Dumb Type Filmnacht

Dumbtype

Film // Mi 13.05.2015, 20.00 Uhr

Dumb Type Filmnacht

Kyoto

In der 30jährigen Geschichte des Pumpenhauses hat es eine handvoll Aufführungen gegeben, die international Theatergeschichte geschrieben haben. Dazu gehören die legendären Arbeiten des in Kyoto beheimateten Künstlerkollektivs Dumb Type, die bei uns erstmalig in Deutschland und Europa zu sehen waren. Teiji Furuhashi, der Kopf der Gruppe und unser langjähriger Freund und Partner, starb wenige Monate nach der Aufführung von S/N in Münster, die er nur unter großen Schmerzen und medizinischer Betreuung durchhalten konnte, an den Folgen seiner HIV Infektion. Wir zeigen die Arbeiten pH und S/N, die uns das Dumb Type Office dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hat, ungekürzt und in HD-Auflösung auf großer Leinwand!
Durch den Abend führen der belgische Kurator, Festivalmacher und Theaterleiter Cis Bierinckx und Ludger Schnieder.

Eintritt frei!

half past selber schuld – Pinocchio Sanchez

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Theater // Fr 8. + Sa 9.05.2015, 20.00 Uhr
half past selber schuld
Pinocchio Sanchez
Pinocchio? Klar, das kleine Püppchen und freche Bübchen, dem beim Schwindeln die Nase schwillt. Dachten jedenfalls Generationen von Carlo-Collodi-Lesern. Dabei war alles ganz anders! Amerikanische Archäologen haben das Grab des wahren Pinocchio Sanchez auf einem Florenzer Friedhof entdeckt. Und die Geschichte eines Waisenknaben rekonstruiert, der Kriegstrommler in Napoleons Armee wurde. Wobei ihm durch diverse Schicksalsschläge ein paar Gliedmaßen abhanden kamen – und durch Holzprothesen ersetzt werden mussten. Ein früher Cyborg! Zumindest in der knallbunten Comic-Version, die das famose deutsch-israelische Duo half past selber schuld erzählt. Das Team aus Ilanit Magarshak-Riegg und Sir Ladybug Beetle steht für extra-vagante Ästhetik und wildes Experiment. Hier beleben sie das Kinderbuch vom Holzköpfchen völlig neu. In einer 
anspielungsreichen Erwachsenenversion. Als Mix aus Mocumentary und Splattermovie mit ausgefallener Musik. Eine unglaubliche Pinocchio-Performance. Ungelogen!

 

 

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half past selber schuld – Pinocchio Sanchez

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Theater // Fr 8. + Sa 9.05.2015, 20.00 Uhr

half past selber schuld

Düsseldorf
Pinocchio Sanchez

Pinocchio? Klar, das kleine Püppchen und freche Bübchen, dem beim Schwindeln die Nase schwillt. Dachten jedenfalls Generationen von Carlo-Collodi-Lesern. Dabei war alles ganz anders! Amerikanische Archäologen haben das Grab des wahren Pinocchio Sanchez auf einem Florenzer Friedhof entdeckt. Und die Geschichte eines Waisenknaben rekonstruiert, der Kriegstrommler in Napoleons Armee wurde. Wobei ihm durch diverse Schicksalsschläge ein paar Gliedmaßen abhanden kamen – und durch Holzprothesen ersetzt werden mussten. Ein früher Cyborg! Zumindest in der knallbunten Comic-Version, die das famose deutsch-israelische Duo half past selber schuld erzählt. Das Team aus Ilanit Magarshak-Riegg und Sir Ladybug Beetle steht für extra-vagante Ästhetik und wildes Experiment. Hier beleben sie das Kinderbuch vom Holzköpfchen völlig neu. In einer 
anspielungsreichen Erwachsenenversion. Als Mix aus Mocumentary und Splattermovie mit ausgefallener Musik. Eine unglaubliche Pinocchio-Performance. Ungelogen!

