Zuerst die schlechte Nachricht: das Konzert von Hurray for the Riff Raff muss leider ausfallen. Jetzt die hervorragende Nachricht: wir haben nicht einfach nur Ersatz gefunden. Wir haben zusammen mit unseren Freunden Andreas und Till vom Konzertbüro Schoneberg einen Coup gelandet! Der Norweger Moddi (aka Pål Moddi Knutsen) ergänzt seine Tour mit wenigen exklusiven Deutschland-Konzerten um einen Abstecher ins Pumpenhaus. Hurray for Moddi! Das jüngste Album des früheren Polit-Aktivisten heißt „Unsongs“ und gibt einem mal eben den Glauben an die Wirkmacht des Pop zurück. Der 29-Jährige hat dafür 12 Lieder aus verschiedenen Ländern und Zeiten gesammelt, die verboten oder zensiert wurden. Ihre Macher unterdrückt oder sogar ermordet. Die Palette dieser funkelnden Protestpoesie reicht von China bis in die USA, von Billie Holidays Empowerment-Hymne „Strange fruits“ bis zu Pussy Riots anarchischem „Punk Prayer“. „Zumindest für mich hat dieses Album bewiesen, dass Musik doch stärker ist als Stille“, sagt Moddi. Typisch norwegische Bescheidenheit. Stärker geht’s nicht!
Mit der Unsongs-Tour von Moddi präsentieren wir das erste Konzert in unserer neuen Reihe „konzerte dieser art“. Mit Andreas Möller, seines Zeichens Head Promoter bei Konzertbüro Schoneberg haben wir einen Musik-Aficionado gefunden, der in seinem Beruf auch immer Fan geblieben ist und sich ab jetzt für uns nach feinen Konzerterlebnissen umsehen wird. Handverlesen und Qualitätsgeprüft.
Die Vorstellung am 1.04. ist bereits ausgebucht.
Eventuelle Rücklaufkarten gibt es an der Abendkasse.
Raben Zu dem Thema »Raben« sind zwei voneinander unabhängige Choreografien zu sehen. Sowohl Svenja Gasche und Petra Wiegert als auch Lena van Bebber haben sich auf unterschiedliche Art und Weise mit diesem Thema auseinandergesetzt.
Jekyll and Hyde’s Park Die Ergänzung von Schönheit und Unverfrorenheit war der Ausgangspunkt der dritten Choreografie. Fünf Tänzerinnen lassen sich von ihren inneren Trieben leiten.
Jane Der letzte Beitrag wird von Charlotte Petersen und Jordi Ribot Thunnissen aufgeführt. Charlotte Petersen erhielt ihre Vorausbildung an der Ballettschule Heidi Sievert und machte 2015 ihren Bachelor-Abschluss »Moderner Theatertanz« an der Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten (NL). Jordi Ribot Thunnissen ist Tänzer, Choreograph, Dramaturg und Wissenschaftler im Bereich »Moderner Tanz«. Für ihre erste choreografische Zusammenarbeit machen sich Charlotte und Jordi Gedanken über die Fragilität von Menschen und Situationen und gewähren auf der Bühne einen kleinen Einblick in die Welt ihres entwickelten Charakters Jane.
Raben Choreografie Svenja Gasche, Petra Wiegert, Lena van Bebber Tanz Johanna Althoff, Isabel Bernhard, Canan Bozkurt, Sophie Demmel, Betty Mae Diamond, Sonja Drobny, Milena Dübbers, Insa Goden, Emilia Grewe, Judith Jung, Hanna Kölsch, Pauline Longerich, Hannah Lütke-Bohmert, Sophie Ludwig, Cara Nolte, Karlotta Petersen, Gesche Redlich, Merle Reinker, Esther Ruholl, Greta Sieger, Stella Sieger, Ina Schwarte Ortega, Celina Springberg, Johanna Stählker, Jeanne Timpert, Lea von der Ahe, Ronja Voigt, Lea Weigel Kostümbild Judith Hinterding
Jekyll and Hyde’s Park Choreografie Isabel Bernhard Tanz Isabel Bernhard, Sarah Bernhard, Katharina Elberich, Marlene Klodwig und Lena van Bebber Kostümbild Judith Hinterding
Jane
Choreografie und Tanz Charlotte Petersen, Jordi Ribot Thunnissen
vier mal tanz – ein Tanzabend der Kompanie Tanzprojekte Heidi Sievert und Gästen
Die Vorstellung am 31.03. ist bereits ausgebucht.
