Tanz-3er-Pack aus Seoul und Tokyo

30.05.2010
Tanz – 3 Europa Premieren
Statement für die Internationalen Tanztage Münster
Tanz-3er-Pack aus Seoul und Tokyo

 

Yoko Higashino & Toshio Kajiwara (Tokyo)
E/G: Ego Geometria

E/G: Ego Geometria atmet die feuchte Schwüle und drangvolle Enge eines überfüllten Nachtzuges der Tokyoter Shinjuku Line. Bilder, geträumt im Sekundenschlaf. Eine Frau ist zu erkennen. Es scheint, als wandere sie ungerührten Blickes durch eine post-apokalyptische Welt, bewaffnet mit nichts mehr als ihren silverstack- heels. Sie kämpft gegen die Zerstörung nicht an, sie scheint sie in sich aufzusaugen, mit ihr zu verschmelzen, bis dieser eine – der entscheidende Moment kommt … Yoko Higashino ist Kopf des Labels Baby-Q, einem der angesagtesten Club- und Undergroundacts in Tokyo.
 

Setsuko Yamada (Tokyo)
Wearing Rose Pink

Setsuko Yamada ist eine der führenden Butoh Tänzerinnen der ersten Generation. Sie wurde von Akira Kansai in dessen Butoh-Lab Tenshikan ausgebildet und tanzt seit fast 40 Jahren auf den Bühnen der Welt. Ihre neue Arbeit Wearing Rose Pink ist inspiriert von Andrew Wyeths Gemälde Christina’s Word (1948) und Virginia Woolfs Zum Leuchtturm (1927). Es ist eine Arbeit von seltener Intimität, Eleganz und formaler Strenge.
 

Kim Sun-mi (Seoul)
Bolero

Kim Sun-mi hat in der asiatischen Tanzwelt einen Einfluss, vergleichbar mit dem von Pina Bausch und Susanne Linke in Europa. Seit mehr als 30 Jahren tanzt sie in der ChangMu Dance Company, zeren künstlerische Leitung sie übernommen hat. Kim Sun-mi ist eine Tanzlegende in Asien, in Europa noch weitgehend unbekannt. Ihre Bolero-Interpretation ist von atemberaubender Schönheit und wird in Korea mit Ovationen gefeiert.
15,- / erm. 10,- €
Pressestimmen:
Von strenger Gestalt
Bolero auf Koreanisch
 
E/G: EGO GEOMETRIA 
CHOREOGRAFIE/TANZ Yoko Higashino
MUSIK Toshio Kajiwara
PRODUKTION Yoko Higashino, Baby-Q
WEARING ROSE PINK 
CHOREOGRAFIE/TANZ Setsuko Yamada
PRODUKTION BiWAKEI und Junko Hanamitsu
IN KOOPERATION MIT Japan Foundation Bangkok, Patravadi Theatre
UNTERSTÜTZER Mekong-Japan Exchange Year 2009
BOLERO 
CHOREOGRAFIE/TANZ Kim Sun-mi
DESIGN Lee Jaewhan
MUSIK Maurice Ravel „Bolero“
KOSTÜM Han Jinkook

ORGANISTATION/TOUR Kaibunsha
DANK AN Junko Hanamitsu

VERANSTALTUNGSORT: PUMPENHAUS

 

Huck/Lohmann (Hiltrup/Hamburg) – Hablamos Hiltrup

30.05.2010
Theater 
Hablamos Hiltrup

Huck/Lohmann (Hiltrup/Hamburg)

Eine deutsch-spanische Hommage an Zuwanderer und Daheimgebliebene

Performance, Hörspiel, Livemusik, Infotainment, Tanz und Installation – all das ist Hablamos Hiltrup. Kaleidoskopartig nehmen Künstler, ehemalige spanische Arbeiter, gebürtige Hiltruper und
Schüler Begriffe wie Heimat und Migration, Fremdsein und Zuhause unter die Lupe.

