Mutoto Chaud – Festung Europa

Mutoto_1

Theater // Mo 26.05., Di 27.05. + Do 29.05.2014, 19.30 Uhr

Mutoto Chaud

DR Kongo
Festung Europa

Festung Europa heißt die neue Produktion von Mutoto Chaud, die sich mit dem Thema Flucht und Migration auseinandersetzt. Auf der Reise nach Europa kentert das Schiff eines Flüchtlings. Als einziger Überlebender wird er verhaftet und wegen illegaler Einreise ins Gefängnis gesteckt. 1o Jahre Haft lautet das Urteil.

Ort: Eventuelle Cloud / Factory Hall
An der Germania Brauerei 5

Tickets: WN-Ticket-Shop, Prinzipalmarkt 13-14
Ticket-Kauf/-Reservierungen über das Pumpenhaus nicht möglich!

Infos: www.mutoto.de


Gintersdorfer / Klaßen – Das neue schwarze Denken – Chefferie

Gint_1
Gint_4
Gint_5
Gint_3
Theater/Tanz // Sa 24.05.2014, 20.00 Uhr

Gintersdorfer / Klaßen

Côte d’Ivoire / DR Kongo / Ruanda / Deutschland
Das neue schwarze Denken – Chefferie

Ein Chef ist nicht genug. Hier tritt die komplette Chefferie an. Die schwarzen Performer auf der Bühne sind sämtlich Oberchecker in ihrem Metier. In Tanz, Musik, Stand-up Comedy. Behaupten sie zumindest. »Chefferien«, das waren in Afrika vor der Kolonisierung lokale TonangeberVerbände. Alle oben – keiner unten. Mit diesem Status spielen die Darsteller im neuen Stück von Monika Gintersdorfer und Knut Klaßen so ironisch wie selbstbewusst. Das Regieduo hat sein erprobtes deutsch-ivorisches Team um Darsteller aus Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo erweitert. Und die Flagge des Panafrikanismus ge­­­hisst: schwarze Menschen aller Länder vereinigt euch! »La nouvelle pensée noir!« Welche Blüten in Kultur, Politik und Mode das treiben könnte, wird irrwitzig bis ernst durchgespielt. Als Frontalangriff aufs Klischee. Mit vollem Körpereinsatz. Ins Schwitzen kommt vor allem Mittänzer Hauke Heunemann. Der übersetzt live. Und versucht dabei, die racial correct­­ness zu wahren. Lieber den Chefs überlassen!

„Das ,neue schwarze Denken‘ (…) macht in all seiner klischeefreudigen Widersprüchlichkeit ungeheuer viel Spaß.“ (Süddeutsche Zeitung, 22.11.2013)


Begleitprogramm:

Assumpta Mugiraneza (Kigali)
20 Jahre nach dem Genozid  – Ruandas Reformagenda zwischen Turbokapitalismus und traditionsbewusstem Wertekanon

Die Sozialpsychologin und Politikwissenschaftlerin Assumpta Mugiraneza, deren Familie während des Genozids an den Tutsi fast vollständig ausgelöscht wurde, erforschte zunächst die Geschichte des Holocaust, bevor sie sich der Aufarbeitung des Völkermords in Ruanda widmete. Sie ist die Verfasserin zahlreicher Veröffentlichungen über den Genozid in ihrer Heimat und Direktorin des IRIBAcenter in Kigali, das sich der multimedialen Dokumentation der Geschichte und Kultur Ruandas und der Region Ostafrika seit der Kolonialzeit widmet.
Vortrag in französischer Sprache mit deutscher Übersetzung.

Mit
Gotta Depri, Hauke Heumann, Hervé Kimenyi, Patrick Mbungu Boyoka, Papy Mbwiti, Michael Sengazi, Eric Parfait Francis Taregue, Sonia Uwimbabazi, Franck Edmond Yao
Produzent
Gabriel Loebell Herberstein
Papierkostüme
in Zusammenarbeit mit Marc Aschenbrenner
Produktion
Gintersdorfer / Klaßen
Produktionsassistent
Gabriel Loebell
Förderer
Theater im Pumpenhaus, SpielArt Festival München, Goethe Institut München, Goethe Institut Kigali, Kampnagel, FFT, HAU Berlin, KVS Brüssel

www.gintersdorferklassen.org

GI_Logo_horizontal_green_sRGB_sm

 

13,- / erm. 8,- €

Schrägstrichtheater – LebLos!

