Thomas Nufer (Münster) | heim.weh

Theater | Mi 4. - Fr 6.10.2017, 20.00 Uhr

Thomas Nufer

Münster
heim.weh – Ulrike Meinhofs letztes Interview

Schluss mit »Bambule«. Ulrike Meinhof war vom eigenen Fernsehspiel über Heimkinder bloß noch angekotzt – »Revolutionsgewäsch«. Ein Aufstand im Heim, fand die Journalistin, sei »tausendmal mehr wert als zich Filme«. Das Projekt markiert den Beginn ihrer Radikalisierung. Last Exit RAF. Lieber Propaganda der Tat als Krokodilstränen-Programm. Aber was war das für eine Republik in den 70ern, die so reich ihre Kinder ins Heim schickte? Die wegsah, wenn Schutzbefohlene missbraucht, geprügelt, gedemütigt wurden? Regisseur Thomas Nufer durchleuchtet mit heim.weh ein lange verdrängtes BRD-Kapitel. Das semidokumentarische Projekt des Polittheater-Machers (Die Neu-Erfindung Europas) erzählt von der weichenstellenden Begegnung zwischen der Meinhof und dem ehemaligen Heimkind Irene Treber. Greift auch auf den Schicksalsbericht Stille Schreie von Regine Page zurück. Und entwirft das packend-beklemmende Bild einer Gesellschaft, die sich ihren Komplexen nicht stellt.


1977–2017 
40 Jahre Deutscher Herbst

Vor 40 Jahren erschütterte der »Deutsche Herbst« die damalige BRD und stellte sie vor eine ihrer größten politischen und gesellschaftlichen Zerreißproben. Im Mittelpunkt dabei – auch immer eine Frau, die ihre ersten wichtigen politischen Schritte in Münster machte: Ulrike Meinhof. Die Studentenwohnung bezog sie in der Steinfurter Straße, war im Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) und im ASTA der WWU aktiv, schrieb ihre ersten Aufrufe und publizierte u. a. in argument. Im April 1958 gründete sie zusammen mit 20 KommilitonInnen den Studentischen Arbeitskreis für ein kernwaffenfreies Deutschland und trat am 20. Mai des Jahres erstmalig als Rednerin bei einer Kundgebung in Erscheinung – auf dem damaligen Hindenburgplatz. Um den Jahrestag des Deutschen Herbstes und den Geburtstag von Ulrike Meinhof (7.10.1934) hat der münsteraner Theatermacher Thomas Nufer ein hörens- und sehenswertes Programm zusammengestellt, das den Focus auf die Ulrike Meinhof richtet, die den Entschluss noch nicht gefasst hat, in den bewaffneten Untergrund zu gehen.

 

Buch und Regie Thomas Nufer Mit Janine Quandt, Corinna Bilke, Martin Schlathölter Foto Sven Janßen Förderung Fonds “Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland“, Kulturamt der Stadt Münster

14,- € / erm. 9,- €

bodytalk (Münster) | Bremer Platz

Premiere, Performance | 13.07. – 16.07.2017, jeweils 21 Uhr

bodytalk

Münster
Bremer Platz

Der Platz steht allen offen. Denen, die auf den Zug warten. Und den anderen, die ihren Entzug noch mal verschieben. Den Randgruppen im Zentrum der Stadt. Oder passt das nicht zusammen – Reisen und Trips? Verweilen und verdrücken? Klar, Spannungen gibt’s immer, wenn ein neuer Hotspot entsteht. Ist bald kein Raum für Ziellosigkeit mehr, dieser Bremer Platz mitten hinterm Bahnhof. Investitionen statt Injektionen, bitte. Hier am Brunnen vor dem Tore. Zur Welt, oder wenigstens zur nächsten Regionalbahn. Diese urbane Skulptur verschwindet nun auch, nach nicht einmal 30 Jahren. Und die, die den Brunnen täglich besessen haben, müssen künftig anderswo die Verhältnisse zum Tanzen bringen. Aber was sind das eigentlich für Verhältnisse? bodytalk, die Compagnie Yoshiko Waki und Rolf Baumgart, schaut genauer hin. Ihr Tanztheater mit Livemusik spürt den Wind of Change am Ort des Geschehens. Zusammen mit den Menschen vom Bremer Platz stimmen sie ein Abschiedslied als Memento an: Don’t cry for me, Skulptur-Projekte…

