Olga Pona – Celestial Bodies / Audrey

12.03.2008

Celestial Bodies / Audrey

Olga Pona / Chelyabinsk Contemporary Dance Theater

 

Tiefe Provinz südlich des Ural. Karge Tanzlandschaft. Mittendrin ein Lichtblick: Olga Pona. Die Russin ist eine der ganz Großen der internationalen Tanzszene. Gelernte Traktoringenieurin. Ihr atmosphärisch dichtes Bildertheater packt das Publikum mit zutiefst menschlichen Geschichten. Geprägt vom einfachen harten Leben. Ein Spiegel der russischen Zerrissenheit von Tradition und Moderne. Olga Pona und ihre Truppe aus Chelyabinnk sind zurück im Pumpenhaus. Zurück mit ihrer neuen Choreografie, die gerade Weltpremiere feierte. In Celestial Bodies weitet Olga Pona ihre Idee von Komplexität aus und schafft mit ihren Solos, Duetten, Trios einen Zustand verschiedener Dimensionen zur selben Zeit. Das Solo “Audrey”, entwickelt gemeinsam mit der Tänzerin Maria Greyf, basiert auf zwei Spielfilmen mit Audrey Hepburn: “Frühstück bei Tiffany” und “Ein Herz und eine Krone“. Vor allem in der russischen Provinz war die Vorstellung vom Westen lange Zeit einzig durch Spielfilme geprägt. Audrey Hepburn war dabei eine der herausragenden westliche Ikonen. Noch einmal werden die eigenen Erinnerungen überprüft und neben dem entfernten Idol entsteht ein persönliches Bild.

14,- / 9,- €
 
CELESTIAL BODIES 
ES TANZEN Vladislav Morosov, Olga Sharova, Andrey Zykov, Maria Greyf, Michael Abramov, Maria Gerasimova, Artyom Sushchenko,Svetlana Lvova, Vladimir Vdovenko, Tatiana Lumpova, Artyom Udyanskiy, Julia Abramova, Tatiana Menshenena
CHOREOGRAPHIE Olga Pona
KOSTÜME UND AUSSTATTUNG Olga Pona
LICHT Vladimir Karpov
AUDREY 
ES TANZT Maria Greyf
IDEE Olga Pona
CHOREOGRAPHIE Maria Greyf
VIDEO, KOSTÜM, SOUNDTRACK Olga Pona
MUSIK Henri Mancini, Richard Fielding
LICHT Vladimir Karpov

Olga Pona – Celestial Bodies / Audrey

11.03.2008

Celestial Bodies / Audrey

Olga Pona / Chelyabinsk Contemporary Dance Theater

 

Tiefe Provinz südlich des Ural. Karge Tanzlandschaft. Mittendrin ein Lichtblick: Olga Pona. Die Russin ist eine der ganz Großen der internationalen Tanzszene. Gelernte Traktoringenieurin. Ihr atmosphärisch dichtes Bildertheater packt das Publikum mit zutiefst menschlichen Geschichten. Geprägt vom einfachen harten Leben. Ein Spiegel der russischen Zerrissenheit von Tradition und Moderne. Olga Pona und ihre Truppe aus Chelyabinnk sind zurück im Pumpenhaus. Zurück mit ihrer neuen Choreografie, die gerade Weltpremiere feierte. In Celestial Bodies weitet Olga Pona ihre Idee von Komplexität aus und schafft mit ihren Solos, Duetten, Trios einen Zustand verschiedener Dimensionen zur selben Zeit. Das Solo “Audrey”, entwickelt gemeinsam mit der Tänzerin Maria Greyf, basiert auf zwei Spielfilmen mit Audrey Hepburn: “Frühstück bei Tiffany” und “Ein Herz und eine Krone“. Vor allem in der russischen Provinz war die Vorstellung vom Westen lange Zeit einzig durch Spielfilme geprägt. Audrey Hepburn war dabei eine der herausragenden westliche Ikonen. Noch einmal werden die eigenen Erinnerungen überprüft und neben dem entfernten Idol entsteht ein persönliches Bild.

