Silvia Jedrusiak (Münster) // Elternschau

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Premiere, Theater // Do 29.09. - So 2.10.2016, 20.00 Uhr
Silvia Jedrusiak
Münster
ELTERNSCHAU

Eltern sind eine seltsame Spezies. Die Brutpflege ist ihr gesamter Lebensinhalt, die Kinderaufzucht ihr einziges Thema. Oft sieht man sie rudelweise in umzäunten Sandhaufen zusammenhocken. Oder sie schleppen sich gezeichnet vom Schlafentzug über innerstädtische Grünflächen. Und dabei sprechen sie unentwegt vom »Glück«. Zeit, sich diese Gattung mal näher anzusehen. Was die Künstlerin Silvia Jedrusiak mit einem internationalen Ensemble besorgt: ELTERNSCHAU nennt sie ihr theatrales Biotop mit lebenden Objekten. Darin werden die Ambivalenzen von Mutter- und Vaterschaft ungeschönt ausgeleuchtet. Am Beispiel idealtypischer Situationen zwischen Erfüllung und Vorhölle. Doch nicht nur auf der Bühne wird geforscht. Die Ausstellung »Labor« im Theaterkeller vergleicht die Elternschaft mit dem Wachstumszyklus der Tomatenpflanze. Die Fotografien-Sammlung »Herbarium« zeigt im Foyer verschiedene Eltern-Typen. Lehrreich auch für Kinderlose und wissenschaftlich streng subjektiv. Schauen Sie selbst!

Die Premiere am Do 29.09. ist bereits ausgebucht.
Eventuelle Rücklaufkarten gibt es an der Abendkasse.

Mit Carola Bärtschiger, Gloria Iberl-Thieme, Matthias Maat, Stefan Názay Regie/Konzept/Produktionsleitung Silvia Jedrusiak Dramaturgie Peter Wall­gram Regieassistenz Bernd Lagemann, Janna Grasemann Choreografie Christina Flick, Judit Abegg Musik Ata Güner Bühne H2S2 Kostüme Elisa Pelkmann Maskenbau Judith Mähler Lichtkonzept Johannes Sundrup PR Rita Roring Fotos Erich Saar Projektbegleitung Monika C. Müller Dank an die Forschungsgruppe (siehe Programmheft) Produktion Silvia Jedrusiak Koproduktion Theater im Pumpenhaus In Kooperation mit Fachhochschule Münster / Fachbereich Design (MSD – Münster School of Design) und der HFS Ernst Busch Berlin / Studiengang Förderer Kulturamt der Stadt Münster, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen Unterstützer dm (Drogeriemarkt), Cibaria, Kreativ-Haus e. V., Gartencenter Schrieverhoff

14,- € / erm. 9,- €

Cactus Junges Theater (Münster) // Das liegt im Blut

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Premiere, Junges Theater // Mi 21., Fr 23. - So 25.09.2016, 20.00 Uhr; Schulvorführung Do 22. + Fr 23.09.2016, 11.00 Uhr

Cactus Junges Theater

Münster
Das liegt im Blut – It’s in the blood

Wie feiert man eigentlich in Ghana Silvester? Wieso wünschen sich die Frauen dort einen helleren Teint – und die Nordeuropäerinnern dunklere Haut? Und warum sind deutsche Hähnchenabfälle in Afrika der Renner? Um all das beantworten zu können, müsste man mal hinter die Klischees von Krieg und Safari blicken. Die junge Schauspielerin Gifty Wiafe hilft dabei. Sie stammt aus Ghana und lebt in Münster. Auf der Bühne erzählt, singt, tanzt und trommelt sie. Na klar. Liegt den Afrikanern schließlich im Blut, oder? Und schon wieder stecken wir bis zum Hals im Klischee. Nur gut, dass sich Wiafe um so was nicht schert. Als humorvolle Mittlerin zwischen den Kulturen nimmt sie uns mit auf eine Solo-Reise von Kontinent zu Kontinent, von der man garantiert klüger zurückkehrt. Erstaunlich, unterhaltsam, erfrischend! Die Cactus-Produktion Das liegt im Blut ist das Pilotprojekt der ghanaisch-deutschen Künstlerplattform Sisimbom – sinngemäß übersetzt: »Lasst uns zusammen lossegeln«!

