Gabriele Brüning (Münster) // Fräulein Else

Theater | So 12.03.2017, 20.00 Uhr

Gabriele Brüning

Münster
Fräulein Else

Skandal, Skandal! Die 19-jährige Else bittet im Auftrag ihrer Mutter den Kunsthändler Dorsday um Geld. Allerdings knüpft der Gönner das Darlehen an eine Bedingung. Er will das Mädchen nackt sehen. Kein Ding? Zu Zeiten von Arthur Schnitzler schon. Als der 1924 seine Novelle Fräulein Else schrieb, gab’s schließlich noch so was wie Tugend. Klar, heute hat der allgemeine Hang zur Selbstentblößung etwas zugenommen. Dass Schnitzlers kapital-erotischer Psychokrimi aber keineswegs veraltet ist, beweist Gabriele Brüning. Die bringt den inneren Monolog des zerrissenen Fräuleins virtuos auf die Bühne. Jahrelang hat sie damit die konfliktbegeisterten Zuschauer im Café arte verzückt. Dort sind ja leider die Lichter ausgegangen. Der Münster-Klassiker darf aber nicht sterben. Weswegen wir Fräulein Else mit Freuden im Pumpenhaus willkommen heißen. »Brüning spielt fantastisch. Und das Stück hat alles, was gute Unterhaltung braucht. Schwüle Erotik, Wirtschaftskriminalität und Humor«, schrieb die MZ. Stimmt!

Von und mit Gabriele Brüning Nach der Novelle von Arthur Schnitzler Foto Andreas Ladwig

14,- € / erm. 9,- €

De Warme Winkel & Wunderbaum (Amsterdam) | Privacy

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Theater | Fr 10.03.2017, 20.00 Uhr

HAU, De Warme Winkel & Wunderbaum

Amsterdam
Privacy

Wir machen unsere Türen ganz weit auf und freuen uns auf eine der schillerndsten Kollaborationen der jungen nieder­ländischen Theaterszene: Die Künstlerkollektive De Warme Winkel und Wunderbaum sind in ihrer Heimat die gefeierten Enfant terribles eines kraftvoll-visuellen Theaters mit allen nur denkbaren Mitteln. Ihre Abende sind Feste und orchestrierte Tumulte. Jetzt haben sich beide Gruppen zusammengetan, um das Private öffentlich zu inszenieren. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat’s ja kürzlich noch verkündet – dass das Private längst nicht mehr die soziale Norm darstelle. Okay, Verstanden! Die Zeiten, in denen Künstler*innen das Publikum mit versauten Bettlaken provozierten, die Geburt ihrer Kinder filmten oder intime Sexszenen öffentlich ausstellten, sind vorbei. Schmutzige Wäsche öffentlich zu waschen ist heute chic. Aber ist das wirklich so? Ward Weemhoff und Wine Dierickx wollen’s genauer wissen. Die beiden sind auch im privaten Leben ein Paar und veranstalten in Privacy einen Striptease intimer Geständnisse – laden ein ins ungemachte Bett. Und führen uns lustvoll an die Grenzen der Scham. Ironisch, voyeuristisch und stellenweise auch unerträglich konfrontieren sie uns mit ethischen Haltungen, nostalgi­schen Sehnsüchten und unserer post-privaten Pornografie. Unbedingt sehenswert!

Aufführung in deutscher, niederländischer und englischer Sprache – teilweise untertitelt

Konzept und Performance Ward Weemhoff, Wine Dierickx Dramaturgie/Text Joachim Robbrecht Übersetzung Rob Klinkenberg Musik/Komposition Stefan Schneider Bühne/Lichtdesign Theun Mosk, Thomas van Krugten Technische Koordination HP Hulscher, Saskia de Vries Endregie Marien Jongewaard Dank an Florian Hellwig Foto Sofie Knijff Produktion De Warme Winkel, Wunderbaum, HAU Hebbel am Ufer Koproduktion Holland Festival Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds

13,- € / erm. 8,- €

Jan Klare | Konzert

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Konzert | Mi 8.03.2017, 20.00 Uhr