Buch/Musik/Regie
half past selber schuld (Ilanit Magarshak-Riegg, Sir Ladybug Beetle)
Mit
half past selber schuld, Daniel Cerman, Florian Deiss, Marko Erak Bonsink, Fritz Hänsel, Niklas Füllner, Kevin Klimek
Bühnenbild/Puppenbau/Kostüm
Jeanette Wohlfeil, Jessica Scott, Florian Deiss, Marko Erak-Bonsink, half past selber schuld
Tontechnik/Aufnahme/Mix
Lex Parka
Licht
Tobias Heide
Produktion
half past selber schuld
Koproduktion
Theater im Pumpenhaus Münster, FFT Düsseldorf
Förderer
Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Landeshauptstadt Düsseldorf,  Fonds Darstellende Künste e. V., Stiftung Van Meeteren.
Musikproduktion
gefördert durch die Kunststiftung NRW

www.halfpastselberschuld.de

13,- € / 8,- €

Georgette Dee – Vom fliegenden Teppich

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Konzert // Sa 2.05.2015, 20.00 Uhr

Georgette Dee

singt
Vom fliegenden Teppich – Wolkenlieder & Reisemärchen

Am Flügel begleitet von Terry Truck

Sie ist Sängerin, Geschichtenerzählerin und die unverbesserlichste Romantikerin, die je ihre Stoßseufzersongs gen Bühnenhimmel geschickt hat. Sie ist im Kiez verwurzelt und in der Welt zuhause, wo sie das schräge, schöne, traurige Treiben der Menschen mit dauerwachem Blick beobachtet und in poetische Zeilen gießt. Freuen Sie sich mit uns auf das Konzert der unvergleichlichen und anbetungswürdigen Diseuse Georgette Dee!

Zugleich der Startschuss zum großen Jubiläumsmonat „30 Jahre Pumpenhaus“. Wenn das kein Grund zum Feiern, Träumen, Tanzen, Verlieben und Abheben ist!
„Vom fliegenden Teppich“ heißt das Globetrotter-Programm, mit dem La Dee zu ihrer Münsteraner Fangemeinde herabschwebt, um Herzschmerz-Chansons und Nachtgewächs-Balladen aus anderen Sphären zu bringen: „Wolkenlieder & Reisemärchen“. Georgette nimmt ihr Publikum als gute Seele der Globalisierung mit auf den Flug von Feuerland über Afrika, Europa und Russland bis nach Asien, schaut zur Erde nieder und sinniert über eine Welt voller Möglichkeiten. Was, wenn Freiheit, Gleichheit und Mitmenschlichkeit wirklich gelebt würden? Lachte dann des Himmels Blau…? Musikalisch begleitet vom genialen Terry Truck am Flügel wird die Sängerin Evergreens aus dem Reisegepäck zaubern. Und das eine oder andere neue Chanson. So oder so: endlich Zeit für Gefühle! „Ich weiß nicht mal, ob ich viel über die Liebe weiß“, sagt Georgette Dee über sich selbst. „Aber ich weiß etwas über die große Sehnsucht danach“.

Tickets gibt es noch im WN-Ticket-Shop und bei Jörgs CD-Forum.
Reservierungen über das Pumpenhaus sind nicht mehr möglich.

Von und mit  Georgette Dee  Am Flügel  Terry Truck  Licht  Gunnar Grütjen  Ton  Hirzel Hirzelnsen  Management  Agentur Charis, Hamburg

Vorverkauf  Jörgs CD Forum, Alter Steinweg 4-5 | WN-Ticket-Shop, Prinzipalmarkt 13-14

georgettedee.de

VVK: 19,- € (zzgl. Gebühr) / AK: 25,- €

Jan Martens – Victor

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Internationales Tanzhighlight // Mi 29.04.2015, 20.00 Uhr

Jan Martens & Peter Seynaeve / CAMPO

Belgien
VICTOR

Ein erwachsener Mann. Ein heranwachsender Junge. So einfach. So rätselhaft. Das ist die Aus­gangslage im Stück VICTOR, das erstmals den flämischen Star-Choreografen Jan Martens und den Theatermacher Peter Seynaeve zusammengeführt hat. Das Ergebnis ihrer achtmonati­gen Proben schlug international Wogen. Der eine Körper ist muskulös, durchtrainiert, vom Leben schon gezeichnet. Der andere noch schmächtig, mit Restspuren kindlicher Unschuld. Die Beziehung der beiden auf der Bühne bleibt bewusst offen. Vater und Sohn? Brüder vielleicht? Beschützt hier einer den anderen? Oder begehren sie sich? Ein symbiotisches Verhältnis, getragen von maskuliner Zärtlichkeit. Verschlun­gene Leiber aufgelöst in völliger Nähe. Zu nah viel­­leicht. Der gestandene Performer Steven Michel und der Newcomer Viktor Caudron (zum Zeitpunkt der Proben erst 13 Jahre alt) schaffen Bil­­­der von beklemmender und berührender Intimi­tät. Am Pumpenhaus ist diese sensationelle Arbeit zum letzten Mal in Deutschland zu sehen.

Reservierungen sind nicht mehr möglich. Eventuelle Rücklaufkarten gibt es an der Abendkasse.