Schauspiel Gifty Wiafe Regie Barbara Kemmler Skript/Dramaturgie Petra Kindler Choreografie Frank Sam Bühnenbild/Design Henry Nyadiah Fotos Ralf Emmerich Produktion Cactus Junges Theater Künstlerische Kooperation Tete Adehyemma Dance Theatre, Ghana Koproduktion Theater im Pumpenhaus In Kooperation mit Jugendtheater-Werkstatt e. V., Jib, EXILE-Kultur­koordination, Vamos e.V., Ghana-Forum NRW e. V. Kontinuierliche Förderung Kulturamt der Stadt Münster, Frauenbüro der Stadt Münster, Georg Kraus Stiftung, Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen

12,- € / erm. 7,- €

Cactus Junges Theater (Münster) // Das liegt im Blut

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Premiere, Junges Theater // Mi 21., Fr 23. - So 25.09.2016, 20.00 Uhr; Schulvorführung Do 22. + Fr 23.09.2016, 11.00 Uhr

Cactus Junges Theater

Münster
Das liegt im Blut – It’s in the blood

Wie feiert man eigentlich in Ghana Silvester? Wieso wünschen sich die Frauen dort einen helleren Teint – und die Nordeuropäerinnern dunklere Haut? Und warum sind deutsche Hähnchenabfälle in Afrika der Renner? Um all das beantworten zu können, müsste man mal hinter die Klischees von Krieg und Safari blicken. Die junge Schauspielerin Gifty Wiafe hilft dabei. Sie stammt aus Ghana und lebt in Münster. Auf der Bühne erzählt, singt, tanzt und trommelt sie. Na klar. Liegt den Afrikanern schließlich im Blut, oder? Und schon wieder stecken wir bis zum Hals im Klischee. Nur gut, dass sich Wiafe um so was nicht schert. Als humorvolle Mittlerin zwischen den Kulturen nimmt sie uns mit auf eine Solo-Reise von Kontinent zu Kontinent, von der man garantiert klüger zurückkehrt. Erstaunlich, unterhaltsam, erfrischend! Die Cactus-Produktion Das liegt im Blut ist das Pilotprojekt der ghanaisch-deutschen Künstlerplattform Sisimbom – sinngemäß übersetzt: »Lasst uns zusammen lossegeln«!

Aufführung am Sa 24.09. mit Gebärdensprachdolmetscher.

Schauspiel Gifty Wiafe Regie Barbara Kemmler Skript/Dramaturgie Petra Kindler Choreografie Frank Sam Bühnenbild/Design Henry Nyadiah Fotos Ralf Emmerich Produktion Cactus Junges Theater Künstlerische Kooperation Tete Adehyemma Dance Theatre, Ghana Koproduktion Theater im Pumpenhaus In Kooperation mit Jugendtheater-Werkstatt e. V., Jib, EXILE-Kultur­koordination, Vamos e.V., Ghana-Forum NRW e. V. Kontinuierliche Förderung Kulturamt der Stadt Münster, Frauenbüro der Stadt Münster, Georg Kraus Stiftung, Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen

12,- € / erm. 7,- €

Cactus Junges Theater (Münster) // Das liegt im Blut

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Premiere, Junges Theater // Mi 21., Fr 23. - So 25.09.2016, 20.00 Uhr; Schulvorführung Do 22. + Fr 23.09.2016, 11.00 Uhr

Cactus Junges Theater

Münster
Das liegt im Blut – It’s in the blood

Wie feiert man eigentlich in Ghana Silvester? Wieso wünschen sich die Frauen dort einen helleren Teint – und die Nordeuropäerinnern dunklere Haut? Und warum sind deutsche Hähnchenabfälle in Afrika der Renner? Um all das beantworten zu können, müsste man mal hinter die Klischees von Krieg und Safari blicken. Die junge Schauspielerin Gifty Wiafe hilft dabei. Sie stammt aus Ghana und lebt in Münster. Auf der Bühne erzählt, singt, tanzt und trommelt sie. Na klar. Liegt den Afrikanern schließlich im Blut, oder? Und schon wieder stecken wir bis zum Hals im Klischee. Nur gut, dass sich Wiafe um so was nicht schert. Als humorvolle Mittlerin zwischen den Kulturen nimmt sie uns mit auf eine Solo-Reise von Kontinent zu Kontinent, von der man garantiert klüger zurückkehrt. Erstaunlich, unterhaltsam, erfrischend! Die Cactus-Produktion Das liegt im Blut ist das Pilotprojekt der ghanaisch-deutschen Künstlerplattform Sisimbom – sinngemäß übersetzt: »Lasst uns zusammen lossegeln«!