Jan Klare

Münster
Klänge, ohne die man nicht sterben sollte …

Jan Klare ist im März nicht nur als musikalischer Partner von Jean-Claude Séférian bei uns zu erleben. Der Gründer des Klare Clubs – dieser weithin geschätzten Konzertreihe an wechselnden Plätzen in Münster – präsentiert außerdem ein Minifestival vom Feinsten! Zwei CD-Präsentationen inklusive. Den Anfang macht Murphy, seines Zeichens einer der begnadetsten Performer im Umkreis von 500 Meilen. Hernach betritt Klare mit einem internationalen Furore-Trio die Bühne: RKeT (gesprochen »Raket«, respektive »Rocket«). Das spielt eine fröhlich aus der Konvention knallende Mischung aus Jazz, Punk und Improvisationen. Klares Faible, das er auch mit Formationen wie The Dorf erfolgreich pflegt. Bei RKeT sind seine Mitstreiter Luc Ex, lange Zeit Bassist bei The Ex und mit Bands wie Four Walls oder Sol 6 auf den renommiertesten Festivals in Europa gebucht. Und am Schlagzeug Michael Vatcher, der schon mit John Zorn gearbeitet und einen Ruf als stilbildender Improvisator hat. So, let’s Rket!

RKeT Michael Vatcher, Luc Ex, Jan Klare Performance Murphy Foto Thomas Weiss

15,- € / erm. 10,- €

andcompany&Co. (Berlin) // Not my Revolution, if…: Die Geschichte der Angie O.

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Theater  // Sa 4.03.2017, 20.00 Uhr

andcompany&Co.

Berlin
Not my Revolution, if…: Die Geschichte der Angie O.

Aktivismus ist die neue Wachstumsbranche. Alle Zelte auf der Wall Street sind occupied. Und global hat die Antiglobalisierung Hochkonjunktur. Kein Wunder! Im Kampf gegen Kapitalismus und Neoliberalismus winken satte Moral-Boni und weitere Gewissenszulagen. andcompany&Co, das Spezialistenteam für die Paradoxien des Politischen, durchleuchten mit ihrem neuen Projekt „Not my revolution if…“ die Protestbewegungen der letzten 25 Jahre. Im Untertitel heißt diese deutsch-niederländische Kollektivarbeit „Die Geschichte der Angie O.“ Was nicht nur auf einen berühmten Softporno und die Kanzlerin verweist. Sondern als „NGO“ zu lesen ist. Nichtregierungsorganisationen sind ja die boomenden Serviceunternehmen auf dem freien Markt des politischen Handelns. Das weiß auch die Heilige Johanna der Schlachtrufe, die andcompany als Heldin durch ihr Agit-Musical schicken: „Investieren Sie in moralische Kaufkraft. Nächstenliebe ist Service, und Service ist Dienst am Kunden“. Stammt von Brecht. Und stimmt auch heute. Was als Retrospektive von Protestformen begann, wurde mit Trumps Wahlsieg schlagartig aktuell: andcompany&Co. ziehen als friedlichste Armee der Welt hinein in die Schlacht, wo das Gewühl am größten ist und singen mit Macht.

Konzept & Regie andcompany&Co. (Karschnia / Nord / Sulimma) von & mit
 Noah Fischer, Alexander Karschnia, Nicola Nord, Krisjan Schellingerhout, Claudia Splitt, Sascha Sulimma, Vincent van der Valk&Co. Text Alexander Karschnia&Co. Musik Sascha Sulimma, Vincent van der Valk&Co. Bühne Noah Fischer&Co. Kostüme und Mitarbeit Bühne Franziska Sauer&Co. Lichtdesign Rainer Casper Licht Sebastian Zamponi Ton Mareike Trillhaas Regieassistenz Hilkje Kempka Technische Leitung Marc Zeuske Company Management Katja Sonnemann Koproduktion Theater im Pumpenhaus (Münster), HAU Hebbel am Ufer (Berlin), Künstlerhaus Mousonturm (Frankfurt am Main), FFT (Düsseldorf), Ringlokschuppen Ruhr, brut Wien und House on Fire mit Unterstützung des Kulturprogramms der Europäischen Union

