Anne Teresa de Keersmaeker | ROSAS DANST ROSAS

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Tanz | Fr. 14.09. + Sa. 15.09.2018, 20h

Anne Teresa de Keersmaeker

Belgien
ROSAS DANST ROSAS

Wenn ein Stück auch 35 Jahre nach der Premiere noch läuft, bedeutet das zweierlei: Es ist ein Klassiker. Und das zu Recht. ROSAS DANST ROSAS – das Signaturstück der Compagnie Rosas – hat nicht schlagartig nur den Ruhm von Anne Teresa De Keersmaeker begründet. Sondern war eine Leuchtrakete für den modernen Tanz überhaupt. Beyoncé hat daraus Moves für ein Musikvideo geklaut. Und im Archiv »Re:Rosas« werden heute die Nachtanzversuche von jungen Enthusiastinnen aus aller Welt gesammelt. Das Original bleibt trotzdem unübertroffen. Und andockfähig für immer neue Generationen von Tänzerinnen und Zuschauern. Vier Frauen vollführen zur grandiosen Musik von Thierry De Mey und Peter Vermeersch scheinbar alltägliche Bewegungen und Gesten. Gleich gekleidet, aber nie uniform. Die Tageszeiten geben den Rhythmus vor. Die Choreographie schillert zwischen Spiel mit Wiederholung, Variation und pulsbeschleunigter Ekstase. Ein zeitloses Meisterwerk eben. Zum Wiedersehen oder neu Entdecken!

Choreografie Anne Teresa De Keersmaeker Kreation Adriana Borriello, Anne Teresa De Keersmaeker, Michèle Anne De Mey, Fumiyo Ikeda Tanz Laura Bachman, Amanda Barrio Charmelo, Léa Dubois, Anika Edström Kawaji, Yuika Hashimoto, Laura Maria Poletti, Soa Ratsifandrihana, Jara Vlaeminckx Musik Thierry De Mey, Peter Vermeersch Musiker Thierry De Mey, Walter Hus, Eric Sleichim, Peter Vermeersch Setdesign Anne Teresa De Keersmaeker Lichtdesign Remon Fromont Kostüme Rosas Foto Anne van Aerschot Produktion 1983-Rosas, Kaaitheater Koproduktion La Monnaie / De Munt, Sadler’s Wells (London), Les Théâtres de la Ville de Luxembourg

 

Karten direkt kaufen:  
Freitag, 14.09.18 - 20:00 Uhr
Samstag, 15.09.18 - 20:00 Uhr

  Karten Abendkasse: 16,-€ / 10,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

 

Samir Akika + LA MACANA | PINK UNICORNS

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Tanz | Fr. 07.09. + Sa. 08.09.2018, 20h

Samir Akika + LA MACANA

Bremen/Spanien
PINK UNICORNS

Rosafarbene Einhörner sind selten. Unbelastete Familienverhältnisse auch. Schon insofern haben sich der Choreograph Samir Akika und die Gruppe LA MACANA für ihre Kollaboration eine besondere Herausforderung gesucht: In PINK UNICORNS steht ein kubanisch-spanischer Tänzer zusammen mit seinem 14-jährigen Sohn auf der Bühne. Langjährige Erfahrung trifft auf jugendliches Ungestüm. Vermeintliche Abgeklärtheit wird voll Neugier infrage gestellt. LA MACANA, von Alexis Fernández und Caterina Varela als Kollektiv gegründet, hat ja zuletzt schon an INVISIBLE WIRES mitgewirkt – diesem genialen Totentanztheater von Julio César Iglesias Ungo. Der wiederum war vormals Mitglied in der Compagnie Unusual Symptoms von Samir Akika. So schließen sich die Kreise. Der algerischstämmige Akika, als Choreograph hauptberuflich fürs Aufmischen des Tanztheaters Bremen zuständig, steht ja ebenfalls für eine Kunst ohne Schranken. Für wilde, sperrige Gegenwelten. Beste Voraussetzungen, ein Vater-Sohn-Treffen zu bewältigen.