Leb_los_1
leb_2
LebLos_3
LebLos_4
Premiere/Theater // So 18., Mi 21., Do 22., Di 27. + Mi 28.05.2014, 20.00 Uhr // Schulvorstelllung: Di 20. + Mo 26.05., 11.00 Uhr

Schrägstrichtheater

Münster
LebLos!

Das Leben anpacken. Egal, ob es einem gerade Bockmist oder Gold vor die Füße kippt. Immer weiter vorwärts durchs emotionale Minenfeld. Mit Glück aus der Hüfte schießen, sich selbst anfeuern. Um die volle Breitseite Mut und Freiheit geht’s. Ein Kampf, in dem es nur Gewinner gibt! »All inklusiv« lautet das Markenzeichen des Labels Schrägstrichtheater. Die aktuelle Produktion führt ein 14-köpfiges Ensemble von Spielern mit und ohne Behinderung zusammen. Ob blind, gehörlos, Rollstuhlfahrer oder Mainstreamer – Lust und Frust sind für alle gleich. Nach der furiosen Inszenierung Ich war eine Ratte nimmt das Regieduo Annette Knuf und Manfred Kerklau jetzt das Leben selbst ins Visier. Zärtlich. Frech. Voller Energie. Und immer überraschend. Also: Mach mit! / Hopp die Wurst! / Sei schlau! / Leck mich! / Kuck hin! / LebLos!!!

In Laut- und Gebärdensprache, mit induktiver Höranlage und Audiodeskription.
Alle Aufführungen barrierefrei.

Es spielen
Kotteiba Alomari, Sabrina Asbahr, Corinna Becker, Christiane Bernshausen, Susan Gretz, Judith Gugel, Pia Humborg, Timo Klaes, Pascal Palma Kries, Clara Schmersträter, Mechtild Steffen, Christian Thombansen, Christian Weiss, Anja Zienterra
Gebärdensprachdolmetscher
Tom Temming, Sarah Reinhold
Regie
Annette Knuf, Manfred Kerklau
Assistenz
Leonie Adam, Gaby Gräbner
Bühne
Hans Salomon, Henri Alain Unsenos
Kostüme
Tina Toeberg
Licht
Volker Sippel
Ton
Andreas Wilting
Fotografie
Peter Lessmann
Grafikdesign
Verena Blom
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Rita Roring
Produktion
Schrägstrichtheater e.V.
Förderer
LAG Arbeit, Bildung und Kultur NRW e.V.

www.schraegstrich-theater.de

13,- / erm. 8,- €

Schrägstrichtheater – LebLos!

Leb_los_1
leb_2
LebLos_3
LebLos_4
Premiere/Theater // So 18., Mi 21., Do 22., Di 27. + Mi 28.05.2014, 20.00 Uhr // Schulvorstelllung: Di 20. + Mo 26.05., 11.00 Uhr

Schrägstrichtheater

Münster
LebLos!

Das Leben anpacken. Egal, ob es einem gerade Bockmist oder Gold vor die Füße kippt. Immer weiter vorwärts durchs emotionale Minenfeld. Mit Glück aus der Hüfte schießen, sich selbst anfeuern. Um die volle Breitseite Mut und Freiheit geht’s. Ein Kampf, in dem es nur Gewinner gibt! »All inklusiv« lautet das Markenzeichen des Labels Schrägstrichtheater. Die aktuelle Produktion führt ein 14-köpfiges Ensemble von Spielern mit und ohne Behinderung zusammen. Ob blind, gehörlos, Rollstuhlfahrer oder Mainstreamer – Lust und Frust sind für alle gleich. Nach der furiosen Inszenierung Ich war eine Ratte nimmt das Regieduo Annette Knuf und Manfred Kerklau jetzt das Leben selbst ins Visier. Zärtlich. Frech. Voller Energie. Und immer überraschend. Also: Mach mit! / Hopp die Wurst! / Sei schlau! / Leck mich! / Kuck hin! / LebLos!!!

In Laut- und Gebärdensprache, mit induktiver Höranlage und Audiodeskription.
Alle Aufführungen barrierefrei.