Regie/Choreografie
Jan Martens, Peter Seynaeve
Mit
Viktor Caudron, Steven Michel
Musik
Gospodi
Produktion
CAMPO
Foto
Phile Deprez
Koproduktion
Frascati Producties (NL), TAKT Festival Dommelhof (BE), ICK & JAN (supported by the Antwerp City Council)
In Zusammenarbeit
mit Theater Zuidpool – Antwerp

www.janmartens.com

14,- € / 9,- €

Mouvoir/Stephanie Thiersch – for four & Nature Morte

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Tanz // Sa 25.04.2015, 20.00 Uhr

Mouvoir/Stephanie Thiersch

Köln
for four + Nature Morte

Tanz und Musik? Gehören zusammen wie getrennte siame­sische Zwillinge. Die Wiederbegegnung muss nicht automatisch Harmonie bedeuten. Sondern wird zur spannen­den Herausforderung. In for four – dem ersten Teil dieses musikalischen Performanceabends – lässt Stephanie Thiersch ihre Tänzer auf das international tourende Asasello-Quartett treffen. Ein höchst produktiver poetischer Clash! Zusammen erforschen die Künstler Körper- und Klangwelten. Offen für den anderen. Und trotzdem eigen. Neue Musik in Bewegung eben. Im zweiten Teil dann begeben sich Tänzer und Streicher in die Natur. Begleitet vom Videokünstler Martin Rottenkolber befragen sie in Nature Morte (zu sehen in neuer Version!) die Übergänge zwischen Gras und Beton, Wachsen und Vergehen. Um den Menschen in der Natur geht es. Und die Natur im Menschen. Gefordert sind alle wachen Sinne. Auf der Bühne und im Publikum.

Konzept/Inszenierung
Stephanie Thiersch
Tanz/Choreografie
Viviana Escalé, Mu-Yi Kuo (for four), Valenti Rocamora i Torá
Musiker
Rostislav Kozhevnikov (1. Violine), Barbara Kuster (2. Violine), Teemu Myöhänen (Cello, Nature Morte), Justyna Sliwa (Viola), Wolfgang Zamastil (Cello)
Video, Bühne, Fotografie
Martin Rottenkolber
Kostüme
Sabine Schneider
Lichtdesign/Technische Leitung
Niko Moddenborg
Management
Béla Bisom
Produktionsleitung
Ines Disselbrede, Karolin Henze
Förderer
Kunststiftung NRW, Fonds Darstellende Künste e. V., Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, Kulturamt der Stadt Köln
for four Dramaturgische Beratung
Anna Volkland
Regieassistenz
Jan Rohwedder
Produktion
MOUVOIR/Stephanie Thiersch in Kooperation mit dem Asasello-Quartett
Koproduktion
Theater im Pumpenhaus, tanzhaus nrw Düsseldorf, freihandelszone – Ensemblenetzwerk Köln
Nature Morte Choreografie
Stephanie Thiersch in Zusammenarbeit mit Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola
Musik
Deathprod, Joseph Suchy
Produktion
MOUVOIR/Stephanie Thiersch in Kooperation mit Freihandelszone Ensemblenetzwerk Köln Koproduktion tanzhaus nrw Düsseldorf

DIE AUFFÜHRUNGEN VON MOUVOIR SIND BESTANDTEIL DES FESTIVALS TANZ NRW 15 UND WERDEN IN MÜNSTER ERMÖGLICHT DURCH DIE SPEZIELLE FÖRDERUNG DES KULTURAMTES DER STADT MÜNSTER.

mouvoir.de

14,- € / 9,- €

Cactus Junges Theater – Darum Ich Kampf

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Premiere, Junges Theater // Sa 25.04.15, 20.00 Uhr; So 26.04.15, 16.00 Uhr; Mo 27.04.15, 11.00 + 18.00 Uhr

Cactus Junges Theater

Münster
Darum Ich Kampf

Heißt es nicht »kämpfe«? Nein, nicht in der Glossenumschrift (Niederschrift) der Deutschen Gebärdensprache. Die Sprache, die von einer kulturellen Minderheit gesprochen wird und den meisten erst einmal fremd ist, bildet den Ausgangspunkt dieses Theaterprojektes. Im Theater werden Geschichten erzählt und es gibt eine unermessliche Fülle von Sprachlichkeiten und Ausdrucksformen, die es zu erkunden gilt und die neugierig machen. Regisseurin Judith Suermann hat mit ihrem 8köpfigen Ensemble eine sehr eigene multilinguale Performance entwickelt, in der gebärdet, gesprochen, getanzt und übertitelt wird, was das Zeug hält. Das geheimnisvolle und faszinierende Mienen-und Gebärdenspiel ereignet sich an illustren Kampfschauplätzen wie z.  B.: im Boxring, in der Ehe, auf der Straße, in der Innen- und Außenwelt u. a. Alles dreht sich um die Kernfragen: Um was lohnt es sich zu kämpfen? Warum und wofür kämpft man überhaupt? Absurd, poetisch, logisch, lustig und für Gehörlose und Hörende ein Festival der Sinne!