Eventuelle Rücklaufkarten gibt es an der Abendkasse.
Raben Zu dem Thema »Raben« sind zwei voneinander unabhängige Choreografien zu sehen. Sowohl Svenja Gasche und Petra Wiegert als auch Lena van Bebber haben sich auf unterschiedliche Art und Weise mit diesem Thema auseinandergesetzt.
Jekyll and Hyde’s Park Die Ergänzung von Schönheit und Unverfrorenheit war der Ausgangspunkt der dritten Choreografie. Fünf Tänzerinnen lassen sich von ihren inneren Trieben leiten.
Jane Der letzte Beitrag wird von Charlotte Petersen und Jordi Ribot Thunnissen aufgeführt. Charlotte Petersen erhielt ihre Vorausbildung an der Ballettschule Heidi Sievert und machte 2015 ihren Bachelor-Abschluss »Moderner Theatertanz« an der Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten (NL). Jordi Ribot Thunnissen ist Tänzer, Choreograph, Dramaturg und Wissenschaftler im Bereich »Moderner Tanz«. Für ihre erste choreografische Zusammenarbeit machen sich Charlotte und Jordi Gedanken über die Fragilität von Menschen und Situationen und gewähren auf der Bühne einen kleinen Einblick in die Welt ihres entwickelten Charakters Jane.
Raben Choreografie Svenja Gasche, Petra Wiegert, Lena van Bebber Tanz Johanna Althoff, Isabel Bernhard, Canan Bozkurt, Sophie Demmel, Betty Mae Diamond, Sonja Drobny, Milena Dübbers, Insa Goden, Emilia Grewe, Judith Jung, Hanna Kölsch, Pauline Longerich, Hannah Lütke-Bohmert, Sophie Ludwig, Cara Nolte, Karlotta Petersen, Gesche Redlich, Merle Reinker, Esther Ruholl, Greta Sieger, Stella Sieger, Ina Schwarte Ortega, Celina Springberg, Johanna Stählker, Jeanne Timpert, Lea von der Ahe, Ronja Voigt, Lea Weigel Kostümbild Judith Hinterding
Jekyll and Hyde’s Park Choreografie Isabel Bernhard Tanz Isabel Bernhard, Sarah Bernhard, Katharina Elberich, Marlene Klodwig und Lena van Bebber Kostümbild Judith Hinterding
Jane
Choreografie und Tanz Charlotte Petersen, Jordi Ribot Thunnissen
Theater // Do 23., Fr 24., Sa 25. + So 26.03.2017, 20.00 Uhr
Silvia Jedrusiak
Münster
Elternschau
– ein polychromes Triptychon aus Theaterstück, Ausstellung und Fotografien
Theaterstück – Das „Biotop“:
Mit dem Begriff Gartenschau verbinden sich Assoziationen von blühenden Parklandschaften, gebuchsbaumten Stadträndern und Tulpenmeeren. Und was hat es mit der ELTERNSCHAU auf sich? Anschauungsobjekt in diesem theatralen Biotop ist die Gattung Eltern. Goldgräbergleich wird mit bloßen Händen nach dem vermeintlichen Glück der Elternschaft gebuddelt und in der Tiefe gescharrt. Im Spannungsfeld zwischen Seligkeit, Erfüllung, den Tücken der eigenen Ansprüche und vorhöllischer Erschöpfung, tut sich das wahre Leben auf. Inklusive der Blessuren und Abgründe im Kosmos von Brutpflege und Aufzucht. Im experimentellen Spiel mit idealtypischen Situationen, als auch ungeschönten emotionalen Grenzgängen, schöpft Regisseurin Silvia Jedrusiak mit ihrem internationalen Ensemble aus dem Vollen des Elterndaseins. Es entstehen sinnliche Bilder, die sich nicht scheuen, auch die brachialen Gefühle und Energien von Eltern und Kinderlosen blank zu ziehen.
Das Melodram der Selbstzerfleischung, das Zerren und Ringen darum, selber noch zu wissen, wie man heißt, der ersehnte Luxus, alleine atmen zu dürfen, der Stolz auf das selbst erzeugte, natürlich prächtige Kind, engelsgleich – wenn es denn mal schläft….. .