Von und mit Charlotte Goesaert, Christiane Weiß, Damian Kai Norman, David Tesfamariam, Detlef Antemann, Elina Pohjonen, Gabriele Töller, Hanne, Lennart, Lioba Schmidt, Marc Blum, Mareike Fiege, Melanie, Nina Karimy, Petra Heyden, Rolf Baumgart, Till Bleckwedel, Xenia Prüßner, Yoshiko Waki, Zazou

Produktion bodytalk Koproduktion Theater im Pumpenhaus Kooperation Indro e.V.

Gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und vom Kulturamt der Stadt Münster

Do 13.- So 16. Juli 2017 jeweils um 21 Uhr
AM BREMER PLATZ hinter dem Hbf
Eintritt frei!


kulturgrün e.V. & MA-KE | Die Ausgrabung

Theater | 4.07. – 16.07.2017,

kulturgrün e.V. & MA-KE

Münster
Die Ausgrabung – Operation Thoreau

Die Uraufführung im Schlossgarten Münster vom 4.7. bis 16.7. 2017

Aussteiger, Naturfreund, Freigeist und Rebell: Henry David Thoreau (1817-1862) Zwischen den Themen Natur und Gesellschaft hat H. D. Thoreau ein faszinierendes und zugleich einflussreiches Werk hinterlassen. Für Mahatma Gandhi, Martin Luther King bis zur heutigen Occupy-Bewegung hat sein Werk wesentliche Anstöße geliefert.

Thoreaus 200. Geburtstag am 12. Juli ist Anlass für diese vitale Uraufführung und Entdeckungsreise im Wildnisbereich des münsterschen Schlossgartens. Zwei Archäologen begeben sich “into the wild” und in den geistigen Untergrund von Thoreaus Welt – auf die Suche nach dem “wo ich lebe . wofür ich lebe”. Die Inszenierung entwickelt sich in einer künstlerischen Ausgrabungsstätte und Installation, die dem Besucher viele Möglichkeiten bietet zu spannenden Entdeckungen. nach einer Idee von Wilm Weppelmann zum 200. Geburtstag des amerikanischen Schriftstellers und Philosophen

Produktionsteam:
Darsteller: Carsten Bender und Stefan Nászay Regie und Stückentwicklung: Manfred Kerklau Bühne, Dramaturgie und Produktion: WilmWeppelmann Regieassistenz: Teresa Zierer Kostüm: Bärbel Nielebock Ton: AndreasWilting Operative Unterstützung: MarcPallancher und Patricia Hein Wissenschaftliche Begleitung: Eric Erbacher / Nicole Lindenberg und StudentenInnen der Westfälischen Wilhelms-Universität, Englisches Seminar – American Studies Klavier: Clemens Rave Kurzvortrag: Matt LeMieux (Universität Osnabrück)

Vielen Dank an die Westfälische Wilhelms-Universität, die uns die Nutzung des Schlossgartens ermöglicht, das Haus der Klaviere Gottschling in Dülmen für das Konzertklavier und Michael Daldrup / Gärtner von Eden in Havixbeck für die kreative Bodenbearbeitung.

Ein Produktionsgemeinschaft von kulturgrün e.V. und MAKE, in Kooproduktion mit dem Pumpenhaus

10 Aufführungen im Schlossgarten
(jeweils nur 44 Eintrittskarten *11/14 Euro* im Vorverkauf)

Di 4. Juli 20 Uhr Premiere
mit Kurzvortrag „Das Engagement der Amerikanischen Bürgerrechtsunion (ACLU)“ Matt LeMieux (Universität Osnabrück)
Mi 5. Juli 20 Uhr
Sa 8. Juli 20 Uhr
So 9. Juli 16 Uhr
Di 11. Juli 20 Uhr
Mi 12. Juli 19 Uhr – Sondervorstellung zum 200. Geburtstag von H. D. Thoreau mit Clemens Rave am Klavier „Charles Ives – Sonata No. 2 for Piano“
Do 13. Juli 20 Uhr
Fr 14. Juli 20 Uhr
Sa 15. Juli 20 Uhr
So 16. Juli 16 Uhr