Wenn wir in eine Gaststätte gingen, riefen die Deutschen „Spaghettifresser“, „Spaghettifresser“, weil sie dachten wir seien Italiener. Als ich etwas Deutsch gelernt hatte, sagte ich dann „Kartoffelfresser“ zu ihnen. Spanische Arbeiterin bei Glasurit, 82 Jahre.
Der Museumsvorplatz wird zum Campingplatz der 60er Jahre und lädt das Publikum zum Picknicken und Hinhören ein. Aus Transistorradios klingen Erinnerungen der ersten spanischen Arbeiter und Erzählungen gebürtiger Westfalen aus der Zeit des Wirtschaftswunders. Im Museum dagegen wartet ein wohnlicher Unort. Die Zuschauer werden Gäste einer Performance, in der sich Tradition und Fernweh, Wahrheiten und Seemannsgarn mischen, während von Jugendlichen live gespielte Musik über Fernseher flimmert. In einem furiosen Finale vereint sich dann das, was für uns alle eine Utopie von Heimat sein könnte. Performerin Ella Huck und Künstler Markus Lohmann nehmen das Publikum mit auf eine eindrucksvolle Reise zu den fremden und vertrauten Wurzeln der Heimat. Beide sind in Hiltrup geboren, leben aber seit Jahren in Hamburg. Bei Hablamos Hiltrup spielen, singen, musizieren und rezitieren über 40 Akteure.

10,- / erm. 7,50 €
Pressestimmen:
Die Suche nach dem Glück
Installation, Hörspiel und Theater
 
KONZEPT/REALISIERUNG Ella Huck, Markus Lohmann
MUSIK/ARRANGEMENTS Jochen Reich
MITWIRKENDE Männergesangverein Hiltrup e.V., Schüler des Kardinal-von-Galen-Gymnasium, spanische Migranten und gebürtige Hiltruper
PRODUKTION Huck/Lohmann
IN KOPPRODUKTION MIT Theater im Pumpenhaus Münster, Museum Hiltrup e.V.
FÖRDERER Regierungspräsident NRW, Stadt Münster, LAG Soziokultur, Sparkasse Münsterland Ost, Kardinal-von-Galen-Gymnasium

VERANSTALTUNGSORT: MUSEUM HILTRUP, ZUR ALTEN FEUERWACHE 26, MÜNSTER/HILTRUP
>zur Wegbeschreibung/Google Maps>

Tanz-3er-Pack aus Seoul und Tokyo

29.05.2010
Tanz – 3 Europa Premieren
Statement für die Internationalen Tanztage Münster
Tanz-3er-Pack aus Seoul und Tokyo

 

Yoko Higashino & Toshio Kajiwara (Tokyo)
E/G: Ego Geometria

E/G: Ego Geometria atmet die feuchte Schwüle und drangvolle Enge eines überfüllten Nachtzuges der Tokyoter Shinjuku Line. Bilder, geträumt im Sekundenschlaf. Eine Frau ist zu erkennen. Es scheint, als wandere sie ungerührten Blickes durch eine post-apokalyptische Welt, bewaffnet mit nichts mehr als ihren silverstack- heels. Sie kämpft gegen die Zerstörung nicht an, sie scheint sie in sich aufzusaugen, mit ihr zu verschmelzen, bis dieser eine – der entscheidende Moment kommt … Yoko Higashino ist Kopf des Labels Baby-Q, einem der angesagtesten Club- und Undergroundacts in Tokyo.
 

Setsuko Yamada (Tokyo)
Wearing Rose Pink

Setsuko Yamada ist eine der führenden Butoh Tänzerinnen der ersten Generation. Sie wurde von Akira Kansai in dessen Butoh-Lab Tenshikan ausgebildet und tanzt seit fast 40 Jahren auf den Bühnen der Welt. Ihre neue Arbeit Wearing Rose Pink ist inspiriert von Andrew Wyeths Gemälde Christina’s Word (1948) und Virginia Woolfs Zum Leuchtturm (1927). Es ist eine Arbeit von seltener Intimität, Eleganz und formaler Strenge.
 

Kim Sun-mi (Seoul)
Bolero

Kim Sun-mi hat in der asiatischen Tanzwelt einen Einfluss, vergleichbar mit dem von Pina Bausch und Susanne Linke in Europa. Seit mehr als 30 Jahren tanzt sie in der ChangMu Dance Company, zeren künstlerische Leitung sie übernommen hat. Kim Sun-mi ist eine Tanzlegende in Asien, in Europa noch weitgehend unbekannt. Ihre Bolero-Interpretation ist von atemberaubender Schönheit und wird in Korea mit Ovationen gefeiert.
15,- / erm. 10,- €
Pressestimmen:
Von strenger Gestalt
Bolero auf Koreanisch
 
