Die Adam Riese Show

AdamRieseShow
Münsters Talkshow // So 7.06.2015, 19.00 Uhr

Die Adam Riese Show

Münster

STORNO wird zehn! Das münstersche Kabarett-Trio feiert sein Jubiläum auf Adam Rieses Showsofa. Seit einer Dekade erfreuen Harald Funke, Thomas Philipzen und Jochen Rüther jeweils zum Jahreswechsel ihre zahlreichen Fans mit scharfzüngigem Polit­Entertainment der Extraklasse. Mit investigativem Kabarett, verrückten Gedankenspielen und eingängigen Liedern zerpflücken sie das zurückliegende Jahr. Dabei kommen sich die drei völlig unterschiedlichen Charaktere nicht nur gegenseitig in die Quere; sie fordern auch Hirn und Lachmuskeln des Publikums aufs Äußerste. Und das stets vor ausverkauftem Haus – wie bei ihrer Jubiläumsfeier in der Adam Riese Show.
Dazu kommt mit P. Rudolf Hein erstmalig ein katholischer Priester zu Riese Show. Der Lehrbeauftragte für Moraltheologie an der Uni Münster freut sich nicht nur, weil seine Habilitation Sparsamkeit zum Thema hat, auf die sportliche Begegnung mit den STORNO-Jungs und ihre kabarettistische Abrechnung.
Zur gesanglichen Unterstützung der Showband “Markus Paßlick und seine Original Pumpernickel” steht Sinje Schnittker von den Zucchini Sistaz bereit.

Die Show ist bereits ausverkauft!

Beginn: 19.00 Uhr

Showmaster
Adam Riese
Gäste
STORNO (Harald Funke, Thomas Philipzen und Jochen Rüther) und P. Rudolf Hein
Musik
Markus Paßlick und seine Original Pumpernickel mit Sinje Schnittker
Show-Assistentin
Isabelle Bettmer
Ton
Hirzel Hirzelnsen
Redaktion
Peter Sauer
Unterstützt von
Der kleine Münsterländer, Krukenkamp am Kai, Rottmann Rüther Haarmode in Münster

www.AdamRiese.net
www.storno.org
www.bongomann.de
www.nikolamaterne.de
zucchinisistaz.de

16,- € / 10,- €

machina eX – Right of Passage

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Performance // Mi 3., Do 4. + Fr 5.06.2015, jeweils 19.00, 19.30, 19.50, 20.10, 20.30 Uhr

machina eX

Berlin
Right of Passage

Migration ist kein Spaß. Die Produktion Right of Passage von machina eX ist in einem ehemaligen Transitlager angesiedelt. An der Grenze zur fiktiven Lörischen Republik, dem Sehnsuchtsort. Wer hier rein will, braucht Geduld. Geld. Und Game-Geschick. Die Gruppe machina eX übersetzt Computerspiele auf die Bühne. Point’n’Click-Adventu­res, die Köpfchen verlangen. Die Performer agieren in diesen interaktiven Settings als Spielfiguren. Die Zuschauer müssen die Geschichte im Mitmach-Modus vorantreiben und Rätsel lösen – sonst bleibt die Handlung im Loop hängen.
Als Pioniere des Gaming-Theaters sind machina eX damit binnen kurzer Zeit berühmt geworden. Ihre Spiel­ent­wicklungen bersten vor Fantasie. Und haben stets einen politischen Background. Im Right of Passage-Lager aus Grenzhäuschen, Arzt-Kabine und Zocker-Kaschemme gilt es, ein Visum zu ergattern. Sonst droht ein Schicksal als Auswanderer in der ewigen Warteschleife.