Es spielen
Kotteiba Alomari, Sabrina Asbahr, Corinna Becker, Christiane Bernshausen, Susan Gretz, Judith Gugel, Pia Humborg, Timo Klaes, Pascal Palma Kries, Clara Schmersträter, Mechtild Steffen, Christian Thombansen, Christian Weiss, Anja Zienterra
Gebärdensprachdolmetscher
Tom Temming, Sarah Reinhold
Regie
Annette Knuf, Manfred Kerklau
Assistenz
Leonie Adam, Gaby Gräbner
Bühne
Hans Salomon, Henri Alain Unsenos
Kostüme
Tina Toeberg
Licht
Volker Sippel
Ton
Andreas Wilting
Fotografie
Peter Lessmann
Grafikdesign
Verena Blom
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Rita Roring
Produktion
Schrägstrichtheater e.V.
Förderer
LAG Arbeit, Bildung und Kultur NRW e.V.

www.schraegstrich-theater.de

13,- / erm. 8,- €

Schrägstrichtheater – LebLos! (Schulvorstellung)

LebLos_1

 

Premiere/Theater // So 18., Mi 21., Do 22., Di 27. + Mi 28.05.2014, 20.00 Uhr // Schulvorstelllung: Di 20. + Mo 26.05., 11.00 Uhr

Schrägstrichtheater

Münster
LebLos!

Das Leben anpacken. Egal, ob es einem gerade Bockmist oder Gold vor die Füße kippt. Immer weiter vorwärts durchs emotionale Minenfeld. Mit Glück aus der Hüfte schießen, sich selbst anfeuern. Um die volle Breitseite Mut und Freiheit geht’s. Ein Kampf, in dem es nur Gewinner gibt! »All inklusiv« lautet das Markenzeichen des Labels Schrägstrichtheater. Die aktuelle Produktion führt ein 14-köpfiges Ensemble von Spielern mit und ohne Behinderung zusammen. Ob blind, gehörlos, Rollstuhlfahrer oder Mainstreamer – Lust und Frust sind für alle gleich. Nach der furiosen Inszenierung Ich war eine Ratte nimmt das Regieduo Annette Knuf und Manfred Kerklau jetzt das Leben selbst ins Visier. Zärtlich. Frech. Voller Energie. Und immer überraschend. Also: Mach mit! / Hopp die Wurst! / Sei schlau! / Leck mich! / Kuck hin! / LebLos!!!

In Laut- und Gebärdensprache, mit induktiver Höranlage und Audiodeskription.
Alle Aufführungen barrierefrei.

Reservierungen ausschließlich telefonisch über das Kartentelefon (0251.233443) möglich.

Es spielen
Kotteiba Alomari, Sabrina Asbahr, Corinna Becker, Christiane Bernshausen, Susan Gretz, Judith Gugel, Pia Humborg, Timo Klaes, Pascal Palma Kries, Clara Schmersträter, Mechtild Steffen, Christian Thombansen, Christian Weiss, Anja Zienterra
Gebärdensprachdolmetscher
Tom Temming, Sarah Reinhold
Regie
Annette Knuf, Manfred Kerklau
Assistenz
Leonie Adam, Gaby Gräbner
Bühne
Hans Salomon, Henri Alain Unsenos
Kostüme
Tina Toeberg
Licht
Volker Sippel
Ton
Andreas Wilting
Fotografie
Peter Lessmann
Grafikdesign
Verena Blom
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Rita Roring
Produktion
Schrägstrichtheater e.V.
Förderer
LAG Arbeit, Bildung und Kultur NRW e.V.

www.schraegstrich-theater.de

Schulvorstellung 5,- €

Schrägstrichtheater – LebLos!

Leb_los_1
leb_2
LebLos_3
LebLos_4
Premiere/Theater // So 18., Mi 21., Do 22., Di 27. + Mi 28.05.2014, 20.00 Uhr // Schulvorstelllung: Di 20. + Mo 26.05., 11.00 Uhr
Schrägstrichtheater
Münster
LebLos!