In dieser Inszenierung, die exemplarisch den Blick freischaufelt auf die Ambivalenzen des vielgepriesenen Elternglücks, agieren zwei Physical Theatre-Darsteller, eine Maskenspielerin und ein Schauspieler. Die ELTERSCHAU versucht sich im künstlerischen Kalibrieren des tapferen Weiterliebens, trotz Eingeständnis der eigenen Fehlbarkeit mit Spitzhacke und überlaufendem Herz.
Ein tragikomischer, befreiender und packender Ritt ins Elterndasein.
Presse (WN, 20.9.2016) – „Ein originelles Kunst-Stück, wohltuend ironisch und ganz nah dran…“
Eine von vielen begeisterten Zuschauerstimmen: „Ein echtes Juwel hat Silvia Jedrusiak da geschaffen! Aufs Wesentliche reduziert, ohne falsche Sentimentalität und mit ästhetischer Punktlandung geht das Ding volle Kante in den Bauch.“
Mit Carola Bärtschiger, Gloria Iberl-Thieme, Matthias Maat, Stefan Názay Regie/Konzept/Produktionsleitung Silvia Jedrusiak Dramaturgie Peter Wallgram Regieassistenz Janna Grasemann, Mareike Fiege Choreografie Christina Flick, Judit Abegg Musik Ata Güner Bühne H2S2 Kostüme Elisa Pelkmann Maskenbau Judith Mähler Lichtkonzept Johannes Sundrup PR Rita Roring Fotos Erich Saar Projektbegleitung Monika C. Müller Dank an Die Forschungsgruppe (siehe Programmheft) Eine Produktion von Silvia Jedrusiak in Koproduktion mit Theater im Pumpenhaus in Kooperation mit Fachhochschule Münster / Fachbereich Design (MSD – Münster School of Design) und der HFS Ernst Busch Berlin / Studiengang Puppenspiel Förderer Kulturamt der Stadt Münster, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen Unterstützt von dm (Drogeriemarkt), Cibaria, Kreativ-Haus e.V., Gartencenter Schrieverhoff
Die Ausstellung Labor im Basement des Theaters thematisiert die Frage, ob es eine Anleitung für perfektes Elternsein gibt, wie es in vielen Elternratgebern suggeriert wird. Durch den Vergleich des Wachstumszyklus einer Tomatenpflanze mit den Lebensphasen, die Eltern durchlaufen, wird dem Besucher ein erster Einstieg in die Thematik gegeben. Jede Phase hat ihre eigenen Anforderungen und Schwierigkeiten, Faktoren wie Zeit, Familie und Beruf, Selbstverwirklichung, Selbst- und Fremdbilder, Partnerschaft, Scheitern und Grenzerfahrungen spielen eine Rolle. Der Besucher wird teilweise interaktiv dazu aufgefordert sich mit Wunsch und Realität des Elternseins auseinanderzusetzen.
Unter dem Titel Herbarium wird im Foyer des Theaters eine umfangreiche fotografische Sammlung verschiedenster Elterntypen gezeigt. In Anlehnung an die Form des klassischen »Herbarium« soll eine Vergleichbarkeit der verschiedenen Realitäten und Lebensentwürfe verdeutlicht werden.
Theater // Do 23., Fr 24., Sa 25. + So 26.03.2017, 20.00 Uhr
Silvia Jedrusiak
Münster
Elternschau
– ein polychromes Triptychon aus Theaterstück, Ausstellung und Fotografien
Theaterstück – Das „Biotop“:
Mit dem Begriff Gartenschau verbinden sich Assoziationen von blühenden Parklandschaften, gebuchsbaumten Stadträndern und Tulpenmeeren. Und was hat es mit der ELTERNSCHAU auf sich? Anschauungsobjekt in diesem theatralen Biotop ist die Gattung Eltern. Goldgräbergleich wird mit bloßen Händen nach dem vermeintlichen Glück der Elternschaft gebuddelt und in der Tiefe gescharrt. Im Spannungsfeld zwischen Seligkeit, Erfüllung, den Tücken der eigenen Ansprüche und vorhöllischer Erschöpfung, tut sich das wahre Leben auf. Inklusive der Blessuren und Abgründe im Kosmos von Brutpflege und Aufzucht. Im experimentellen Spiel mit idealtypischen Situationen, als auch ungeschönten emotionalen Grenzgängen, schöpft Regisseurin Silvia Jedrusiak mit ihrem internationalen Ensemble aus dem Vollen des Elterndaseins. Es entstehen sinnliche Bilder, die sich nicht scheuen, auch die brachialen Gefühle und Energien von Eltern und Kinderlosen blank zu ziehen.