In Laut-und Gebärdensprache, mit induktiver Höranlage. Alle Aufführungen sind barrierefrei.

Ort: Bürgerhaus Bennohaus, Bennostraße 5.
Reservierung unter 0251 16245269. Die Kasse öffnet jeweils 1 Std. vor Aufführungsbeginn

Regie/Choreografie
J. Suermann
Sprachmittlerin/Dramaturgie/Kostüme
A. Barczyk
Regieassistenz
E. Stark
Gebärdensprachdolmetscher
T. Temming
Gebärdendozentin
D. Reiche-Baumscheiper
Gastchoreografie
D. Geist
Film/Video
S. Hinkelmann
Grafikdesign
E. Saar
Fotos
R. Emmerich
Technik
D. Bergmann
Induktionsschleife
A. Wilting
Produktionskoordination
C. Puller
Presse & Öffentlichkeitsarbeit
R. Roring
Projektleitung
Aktion Mensch, B. Kemmler
Es spielen
L. Laser, M. Temme, H. Dammern, J. Schäfer, D. Laudien, I. Zeneral, S. Groll, E. Stark
Produktion
Cactus Junges Theater
in Kooperation
mit dem Jugendtheater-Werkstatt e.V. und dem Jib
Förderer
AKTION MENSCH, LAG Arbeit Bildung Kultur NRW e.V.
Dank an
Jugendzentrum im Paul-Gerhardt-Haus, Jugendinformations-und –bildungszentrum Stadt Münster, Julia Mendes, Diana Kines, Münsterlandschule LWL Förderschule – Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation, Martin Koppe, Theater im Pumpenhaus

www.cactus-theater.de

10,- € / 5,- €

Mouvoir/Stephanie Thiersch – Corps Étrangers

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Tanz // Fr 24.04.2015, 20.00 Uhr

Mouvoir/Stephanie Thiersch

Köln
Corps Étrangers

Pure Vernunft wird niemals siegen. Klar, wir sind total rational und aufgeklärt. Aber manchmal muss man vom Boden der Moderne einfach abheben. Himmelwärts in die Gedankenschwerelosigkeit. Kopfüber ins Archaische, wo Irrwitz, Ritual und Zauber warten. Die gefeierte Choreographin Stephanie Thiersch fusioniert in ihrer vielgetourten Produktion Corps Étrangers (Fremdkörper) Neuen Zirkus und Tanz zu einer spektakulären Studie über das fremde Tier in uns. Schauprächtig ist die Inszenierung, von wildem Forschergeist befeuert. Thiersch, die große Denkerin des zeitgenössischen Tanzes, geht hier geradezu vogelfrei zu Werke. Entfesselt Luftakrobatik, Partnerartistik, Vertikaltanz und Vierfüßlergang. Zu surrealen animalischen Soundscapes entsteht eine vergessene Welt. Von unserer nur einen Schritt zurück entfernt.

Konzept/Inszenierung
Stephanie Thiersch
Tanz/Akrobatik/Kreation
Mathieu Antajan, Tim Behren, Colas Lucot, Florian Patschovsky, Valenti Rocamora i Torà
Choreografische Assistenz
Viviana Escalé, Alexandra Naudet
Lichtdesign/Technische Leitung
Niko Moddenborg
Bühnenbild
Fabien Almakiewicz
Kostüme
Sabine Schneider
Dramaturgie
Anna Volkland
Sound/Komposition
Emmanuelle Gibello
Fotografie
Martin Rottenkolber
Management
Béla Bisom/transmissions
Produktionsleitung
Ines Disselbrede, Karolin Henze
Produktion
MOUVOIR in Kooperation mit Freihandelszone Ensemblenetzwerk Köln
Koproduktion
Theater im Pumpenhaus, tanzhaus nrw Düsseldorf, LOFFT – Das Theater Leipzig, Al Madina Theater/Maqamat Theatre Beirut
Unterstützer
CENTQUATRE/104 Paris, O espaco do tempo
Förderer
Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, Kulturamt der Stadt Köln, Kunststiftung NRW, Stadt Leipzig Kulturamt, Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