Das Leben anpacken. Egal, ob es einem gerade Bockmist oder Gold vor die Füße kippt. Immer weiter vorwärts durchs emotionale Minenfeld. Mit Glück aus der Hüfte schießen, sich selbst anfeuern. Um die volle Breitseite Mut und Freiheit geht’s. Ein Kampf, in dem es nur Gewinner gibt! »All inklusiv« lautet das Markenzeichen des Labels Schrägstrichtheater. Die aktuelle Produktion führt ein 14-köpfiges Ensemble von Spielern mit und ohne Behinderung zusammen. Ob blind, gehörlos, Rollstuhlfahrer oder Mainstreamer – Lust und Frust sind für alle gleich. Nach der furiosen Inszenierung Ich war eine Ratte nimmt das Regieduo Annette Knuf und Manfred Kerklau jetzt das Leben selbst ins Visier. Zärtlich. Frech. Voller Energie. Und immer überraschend. Also: Mach mit! / Hopp die Wurst! / Sei schlau! / Leck mich! / Kuck hin! / LebLos!!!

In Laut- und Gebärdensprache, mit induktiver Höranlage und Audiodeskription.
Alle Aufführungen barrierefrei.

Die Vorstellung am Sonntag ist bereits ausverkauft. Rücklaufkarten gibt es ab 19.00 Uhr an der Abendkasse.

Es spielen
Kotteiba Alomari, Sabrina Asbahr, Corinna Becker, Christiane Bernshausen, Susan Gretz, Judith Gugel, Pia Humborg, Timo Klaes, Pascal Palma Kries, Clara Schmersträter, Mechtild Steffen, Christian Thombansen, Christian Weiss, Anja Zienterra
Gebärdensprachdolmetscher
Tom Temming, Sarah Reinhold
Regie
Annette Knuf, Manfred Kerklau
Assistenz
Leonie Adam, Gaby Gräbner
Bühne
Hans Salomon, Henri Alain Unsenos
Kostüme
Tina Toeberg
Licht
Volker Sippel
Ton
Andreas Wilting
Fotografie
Peter Lessmann
Grafikdesign
Verena Blom
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Rita Roring
Produktion
Schrägstrichtheater e.V.
Förderer
LAG Arbeit, Bildung und Kultur NRW e.V.

www.schraegstrich-theater.de

13,- / erm. 8,- €

Sebastian Matthias – Danserye

Dansery_2
Dansery_4
Dansery_3
Dansery_1
Tanz // Di 13. + Mi 14.05.2014, 20.00 Uhr

Sebastian Matthias

Hamburg / Berlin
Danserye

Sebastian Matthias sucht nach dem Groove. Nach einer Karriere als Tänzer, u.a. beim Nürnberger Staatsballett und Hubbard Street Dance Chicago, widmet er sich als Choreograf und Doktorand Phänomenen gemeinschaftlicher Bewegung. Zuletzt in seinem Tanzabend Danserye. Der Publikumsliebling der diesjährigen Tanzplattform in Hamburg nimmt Bewegungspraktiken und Klänge des Barock unter die Lupe und verwandelt deren Bestandteile in einen Abend, der Publikum, Tänzer und Musiker in ein kollektives Schwingen versetzt. Im Installationsraum, geschaffen vom deutsch-walisischen Künstlerduo Awst & Walther, wird der Zuschauer zum stillen oder aktiven Teil des Geschehens, in dem der Perspektivwechsel unbedingt dazu gehört. Ausgehend von der Notensammlung »Musyck Boex­ken Danserye« von Thielman Susato, die 1551 die Klänge zum Gemeinschaftstanz lieferte, übersetzt das multidisziplinäre Team um Sebastian Matthias die Renaissance-Party zusammen mit acht MusikerInnen und TänzerInnen in eine zeitgenössische Tanz-Performance. Welche Formen der Einbeziehung und Beeinflussung können zwischen Tänzern, Musikern und Zuschauern entstehen? Was für einen Einfluss haben verschiedene Rythmen, Melodien und Intensitäten auf den eigenen Körper? Ganz leichtfüßig verschmelzen in Danserye virtuose Performance und betrachtende Teilhabe zu einem dynamischen Körper.