Das Melodram der Selbstzerfleischung, das Zerren und Ringen darum, selber noch zu wissen, wie man heißt, der ersehnte Luxus, alleine atmen zu dürfen, der Stolz auf das selbst erzeugte, natürlich prächtige Kind, engelsgleich – wenn es denn mal schläft….. .
In dieser Inszenierung, die exemplarisch den Blick freischaufelt auf die Ambivalenzen des vielgepriesenen Elternglücks, agieren zwei Physical Theatre-Darsteller, eine Maskenspielerin und ein Schauspieler. Die ELTERSCHAU versucht sich im künstlerischen Kalibrieren des tapferen Weiterliebens, trotz Eingeständnis der eigenen Fehlbarkeit mit Spitzhacke und überlaufendem Herz.
Ein tragikomischer, befreiender und packender Ritt ins Elterndasein.
Presse (WN, 20.9.2016) – „Ein originelles Kunst-Stück, wohltuend ironisch und ganz nah dran…“
Eine von vielen begeisterten Zuschauerstimmen: „Ein echtes Juwel hat Silvia Jedrusiak da geschaffen! Aufs Wesentliche reduziert, ohne falsche Sentimentalität und mit ästhetischer Punktlandung geht das Ding volle Kante in den Bauch.“
Mit Carola Bärtschiger, Gloria Iberl-Thieme, Matthias Maat, Stefan Názay Regie/Konzept/Produktionsleitung Silvia Jedrusiak Dramaturgie Peter Wallgram Regieassistenz Janna Grasemann, Mareike Fiege Choreografie Christina Flick, Judit Abegg Musik Ata Güner Bühne H2S2 Kostüme Elisa Pelkmann Maskenbau Judith Mähler Lichtkonzept Johannes Sundrup PR Rita Roring Fotos Erich Saar Projektbegleitung Monika C. Müller Dank an Die Forschungsgruppe (siehe Programmheft) Eine Produktion von Silvia Jedrusiak in Koproduktion mit Theater im Pumpenhaus in Kooperation mit Fachhochschule Münster / Fachbereich Design (MSD – Münster School of Design) und der HFS Ernst Busch Berlin / Studiengang Puppenspiel Förderer Kulturamt der Stadt Münster, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen Unterstützt von dm (Drogeriemarkt), Cibaria, Kreativ-Haus e.V., Gartencenter Schrieverhoff
Die Ausstellung Labor im Basement des Theaters thematisiert die Frage, ob es eine Anleitung für perfektes Elternsein gibt, wie es in vielen Elternratgebern suggeriert wird. Durch den Vergleich des Wachstumszyklus einer Tomatenpflanze mit den Lebensphasen, die Eltern durchlaufen, wird dem Besucher ein erster Einstieg in die Thematik gegeben. Jede Phase hat ihre eigenen Anforderungen und Schwierigkeiten, Faktoren wie Zeit, Familie und Beruf, Selbstverwirklichung, Selbst- und Fremdbilder, Partnerschaft, Scheitern und Grenzerfahrungen spielen eine Rolle. Der Besucher wird teilweise interaktiv dazu aufgefordert sich mit Wunsch und Realität des Elternseins auseinanderzusetzen.
Unter dem Titel Herbarium wird im Foyer des Theaters eine umfangreiche fotografische Sammlung verschiedenster Elterntypen gezeigt. In Anlehnung an die Form des klassischen »Herbarium« soll eine Vergleichbarkeit der verschiedenen Realitäten und Lebensentwürfe verdeutlicht werden.