Vorverkauf ab 6. Juni im WN-Ticket-Shop und online www.dieausgrabung.de Wir bitten um Beachtung: Startpunkt ist jeweils pünktlich direkt hinter dem Schloss Münster (Sie werden dort von den Schauspielern abgeholt), Bestuhlung ist vorhanden mit freier Platzwahl, keine Pause, bei jedem Wetter mit Regenschutz im eigentlichen Bühnenbereich, nicht barrierefrei, festes Schuhwerk ist sinnvoll

Begleitprogramm mit Vorträgen und Lesungen zum 200. Geburtstag von Henry David Thoreau
Mi 21.6. 18 Uhr Prof. Dr. Bernd Herzogenrath (Goethe-Universität Frankfurt) „A ‚Meteorology of Sound:‘ From Thoreau to Cage and Beyond“ Veranstaltungsort: WWU Münster, Englisches Seminar ES 131

Sa 24.6. 20 Uhr Frank Schäfer (Braunschweig) “Henry David Thoreau – Waldgänger und Rebell” Veranstaltungsort: Freie Gartenakademie, Langemarckstr. 73

Mo 3.7. 16 Uhr Prof. Dr. Nicole Maruo-Schröder (Universität Koblenz) “Buying and Selling (Self-) Culture in Henry David Thoreau’s Walden” Veranstaltungsort: WWU Münster, Englisches Seminar ES 131

Do 6.7. 20 Uhr Lesung mit dem Übersetzer Rainer G. Schmidt (B Produktionsteam: Darsteller: Carsten Bender und Stefan Nászay Regie und Stückentwicklung: Manfred Kerklau Bühne, Dramaturgie und Produktion: Wilm Weppelmann Regieassistenz: Teresa Zierer Kostüm: Bärbel Nielebock Ton: Andreas Wilting Operative Unterstützung: Marc Pallancher und Patricia Hein Wissenschaftliche Begleitung: Eric Erbacher / Nicole Lindenberg und StudentenInnen der Westfälischen Wilhelms-Universität, Englisches Seminar – American Studies Klavier: Clemens Rave Kurzvortrag: Matt LeMieux (Universität Osnabrück)

Vielen Dank an die Westfälische Wilhelms-Universität, die uns die Nutzung des Schlossgartens ermöglicht, das Haus der Klaviere Gottschling in Dülmen für das Konzertklavier und Michael Daldrup / Gärtner von Eden in Havixbeck für die kreative Bodenbearbeitung.

Alle Infos + Tickets auf www.dieausgrabung.de


Yang Zhen (China) | Minorities

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Tanz | do 1.06.2017, 20.00 Uhr

Yang Zhen

China
Minorities

Der junge chinesische Choreograph Yang Zhen zählt zu den wachsten Geistern seiner Generation. Im Tanz schaut er auf die verzweigte Geschichte und Gesellschaft seines Landes. Und schafft politische Relevanz ohne Verrenkung. In Minorities geht es um ethnische Minderheiten. Seine Tänzerinnen (darunter eine Tibeterin, eine Mongolin und eine Uigurin) bringen eine Tradition mit, die der Choreograph auf die Moderne crashen lässt. Und mit der Situation von Migranten in Europa verlinkt. Die Recherche hat Zhen schon während der Ausbildung begonnen. An der ethnisch gemischten Minzu University of China ließ sich nicht nur Tanz studieren. Sondern auch »das propagierte harmonische Zusammenleben« verschiedener Gruppen. Minorities ist Teil der Reihe »Revolution Game«. In deren Zuge hat sich Zhen schon mit der Spannung zwischen Individuum und Kollektiv beschäftigt (»Just Go Forward«). Sowie mit der versuchten Öffnung unter Deng Xiaping (»In the Field of Hope«). Seine Tage als Geheimtipp dürften bald gezählt sein.