Schauspiel Gifty Wiafe Regie Barbara Kemmler Skript/Dramaturgie Petra Kindler Choreografie Frank Sam Bühnenbild/Design Henry Nyadiah Fotos Ralf Emmerich Produktion Cactus Junges Theater Künstlerische Kooperation Tete Adehyemma Dance Theatre, Ghana Koproduktion Theater im Pumpenhaus In Kooperation mit Jugendtheater-Werkstatt e. V., Jib, EXILE-Kultur­koordination, Vamos e.V., Ghana-Forum NRW e. V. Kontinuierliche Förderung Kulturamt der Stadt Münster, Frauenbüro der Stadt Münster, Georg Kraus Stiftung, Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen

12,- € / erm. 7,- €

Cactus Junges Theater (Münster) // Das liegt im Blut (11.00 Uhr Schulvorstellung)

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Premiere, Junges Theater // Mi 21., Fr 23. - So 25.09.2016, 20.00 Uhr; Schulvorführung Do 22. + Fr 23.09.2016, 11.00 Uhr

Cactus Junges Theater

Münster
Das liegt im Blut – It’s in the blood

Wie feiert man eigentlich in Ghana Silvester? Wieso wünschen sich die Frauen dort einen helleren Teint – und die Nordeuropäerinnern dunklere Haut? Und warum sind deutsche Hähnchenabfälle in Afrika der Renner? Um all das beantworten zu können, müsste man mal hinter die Klischees von Krieg und Safari blicken. Die junge Schauspielerin Gifty Wiafe hilft dabei. Sie stammt aus Ghana und lebt in Münster. Auf der Bühne erzählt, singt, tanzt und trommelt sie. Na klar. Liegt den Afrikanern schließlich im Blut, oder? Und schon wieder stecken wir bis zum Hals im Klischee. Nur gut, dass sich Wiafe um so was nicht schert. Als humorvolle Mittlerin zwischen den Kulturen nimmt sie uns mit auf eine Solo-Reise von Kontinent zu Kontinent, von der man garantiert klüger zurückkehrt. Erstaunlich, unterhaltsam, erfrischend! Die Cactus-Produktion Das liegt im Blut ist das Pilotprojekt der ghanaisch-deutschen Künstlerplattform Sisimbom – sinngemäß übersetzt: »Lasst uns zusammen lossegeln«!

Schauspiel Gifty Wiafe Regie Barbara Kemmler Skript/Dramaturgie Petra Kindler Choreografie Frank Sam Bühnenbild/Design Henry Nyadiah Fotos Ralf Emmerich Produktion Cactus Junges Theater Künstlerische Kooperation Tete Adehyemma Dance Theatre, Ghana Koproduktion Theater im Pumpenhaus In Kooperation mit Jugendtheater-Werkstatt e. V., Jib, EXILE-Kultur­koordination, Vamos e.V., Ghana-Forum NRW e. V. Kontinuierliche Förderung Kulturamt der Stadt Münster, Frauenbüro der Stadt Münster, Georg Kraus Stiftung, Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen

Für die Schulvorstellungen am Do 22.09.16 + Fr 23.09.16, jeweils um 11.00 Uhr, können Sie nur telefonisch unter 0251.233443 reservieren!


kollektiv | körper | fest (Münster) // nicht mehr mein liebstes ich

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Theater // Mi 14., Fr 16. + So 18.09.2016, 20.00 Uhr

kollektiv | körper | fest

Münster
nicht mehr mein liebstes ich

Wir ist vorbei. Wir ist tot. Damit muss Connie Palmen jetzt leben. Nach elf Jahren und elf Tagen Beziehung hat die niederländische Schriftstellerin ihren Freund geheiratet, den Politiker Hans von Mierlo. Kurz darauf stirbt er. Nicht der erste schwere Schlag für Palmen. Und auch nicht der letzte. Wie fasst man das in Worte? Aus Notizen zum Unerträglichen entsteht das »Logbuch eines unbarmherzigen Jahres«. Ein Überlebensbuch. Todtraurig, trotzig und entwaffnend klar. Palmens literarisches Requiem auf die Bühne zu bringen, ist trotzdem ein Wagnis. Die junge Gruppe Kollektiv | Körper | Fest aus Köln und Münster geht es ein. Zum Glück! Stefan Nászay und Alice Mortsch machen sich, gemeinsam mit der Regisseurin Edda Klepp, Palmens Prosa zu Eigen und die Tabuzone Tod begreifbar. Die bildende Künstlerin Hannah Schneider verwandelt dazu den Keller des Pumpenhauses in eine Herzkammer der rasend flüchtigen Erinnerung. In einen Raum für »starke Schauspieler, starke Bilder, starke Emotionen« (MZ).