Theater // Do 23., Fr 24., Sa 25. + So 26.03.2017, 20.00 Uhr
Silvia Jedrusiak
Münster
Elternschau
– ein polychromes Triptychon aus Theaterstück, Ausstellung und Fotografien
Theaterstück – Das „Biotop“:
Mit dem Begriff Gartenschau verbinden sich Assoziationen von blühenden Parklandschaften, gebuchsbaumten Stadträndern und Tulpenmeeren. Und was hat es mit der ELTERNSCHAU auf sich? Anschauungsobjekt in diesem theatralen Biotop ist die Gattung Eltern. Goldgräbergleich wird mit bloßen Händen nach dem vermeintlichen Glück der Elternschaft gebuddelt und in der Tiefe gescharrt. Im Spannungsfeld zwischen Seligkeit, Erfüllung, den Tücken der eigenen Ansprüche und vorhöllischer Erschöpfung, tut sich das wahre Leben auf. Inklusive der Blessuren und Abgründe im Kosmos von Brutpflege und Aufzucht. Im experimentellen Spiel mit idealtypischen Situationen, als auch ungeschönten emotionalen Grenzgängen, schöpft Regisseurin Silvia Jedrusiak mit ihrem internationalen Ensemble aus dem Vollen des Elterndaseins. Es entstehen sinnliche Bilder, die sich nicht scheuen, auch die brachialen Gefühle und Energien von Eltern und Kinderlosen blank zu ziehen.
Das Melodram der Selbstzerfleischung, das Zerren und Ringen darum, selber noch zu wissen, wie man heißt, der ersehnte Luxus, alleine atmen zu dürfen, der Stolz auf das selbst erzeugte, natürlich prächtige Kind, engelsgleich – wenn es denn mal schläft….. .
In dieser Inszenierung, die exemplarisch den Blick freischaufelt auf die Ambivalenzen des vielgepriesenen Elternglücks, agieren zwei Physical Theatre-Darsteller, eine Maskenspielerin und ein Schauspieler. Die ELTERSCHAU versucht sich im künstlerischen Kalibrieren des tapferen Weiterliebens, trotz Eingeständnis der eigenen Fehlbarkeit mit Spitzhacke und überlaufendem Herz.
Ein tragikomischer, befreiender und packender Ritt ins Elterndasein.
Presse (WN, 20.9.2016) – „Ein originelles Kunst-Stück, wohltuend ironisch und ganz nah dran…“
Eine von vielen begeisterten Zuschauerstimmen: „Ein echtes Juwel hat Silvia Jedrusiak da geschaffen! Aufs Wesentliche reduziert, ohne falsche Sentimentalität und mit ästhetischer Punktlandung geht das Ding volle Kante in den Bauch.“
Mit Carola Bärtschiger, Gloria Iberl-Thieme, Matthias Maat, Stefan Názay Regie/Konzept/Produktionsleitung Silvia Jedrusiak Dramaturgie Peter Wallgram Regieassistenz Janna Grasemann, Mareike Fiege Choreografie Christina Flick, Judit Abegg Musik Ata Güner Bühne H2S2 Kostüme Elisa Pelkmann Maskenbau Judith Mähler Lichtkonzept Johannes Sundrup PR Rita Roring Fotos Erich Saar Projektbegleitung Monika C. Müller Dank an Die Forschungsgruppe (siehe Programmheft) Eine Produktion von Silvia Jedrusiak in Koproduktion mit Theater im Pumpenhaus in Kooperation mit Fachhochschule Münster / Fachbereich Design (MSD – Münster School of Design) und der HFS Ernst Busch Berlin / Studiengang Puppenspiel Förderer Kulturamt der Stadt Münster, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen Unterstützt von dm (Drogeriemarkt), Cibaria, Kreativ-Haus e.V., Gartencenter Schrieverhoff
Die Ausstellung Labor im Basement des Theaters thematisiert die Frage, ob es eine Anleitung für perfektes Elternsein gibt, wie es in vielen Elternratgebern suggeriert wird. Durch den Vergleich des Wachstumszyklus einer Tomatenpflanze mit den Lebensphasen, die Eltern durchlaufen, wird dem Besucher ein erster Einstieg in die Thematik gegeben. Jede Phase hat ihre eigenen Anforderungen und Schwierigkeiten, Faktoren wie Zeit, Familie und Beruf, Selbstverwirklichung, Selbst- und Fremdbilder, Partnerschaft, Scheitern und Grenzerfahrungen spielen eine Rolle. Der Besucher wird teilweise interaktiv dazu aufgefordert sich mit Wunsch und Realität des Elternseins auseinanderzusetzen.