14,- / 9,- €
 
CELESTIAL BODIES 
ES TANZEN Vladislav Morosov, Olga Sharova, Andrey Zykov, Maria Greyf, Michael Abramov, Maria Gerasimova, Artyom Sushchenko,Svetlana Lvova, Vladimir Vdovenko, Tatiana Lumpova, Artyom Udyanskiy, Julia Abramova, Tatiana Menshenena
CHOREOGRAPHIE Olga Pona
KOSTÜME UND AUSSTATTUNG Olga Pona
LICHT Vladimir Karpov
AUDREY 
ES TANZT Maria Greyf
IDEE Olga Pona
CHOREOGRAPHIE Maria Greyf
VIDEO, KOSTÜM, SOUNDTRACK Olga Pona
MUSIK Henri Mancini, Richard Fielding
LICHT Vladimir Karpov

Daniel Léveillé Nouvelle Danse Inc. – Le Sacre du Printemps

09.03.2008

Le Sacre du Printemps / Traces / Demo No. I

Daniel Léveillé Nouvelle Danse Inc.

Als beunruhigend, roh und zugleich subtil beschreiben Kritiker die Arbeiten des franko-kanadischen Tänzers und Choreografen Daniel Léveillé. Die internationale Presse feiert den Kanadier genauso wie das Publikum. Der Star aus Kanada zeigt die Haut als einzig wahres Kostüm des Körpers und den Körper als Ort der Energie. Bei uns präsentiert der Kanadier zwei Meilensteine seines minimalistischen, hochgelobten Werkes. Les Traces no. II stammt aus einer Serie von sechs Soli. Das Stück besticht durch kraftvolle Präzision, durch Klarheit und Konzentration. Léveillé setzt choreographisch ganz auf die Präsenz des Körpers und des Ausdrucks. In Le Sacre du Printemps kommentiert und interpretiert Léveillé Stravinskys Musik mit den Mitteln des Tanzes ganz neu. Zum Dreiklang wird dieser Abend mit dem Stück “Demonstration No. I” des kanadischen Tänzern und Performers Martin Bélanger. Es ist zugleich Tanz, Theater und „Happening“

“Wenn man sich eine neue Version von Sacre du Printemps angucken geht, erhofft man sich davon, dass sie originell und überraschend ist und so unvergänglich bleibt, wie der Frühling. Beides gelingt Léveillé.” (La Presse de Montréal) „Allmählich werden Bewegung und Illusion zu einer faszinierenden und merkwürdig berührenden Mischung“ New York Times über Demonstration No. I)

13,- / 9,- €
 
LES TRACES NO. II 
ES TANZT Louis Bédard
CHOREOGRAPHIE Daniel Léveillé
MUSIK Antonio Carlos Jobim
LICHT Jean Jauvin
LE SACRE DU PRINTEMPS 
ES TANZEN Fréderic Boivin, Mathieu Campeau, Justin Gionet, Emmanuel Proulx
CHOREOGRAPHIE Daniel Léveillé
MUSIK Igor Stravinsky
LICHT Jean Jauvin
DEMONSTRATION NO. I 
CHOREOGRAPHIE UND PERFORMANCE Martin Bélanger
LICHT Jean Jauvin
MUSIK Brian Eno
DANK AN Conseil des Arts et des Lettres du Québec, Conseil des Arts du Canada, Conseil des Arts de la Ville de Montréal, Département de danse de l´Université du Québec à Montréal.
KOPRODUZIERT VON Le Sacre du Printemps & Démonstration no. I: Agora de la Dance

Daniel Léveillé Nouvelle Danse Inc. – Le Sacre du Printemps

08.03.2008

Le Sacre du Printemps / Traces / Demo No. I

Daniel Léveillé Nouvelle Danse Inc.