Mit Alice Mortsch, Stefan Nászay Dramaturgie Edda Klepp Bühneninstallation Hannah Schneider Text Logbuch eines unbarmherzigen Jahres von Connie Palmen Foto Erich Saar Aufführungsrechte Diogenes Verlag AG Zürich Produktion Kollektiv | Körper | Fest Unterstützer Kulturamt Münster, Brillux Münster

13,- € / erm. 8,- €

AV PICKNICK #22

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Konzert // Sa 17.09.2016, Einlass 20.00 Uhr / Beginn 21.00 Uhr

AV PICKNICK #22

Es ist wieder Picknick-Zeit im Pumpenhaus! Nach drei picke­packevollen Lausch-Ausflügen auf die hiesige Kunstwiese in den vergangenen zwei Jahren kehrt die Crew vom AV Picknick zurück zu einem ihrer Lieblingsplätze. Ein weiterer audiovisueller Konzertabend der Extraklasse erwartet die Erholungssuchenden. Im Mittelpunkt: ein Klavier und zwei Virtuosen. Der amerikanische Künstler Chad Lawson hat der Generation Spotify die Poesie des Pianos wieder nahe gebracht. Seine Chopin-Variationen und Eigenkompositionen waren schon in »The Walking Dead« zu hören. Und haben ihn in den USA auf Platz 1 der Billboard-Charts katapultiert. Das Duo Grandbrothers dagegen verbindet Klassik mit Elektronik. Dank Einflüssen von Ambient, Jazz und HipHop lassen Erol Sarp und Lukas Vogel den Flügel abenteuerlich neu klingen. Die Videokünstler AQUIET & Francis nehmen diese Gegensätze mit ihren beeindruckenden Projektionen auf. Und Cut Spencer serviert zum Picknick traditionsgemäß feine, kuriose Platten.

Konzert Grandbrothers + Chad Lawson Visuals Aquiet & Francis Picknick-Dj Cut Spencer Präsentiert von Reset 6

VVK:
Teilchen & Beschleuniger, Wolbecker Str. 55
Jörg’s CD-Forum, Alter Steinweg 4–5
Abendkasse im Pumpenhaus
Reservierungen sind nicht möglich.

 VVK 16,- € / erm. 13,- €, AK: 19,- € / erm. 16,- €

kollektiv | körper | fest (Münster) // nicht mehr mein liebstes ich

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Theater // Mi 14., Fr 16. + So 18.09.2016, 20.00 Uhr

kollektiv | körper | fest

Münster
nicht mehr mein liebstes ich

Wir ist vorbei. Wir ist tot. Damit muss Connie Palmen jetzt leben. Nach elf Jahren und elf Tagen Beziehung hat die niederländische Schriftstellerin ihren Freund geheiratet, den Politiker Hans von Mierlo. Kurz darauf stirbt er. Nicht der erste schwere Schlag für Palmen. Und auch nicht der letzte. Wie fasst man das in Worte? Aus Notizen zum Unerträglichen entsteht das »Logbuch eines unbarmherzigen Jahres«. Ein Überlebensbuch. Todtraurig, trotzig und entwaffnend klar. Palmens literarisches Requiem auf die Bühne zu bringen, ist trotzdem ein Wagnis. Die junge Gruppe Kollektiv | Körper | Fest aus Köln und Münster geht es ein. Zum Glück! Stefan Nászay und Alice Mortsch machen sich, gemeinsam mit der Regisseurin Edda Klepp, Palmens Prosa zu Eigen und die Tabuzone Tod begreifbar. Die bildende Künstlerin Hannah Schneider verwandelt dazu den Keller des Pumpenhauses in eine Herzkammer der rasend flüchtigen Erinnerung. In einen Raum für »starke Schauspieler, starke Bilder, starke Emotionen« (MZ).