Unter dem Titel Herbarium wird im Foyer des Theaters eine umfangreiche fotografische Sammlung verschiedenster Elterntypen gezeigt. In Anlehnung an die Form des klassischen »Herbarium« soll eine Vergleichbarkeit der verschiedenen Realitäten und Lebensentwürfe verdeutlicht werden.
Theater // Do 23., Fr 24., Sa 25. + So 26.03.2017, 20.00 Uhr
Silvia Jedrusiak
Münster
Elternschau
– ein polychromes Triptychon aus Theaterstück, Ausstellung und Fotografien
Theaterstück – Das „Biotop“:
Mit dem Begriff Gartenschau verbinden sich Assoziationen von blühenden Parklandschaften, gebuchsbaumten Stadträndern und Tulpenmeeren. Und was hat es mit der ELTERNSCHAU auf sich? Anschauungsobjekt in diesem theatralen Biotop ist die Gattung Eltern. Goldgräbergleich wird mit bloßen Händen nach dem vermeintlichen Glück der Elternschaft gebuddelt und in der Tiefe gescharrt. Im Spannungsfeld zwischen Seligkeit, Erfüllung, den Tücken der eigenen Ansprüche und vorhöllischer Erschöpfung, tut sich das wahre Leben auf. Inklusive der Blessuren und Abgründe im Kosmos von Brutpflege und Aufzucht. Im experimentellen Spiel mit idealtypischen Situationen, als auch ungeschönten emotionalen Grenzgängen, schöpft Regisseurin Silvia Jedrusiak mit ihrem internationalen Ensemble aus dem Vollen des Elterndaseins. Es entstehen sinnliche Bilder, die sich nicht scheuen, auch die brachialen Gefühle und Energien von Eltern und Kinderlosen blank zu ziehen.
Das Melodram der Selbstzerfleischung, das Zerren und Ringen darum, selber noch zu wissen, wie man heißt, der ersehnte Luxus, alleine atmen zu dürfen, der Stolz auf das selbst erzeugte, natürlich prächtige Kind, engelsgleich – wenn es denn mal schläft….. .
In dieser Inszenierung, die exemplarisch den Blick freischaufelt auf die Ambivalenzen des vielgepriesenen Elternglücks, agieren zwei Physical Theatre-Darsteller, eine Maskenspielerin und ein Schauspieler. Die ELTERSCHAU versucht sich im künstlerischen Kalibrieren des tapferen Weiterliebens, trotz Eingeständnis der eigenen Fehlbarkeit mit Spitzhacke und überlaufendem Herz.
Ein tragikomischer, befreiender und packender Ritt ins Elterndasein.
Presse (WN, 20.9.2016) – „Ein originelles Kunst-Stück, wohltuend ironisch und ganz nah dran…“
Eine von vielen begeisterten Zuschauerstimmen: „Ein echtes Juwel hat Silvia Jedrusiak da geschaffen! Aufs Wesentliche reduziert, ohne falsche Sentimentalität und mit ästhetischer Punktlandung geht das Ding volle Kante in den Bauch.“
Mit Carola Bärtschiger, Gloria Iberl-Thieme, Matthias Maat, Stefan Názay Regie/Konzept/Produktionsleitung Silvia Jedrusiak Dramaturgie Peter Wallgram Regieassistenz Janna Grasemann, Mareike Fiege Choreografie Christina Flick, Judit Abegg Musik Ata Güner Bühne H2S2 Kostüme Elisa Pelkmann Maskenbau Judith Mähler Lichtkonzept Johannes Sundrup PR Rita Roring Fotos Erich Saar Projektbegleitung Monika C. Müller Dank an Die Forschungsgruppe (siehe Programmheft) Eine Produktion von Silvia Jedrusiak in Koproduktion mit Theater im Pumpenhaus in Kooperation mit Fachhochschule Münster / Fachbereich Design (MSD – Münster School of Design) und der HFS Ernst Busch Berlin / Studiengang Puppenspiel Förderer Kulturamt der Stadt Münster, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen Unterstützt von dm (Drogeriemarkt), Cibaria, Kreativ-Haus e.V., Gartencenter Schrieverhoff
Die Ausstellung Labor im Basement des Theaters thematisiert die Frage, ob es eine Anleitung für perfektes Elternsein gibt, wie es in vielen Elternratgebern suggeriert wird. Durch den Vergleich des Wachstumszyklus einer Tomatenpflanze mit den Lebensphasen, die Eltern durchlaufen, wird dem Besucher ein erster Einstieg in die Thematik gegeben. Jede Phase hat ihre eigenen Anforderungen und Schwierigkeiten, Faktoren wie Zeit, Familie und Beruf, Selbstverwirklichung, Selbst- und Fremdbilder, Partnerschaft, Scheitern und Grenzerfahrungen spielen eine Rolle. Der Besucher wird teilweise interaktiv dazu aufgefordert sich mit Wunsch und Realität des Elternseins auseinanderzusetzen.