Kreation Samir Akika, Caterina Varela & Alexis Fernández Tanz Alexis Fernández & Paulo Fernández Bühne Tilo Schreieck Lichtdesign Afonso Castro Produktionsleitung Caterina Varela Video Martina Plura Foto La Macana Produktion La Macana Koproduktion Theater im Pumpenhaus, AGADIC – Xunta de Galicia, Theater Bremen

 

Karten direkt kaufen:  
Freitag, 07.09.18 - 20:00 Uhr
Samstag, 08.09.18 - 20:00 Uhr

  Karten Abendkasse: 16,-€ / 10,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

 

Theater Titanick | TraumWelten

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Theater-Event | 06./07./08./14./15.09.2018, 18 und 21h

Theater Titanick

Münster, Leipzig
TraumWelten

Wo früher die Schlittschuhläufer ihre Bahnen zogen, rücken bald die Bagger an. Doch bevor Münsters Eissporthalle verschwindet, wird sie zum Schauplatz für Theater Titanick’s TraumWelten. Der traumwandlerische Reigen aus »lebenden Bildern« zwischen Paradies und Hölle ist inspiriert von den mittelalterlichen Jenseits-Visionen eines Hieronymus Bosch. Die Fundamente der Halle sind aufgesägt und geben Einblicke ins Erdreich darunter. In dieser Moränenlandschaft entfaltet sich der Zauber der Inszenierung mit voller Bildwucht. Ganz ohne Worte. Zu verfolgen als Parcours entlang der Stationen. Oder von der Tribüne aus. Der surreale Kosmos – bevölkert von Blinder und Buckligem, Erdfrau und Embryo – schlägt in den Bann: mit überbordender Phantasie, mit Effekten und Musik. Als Song von Feuer und Eis. Ort: Eishalle Münster, Steinfurter Str. 113–115, 48149 Münster

Konzept Theater Titanick Regie Uwe Köhler Komposition/Musik Gundolf Nandico Bühnenbild André Böhme Schauspiel Christian Backhauß, Michael Hain, Clair Howells, Thomas Kuhnert, Georg Lennarz, Marie Nandico, Rahel Valdivièso Pyrotechnik Matthias Stein Technische Leitung Jan Rieve, Jörg Rost Bühnentechnik Hubert Hogrebe, René Gieszinger, Stephan Östrovsky, Justus Weber Kostümbild Katharina Eichner, Sabrina Krämer Licht Johannes Sundrup, Andreas Liedl, Adrian Kantel Ton Ingo Koch Figuren/Masken Hochschule für Bildende Künste Dresden, Abteilung Theaterplastik Projektion Sven Stratmann Leitung Amateur-Darsteller*innen Clair Howells, Isabelle Bettmer Produktion Ida Feldmann Unterstützer Stadt Münster Kulturamt, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Theater im Pumpenhaus, Kulturstiftung der Sparkasse Münsterland Ost, Westfälische Nachrichten, Stadtwerke Münster, Vision Stage, Schmitz Cargobull, Exkern, LWL – Museum für Naturkunde. Wir bedanken uns bei Herrn Bierbaum und Leoland GmbH für die freundliche Unterstützung.

18,- € / erm. 12,- €
 

Cactus Junges Theater (Münster) | reich der wörter

Theater / Tanz | Do 5. - Mo 9.07. + Do 12.07..2018, 20h; Schulvorstellung: Di 10. + Mi 11.07., 11h