Als beunruhigend, roh und zugleich subtil beschreiben Kritiker die Arbeiten des franko-kanadischen Tänzers und Choreografen Daniel Léveillé. Die internationale Presse feiert den Kanadier genauso wie das Publikum. Der Star aus Kanada zeigt die Haut als einzig wahres Kostüm des Körpers und den Körper als Ort der Energie. Bei uns präsentiert der Kanadier zwei Meilensteine seines minimalistischen, hochgelobten Werkes. Les Traces no. II stammt aus einer Serie von sechs Soli. Das Stück besticht durch kraftvolle Präzision, durch Klarheit und Konzentration. Léveillé setzt choreographisch ganz auf die Präsenz des Körpers und des Ausdrucks. In Le Sacre du Printemps kommentiert und interpretiert Léveillé Stravinskys Musik mit den Mitteln des Tanzes ganz neu. Zum Dreiklang wird dieser Abend mit dem Stück “Demonstration No. I” des kanadischen Tänzern und Performers Martin Bélanger. Es ist zugleich Tanz, Theater und „Happening“

“Wenn man sich eine neue Version von Sacre du Printemps angucken geht, erhofft man sich davon, dass sie originell und überraschend ist und so unvergänglich bleibt, wie der Frühling. Beides gelingt Léveillé.” (La Presse de Montréal) „Allmählich werden Bewegung und Illusion zu einer faszinierenden und merkwürdig berührenden Mischung“ New York Times über Demonstration No. I)

13,- / 9,- €
 
LES TRACES NO. II 
ES TANZT Louis Bédard
CHOREOGRAPHIE Daniel Léveillé
MUSIK Antonio Carlos Jobim
LICHT Jean Jauvin
LE SACRE DU PRINTEMPS 
ES TANZEN Fréderic Boivin, Mathieu Campeau, Justin Gionet, Emmanuel Proulx
CHOREOGRAPHIE Daniel Léveillé
MUSIK Igor Stravinsky
LICHT Jean Jauvin
DEMONSTRATION NO. I 
CHOREOGRAPHIE UND PERFORMANCE Martin Bélanger
LICHT Jean Jauvin
MUSIK Brian Eno
DANK AN Conseil des Arts et des Lettres du Québec, Conseil des Arts du Canada, Conseil des Arts de la Ville de Montréal, Département de danse de l´Université du Québec à Montréal.
KOPRODUZIERT VON Le Sacre du Printemps & Démonstration no. I: Agora de la Dance

Cactus Junges Theater (MS) – Soap II / Folge 2

05.03.2008

Soap II / Folge 2

Cactus Junges Theater (MS)

Mit letzter Kraft übergibt Johann seiner Melli den Verlobungsring. Das dramatische Ende der ersten Folge unserer großen, wahren, einzigen Soap auf der Theaterbühne. Der Auftakt mit zutiefst Menschlichem und tiefen menschlichen Abgründen. Lebt Mellis Kind noch? Johann Dipus kann ihr keinen Trost spenden. Den sucht Frauenarzt Dr. Viktor Kobald bei einem Einmachglas. Der Meister der autoerotischen Massage flirtet mit Reporterin Donna. Nur Augen für Agnes hat der Texaner Walker G. Major und himmelt sie beim Klavierspiel in ihrem Programmkino an – unter den Augen der wortkargen Paula. In der WG lässt Emil sich von seiner Schreibblockade und dem Gute-Laune-Duo Helena und Bine nerven. Und immer wieder taucht die mysteriöse 43 auf.

Störer: Nach der Vorstellung: Autogrammstunde mit den Soap-Stars

Folge 3: Di. 1. + 2. April

Folge 4: Di. 6. + 7. Mai

Folge 5 / Finale: Di. 3. + Mi. 4. + Sa. 6. Juni

12,- / 6,5,- €
 
ES SPIELEN Carsten Bender, Samuel Jurnatan, Tilman Rademacher, Babette Verbund, Franziska Kabisch, Anna Baggemann, Rike Kloster, Sersch Hinkelmann, Andreas Strietzel, Marlena Keil, Agnieszka Barczyk, Ikenna Okegwo, Judith Suermann
REGIE/DRAMATURGIE Alban Renz
CO-REGIE Pitt Hartmann
AUTOREN Peter Grasemann, Regina Laudage
BÜHNENBILD Hans Salomon
KOSTÜME Bettina Zumdick
LICHT/TECHNIK Volker Sippel
REGIE-ASSISTENZ Lea Bullerjahn
PRESSE- UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT Rita Roring
KÜNSTLERISCHE LEITUNG Alban Renz, Barbara Kemmler
EINE PRODUKTION VON Cactus Junges Theater
IN KOPRODUKTION MIT Theater im Pumpenhaus
IN KOOPERATION MIT Jugendtheater-Werkstatt e. V., Jib
GEFÖRDERT DURCH Kulturamt der Stadt Münster, Staatskanzlei des Landes NRW-Kultur
UNTERSTÜTZT DURCH Bäckerei Cibaria
SPONSORED BY Westfälische Nachrichten