www.andco.de

13,- € / erm. 9,- €

Jean-Claude Séférian (Münster) // FORMIDABLE – Hommage à Charles Aznavour

Konzert  // So 5.03.2017, 20.00 Uhr

Jean-Claude Séférian

Münster
FORMIDABLE – Hommage à Charles Aznavour

Lieder über Liebe gibt es unzählige. Allerdings nicht viele, die wirklich zu Herzen gehen. Der ungekrönte König des amourösen Chansons heißt Charles Aznavour. Ein Poet ohne Pathos. Mit seinem „Timbre aus Sand und Rost“, wie mal einer schrieb, hat er so ziemlich alle Facetten des Begehrens besungen. Die körperlichen Freuden und die Seelenqualen. Womit er zum Idol für Chansonniers etlicher Generationen geworden ist. Auch Jean-Claude Séférian zählt dazu. Mit „Formidable“ verbeugt sich der im Libanon geborene Münsteraner jetzt vor dem Armenier Aznavour. Freilich ohne ihn bloß zu imitieren. Hat ein Séférian auch nicht nötig. Seine Stimme besitzt schließlich ihre ganz eigene Tiefe. Verwandtschaft aber besteht zwischen den beiden Künstlern. Ihre Musik oszilliert zwischen Okzident und Orient. Hat Wurzeln in der Klassik, der Folklore und dem Jazz. „Formidable“ wird das leuchtend hörbar machen. Mit Christine Séférian am Klavier, Jan Klare am Saxofon und einem Mann am Mikrofon, der aus Erfahrung singt.

Das Konzert ist bereits ausgebucht.
Eventuelle Rücklaufkarten gibt es an der Abendkasse.

Gesang Jean-Claude Séférian Klavier Christine Séférian Saxofon Jan Klare Foto Peter Leßmann

http://dev.seferian.de

20,- € / erm. 15,- €

Small Beast Münster #4

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Konzert // Sa 25.02.2017, 20.00 Uhr

Small Beast Münster #4

Kristof Hahn I Ken Stringfellow I Paul Wallfisch

Diesen Mann „vielseitig“ zu nennen, wäre so, als würde man Christiano Ronaldo ein gewisses Fußballtalent attestieren. Kristof Hahn, begnadeter Berliner Rock-Gitarrist, prägt als bekanntester Geheimtipp der Welt seit über drei Jahrzehnten die Musiklandschaft. Weswegen wir uns megaglücklich schätzen, dass der Songschreiber und Sänger jetzt als very special guest im Avantgarde-Salon „The Small Beast“ unseres Musikgurus Paul Wallfisch auftritt. Hahn leidet ja keinen Mangel an Beschäftigung. Wenn er nicht gerade solo werkelt (wobei schon früh Meisterwerke wie „Down by love“ entstanden sind), tourt er zum Beispiel mit den wiedervereinigten New Yorker Noise-Rockern von Swans. Oder pflegt mit Sängerin Viola Limpet die fulminant frankophile Band Les Hommes Sauvages. Und weil man des Guten nie zuviel haben kann, lädt sich Wallfisch außerdem noch Ken Stringfellow ein – Gitarrist bei White Flag und als Solo-Künstler zuletzt mit seinem sensationellen Album „Danzig in The Moonlight“ unterwegs. Soviel Qualität bietet nur das Biest!

Mit Kristof Hahn, Ken Stringfellow, Paul Wallfisch Ton Hirzel Hirzelnsen

kenstringfellow.com
paulwallfisch.com

Tickets gibt es im WN-Ticket-Shop (Prinzipalmarkt 13-14)
und bei Jörgs CD-Forum (Alter Steinweg 4, 0251- 5 88 89 oder www.cd-forum.com).
Bei Reservierungen über das Pumpenhaus gilt der Abendkassenpreis.