Cactus Junges Theater

Münster
reich der wörter

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold? Wer so was sagt, war vermutlich noch nie sprachlos. Kein schöner Zustand. Schließlich sind Worte oft mächtiger als Taten. Was aber wäre, wenn wir die Sprache nicht einfach erlernen würden – sondern kaufen müssten, was uns auf der Zunge liegen soll? Von dieser Idee geht das „reich der wörter“ aus. Die jüngste Produktion von Cactus Junges Theater, dem Spezialistenteam für verbale Kunststücke aller Couleur. Ein neunköpfiges interkulturelles Ensemble begibt sich hier ins namenlose Land, wo die Sprache in der Fabrik gefertigt und mit Wörtern gedealt wird. Haste mal ne Silbe? Der Schwarzmarkt floriert, die Polizei schaut genau aufs Maul. Okay, immerhin bekommt man in diesem fiktiven Zwergenstaat bei besonderen Verdiensten den eigenen Namen verliehen.. Und unnütze Begriffe kann der arme Bürger zum Ramschpreis anhäufen. Aber was, wenn man seine Gefühle ausdrücken will? Oder auch nur Einkaufen gehen? Noch nie war Sprachlosigkeit so eindrücklich und mitreißend zu erleben!

Es spielen Nils Müller, Emma Ernst, Anna Liebert, Adelina Meyer, Samira Karidio, Larissa Kjortosheva, Emma Renzel, Raphael Diallo, Azim Salmasi, Gast: Max Wigger Regie Sarah Christine Giese, Judith Suermann Dramaturgie Sarah Christine Giese, Ronja Klauschke Co-Regie Ronja Klauschke Interkulturelles Mentoring Barbara Kemmler Choreografie Sebastian Knipp Bühne Martina Pott Kostüme Gaby Sogl Grafik/Fotos Erich Saar Lichtdesign Timo von der Horst Video Sersch Hinkelmann Fotos Erich Saar Regieassistenz Anais Lüpke, Damaris Enders Textwerkstatt Markus Stratmann Fotos Martina Pott

Eine Produktion von Cactus Junges Theater in Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus, in Kooperation mit dem Jugendtheater-Werkstatt e.V. Gefördert durch kontinuierliche Förderung durch das Kulturamt der Stadt Münster, die Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, LAG Soziokulturelle Zentren NW Unterstützt durch Stadtwerke Münster, Sparkasse Münsterland-Ost, Cibaria, Soroptimist International, Roadstop GmbH

www.cactus-theater.de

12,- € / erm. 7,- €

Monika Gintersdorfer / La Fleur (Berlin) | Die Selbsternannte Aristokratie

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Tanz | Fr 29. + Sa 30.06.2018, 20h

Monika Gintersdorfer / La Fleur

Berlin
Die Selbsternannte Aristokratie

Balzac war der Experte für Glücksritter und Dandys aller Couleur. Ein Beispiel: Henri de Marsay, eitler Adliger im Erotiktaumel und Held des Romans „Das Mädchen mit den Goldaugen“. Der spielt im Frankreich des 19. Jahrhunderts. Hat aber erstaunlich viel zu tun mit einem Tanz- und Life-Style von heute, den Ivorer in Abidjan und Paris erfunden haben: Couper Décaler. Ein Spiel mit Protz und Eleganz, das auf Selbstermächtigung zielt. Regisseurin Monika Gintersdorfer – Expertin für kulturelle Fusionen zwischen Côte d’Ivoire und Westen – fächert mit ihrer Gruppe La Fleur Balzacs Gesellschaftspanorama entsprechend neu auf. Als postkoloniale Performance für smarte Underdogs. Wozu unter anderem Tänzer Franck Edmund Yao, Chanteuse Cora Frost und Matthieu Svetchine als deutsch-ivorischer Dolmetscher zählen. „Die selbsternannte Aristokratie“ verlinkt Balzac mit den Biografien der Performer. Entdeckt im Roman Rassismus und Fortschrittlichkeit (Crossdressing!). Und zeigt afrikanisches Dandytum at its best!