E/G: EGO GEOMETRIA 
CHOREOGRAFIE/TANZ Yoko Higashino
MUSIK Toshio Kajiwara
PRODUKTION Yoko Higashino, Baby-Q
WEARING ROSE PINK 
CHOREOGRAFIE/TANZ Setsuko Yamada
PRODUKTION BiWAKEI und Junko Hanamitsu
IN KOOPERATION MIT Japan Foundation Bangkok, Patravadi Theatre
UNTERSTÜTZER Mekong-Japan Exchange Year 2009
BOLERO 
CHOREOGRAFIE/TANZ Kim Sun-mi
DESIGN Lee Jaewhan
MUSIK Maurice Ravel „Bolero“
KOSTÜM Han Jinkook

ORGANISTATION/TOUR Kaibunsha
DANK AN Junko Hanamitsu

VERANSTALTUNGSORT: PUMPENHAUS

 

Huck/Lohmann (Hiltrup/Hamburg) – Hablamos Hiltrup

29.05.2010
Theater 
Hablamos Hiltrup

Huck/Lohmann (Hiltrup/Hamburg)

Eine deutsch-spanische Hommage an Zuwanderer und Daheimgebliebene

Performance, Hörspiel, Livemusik, Infotainment, Tanz und Installation – all das ist Hablamos Hiltrup. Kaleidoskopartig nehmen Künstler, ehemalige spanische Arbeiter, gebürtige Hiltruper und
Schüler Begriffe wie Heimat und Migration, Fremdsein und Zuhause unter die Lupe.

Wenn wir in eine Gaststätte gingen, riefen die Deutschen „Spaghettifresser“, „Spaghettifresser“, weil sie dachten wir seien Italiener. Als ich etwas Deutsch gelernt hatte, sagte ich dann „Kartoffelfresser“ zu ihnen. Spanische Arbeiterin bei Glasurit, 82 Jahre.
Der Museumsvorplatz wird zum Campingplatz der 60er Jahre und lädt das Publikum zum Picknicken und Hinhören ein. Aus Transistorradios klingen Erinnerungen der ersten spanischen Arbeiter und Erzählungen gebürtiger Westfalen aus der Zeit des Wirtschaftswunders. Im Museum dagegen wartet ein wohnlicher Unort. Die Zuschauer werden Gäste einer Performance, in der sich Tradition und Fernweh, Wahrheiten und Seemannsgarn mischen, während von Jugendlichen live gespielte Musik über Fernseher flimmert. In einem furiosen Finale vereint sich dann das, was für uns alle eine Utopie von Heimat sein könnte. Performerin Ella Huck und Künstler Markus Lohmann nehmen das Publikum mit auf eine eindrucksvolle Reise zu den fremden und vertrauten Wurzeln der Heimat. Beide sind in Hiltrup geboren, leben aber seit Jahren in Hamburg. Bei Hablamos Hiltrup spielen, singen, musizieren und rezitieren über 40 Akteure.

10,- / erm. 7,50 €
Pressestimmen:
Die Suche nach dem Glück
Installation, Hörspiel und Theater
 
KONZEPT/REALISIERUNG Ella Huck, Markus Lohmann
MUSIK/ARRANGEMENTS Jochen Reich
MITWIRKENDE Männergesangverein Hiltrup e.V., Schüler des Kardinal-von-Galen-Gymnasium, spanische Migranten und gebürtige Hiltruper
PRODUKTION Huck/Lohmann
IN KOPPRODUKTION MIT Theater im Pumpenhaus Münster, Museum Hiltrup e.V.
FÖRDERER Regierungspräsident NRW, Stadt Münster, LAG Soziokultur, Sparkasse Münsterland Ost, Kardinal-von-Galen-Gymnasium

VERANSTALTUNGSORT: MUSEUM HILTRUP, ZUR ALTEN FEUERWACHE 26, MÜNSTER/HILTRUP
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Huck/Lohmann (Hiltrup/Hamburg) – Hablamos Hiltrup

28.05.2010
Theater 
Hablamos Hiltrup

Huck/Lohmann (Hiltrup/Hamburg)

Eine deutsch-spanische Hommage an Zuwanderer und Daheimgebliebene

Performance, Hörspiel, Livemusik, Infotainment, Tanz und Installation – all das ist Hablamos Hiltrup. Kaleidoskopartig nehmen Künstler, ehemalige spanische Arbeiter, gebürtige Hiltruper und
Schüler Begriffe wie Heimat und Migration, Fremdsein und Zuhause unter die Lupe.

