Schauspiel Deutschland-Premiere
RedArt (MS) und urtheater (Wien)

Nach einer Vorlage von Felicia Zeller
Die in Berlin lebende Jungdramatikerin, Medienkünstlerin (Lolita F.) und Lebensberaterin Felicia Zeller liefert die Vorlage für diese deutsch- österreichische Theaterkollaboration.
Ihre elf Theaterstücke wurden bereits auf deutschen Bühnen uraufgeführt und mit zahlreichen Preisen aus-gezeichnet. RedArt (Münster) mit großem Faible für frische und scharfgeschnittene Theatertexte war 2004 mit der Erfolgsproduktion sie haben so viel liebe gegeben, herr kinski von Kathrin Röggla in Wien zu Gast und arbeitet jetzt mit dem Club der Enttäuschten erstmalig mit dem urtheater (Wien). In der Inszenierung von Gernot Plass (Dramaturgie und Co-Regie: Paula Artkamp) gehören zum Club der Enttäuschten sieben Schauspielerinnen und Schauspieler, die allesamt verdonnert werden, »auf ABM-Stelle« zu arbeiten. Lebenswege kreuzen sich unfreiwillig, es entstehen Situationen von grotesker Komik. Die Protagonisten bewegen sich zwischen tiefer Verzweiflung, euphorischen Slogans und absurden Handlungen. Willkommen im Club!
REGIE Gernot Plass
DRAMATURGIE, CO-REGIE Paula Artkamp
BÜHNE Gudrun Lenk
KOSTÜME Agnes Hamvas
TECHNIK Alex Wanko
REGIEASSISTENZ Renate Vavera
PRODUKTIONSLEITUNG artminutes
KOPRODUKTION on Urtheater (Wien), RedArt (Münster) und Theater im Pumpenhaus
GEFÖRDERT VON den Kulturämtern der Städte Münster und Wien

Pina Bausch holte den auf den Philippinen geborenen Tänzer Leonard Cruz von den USA nach Deutschland. In Amerika hatte er bei Robert Wilson und zuletzt vier Jahre lang bei Bill T. Jones getanzt. In Deutschland war er bei der Bausch, wechselte dann von Wup-pertal zum Tanztheater Bremen unter der Leitung von Susanne Linke und Urs Dietrich. Dort begann er regelmäßig zu choreographieren. Ein musikalisches Zeremoniell liefert die Inspirationsquelle für Mechanical Constructions for 1. So nannte der Komponist György Ligeti sein »Poeme symphonique« aus dem Jahr 1962. Der Rhythmus von 100 virtuellen Metronomen schafft den Klangraum für Cruz’ abstraktes, fast skulpturelles Bewegungsvokabular.
Ein Experiment im Theater über und mit Musik