Mit Annick Choco, Cora Frost, Jean Claude Dagbo alias DJ Meko, Lino Makebo, Carlos Martine, Mishaa, Ordinateur, Marion Siefert, Reyod, Matthieu Svetchine, Elisabeth Tambwe, Franck Edmond Yao alias Gadoukou la Star Regie Monika Gintersdorfer Choreografie Franck Edmond Yao und LA FLEUR Mitarbeit Katia Flouest-Sell, Elise Graton Bühne Christin Vahl

Kostüm Abdoulaye Kone alias BOBWEAR, Sebastian Ellrich, Christin Vahl

Produktion La Fleur Koproduktion Theater im Pumpenhaus, Wiener Festwochen, Kampnagel, FFT Düsseldorf, MC93 maison de la culture de Seine-Saint-Denis. Mit Unterstützung des CND – Centre National de la danse, accueil en résidence  Mit Unterstützung des Théâtre de la Commune, CDN d’Aubervilliers Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Tanz, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur- und Kunstministerien der Länder.

14,- € / erm. 9,- €

Kunstakademie/ Klasse Mik (Münster) | WRECKLINGHAUSEN

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Performance | Di 26.06., 21h + Mi 27.06.2018, 20h

Kunstakademie / Klasse Mik

Münster
WRECKLINGHAUSEN

Viele denken ja, Wrestling sei nichts als Fake. Stimmt natürlich nicht. Es ist Kunst. Kampfkunst. Das beweist jetzt letztgültig ein 14-köpfiges Team unerschrockener junger Pioniere des theatralen Nahkontakts. Die gestalten ihre Show „Wrecklinghausen“ nach großem US-amerikanischem Vorbild. Erfinden sich angemessen kriegerische Charaktere. Und entdecken inmitten der genregemäßen Gewalt überraschende Momente von Zärtlichkeit und Erotik. Dem Wrestling-Image wurde vermutlich noch nie so ein Liebesdienst erwiesen. Hinter all dem steht die Klasse Mik der Kunstakademie Münster. Die hat bereits mit der „Grandtour“-Performance während der jüngsten Skulptur Projekte ihr Talent für Inszenierungen abseits des Offensichtlichen bewiesen. Und geht auch dahin, wo’s wehtut. Trainiert wurde für „Wrecklinghausen“ bei den Vestside Warriors im Ruhrpott. Einer Kampfschmiede, die Mixed Martial Arts lehrt – diesen beinharten Alles-ist-erlaubt-Sport, der aufs Pankration in Griechenland zurückgeht. Lasset die Spiele beginnen!

Idee, Regie, Bühnenbild, Kostüm Team WRECKLINHAUSEN Rabia Caliskan, Niklas Fischer, Nicola Gördes , Juan Francisco, Gutiérrez González Hyein Han, Alina Inserra, Jiyeon Kang , Daphne Klein, Zauri Matikashvili, Tommy Scheer, Silke Schönfeld, Katharina Siemeling, Mikolaj Sobczak, Jana Kerima Stolzer Technik Team Pumpenhaus Produktion Team WRECKLINGHAUSEN

13,- € / erm. 8,- €

Samuel Feldhandler (Stockholm) | ‘d he meant vary a shin’s

Tanz | Fr 22. + Sa 23.06.2018, 20h

Samuel Feldhandler

Stockholm
'd he meant vary a shin's

Tanz folgt Mustern. Ist Partitur, Sequenz, Variation. Ganz ähnlich der Musik. Die jüngste Arbeit des französischen Choreographen Samuel Feldhandler geht von eben diesem Prinzip aus. Eine bestimmte Bewegungsfolge wird in ihre Einzelteile zerlegt und beständig neu zusammengesetzt. Woraus sich eine Harmonie mit Widerhaken ergibt. Die Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach scheinen als Vorbild durch! Zudem hat sich der Künstler intensiv mit dem französischen Linguisten Jean-Pierre Brisset auseinander gesetzt. Der ist überzeugt davon, dass Sprachen sich nicht vornehmlich aus älteren Sprachen entwickeln. Sondern Wörter sich in andere Wörter ausfalten und verwandeln. So wie Feldhandlers faszinierender Tanz aus sich selbst schöpft…
Theme and variations. Tea meant very ancients. Team end vary ash inns. ‘d he meant vary a shins.