Wenn wir in eine Gaststätte gingen, riefen die Deutschen „Spaghettifresser“, „Spaghettifresser“, weil sie dachten wir seien Italiener. Als ich etwas Deutsch gelernt hatte, sagte ich dann „Kartoffelfresser“ zu ihnen. Spanische Arbeiterin bei Glasurit, 82 Jahre.
Der Museumsvorplatz wird zum Campingplatz der 60er Jahre und lädt das Publikum zum Picknicken und Hinhören ein. Aus Transistorradios klingen Erinnerungen der ersten spanischen Arbeiter und Erzählungen gebürtiger Westfalen aus der Zeit des Wirtschaftswunders. Im Museum dagegen wartet ein wohnlicher Unort. Die Zuschauer werden Gäste einer Performance, in der sich Tradition und Fernweh, Wahrheiten und Seemannsgarn mischen, während von Jugendlichen live gespielte Musik über Fernseher flimmert. In einem furiosen Finale vereint sich dann das, was für uns alle eine Utopie von Heimat sein könnte. Performerin Ella Huck und Künstler Markus Lohmann nehmen das Publikum mit auf eine eindrucksvolle Reise zu den fremden und vertrauten Wurzeln der Heimat. Beide sind in Hiltrup geboren, leben aber seit Jahren in Hamburg. Bei Hablamos Hiltrup spielen, singen, musizieren und rezitieren über 40 Akteure.

10,- / erm. 7,50 €
Pressestimmen:
Die Suche nach dem Glück
Installation, Hörspiel und Theater
 
KONZEPT/REALISIERUNG Ella Huck, Markus Lohmann
MUSIK/ARRANGEMENTS Jochen Reich
MITWIRKENDE Männergesangverein Hiltrup e.V., Schüler des Kardinal-von-Galen-Gymnasium, spanische Migranten und gebürtige Hiltruper
PRODUKTION Huck/Lohmann
IN KOPPRODUKTION MIT Theater im Pumpenhaus Münster, Museum Hiltrup e.V.
FÖRDERER Regierungspräsident NRW, Stadt Münster, LAG Soziokultur, Sparkasse Münsterland Ost, Kardinal-von-Galen-Gymnasium

VERANSTALTUNGSORT: MUSEUM HILTRUP, ZUR ALTEN FEUERWACHE 26, MÜNSTER/HILTRUP
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Beatrice Fleischlin (Zürich) – My ten favorite ways to undress

28.05.2010
Tanzperformance
My ten favorite ways to undress

Beatrice Fleischlin (Zürich)

Jeder kann es, jeder tut es, und meist ist nichts und niemand dabei. Zur Verheißung oder zur Show wird der Akt des Sich-Ausziehens erst im Auge des Betrachters. Die Schweizer Performerin Beatrice Fleischlin, Shootingstar aus der freien Theaterszene Luzern mit stolz in der Biografie ausgewiesener Heidi-Herkunft vom Lande, führt nun ihre persönliche Hitliste der Enthüllungen vor. Es ist eine hintersinnige One-Woman-Show, die mit Exhibitionismus und Schaulust gleichermaßen spielt. Das Striptease-Versprechen wird eingelöst, aber auch nackte Tatsachen können im globalisierten Selbstvermarktungsgeschäft trügen. Der irritierend intime Rahmen, in dem diese Peeping-Performance stattfindet, entblößt zuerst die eigenen Erwartungen. Und das hautnah. Mit My Ten Favorite Ways … gewann Fleischlin im vergangenen Jahr den Jury-Preis beim Festival 100° Berlin. Statements bringt Fleischlins Performance von der Bühne zurück in private Wohnumfelder mehr oder minder bekannter MünsteranerInnen.

8,- / erm. 5,- €

VON UND MIT Beatrice Fleischlin
IN KOPRODUKTION MIT Tanzhaus Zürich
DANK AN Anja Meser, Nicolas Galeazzi, Luzia Fleischlin, Bo Wiget, Simone Aughterlony, Tanzfabrik Berlin

VERANSTALTUNGSORT:
PRIVATWOHNUNGEN (DIE ADRESSEN WERDEN NOCH BEKANNT GEGEBEN.)

Huck/Lohmann (Hiltrup/Hamburg) – Hablamos Hiltrup

27.05.2010
Theater – Uraufführung
Hablamos Hiltrup

Huck/Lohmann (Hiltrup/Hamburg)

Eine deutsch-spanische Hommage an Zuwanderer und Daheimgebliebene

Performance, Hörspiel, Livemusik, Infotainment, Tanz und Installation – all das ist Hablamos Hiltrup. Kaleidoskopartig nehmen Künstler, ehemalige spanische Arbeiter, gebürtige Hiltruper und
Schüler Begriffe wie Heimat und Migration, Fremdsein und Zuhause unter die Lupe.