Cactus Junges Theater (MS) – Soap II / Folge 2

04.03.2008

Soap II / Folge 2

Cactus Junges Theater (MS)

Mit letzter Kraft übergibt Johann seiner Melli den Verlobungsring. Das dramatische Ende der ersten Folge unserer großen, wahren, einzigen Soap auf der Theaterbühne. Der Auftakt mit zutiefst Menschlichem und tiefen menschlichen Abgründen. Lebt Mellis Kind noch? Johann Dipus kann ihr keinen Trost spenden. Den sucht Frauenarzt Dr. Viktor Kobald bei einem Einmachglas. Der Meister der autoerotischen Massage flirtet mit Reporterin Donna. Nur Augen für Agnes hat der Texaner Walker G. Major und himmelt sie beim Klavierspiel in ihrem Programmkino an – unter den Augen der wortkargen Paula. In der WG lässt Emil sich von seiner Schreibblockade und dem Gute-Laune-Duo Helena und Bine nerven. Und immer wieder taucht die mysteriöse 43 auf.

Störer: Nach der Vorstellung: Autogrammstunde mit den Soap-Stars

Folge 3: Di. 1. + 2. April

Folge 4: Di. 6. + 7. Mai

Folge 5 / Finale: Di. 3. + Mi. 4. + Sa. 6. Juni

12,- / 6,5,- €
 
ES SPIELEN Carsten Bender, Samuel Jurnatan, Tilman Rademacher, Babette Verbund, Franziska Kabisch, Anna Baggemann, Rike Kloster, Sersch Hinkelmann, Andreas Strietzel, Marlena Keil, Agnieszka Barczyk, Ikenna Okegwo, Judith Suermann
REGIE/DRAMATURGIE Alban Renz
CO-REGIE Pitt Hartmann
AUTOREN Peter Grasemann, Regina Laudage
BÜHNENBILD Hans Salomon
KOSTÜME Bettina Zumdick
LICHT/TECHNIK Volker Sippel
REGIE-ASSISTENZ Lea Bullerjahn
PRESSE- UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT Rita Roring
KÜNSTLERISCHE LEITUNG Alban Renz, Barbara Kemmler
EINE PRODUKTION VON Cactus Junges Theater
IN KOPRODUKTION MIT Theater im Pumpenhaus
IN KOOPERATION MIT Jugendtheater-Werkstatt e. V., Jib
GEFÖRDERT DURCH Kulturamt der Stadt Münster, Staatskanzlei des Landes NRW-Kultur
UNTERSTÜTZT DURCH Bäckerei Cibaria
SPONSORED BY Westfälische Nachrichten

MA-KE (MS) – Kisten ohne Aufschrift

02.03.2008

Kisten ohne Aufschrift

MA-KE (MS)

Manfred Kerklau hat sich zum TanztheaterstückKisten ohne Aufschrift durch eine Topografie derHysterie inspirieren lassen. Basis dafür ist die dramatisierte Bilderserie Iconographie Photographique de la Salpetriere von Jean Martin Charcot (1875-1878).

Das Theaterlabel MA-KE zeichnet sich aus durch kleinformatige, feinfühlige filigrane Arbeiten wieZÜRN, Baby, Sexton oder Ich sterbe gleich Schatz.Manfred Kerklaus spezielle Sensibilität bewergt sich zwischen Psychologie, Wahrnehmung und nonlinearen ästhetischen Modellen.