Choreografie, Musik Yang Zhen Performance Lou Hio Mei, Ma XiaoLin, Zhuo Lin, GengZang Cuomao, Xiakeer Gulinikaer Gesang Huang Ping Foto­grafie Qi Ray Animation und Video Zhang Yongji In Zusammenarbeit mit DANCE 2017, Festival für zeitgenössischen Tanz der Landeshauptstadt München in Koproduktin mit dem Taipei Arts Festival Förderer Goethe Institut

14,- € / erm. 9,- €

Jan Klare/The Dorf + Fanfare Masolo | Konzert

Konert | Mi 31.05.2017, 20.00 Uhr

Jan Klare / The Dorf + Fanfare Masolo

Durch Musiker von “The Dorf“ entstand 2012 der Kontakt zum „Espace Masolo“, einer Einrichtung zur Ausbildung ehemaliger Strassenkinder, (u.a. angebliche „Hexenkinder“) zu Musikern und Schauspielern. Im Rahmen einer Europareise der „Fanfare Masolo“ folgten 2013 überaus gefeierte gemeinsame Konzerte von „The Dorf“ und „Fanfare Masolo“. 2017 kommt Fanfare Masolo wiederum für einige Wochen nach Deutschland unter anderem zum Moers Festival, und wird noch einmal im Pumpenhaus Münster ein Konzert mit dem Riesenorchester The Dorf bestreiten.


Jan Klare/The Dorf + Bart Maris | Kinder-Workshop +Konzert

Di 30.05. // Kinder-Workshop (15.00 Uhr) + Konzert (18.00 Uhr)

Jan Klare / Bart Maris / The Dorf + The Kids

Workshop für Kinder und Jugendliche + Konzert

The Dorf wird zusammen mit dem belgischen Trompeter Bart Maris ab 15:00 Uhr einen Workshop für Kinder und Jugendliche zwischen 6-12 Jahren durchführen. In einem Crash Kurs lernen die Kids auf verschiedensten Instrumenten (Bart Maris reist mit einem PKW, beladen mit mehr als 50 Trompeten, Posaunen, Klangstäben an) ein paar rudiments und einige Basiszeichen, die sie in die Lage versetzen, ein Konzert zusammen mit „The Dorf“ zu bestreiten. Dieses Konzert ist für 18 Uhr angesetzt und dauert ca 50-60 Minuten. Der Eintritt für Erwachsene/ Eltern beträgt 5 EURO. Externe Anmeldung bitte an post@thedorf.net – das Teilnehmerkontingent ist auf 50 Kinder beschränkt – Vorkenntnisse nicht erforderlich.
Für das Konzert um 18.00 Uhr bitte unten reservieren.

5,- € / freier Eintritt frür Kinder.

Die Adam Riese Show

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Münsters Talkshow | So 28.05.2017, 19.00 Uhr

Die Adam Riese Show

Münster

„Weggefährten“ heißt das neue Album des Sängers Pohlmann. Und der kommt am 28. Mai ebenso in  Adam Rieses Talkshow wie diese Weggefährten des Gastgebers: Rieses Moderatorenkollege Martin Quilitz und die einstige Punksängerin Annette Benjamin.
Pohlmann wird Ende Mai gerade seine Tournee beendet haben. Davon kann er dann Geschichten erzählen, als säße man zusammen an der Theke. Oder von seiner Schulzeit in Münster. Martin Quilitz ist ein gefragter Kabarettist und Moderator. Der Westfale ist ein hinreißender und schlagfertiger Improvisationskünstler. Martin Quilitz war bisher auf unzähligen Bühnen und in mehr als 100 TV-Shows zu Gast.
Konzerte von Annette Benjamin hat Adam Riese schon vor 35 Jahren mit Begeisterung besucht. Damals war die heutige Münsteranerin Sängerin der Punkband Hans-A-Plast aus Hannover. Um das Wohlergehen der Talkgäste kümmert sich an dem Abend der türkische Butler Herr Ötzdemir; für gute Musik sorgt wieder die Showband „Markus Paßlick und seine Original Pumpernickel“.