»Der deutsche Choreograph Sebastian Matthias, als grosse Nachwuchshoffnung gefeiert, ist auch Tanzforscher. Das fliesst in seine jüngste Arbeit ‚Danserye’ ein, glücklicherweise ganz unangestrengt….. Als Rundumerlebnis ist es bewegend, nah und packend und gleichzeitig wie ein Hauch aus ferner Zeit.«
Tages Anzeiger Zürich

Konzept/Choreografie
Sebastian Matthias
Komposition
Michael Wolters
Tanz/Choreografie
Jan Burkhardt, Lisanne Goodhue, Deborah Hofstetter, Isaac Spencer
Flöte
Michelle Holloway
Geige
Simon Goff
Gitarre
Paul Normann
Klarinette
Jack Mc Neill
Bühne Awst & Walther
Kostüm
Nina Irina Witkiewiscz
Dramaturgie
Marcus Droß, Katarina Kleinschmidt
Künstlerische Assistenz/Dramaturgie
Mira Moschallski
Technische Leitung
Arne Schmitt
Produktionsleitung Andrea Niederbuchner
Fotos Arne Schmitt
Produktion Sebastian Matthias
Koproduktion
NDR das neue werk, Kampnagel Hamburg, Sophiensäle Berlin, Theater Freiburg, Kaserne Basel, Gessnerallee Zürich.
Gefördert
aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds und der Kulturbehörde Hamburg

www.sebastianmatthias.com

14,- / erm. 9,- €

Sebastian Matthias – Danserye

Dansery_2
Dansery_4
Dansery_3
Dansery_1
Tanz // Di 13. + Mi 14.05.2014, 20.00 Uhr

Sebastian Matthias

Hamburg / Berlin
Danserye

Sebastian Matthias sucht nach dem Groove. Nach einer Karriere als Tänzer, u.a. beim Nürnberger Staatsballett und Hubbard Street Dance Chicago, widmet er sich als Choreograf und Doktorand Phänomenen gemeinschaftlicher Bewegung. Zuletzt in seinem Tanzabend Danserye. Der Publikumsliebling der diesjährigen Tanzplattform in Hamburg nimmt Bewegungspraktiken und Klänge des Barock unter die Lupe und verwandelt deren Bestandteile in einen Abend, der Publikum, Tänzer und Musiker in ein kollektives Schwingen versetzt. Im Installationsraum, geschaffen vom deutsch-walisischen Künstlerduo Awst & Walther, wird der Zuschauer zum stillen oder aktiven Teil des Geschehens, in dem der Perspektivwechsel unbedingt dazu gehört. Ausgehend von der Notensammlung »Musyck Boex­ken Danserye« von Thielman Susato, die 1551 die Klänge zum Gemeinschaftstanz lieferte, übersetzt das multidisziplinäre Team um Sebastian Matthias die Renaissance-Party zusammen mit acht MusikerInnen und TänzerInnen in eine zeitgenössische Tanz-Performance. Welche Formen der Einbeziehung und Beeinflussung können zwischen Tänzern, Musikern und Zuschauern entstehen? Was für einen Einfluss haben verschiedene Rythmen, Melodien und Intensitäten auf den eigenen Körper? Ganz leichtfüßig verschmelzen in Danserye virtuose Performance und betrachtende Teilhabe zu einem dynamischen Körper.

»Der deutsche Choreograph Sebastian Matthias, als grosse Nachwuchshoffnung gefeiert, ist auch Tanzforscher. Das fliesst in seine jüngste Arbeit ‚Danserye’ ein, glücklicherweise ganz unangestrengt….. Als Rundumerlebnis ist es bewegend, nah und packend und gleichzeitig wie ein Hauch aus ferner Zeit.«
Tages Anzeiger Zürich

Konzept/Choreografie
Sebastian Matthias
Komposition
Michael Wolters
Tanz/Choreografie
Jan Burkhardt, Lisanne Goodhue, Deborah Hofstetter, Isaac Spencer
Flöte
Michelle Holloway
Geige
Simon Goff
Gitarre
Paul Normann
Klarinette
Jack Mc Neill
Bühne Awst & Walther
Kostüm
Nina Irina Witkiewiscz
Dramaturgie
Marcus Droß, Katarina Kleinschmidt
Künstlerische Assistenz/Dramaturgie
Mira Moschallski
Technische Leitung
Arne Schmitt
Produktionsleitung Andrea Niederbuchner
Fotos Arne Schmitt
Produktion Sebastian Matthias
Koproduktion
NDR das neue werk, Kampnagel Hamburg, Sophiensäle Berlin, Theater Freiburg, Kaserne Basel, Gessnerallee Zürich.
Gefördert
aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds und der Kulturbehörde Hamburg

www.sebastianmatthias.com

14,- / erm. 9,- €

Renegade – The Family

Family_1
Family_3
Family_4
Family_2
Uraufführung / Tanz // So 11.05.2014, 20.00 Uhr