Choreografie, Licht & Klang Samuel Feldhandler Tanz Eva Honings, Lena Schattenberg & Samuel Feldhandler Licht Beratung Thomas Zamolo Künstlerische Beratung Anna Pehrsson, Malin Arnell, Peter Mills Mit Unterstützung von DOCH, Universität für Tanz und Zirkus in Stockholm Koproduktion Theater im Pumpenhaus Münster.

14,- € / erm. 9,- €

Raimund Hoghe (Düsseldorf) | 36, Avenue Georges Mandel

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Tanz | Mi 21.06.2018, 20h

Raimund Hoghe

Düsseldorf
36, Avenue Georges Mandel

Ein Klassiker, wiederentdeckt und von zeitloser ! Mehr als zehn Jahre nach der Entstehung zeigt Raimund Hoghe noch einmal sein furioses Tanzstück „36, Avenue Georges Mandel“. Mit dem wird er in diesem Jahr auch neuerlich beim Festival d’Avignon gastieren. Der Titel bezieht sich auf die letzte Adresse der Maria Callas in Paris. Benannt nach dem Politiker und Résistance-Kämpfer Mandel, der von den Deutschen im Zweiten Weltkrieg hingerichtet wurde. Das ist der Hallraum, in dem Hoghe sich bewegt: Biografien durchmisst er mit Blick auf Geschichte. Die Vergangenheit strahlt bei ihm stets ins Heute. „36, Avenue George Mandel“ ist Hommage und mehr. Natürlich erklingt die Callas – als Carmen, Norma, Tosca. Aber Hoghe versucht nicht, der Diva mit ebenbürtigem Pathos beizukommen. Sondern forscht mit sparsamen Mitteln nach Verwandtschaft zwischen Musik und Tanz. Kunst und Leben. Um Einsamkeit und die Sehnsucht nach Schönheit geht es ihm. Um Traumbilder und was von ihnen bleibt.

Mit Raimund Hoghe und Emmanuel Eggermont, Luca Giacomo Schulte Konzept, Choreografie und Bühne Raimund Hoghe Künstlerische Mitarbeit Luca Giacomo Schulte Licht Amaury Seval, Raimund Hoghe Ton Johannes Sundrup Musik Bellini, Donizetti, Verdi, Spontini, Giordano, Gluck, Massenet, Catalani, Saint-Saëns, Bizet, gesungen von Maria Callas Produktion Hoghe + Schulte GbR Koproduktion Theater im Pumpenhaus, Ganesa Production – Spring Wave / Seoul Contemporary Arts Festival (Korea), Festival d’Avignon, CNDC Angers Mit Unterstützung Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Kunststiftung NRW, Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf Dank an agnès b.

www.raimundhoghe.com

14,- € / erm. 9,- €

Compagnie Hervé Koubi | Die Schuld des Tages an die Nacht

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Tanz | Sa 16. + So 17.06.2018, 20h

Compagnie Hervé Koubi

Frankreich/Algerien/Burkina Faso
Die Schuld des Tages an die Nacht / Ce Que Le Jour Doit à la Nuit

Der französische Choreograph Hervé Koubi hat erst spät von seinen algerischen Wurzeln erfahren. Mit umso größerer Faszination wirft er sich in „Die Schuld des Tages an die Nacht“ auf die fremd-vertraute Kultur: „Es ist, als käme ein Orientalist aus dem 19. Jahrhundert nach Algerien, um seine Vision vom Orient zu leben“. In Nordafrika hat Koubi zwölf Streetdancer und Hip Hopper gecastet, die nie zuvor auf der Bühne standen. Mit ihnen verwebt er die eigene Geschichte und die titelgebende Novelle von Yasmina Khadra – die vom Nomadisieren eines Mannes zwischen verschiedenen Familien erzählt – zu einem außergewöhnlichen Tanztheaterstück. Okzident prallt auf Orient. Hip Hop trifft kämpferisches Ritual. Die Klänge von Bach mischen sich mit Soufi. Keine Spur von Folklore. Koubi und seine Tänzer lassen die Seele Algeriens glühen. Was bereits Zuschauer rund um die Welt begeistert hat. „Es war eine faszinierend flüssige Kraft in ihren tiefen Flügen und ihrem langsamen Taumeln“, schwärmte die New York Times.