»Das Publikum liebt die Show« (WDR Fernsehen)
»Die Adam Riese Show ist ein Garant für spannende Gäste und viel Spaß« (Alles Münster)
»Adam Riese war zurecht stolz, dass jede Show ausverkauft sei. Möge es die nächsten zehn Jahre so bleiben.« (Westfälische Nachrichten)

Showmaster Adam Riese Gäste Pohlmann, Martin Quilitz und Annette Benjamin Musik Markus Paßlick und seine Original Pumpernickel (Jürgen Knautz und Altfrid M. Sicking) Show-Butler Herr Ötzdemir Technik Hirzel Hirzelnsen, Adrian Kantel Recherche Peter Sauer Unterstützt von Der kleine Münsterländer, Krukenkamp am Kai, Rottmann Rüther Haarmode in Münster

Beginn: 19 Uhr!
– ausverkauft –

www.AdamRiese.net
www.ingopohlmann.de
www.kuenstler-ideen.de/martin-quilitz-moderation-kabarett
www.bongomann.de

19,- € / erm. 11,- €

Abattoir Fermé (Mechelen) | THE L.A. PLAY

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Theater | Fr 26. + Sa 27.05.2017, 20.00 Uhr

Abattoir Fermé

Mechelen
THE L.A. PLAY

Klar ist der Glamour von Hollywood nur Fassade. Bloß was sich wirklich hinterm Vorhang abspielt, wenn in L.A. die Neonlichter ausgehen und der letzte Zapfhahn abgedreht ist, ahnt ja kein Mensch. Solche Einblicke ins Bizarre gewährt nur Abattoir Fermé. Die flämische Compagnie mit Faible für die Nachtschatten des Daseins widmet ihrer erklärten Lieblingsstadt ein Stück im Stummfilm-Look. „The L.A. Play“ entführt uns in eine verranzte Hinterzimmerbar mit Blick aufs Hollywoodzeichen. Zwischen altersschwachem Kühlschrank und anderem Elektroschrott mit Eigenleben vegetiert ein seltsam-symbiotisches Paar. Sie (Tine Van der Wyngaert) ist eine aus der Zeit gefallene Diva. Oder hält sich dafür. Er (Chiel van Berkel) steht ihr als livrierter Maitre mit Rest-Grazie bei, stets zu Diensten. Und sei’s mit Popcorn. Einmal mehr untermauern Abattoir Fermé ihren Ruf als talentierteste Produzenten der Albtraumfabrik. Wie in „Tourniquet“ oder „Monkey“ brauchen sie dafür nicht mal Worte. Hier gibt’s den Bilderrausch pur.

Regie Stef Lernous Spiel Tine Van den Wyngaert, Chiel van Berkel Musik Kreng Licht & decorontwerp Stef Lernous , Sven Van Kuijk Technik Sven Van Kuijk, Thomas Vermaercke Produktionsleitung Nathalie Tabury Produktions Manager Laura Delaere Kompanie Manager Nick Kaldunski Produktion Abattoir Fermé i.s.m. NONA (Mechelen) Förderung The Flemish Community

www.abattoirferme.be

13,- € / erm. 8,- €

Abattoir Fermé (Mechelen) | THE L.A. PLAY

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Theater | Fr 26. + Sa 27.05.2017, 20.00 Uhr

Abattoir Fermé

Mechelen
THE L.A. PLAY

Klar ist der Glamour von Hollywood nur Fassade. Bloß was sich wirklich hinterm Vorhang abspielt, wenn in L.A. die Neonlichter ausgehen und der letzte Zapfhahn abgedreht ist, ahnt ja kein Mensch. Solche Einblicke ins Bizarre gewährt nur Abattoir Fermé. Die flämische Compagnie mit Faible für die Nachtschatten des Daseins widmet ihrer erklärten Lieblingsstadt ein Stück im Stummfilm-Look. „The L.A. Play“ entführt uns in eine verranzte Hinterzimmerbar mit Blick aufs Hollywoodzeichen. Zwischen altersschwachem Kühlschrank und anderem Elektroschrott mit Eigenleben vegetiert ein seltsam-symbiotisches Paar. Sie (Tine Van der Wyngaert) ist eine aus der Zeit gefallene Diva. Oder hält sich dafür. Er (Chiel van Berkel) steht ihr als livrierter Maitre mit Rest-Grazie bei, stets zu Diensten. Und sei’s mit Popcorn. Einmal mehr untermauern Abattoir Fermé ihren Ruf als talentierteste Produzenten der Albtraumfabrik. Wie in „Tourniquet“ oder „Monkey“ brauchen sie dafür nicht mal Worte. Hier gibt’s den Bilderrausch pur.

