppen Mühlheim, WUK Wien
FÖRDERER Fonds Darstellende Künste e. V., Kulturverwaltung des Landes Berlin
DIESE VERANSTALTUNG WIRD ERMÖGLICHT DURCH das NATIONALE PERFORMANCE NETZ im Rahmen der Gastspielförderung Tanz aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Kultur- und Kunstministerien der Länder
UNTERSTÜTZER Brücke – Internationales Zentrum der Universität Münster, Afrika Kooperative e.V. Münster, kitunga.projekte, Mutoto e.V.

VERANSTALTUNGSORT: PUMPENHAUS

Rosas/Anne Teresa De Keersmaeker (Brüssel) – Rosas danst Rosas

02.06.2010
Tanz – MP – Statement für die Internationalen Tanztage Münster
Rosas danst Rosas

Rosas/Anne Teresa De Keersmaeker (Brüssel)

Ein Klassiker kommt zurück. Rosas danst Rosas, das Signatur- und Gründungsstück der Compagnie Rosas von Anne Teresa De Keersmaeker, ist schon 1983 entstanden, wurde sofort ein internationaler Erfolg und hat seitdem nichts von seiner Faszination verloren. Vier Frauen sind es, gleich gekleidet, die gleiche Bewegungen vollführen, eine Synchronität, die in die Halbhypnose verführt und die Sinne überwach schärft. De Keersmaeker überlässt es dem Kopf des Betrachters, mechanische Gesten mit emotionaler Bedeutung zu laden, das bleibt der Clou dieses Stücks. Pure Physis des Tanzes – oder Polit-Statement zum Konventionenkorsett, das die Frauen einschnürt? Auf jeden Fall ein faszinierendes Spiel mit Struktur und Gefühl, Uniformität und Individualität.

19,- / erm. 14,- €
Pressestimmen:
Vier Frauen und das Mantra

CHOREOGRAFIE Anne Teresa De Keersmaeker
TANZ Sandra Ortega, Tale Dolven, Elizaveta Penkova, Sue-Yeon Youn
KREATION Anne Teresa De Keersmaeker, Adriana Borriello, Michèle Anne De Mey, Fumiyo Ikeda
MUSIK Thierry De Mey, Peter Vermeersch
MISIK (AUFNAHMEN) Thierry De Mey, Walter Hus, Eric Sleichim, Peter Vermeersch
LICHTDESIGN Remon Fromont
BÜHNENBILD Anne Teresa De Keersmaeker
KOSTÜMBILD Rosas
PRODUKTION 1983: Rosas, Kaaitheater, Klapstuk; Reprise 2009: Rosas

VERANSTALTUNGSORT: PUMPENHAUS

Pieter De Buysser/Jacob Wren (Brüssel/Montréal) – Anthology of Optimism

30.05.2010
Theater – Münster-Premiere
Anthology of Optimism

Pieter De Buysser/Jacob Wren (Brüssel/Montréal)

Der Optimismus braucht eine Imagekorrektur. Raus aus der naiven Allesumarmer-Ecke. Gefragt ist der neue Typ des kritischen Optimisten: einer, der die Realität erkennt und trotzdem nicht zum Zyniker wird. Nach dem fahnden Pieter De Buysser und Jacob Wren in ihrer philosophischkomischen
Weltverbesserer-Performance Anthology of Optimism. Sie haben einen Brief aufgesetzt, in dem sie um Vorschläge bitten, wie die aufgeklärte Zuversicht des 21. Jahrhunderts aussehen könnte. Als Antwort waren Bilder, Texte, Objekte willkommen – verschickt wurde das Schreiben an Künstler, Politiker und Manager, an die Rezeptionistin der finnischen Nokia-Zentrale ebenso wie an russische Mafiosi. Aus den eingegangenen Antworten und ausgesuchten Beispielen eines „kritischen Optimismus in Aktion“ machen die beiden einen Abend, der einem den Glauben an das Gute zurückgibt. Zumindest an gutes Theater. Und damit das auch in der lokalen Kulturpolitik seinen Durchschlag findet, haben wir uns dazu entschlossen, entsprechend der Sitzverteilung im  Kulturausschuss Plätze exklusiv für Parteimitglieder zu reservieren. Die CDU ist mit 7, die SPD mit 5, B90 / Die Grünen mit 4, die FDP mit 2 und Die Linke mit 1 Karte dabei. Zählt man dann noch die Stellvertreter/Stellvertreterinnen mit, so sind 38 Karten aus dem „Freien Verkauf“ bereits reserviert für die Volksvertreter. Anhand der Sitzplatzbelegung ist dann erkennbar, wer der Veranstaltung fernbleibt. Es ist also spannend, bevor es überhaupt angefangen hat. Und für uns Normalbürger bleibt die „Zuschauertribüne“… Wie im richtigen Leben eben.
15,- / erm. 10,- €
Pressestimmen:
Sag mir, wo die Politiker sind?
Optimismus aus der Dusche

VON UND MIT Jacob Wren, Pieter De Buysser
PRODUKTION Campo
IN KOPRODUKTION MIT Linz 2009 European Capital of Culture, Brut Wien, KunstenFestivaldesAr ts 09 Brüssel, Camp X Kopenhagen
DANK AN Stadtverwaltung Münster

VERANSTALTUNGSORT: 
HAUPTAUSSCHUSSZIMMER STADTWEINHAUS, PRINZIPALMARKT 8-9
>zur Wegbeschreibung/Google Maps<