Künstlerischer Leiter/Choreographie Hervé Koubi Administration und choreographische Mitarbeit Guillaume Gabriel Tänzer Hamza Benamar, Lazhar Berrouag, Nasserdine Djarrad, Fayçal Hamlat, Nassim Hendi, Amine Maamar Kouadri, Riad Mendjel, Issa Sanou, Ismail Seddiki, Reda Tghremt, Mustapha Zahrem, Adel Zouba Musik Maxime Bodson,Hamza El Din-Kronos Quartett, Johann-Sebastian Bach, Soufi Lichtdesign Lionel Buzonie Kostüme Guillaume Gabriel

In Koproduktion mit Ballet der Opéra National Du Rhin-Centre National Chorégraphique, Centre Chorégraphique National de Creteil et du Val de Marne-CIE Kafig, Palais des Congrès de Loudéac,Centre Culturel de Vitré,Ballet Preljocaj-Centre Chorégraphique National d´Aix en Provence,Ballet Biarritz-Theirry Malandain-Centre Chorégraphique National Unterstützt von Region Limousin,dem Departement Correze, der Stadt Brive, dem französischen Kulturministerium, der Region PACA, der Stadt Cannes, dem Departement Alpes Maritimes und dem Institut Française für einige der internationalen Tourneen

14,- € / erm. 9,- €

Julio César Iglesias Ungo (Kuba) | The hidden door

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Tanz | Mi 13. + Do 14.06.2018, 20h

Julio César Iglesias Ungo

Kuba
The hidden door

Man nennt ihn auch den David Lynch des Tanzes. Das Theater des Kubaners Julio César Iglesias Ungo entführt in Kopfwelten, die verwirren, verstören und faszinieren. Schon „Invisible Wires“ – sein Debüt als freischaffender Choreograph – war ein grenzensprengender Trip ins Totenreich. „The Hidden Door“ stößt die Tür zum Albtraum jetzt noch weiter auf. Lockt die Zuschauer wie mit einer Brotkrumenspur in den dunklen Wald. Die Moderatoren einer späten Talkradioshow warten vergebens auf Anrufer. Und beginnen in ihrer Einsamkeit, ein Geschichtengespinst über Verstorbene zu stricken, das schon bald zwischen Realität und Wahn nicht mehr unterscheiden lässt. Iglesias Ungo – vormals Tänzer bei Wim Vandekeybus und Samir Akika – verdichtet diesen Nachtmar zu einer hochenergetischen Physical-Theatre-Fabel über Tod, Verlust und die Sehnsucht nach Erlösung. Musikalisch wieder vom Live-Gitarristen und Sänger Niko Hafkenscheid getragen, der hier auch mit der Laser-Harfe Geisterstimmung schafft. Trauen Sie Ihren Augen nicht!

Konzept, Choreografie Julio César Iglesias Ungo Tanz Alexis Fernandez, Tanja Marin Friojónsdóttir Joel Suarez Gomez, Janis Heldmann, Claudia Iglesias Live-Musik Niko Hafkenscheid Lichtdesign Alfonso Castro Kostüme Julio César Iglesias Ungo Produktionsleitung Susanne Berthold, Sabina Stücker Produktion Julio César Iglesias Ungo Koproduktion tanzhaus nrw, Theater im Pumpenhaus Münster Förderung Kunststiftung NRW, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, NRW KULTURsekretariat.

14,- € / erm. 9,- €