Wenn wir in eine Gaststätte gingen, riefen die Deutschen „Spaghettifresser“, „Spaghettifresser“, weil sie dachten wir seien Italiener. Als ich etwas Deutsch gelernt hatte, sagte ich dann „Kartoffelfresser“ zu ihnen. Spanische Arbeiterin bei Glasurit, 82 Jahre.
Der Museumsvorplatz wird zum Campingplatz der 60er Jahre und lädt das Publikum zum Picknicken und Hinhören ein. Aus Transistorradios klingen Erinnerungen der ersten spanischen Arbeiter und Erzählungen gebürtiger Westfalen aus der Zeit des Wirtschaftswunders. Im Museum dagegen wartet ein wohnlicher Unort. Die Zuschauer werden Gäste einer Performance, in der sich Tradition und Fernweh, Wahrheiten und Seemannsgarn mischen, während von Jugendlichen live gespielte Musik über Fernseher flimmert. In einem furiosen Finale vereint sich dann das, was für uns alle eine Utopie von Heimat sein könnte. Performerin Ella Huck und Künstler Markus Lohmann nehmen das Publikum mit auf eine eindrucksvolle Reise zu den fremden und vertrauten Wurzeln der Heimat. Beide sind in Hiltrup geboren, leben aber seit Jahren in Hamburg. Bei Hablamos Hiltrup spielen, singen, musizieren und rezitieren über 40 Akteure.

10,- / erm. 7,50 €
Pressestimmen:
Die Suche nach dem Glück
Installation, Hörspiel und Theater
 
KONZEPT/REALISIERUNG Ella Huck, Markus Lohmann
MUSIK/ARRANGEMENTS Jochen Reich
MITWIRKENDE Männergesangverein Hiltrup e.V., Schüler des Kardinal-von-Galen-Gymnasium, spanische Migranten und gebürtige Hiltruper
PRODUKTION Huck/Lohmann
IN KOPPRODUKTION MIT Theater im Pumpenhaus Münster, Museum Hiltrup e.V.
FÖRDERER Regierungspräsident NRW, Stadt Münster, LAG Soziokultur, Sparkasse Münsterland Ost, Kardinal-von-Galen-Gymnasium

VERANSTALTUNGSORT: MUSEUM HILTRUP, ZUR ALTEN FEUERWACHE 26, MÜNSTER/HILTRUP
>zur Wegbeschreibung/Google Maps>

Beatrice Fleischlin (Zürich) – My ten favorite ways to undress

27.05.2010
Tanzperformance
My ten favorite ways to undress

Beatrice Fleischlin (Zürich)

Jeder kann es, jeder tut es, und meist ist nichts und niemand dabei. Zur Verheißung oder zur Show wird der Akt des Sich-Ausziehens erst im Auge des Betrachters. Die Schweizer Performerin Beatrice Fleischlin, Shootingstar aus der freien Theaterszene Luzern mit stolz in der Biografie ausgewiesener Heidi-Herkunft vom Lande, führt nun ihre persönliche Hitliste der Enthüllungen vor. Es ist eine hintersinnige One-Woman-Show, die mit Exhibitionismus und Schaulust gleichermaßen spielt. Das Striptease-Versprechen wird eingelöst, aber auch nackte Tatsachen können im globalisierten Selbstvermarktungsgeschäft trügen. Der irritierend intime Rahmen, in dem diese Peeping-Performance stattfindet, entblößt zuerst die eigenen Erwartungen. Und das hautnah. Mit My Ten Favorite Ways … gewann Fleischlin im vergangenen Jahr den Jury-Preis beim Festival 100° Berlin. Statements bringt Fleischlins Performance von der Bühne zurück in private Wohnumfelder mehr oder minder bekannter MünsteranerInnen.

8,- / erm. 5,- €

VON UND MIT Beatrice Fleischlin
IN KOPRODUKTION MIT Tanzhaus Zürich
DANK AN Anja Meser, Nicolas Galeazzi, Luzia Fleischlin, Bo Wiget, Simone Aughterlony, Tanzfabrik Berlin

VERANSTALTUNGSORT:
PRIVATWOHNUNGEN (DIE ADRESSEN WERDEN NOCH BEKANNT GEGEBEN.)