DIE AUFFÜHRUNGEN VON MOUVOIR SIND BESTANDTEIL DES FESTIVALS TANZ NRW 15 UND WERDEN IN MÜNSTER ERMÖGLICHT DURCH DIE SPEZIELLE FÖRDERUNG DES KULTURAMTES DER STADT MÜNSTER.

mouvoir.de

14,- € / 9,- €

Cooperativa Maura Morales – Sisyphos war eine Frau

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Tanz // Mi 22.04.2015, 20.00 Uhr

Cooperativa Maura Morales

Düsseldorf
Sisyphos war eine Frau

Ist Scheitern Schicksal? Gibt’s kein Entkommen aus den Zwängen? Fragt sich vermutlich Sisyphos beim ewigen Felsbrockenwälzen. Fragen auch – ziemlich provozierend – die Tänzerinnen im neuen Stück von Maura Morales. Die loten lustvoll bis sprachlos die Grenze zwischen Rollen-Korsett und Selbstbestimmung aus. Spielen mit Selbstoptimierungsterror und offensiver Sexyness. »I love my body«, haucht eine. Klar, Schönheit hat ihren Schmerzpreis. Mund schluckt Lippenstift, Augapfel verschlingt Eyeliner. Aber gleich zum Opfer werden? Von wegen. Macho-Ansagen aus dem Off (»Es gibt Frauen und es gibt Schlampen«) trotzen die drei mit geballter Weiblichkeit. Verführen sich selbst in Duetten und Terzetten des Begehrens, zur Soundcollage von Michio. Der Komponist zählt neben der kubanischen Choreographin zum Kern der vielfach ausgezeichneten Cooperativa Maura Morales. Sisyphos war eine Frau beweist einmal mehr deren Klasse. Abgründig, philosophisch, erotisch. Scheitern ist alles. Aber nicht Frauensache.

Regie/Choreografie
Maura Morales
Choreografische Assistenz
Giada Scuderi
Komposition/Livemusik
Michio
Tänzerinnen
Elia Lopez, Giada Scuderi, Maura Morales
Kostüm
Tina Miyake
Bühnenbild
Tina Miyake/Maura Morales
Lichtdesign
Niko Moddenborg
Video
Manfred Borsch
Foto
Klaus Handner
Produktion
Cooperativa Maura Morales
Koproduktion
Theater im Pumpenhaus, FFT Düsseldorf, Ringlokschuppen Mühlheim, Kulturbüro der Stadt Krefeld
Förderer
Kunststiftung NRW, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, NRW Landesbüro Freie Kultur

mauramorales.de

14,- € / 9,- €

Mark Sieczkarek Company – The Tower

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Uraufführung, Tanz // Sa 18.04.2015, 20.00 Uhr

Mark Sieczkarek Company

Wuppertal
The Tower

Mark Sieczkarek steht für Tanz in seiner ganz eigenen Sphäre. Den Mann kann man nicht festnageln. Nicht auf ein Thema. Oder eine Ästhetik. Klar ist nur: Wo der buddhis­tische Schotte zu Werke geht, wird die pure Kraft und Schönheit der Bewegung gefeiert. Zuletzt hat der Choreo­­­graph in The Fool mit überraschend schrägem Humor seine klassische Ballettausbildung parodiert. Und damit nebenbei die Figur des Narren im Tarot durchleuchtet. Jetzt blättert der ehemalige Pina-Bausch-Protagonist weiter durch das Schicksalsspiel. Und stößt im zweiten Teil seiner Tarot-Trilogie auf den Turm. The Tower bietet eine Vielzahl von Deutungen an. Die Karte kann Erschütte­rung und Zusammenbruch symbolisieren. Den Kollaps eines Systems von falschen Werten. Eine Standfestigkeit, die sich als Illusion entpuppt. Drama pur. Wie die Todes- und die Teufelskarte steht der Turm aber nicht nur für das Ende. Sondern auch für Erneuerung. Wie diese Arbeit für fünf Tänzer von Mark Sieczkarek.

Choreografie
Mark Sieczkarek
Tänzer
Kyungwoo Kwon, Paul Hess, Gabriel Soto, Kenji Takagi, Mark Sieczkarek
Bühne/Kostüme
Mark Sieczkarek
Lichtdesign
Jens Piske
Fotos
Jens Grossmann
Produktion
Mark Sieczkarek Company
Koproduktion
Theater im Pumpenhaus

www.mark-sieczkarek-company.de

14,- € / 9,- €