Mit Alice Mortsch, Stefan Nászay Dramaturgie Edda Klepp Bühneninstallation Hannah Schneider Text Logbuch eines unbarmherzigen Jahres von Connie Palmen Foto Erich Saar Aufführungsrechte Diogenes Verlag AG Zürich Produktion Kollektiv | Körper | Fest Unterstützer Kulturamt Münster, Brillux Münster

13,- € / erm. 8,- €

kollektiv | körper | fest (Münster) // nicht mehr mein liebstes ich

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Theater // Mi 14., Fr 16. + So 18.09.2016, 20.00 Uhr

kollektiv | körper | fest

Münster
nicht mehr mein liebstes ich

Wir ist vorbei. Wir ist tot. Damit muss Connie Palmen jetzt leben. Nach elf Jahren und elf Tagen Beziehung hat die niederländische Schriftstellerin ihren Freund geheiratet, den Politiker Hans von Mierlo. Kurz darauf stirbt er. Nicht der erste schwere Schlag für Palmen. Und auch nicht der letzte. Wie fasst man das in Worte? Aus Notizen zum Unerträglichen entsteht das »Logbuch eines unbarmherzigen Jahres«. Ein Überlebensbuch. Todtraurig, trotzig und entwaffnend klar. Palmens literarisches Requiem auf die Bühne zu bringen, ist trotzdem ein Wagnis. Die junge Gruppe Kollektiv | Körper | Fest aus Köln und Münster geht es ein. Zum Glück! Stefan Nászay und Alice Mortsch machen sich, gemeinsam mit der Regisseurin Edda Klepp, Palmens Prosa zu Eigen und die Tabuzone Tod begreifbar. Die bildende Künstlerin Hannah Schneider verwandelt dazu den Keller des Pumpenhauses in eine Herzkammer der rasend flüchtigen Erinnerung. In einen Raum für »starke Schauspieler, starke Bilder, starke Emotionen« (MZ).

Mit Alice Mortsch, Stefan Nászay Dramaturgie Edda Klepp Bühneninstallation Hannah Schneider Text Logbuch eines unbarmherzigen Jahres von Connie Palmen Foto Erich Saar Aufführungsrechte Diogenes Verlag AG Zürich Produktion Kollektiv | Körper | Fest Unterstützer Kulturamt Münster, Brillux Münster

13,- € / erm. 8,- €

José Navas / Compagnie Flak (Montréal) // Rites

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Europäische Erstaufführung, Tanz // Fr 9. + Sa 10.09.2016, 20.00 Uhr

José Navas / Compagnie Flak

Montréal
Rites

Andere hätten sich längst zur Ruhe gesetzt, um die Blessuren ihres langen Tänzerlebens zu kurieren. José Navas denkt nicht ans Aufhören und umarmt das Alter, statt es zu verstecken. Ein Glück! Der Gründer der kanadischen Compagnie Flak ist im vergangenen Jahr 50 geworden. Und schafft nach wie vor Soli von berauschender Schutzlosigkeit. Im Pumpenhaus hat Navas das Publikum schon mit fragilen Meisterstücken wie „Miniatures“ oder „Personae“ hingerissen. Jetzt kehrt er mit „Rites“ zurück. Ein Reigen aus vier Soli, zu denen der gebürtige Venezolaner wiederum von besonderen Musikstücken inspiriert wurde, die er als Tänzer persönlich nimmt. Wie den melancholisch-irrlichternden „Leierkastenmann“ aus Schuberts „Winterreise“. Oder Stravinskys „Frühlingsopfer“, das er zu einem minimalistischen Kampf der Geschlechtergewalten verdichtet. Oder Nina Simones rauchzartes „Ain’t No Use“. Ein Blues, der Navas nach eigenen Worten zu einem „Liebesbrief an die Welt des Tanzes“ bewegt hat. Die liebt ihn stürmisch zurück!

Choreografie/Tanz José Navas Musik Anton Dvořák, Franz Schubert, Nina Simone, Igor Stravinski Licht Marc Parent Technische Leitung Pierre Lavoie Kostümdesign Sonya Bayer Schneiderei L’Atelier de Couture Sonya B. Produktion José Navas / Compagnie Flak Foto Valerie Simmons

www.flak.org/jose-navas

14,- € / erm. 9,- €