Unter dem Titel Herbarium wird im Foyer des Theaters eine umfangreiche fotografische Sammlung verschiedenster Elterntypen gezeigt. In Anlehnung an die Form des klassischen »Herbarium« soll eine Vergleichbarkeit der verschiedenen Realitäten und Lebensentwürfe verdeutlicht werden.
„Wir haben eine Mission. Die ganze Welt wird uns kennen, wir werden Millionen von Fans haben!“ So phantasiert der junge Tom im Stück „Heil Underground“. Bloß träumt er nicht vom Ruhm als Sportler oder Sonstwas-Star. Sondern vom Tag der gnadenlosen Abrechnung beim Amok. Tom und Tomtom, zwei Außenseiter voll von glühendem Hass auf die Welt, munitionieren sich mit Racheplänen und Waffen. Und Pizzabotin Mary hat einfach Pech, ins Schussfeld zu geraten. Zusammen mit Autor Dirk Spelsberg steigen Hartmann & Konsorten tief hinab. In den Keller eines amerikanischen Einfamilienhauses in der patriotischen Provinz. In die Untiefen einer Ideologie der Verachtung. „Heil Underground“, eigens für H&K geschrieben, ist kein dokumentarisches Stück über Schulmassaker und Amokläufe. Sondern eine bizarre Studie über den Umschlagpunkt von faschistischer Theorie in blutige Tat. Spelsberg, Spezialist für menschliche Abgründe, hat vor 31 Jahren die Pumpenhaus-Eröffnungsproduktion „Herz der Freiheit“ geschrieben, und beschwört nun eine Gespenstersonate der radikalen Stimmen. Ästhetisch, konsequent und grausam. „Das muss doch mal gesagt werden! Das muss doch mal geschossen werden! Das muss doch mal rein in die Köpfe.“
“Ein Stück wie ein Überfallkommando, das sein Publikum in Geiselhaft nimmt und im Splatter-Modus jede Flucht vereitelt. […] Irritierte Begeisterung.” (Günter Moseler / ULTIMO)
Achtung: Die Aufführungen sind für Zuschauer unter 16 Jahren nicht geeignet!
Per Anklam ist Moderator der Fernseh-Esoterik-Show Entdecke die Kraft. Die letzte Folge soll aufgezeichnet werden. Während der Vorbereitungen dafür ätzt er in der Garderobe gegen alles und jeden. Das Publikum, die Gäste, sich selbst, das Leben, das Fernsehen, die Lüge und die Liebe. Und legt Schicht für Schicht das frei, was wir gerne als Realität bezeichnen. »Es ist völlig egal, ob wir die Welt rational oder magisch begreifen; es geht sowieso immer schief.« Aber jede Show braucht ein Opfer – und jedes Leben auch.
Die Vorstellung ist bereits ausgebucht!
Lennart Aufenvenne, Johannes Fundermann, Pitt Hartmann, Hans Salomon, Dirk Spelsberg, Timo von der Horst
Per Anklam ist Moderator der Fernseh-Esoterik-Show Entdecke die Kraft. Die letzte Folge soll aufgezeichnet werden. Während der Vorbereitungen dafür ätzt er in der Garderobe gegen alles und jeden. Das Publikum, die Gäste, sich selbst, das Leben, das Fernsehen, die Lüge und die Liebe. Und legt Schicht für Schicht das frei, was wir gerne als Realität bezeichnen. »Es ist völlig egal, ob wir die Welt rational oder magisch begreifen; es geht sowieso immer schief.« Aber jede Show braucht ein Opfer – und jedes Leben auch.
Die Vorstellung ist bereits ausgebucht!
Lennart Aufenvenne, Johannes Fundermann, Pitt Hartmann, Hans Salomon, Dirk Spelsberg, Timo von der Horst
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