“Der Tanz eines vom Himmel gefallenen Schmetterlings. Ein Anfall von Ohnmacht. Aus der Ferne ein hysterisches Zirpen.”

Kisten ohne Aufschrift: Ein Tanz – anrührend, beängstigend, wahnsinnig und heiter – zwischen Bildfragmenten, Szenen und Projektionen.

12,- / 7,50 €
 
REGIE/KONZEPT Manfred Kerklau
TANZ / CHOREOGRAPHIE Tamami Maemura
SCHAUSPIEL Gabriele Brüning
MUSIK Kai Niggemann
VIDEO Stefan Hollekamp
RAUM Hans Salomon
LICHT Volker Sippel
KOSTÜME Bettina Zumdick
REGIEASSISTENZ Rike Voswinkel
GEFÖRDERT VON Kulturamt der Stadt Münster, vom Ministerpräsidenten des Landes NRW, Wyeth Pharma GmbH
IN KOPRODUKTION MIT dem Pumpenhaus, Müster
FOTO Jens Peters

MA-KE (MS) – Kisten ohne Aufschrift

01.03.2008

Kisten ohne Aufschrift

MA-KE (MS)

Manfred Kerklau hat sich zum TanztheaterstückKisten ohne Aufschrift durch eine Topografie derHysterie inspirieren lassen. Basis dafür ist die dramatisierte Bilderserie Iconographie Photographique de la Salpetriere von Jean Martin Charcot (1875-1878).

Das Theaterlabel MA-KE zeichnet sich aus durch kleinformatige, feinfühlige filigrane Arbeiten wieZÜRN, Baby, Sexton oder Ich sterbe gleich Schatz.Manfred Kerklaus spezielle Sensibilität bewergt sich zwischen Psychologie, Wahrnehmung und nonlinearen ästhetischen Modellen.

“Der Tanz eines vom Himmel gefallenen Schmetterlings. Ein Anfall von Ohnmacht. Aus der Ferne ein hysterisches Zirpen.”

Kisten ohne Aufschrift: Ein Tanz – anrührend, beängstigend, wahnsinnig und heiter – zwischen Bildfragmenten, Szenen und Projektionen.

12,- / 7,50 €
 
REGIE/KONZEPT Manfred Kerklau
TANZ / CHOREOGRAPHIE Tamami Maemura
SCHAUSPIEL Gabriele Brüning
MUSIK Kai Niggemann
VIDEO Stefan Hollekamp
RAUM Hans Salomon
LICHT Volker Sippel
KOSTÜME Bettina Zumdick
REGIEASSISTENZ Rike Voswinkel
GEFÖRDERT VON Kulturamt der Stadt Münster, vom Ministerpräsidenten des Landes NRW, Wyeth Pharma GmbH
IN KOPRODUKTION MIT dem Pumpenhaus, Müster
FOTO Jens Peters

MA-KE (MS) – Kisten ohne Aufschrift

29.02.2008

Kisten ohne Aufschrift

MA-KE (MS)

Manfred Kerklau hat sich zum TanztheaterstückKisten ohne Aufschrift durch eine Topografie derHysterie inspirieren lassen. Basis dafür ist die dramatisierte Bilderserie Iconographie Photographique de la Salpetriere von Jean Martin Charcot (1875-1878).

Das Theaterlabel MA-KE zeichnet sich aus durch kleinformatige, feinfühlige filigrane Arbeiten wieZÜRN, Baby, Sexton oder Ich sterbe gleich Schatz.Manfred Kerklaus spezielle Sensibilität bewergt sich zwischen Psychologie, Wahrnehmung und nonlinearen ästhetischen Modellen.

“Der Tanz eines vom Himmel gefallenen Schmetterlings. Ein Anfall von Ohnmacht. Aus der Ferne ein hysterisches Zirpen.”

Kisten ohne Aufschrift: Ein Tanz – anrührend, beängstigend, wahnsinnig und heiter – zwischen Bildfragmenten, Szenen und Projektionen.