VVK 11,- € / AK 15,- €

Ensemble ARTIG (Münster) // Von hohen Ufern tiefe Blicke

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Premiere, Junges Theater  // Mi 22., Do 23. + Fr 24.02.2017, 20.00 Uhr

Ensemble ARTIG

Münster
Von hohen Ufern tiefe Blicke

Von oben betrachtet ist es ganz einfach: Es gibt die Gewöhnlichen und die Außergewöhnlichen. Das erklärt vieles. Im Grunde sogar alles. Zumindest das, was Grenzen überschreitet und auf Außenstehende unmenschlich wirkt. Von oben betrachtet und mit einer Ideologie versehen, die alles andere sprengt, legitimiert es sich ziemlich bequem. Fraglich ist nur, was von den Rittern der Gerechtigkeit, von den rechten und linken Händen des Ideologischen am Schluss zum Leben übrigbleibt. Die 16 Darstellerinnen verbinden in ihrer Eigenproduktionen Texte des Dostojewski-Klassikers »Verbrechen und Strafe« mit Dokumenten, die das Tun und Denken eines norwegischen Attentäters und zweier amerikanischer jugendlicher Amokläufer beschreiben. Das Erschreckende, so zeigt sich, beginnt lange vor den Taten und spielt sich in den Köpfen ab.

Es spielen Jasmina Borchard, Elena Eßer, Isabel Kießling, Luisa Komnik, Anna Liebert, Nilüfer Lutfullahoglu, Leonie Oelck, Alyna Paul, Laura Pewinsky, Johanne Pfeiffer, Lena Radmer, Maike Rölver, Lea Sollik, Josy Streil, Elena Weich, Juliane Wesselmann Textversion Ensemble Choreografie Judith Suermann Beratung Dramaturgie Victoria Mletzko Licht / Musik / Sound Thomas Hillebrand Plakat / Grafik Lotta Klein Fotos Dennis Trösken, Hannah Reick Spielleitung Christian Reick Förderer Amt für Schule und Weiterbildung der Stadt Münster, Förderverein der Marienschule

12,- € / erm. 7,- €

Ensemble ARTIG (Münster) // Von hohen Ufern tiefe Blicke

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Premiere, Junges Theater  // Mi 22., Do 23. + Fr 24.02.2017, 20.00 Uhr

Ensemble ARTIG

Münster
Von hohen Ufern tiefe Blicke

Von oben betrachtet ist es ganz einfach: Es gibt die Gewöhnlichen und die Außergewöhnlichen. Das erklärt vieles. Im Grunde sogar alles. Zumindest das, was Grenzen überschreitet und auf Außenstehende unmenschlich wirkt. Von oben betrachtet und mit einer Ideologie versehen, die alles andere sprengt, legitimiert es sich ziemlich bequem. Fraglich ist nur, was von den Rittern der Gerechtigkeit, von den rechten und linken Händen des Ideologischen am Schluss zum Leben übrigbleibt. Die 16 Darstellerinnen verbinden in ihrer Eigenproduktionen Texte des Dostojewski-Klassikers »Verbrechen und Strafe« mit Dokumenten, die das Tun und Denken eines norwegischen Attentäters und zweier amerikanischer jugendlicher Amokläufer beschreiben. Das Erschreckende, so zeigt sich, beginnt lange vor den Taten und spielt sich in den Köpfen ab.

Es spielen Jasmina Borchard, Elena Eßer, Isabel Kießling, Luisa Komnik, Anna Liebert, Nilüfer Lutfullahoglu, Leonie Oelck, Alyna Paul, Laura Pewinsky, Johanne Pfeiffer, Lena Radmer, Maike Rölver, Lea Sollik, Josy Streil, Elena Weich, Juliane Wesselmann Textversion Ensemble Choreografie Judith Suermann Beratung Dramaturgie Victoria Mletzko Licht / Musik / Sound Thomas Hillebrand Plakat / Grafik Lotta Klein Fotos Dennis Trösken, Hannah Reick Spielleitung Christian Reick Förderer Amt für Schule und Weiterbildung der Stadt Münster, Förderverein der Marienschule