Helena Waldmann (Berlin) – BurkaBondage

26.05.2010
Tanz – Münster-Premiere
Statement für die Internationalen Tanztage Münster
BurkaBondage

Helena Waldmann (Berlin)

Der Titel ist eine Provokation, und das soll er auch sein. Die Burka, der muslimische Ganzkörperschleier, und das Bondage, die japanische Fesseltechnik, sind sexuell konnotiert, auf extrem unterschiedliche Weise. Um die Einschränkung der Freiheit geht es in beiden Fällen, aber auch um ein Freiheitsgefühl, das aus der Beschränkung entstehen kann. Der Tabubruch auf der Bühne findet nicht statt, kein SM, kein aufgeklärter Westen, der belehrt. Die Regisseurin und Choreografin Helena Waldmann, dieBurkaBondage zusammen mit der jungen afghanischen Künstlerin Monireh Hashemi entwickelt hat, lässt eine japanische und eine portugiesische Tänzerin sowie einen iranischen Musiker die Ausdruckswelt hinter dem Schleier erkunden. Arabische Songs kollidieren mit japanischen Animés, ein Spiel des Fesselns und der Entfesselung, der Anziehung und Abstoßung, Hingabe und Unterdrückung beginnt.

> zum YouTube-Trailer <

15,- / erm. 10,- €
Pressestimmen:
Freiheit zwischen Fesseln
“BurkaBondage” fesselt

KONZEPT/REGIE/CHOREOGRAFIE Helena Waldmann
TANZ Yui Kawaguchi, Vania Rovixco
VIDEOANIMATION Acci Baba
KOMPOSITION/LIVE-MUSIK Mohammad Reza Mortazavi
DRAMATURGIE Dunja Funke
BÜHNENBILD Jochen Sauer
LICHTDESIGN Andreas Fuchs
KOSTÜMBILD Mari Krautschick
WISSENSCHAFTLICHE MITARBEIT Taiya Mikisch
COACHING AFGHANISTAN Monireh Hashemi
ÖFFENTLICHKEITSARBEIT k3 berlin
PRODUKTIONSLEITUNG/TOURMANAGEMENTwww.ecotopiadance.com
PRODUKTION Helena Waldmann, ecotopia dance productions
IN KOPRODUKTION MIT Theater im Pumpenhaus Münster, Berliner Festspiele, Burghof Lörrach, Fabrik Potsdam, Forum Freies Theater Düsseldorf, Festival Theater in Bewegung Jena, Tafelhalle im KunstKulturQuartier Nürnberg, Theater im Pfalzbau Ludwigshafen
FÖRDERER Hauptstadtkulturfonds, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen
UNTERSTÜTZER ITI Germany, Goethe Institut

VERANSTALTUNGSORT: PUMPENHAUS

José Navas (Montréal) – Miniatures

23.05.2010
Tanz – Deutsche Erstaufführung
Statement für die Internationalen Tanztage Münster
Miniatures

José Navas (Montréal)

Der Choreograf und Tänzer José Navas hat in seiner langjährigen Arbeit mit der kanadischen  Compagnie Flak schon eine Reihe Wandlungen durchlaufen. Von rätselhaft-erotischen Ensemblestücken in farbsatten Designer-Kostümen hin zu puristischen, formstrengen Konzentrationen auf den Körper etwa. In Miniatures zeigt sich Navas jetzt noch mal von einer ganz anderen Seite – indem er zu sich selbst zurückkehrt. Sieben Lieder hat er gewählt, jedes davon auf ganz eigene Weise mit ihm verbunden, zu denen er seine fragilen, intimen Soli tanzt. Das Populäre wird persönlich. Die Spannbreite ist groß: Maria Callas’ berühmte Arie aus Bellinis Norma. Zwei Songs von Judy Garlands Carnegie-Hall-Album. Und auch ein Song des kubanischen Komponisten Adolfo Guzman, den der Vater von Navas, in Venezuela aufgewachsen, zu pfeifen pflegte. Eine besondere Hommage des Ausnahmetänzers José Navas an die eigenen Ursprünge.

> zum YouTube-Trailer <

15,- / erm. 10,- €
Pressestimmen:
Sinnliche Andacht
Der Tanz des Käfers

CHOREOGRAFIE/TANZ José Navas
MUSIK VON Johann Sebastian Bach, Vincenzo Bellini, Claude Debussy, Maria Grever, George Gershwin, Frédéric Chopin, Antonio Vivaldi
LICHT Marc Parent
KOSTÜME José Navas/Compagnie Flak
PRODUKTION José Navas/Compagnie Flak
IN KOPRODUKTION MIT Agora de la danse Montreal, Canada
UNTERSTÜTZER Botschaft von Kanada

VERANSTALTUNGSORT: PUMPENHAUS