12,- / 7,50 €
 
REGIE/KONZEPT Manfred Kerklau
TANZ / CHOREOGRAPHIE Tamami Maemura
SCHAUSPIEL Gabriele Brüning
MUSIK Kai Niggemann
VIDEO Stefan Hollekamp
RAUM Hans Salomon
LICHT Volker Sippel
KOSTÜME Bettina Zumdick
REGIEASSISTENZ Rike Voswinkel
GEFÖRDERT VON Kulturamt der Stadt Münster, vom Ministerpräsidenten des Landes NRW, Wyeth Pharma GmbH
IN KOPRODUKTION MIT dem Pumpenhaus, Müster
FOTO Jens Peters

Theater T1 (Berlin / MS) – Onkel Wanja

24.02.2008

Onkel Wanja

Theater T1 (Berlin / MS)

Du fragst mich, was ist das Leben. Das ist als würdest du mich fragen, was ist eine Mohrrübe. Eine Mohrrübe ist eine Mohrrübe ist eine Mohrrübe.« (A. Tschechow) In Onkel Wanja stellt sich Tschechow zwei Fragen: Wie soll man leben? Und: Warum leben wir nicht so, wie wir leben könnten? Also: Wie entsteht unsere Normalität? Die Figuren flüchten vor den Möglichkeiten, die im Neuen liegen und das Stück beobachtet sie dabei. Die Komik entsteht aus der Sehnsucht, sich aus den erstickenden Umständen des Alltäglichen erheben zu wollen, und aus dem schmerzlichen Sturz zuruück in die Banalität. Alles ist hier mit allem verbunden, wie im Leben, die Tiefe mit demSeichten, das Große mit dem Niedrigen, das Tragische mit dem Komischen. Und die Lebendigkeit liegt darin begründet, dass nichts erläutert, nichts erklärt, sondern etwas gezeigt wird. Tschechow, schreibt Robert Musil, »das heißt: eine wissende, stille, verzichtende Kunst, keine titanische. Klarer Blick, Durchschauen, Wehmut, Schluss.« Thorsten Lensing und Jan Hein haben das Theater T1 zu einem Markenzeichen der deutschen Theaterlandschaft gemacht. Sie sind konsequent starrköpfig, orientieren sich extrem an der Qualität der Texte und setzen in der Theaterarbeit auf Schauspielerpersönlichkeiten, die mit dem Textmaterial souverän umgehen können. So gelingen dem Duo Inszenierungen, die Theater zum Ereignis werden lassen. Für Onkel Wanja haben Thorsten Lensing und Jan Hein eine absolut hochkarätige Besetzung gewonnen, auf den deutschsprachigen Theaterbühnen ebenso erfolgreich wie in Film und Fernsehen: Sieben Schauspielerinnen und Schauspieler, unter ihnen markante Gesichter wie Devid Striesow (Berlinale-Gewinner), Ursina Lardi (Schaubühne Berlin unter der Regie von Luk Perceval und Thomas Ostermeier),Josef Ostendorf (Züricher Schauspielhaus/Berliner Volksbühne unter der Regie von Christoph Marthaler) oder Rik van Uffelen mit seiner Erfahrung aus über 40 Kino und Fernsehfilmen.

16,- / 9,- €
 
ES SPIELEN Margot Gödrös, Ursina Lardi, Josef Ostendorf, Ursula Renneke, Devid Striesow, Christoph Tomanek, Rik van Uffelen
REGIE Thorsten Lensing, Jan Hein
BÜHNE Hannah Landes
KOSTÜME Anette Guther
DRAMATURGIE Jan Hein
TECHNISCHE LEITUNG Andreas Harder
PRODUKTIONSLEITUNG Ina Zimmermann
REGIEASSISTENZ Karoline Hoefer
KOSTÜMASSISTENZ Daniela Selig
EINE PRODUKTION VON Theater T1
EINE KOPRODUKTION VON Pumpenhaus, Münster, Sophiensaele Berlin, Theater am Neumarkt Zürich/Züricher Festspiele, Kampnagel Hamburg und schauspielfrankfurt
REALISIERT AUS MITTELN des Hauptstadtkulturfonds Berlin und des Kulturamts der Stadt Münster
MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG der Stadt und des Kantons Zürich und des ewz – die Energie.