12,- € / erm. 7,- €

Ensemble ARTIG (Münster) // Von hohen Ufern tiefe Blicke

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Premiere, Junges Theater  // Mi 22., Do 23. + Fr 24.02.2017, 20.00 Uhr

Ensemble ARTIG

Münster
Von hohen Ufern tiefe Blicke

Von oben betrachtet ist es ganz einfach: Es gibt die Gewöhnlichen und die Außergewöhnlichen. Das erklärt vieles. Im Grunde sogar alles. Zumindest das, was Grenzen überschreitet und auf Außenstehende unmenschlich wirkt. Von oben betrachtet und mit einer Ideologie versehen, die alles andere sprengt, legitimiert es sich ziemlich bequem. Fraglich ist nur, was von den Rittern der Gerechtigkeit, von den rechten und linken Händen des Ideologischen am Schluss zum Leben übrigbleibt. Die 16 Darstellerinnen verbinden in ihrer Eigenproduktionen Texte des Dostojewski-Klassikers »Verbrechen und Strafe« mit Dokumenten, die das Tun und Denken eines norwegischen Attentäters und zweier amerikanischer jugendlicher Amokläufer beschreiben. Das Erschreckende, so zeigt sich, beginnt lange vor den Taten und spielt sich in den Köpfen ab.

Es spielen Jasmina Borchard, Elena Eßer, Isabel Kießling, Luisa Komnik, Anna Liebert, Nilüfer Lutfullahoglu, Leonie Oelck, Alyna Paul, Laura Pewinsky, Johanne Pfeiffer, Lena Radmer, Maike Rölver, Lea Sollik, Josy Streil, Elena Weich, Juliane Wesselmann Textversion Ensemble Choreografie Judith Suermann Beratung Dramaturgie Victoria Mletzko Licht / Musik / Sound Thomas Hillebrand Plakat / Grafik Lotta Klein Fotos Dennis Trösken, Hannah Reick Spielleitung Christian Reick Förderer Amt für Schule und Weiterbildung der Stadt Münster, Förderverein der Marienschule

12,- € / erm. 7,- €

FreiFrau (Münster) // MUTTERHABENSEIN

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Theater // Mo 23.01., Mo 30.01., Mo 6.02. + Mo 20.02.2017, 20.00 Uhr

FreiFrau

Münster
MUTTERHABENSEIN

und denk. sie lebt und siehet dich

Fünf Münsteraner Schauspielerinnen nähern sich den Lebensgeschichten ihrer Mütter, ihrer Kinder und sich selbst. Sie suchen nach Lebenslinien, Mustern, Parallelen und Abdrücken von Zeitläufen in ihrem Leben. Sie lassen hautnah den Zuschauer Einblick nehmen in die Herzkammern der Mütter unserer Zeit, die den Auftrag mitbekommen haben und auch den sehnlichsten Wunsch, neben der Erziehung ihrer allseits vernetzten Kinder zu selbstbewußten, abiturfähigen G8-Stürmern, eine berufliche, möglichst erfül­­­len­de, in ihrem Fall auch noch künstlerische Karriere zu stemmen, die dazu auch noch ernähren muss. Theatral und trotzdem auf Augenhöhe mit ihrem Publikum begeben sie sich auf einen Parforceritt der Überforderung und der absoluten Erfüllung.

Die Vorstellung ist bereits ausgebucht.
Eventuelle Rücklaufkarten gibt es an der Abendkasse.

Mit Cornelia Kupferschmid, Carolin Wirth, Johanna Kollet, Christiane Hagedorn, Ulrike Rehbein Regie Carola v. Seckendorff Dramaturgie Joachim Henn Sound Ralf Haarmann Choreografie Tom Bünger Regieassistenz Jens Krause Regiehospitanz Imke Allerbeck, Janine Ahmann Abendspielleitung Carola Layda Fotografie Carola v. Seckendorff Förderer Kulturamt Münster, Bezirksregierung NRW

www.mutterhabensein.de

20,- € / erm. 15,- €