Renegade

Herne
The Family

Das ist keine Familiengeschichte. Es ist Adrenalin und Testosteron pur. Keine einzige Frau auf der Bühne – und die wichtigsten Requisiten sind Pumpguns. Das Setting: Tarantino-like. Family ist der neue Wurf von Julio Iglesias, dem energiegeladenen Tänzer und Choreografen, der in Havanna an der berühmten Kaderschmiede Danza Contemporanea de Cuba ausgebildet wurde und den unser alter Hauschoreograf Samir Akika 2005 erstmalig nach Europa und ins Pumpenhaus holte. Seitdem hat er seine Spur durch die internationale Tanzlandschaft gezogen. Zuletzt als Tänzer bei Wim Vandekeybus und als Choreograf des Street Art Labels Renegade, das seit drei Jahren mit dem Schauspielhaus Bochum zusammenarbeitet und die Ruhrpott-Tanzszene im wahrsten Sinne des Wortes rockt. Der Cast der Family ist hochkarätig – arbeitete zusammen mit Meg Stuarts Damaged Goods und bei Ultima Vez. Die Live-Musik liefert niemand Geringerer als Niko Hafkencheid.

Mit
Robert Hayden, Alexis Fernandez, Janis Heldmann, Benjamin Mohamed, Niko Hafkencheid, Julio Cesar Iglesias
Konzept/Regie/Choreografie
Julio Cesar Iglesias
Musik
Niko Hafkencheid / Live
Lichtdesign
Denny Klein
Produktion
Renegade
Koproduktion
Theater im Pumpenhaus Münster
Künstlerische Leitung
Renegade Zekai Fenerci
Organisation
Martina Gimplinger
Management/Touring
Karen Feys, Kate Olsen / Bemove Belgium, Zekai Fenerci / Renegade Theatre

www.pottporus.de/renegade

14,- / erm. 9,- €

Holzinger & Riebeek / CAMPO – WELLNESS

Wellness_2
Wellness_1
Wellness_3
Wellness_4
Tanz // MI 7.05.2014, 20.00 Uhr

Holzinger & Riebeek / CAMPO

Amsterdam / Gent
WELLNESS

Man muss dem Körper auch mal was Gutes tun. Yoga. Laufband. Fitnessstudio. Oder wie wär’s mit einer Massage? Mit extra viel Öl? Klingt total entspannend. Aber Vorsicht. Wenn die Performer Florentine Holzinger und Vincent Riebeek loslegen, gibt’s keine Wohlfühlgarantie. Das österreichisch-holländische Duo wird nicht von ungefähr zu den provokantesten und aufregendsten Nachwuchskünstlern Europas gezählt. Ihre jüngste Arbeit Wellness schließt eine Trilogie der radikalen Körpererkundungen ab. Die begann mit dem furiosen Sudelstück Kein Applaus für Scheiße. Setzte sich fort mit dem wilden Glaubens­abend Spirit. Und erlebt jetzt (um drei Mittänzer erweitert) einen Höhepunkt der Extrem-Entspannung. Befeuert von der ganzheitlichen Bereitschaft zur Selbst­optimierung. Und Selbstent­blößung. Wobei Holzinger und Riebeek die eigenen Produktionen stets ironisch brechen. Zum Körper gehört der Kopf. So auch in Well­ness. Nur zurücklehnen und relaxen? Besser nicht in diesem Theater!

*Die Vorstellung ist für Jungendliche unter 16 Jahren nicht geeignet.

Konzept/Regie
Florentina Holzinger, Vincent Riebeek
Mit Christian Bakalov, Renée Copraij, Florentina Holzinger, Andrius Mulokas, Vincent Riebeek
Produktion
CAMPO
Koproduktion
Theater im Pumpenhaus Münster, FF T Düsseldorf, Gessnerallee Zürich, Mousonturm Frankfurt, SPRING Performing Arts Festival Utrecht, SpielArt Festival München

www.campo.nu

14,- / erm. 9,- €