Regie Stef Lernous Spiel Tine Van den Wyngaert, Chiel van Berkel Musik Kreng Licht & decorontwerp Stef Lernous , Sven Van Kuijk Technik Sven Van Kuijk, Thomas Vermaercke Produktionsleitung Nathalie Tabury Produktions Manager Laura Delaere Kompanie Manager Nick Kaldunski Produktion Abattoir Fermé i.s.m. NONA (Mechelen) Förderung The Flemish Community

www.abattoirferme.be

13,- € / erm. 8,- €

Cactus Junges Theater (Münster) | Vom Schwinden (11h Schulvorstellung)

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Premiere, Junges Theater | Do 18. - Mi 24.05.2017, 20h; Schulaufführung Mi 24.05., 11h

Cactus Junges Theater / theaterkollektiv art+weise

Münster
Vom Schwinden

Eine intergenerationelle Mädchen/Frauen-Theaterproduktion über die Erinnerung und das Vergessen

Eine nicht näher definierte Zukunft. Eine Gedächtniskrankheit, deren Ursache nicht bekannt ist. Sie nimmt jungen Frauen ihre kompletten Erinnerungen. Ältere Frauen, die sich um sie kümmern, ihnen zur Seite stehen, sie aber auch fordern und verhören. Eine stimmungsvoll-düster collagierte Welt.

Das Regieteam J.Suermann / L.Bullerjahn hat sich gemeinsam mit der Dramaturgin S.Giese und einem 14köpfigen Ensemble (8 Mädchen und 6 Frauen 60+ ) auf Spurensuche der Erinnerungen und des Vergessens begeben. Und es wurden Arten des Bewahrens und Vernichtens erkundet. Welche Erlebnisse machen mich aus? Welche Erinnerungen sind es wert, bewahrt zu werden? Und was möchte ich vielleicht vergessen, kann es aber nicht? Wann täuscht/trügt mich mein Gedächtnis und worüber kriecht der Mantel des Vergessens?

In Bildern und Szenen aus Wort, Bewegungen, Musik und Film.

Für die Schulvorstellung reservieren Sie bitte telefonisch unter 0251.233443.

Es spielen Samira Karidio, Lotta Kuss, Hannah Hohenhövel, Annika Möller, Anna Liebert, Momo Fernholz, Naima Marx, Melina Hessel, Ingrid Schulte, Marie-Luise Brakowsky, Lielo Gummersbach, Ursula Saatz, Dorothea Savage, Hilke Prahm-Rohlje Regie Judith Suermann, Lea Bullerjahn Dramaturgie/Sprecherziehung Sarah Christine Giese Video Sersch Hinkelmann Musik Dominik Hahn Bühne Frederic Clausen Kostüme Bettina Zumdick Grafikdesign Erich Saar Licht Lennart Aufenvenne Regieassistenz Maren Meyer Fotos Ralf Emmerich Eine Produktion von Cactus Junges Theater In Kooperation mit dem theaterkollektiv art+weise In Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus In Kooperation mit dem Jugendtheater-Werkstatt e.V. Förderer kontinuierliche Förderung durch das Kulturamt der Stadt Münster, Ministerium FKJKS NRW (über Förderfonds Kultur und Alter), Frauenbüro der Stadt Münster, Heidehof Stiftung GmbH Unterstützer Soroptimist International, Cibaria, Roadstop GmbH, andante gGmbH

www.cactus-theater.de

Schulvorstellung 5,- €