Das Theatergame befriedigt nicht nur den Spieltrieb. Es sensibilisiert für das Thema und die eigenen Wahrnehmungen. Hier ist eine überzeugende Theaterform entstanden, die sich weiter entwickeln wird. Die deutsche Bühne

Was machina eX meisterhaft gelingt, ist ihr Eingriff ins Bewusstsein. Das Gefühl zu erzeugen, auf sich allein gestellt zu sein und keine Chance zu haben. Wie man als Flüchtling im ewigen Loop feststeckt, im gnadenlosen, immer schon verlorenen Kampf um ein besseres Leben, in das man nur durch Zufall geraten ist: das lässt dieser Abend auf beeindruckend anstrengende Weise am eigenen Körper erleben. nachtkritik.de

Achtung: Begrenzte Zuschauerzahl! Reservierungen nur telefonisch über das Kartentelefon 0251.233443 möglich. 

Skript und Performance
Anna Fries, Laura Naumann
Produktion und Künstlerische Leitung
Laura Schäffer
Technische Leitung
Jan Philip Steimel
Interaction Design
Robin Krause, Lasse Marburg
Sounddesign
Mathias Prinz
Bühne
För Künkel, Franziska Riedmiller
Kostüm
Daniela Bayer
Performance
Jan Jaroszek, Antonia Tittel, Dominik Weber
Foto
Sarah Hüttenberend
Produktion
machina eX und FFT Düsseldorf
Koproduktion
Theater im Pumpenhaus Münster, ROXY Birsfelden, Theaterhaus Gessnerallee und studiobühneköln
Förderung
Game ON Stage wird geför­dert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes.

kulturstiftung

machinaex.de

13,- € / 8,- €

Abattoir Fermé – Monkey

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Theater // Fr 29. (Deutsche Erstaufführung) + Sa 30.05.2015, 20.00 Uhr

Abattoir Fermé

Belgien
Monkey

Zeit für Exzesse! Die belgische Company Abattoir Fermé ihr Stück „Monkey“ im Pumpenhaus wieder auf. Exklusiv als Deutschland-Premiere! Inspiriert ist dieser Affenabend von großen Ausschweifungen der Vergangenheit. Vom britischen Dichter John Wilmot und seiner trinkfesten „Merry Gang“, die es am Königshof geradezu legendär krachen ließen. Und von den Hollywood-Haudegen um Erroll Flynn, W.C. Fields und John Barrymore, die als „Bundy Drive Boys“ einen Chaosclub mit Faible für Schnaps in Strömen und derbe Scherze unterhielten. Wobei Abattoir Fermé nicht in selig-historischer Sauf-Nostalgie stecken bleibt. Die Selbstzerstörungs-Orgien frührer Tage sind bloß Startpunkt für eine vollkommen entfesselte Performance, die auf einem grotesk hässlichen, fernen Planeten spielt. Und den permanenten Extremzustand feiert. Wie in so großartigen Stücken wie „Tourniquet“ brauchen die Belgier keine Worte, um das Publikum mit ihrer bildgewaltigen, abgründigen, soghaften Alptraumphantasie sprachlos zu machen.

Regie Stef Lernous
Mit Chiel van Berkel, Tine Van den Wyngaert, Kirsten Pieters, Yumiko Funaya, Thomas Van Ouwerkerk
Dramaturgie Pol Dehert
Musik Kreng
Licht/Bühne Sven Van Kuijk, Stef Lernous
Produktion Abattoir Fermé
Koproduktion Beursschouwburg (Brussels, B), RITS (Brussels, B), kc nOna (Mechelen, B)

13,- € / 8,- €

Abattoir Fermé – Monkey

Abattoir-Fermé_Monkey_Bild1_Stef_Lernous_1
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Theater // Fr 29. (Deutsche Erstaufführung) + Sa 30.05.2015, 20.00 Uhr

Abattoir Fermé

Belgien
Monkey

Zeit für Exzesse! Die belgische Company Abattoir Fermé ihr Stück „Monkey“ im Pumpenhaus wieder auf. Exklusiv als Deutschland-Premiere! Inspiriert ist dieser Affenabend von großen Ausschweifungen der Vergangenheit. Vom britischen Dichter John Wilmot und seiner trinkfesten „Merry Gang“, die es am Königshof geradezu legendär krachen ließen. Und von den Hollywood-Haudegen um Erroll Flynn, W.C. Fields und John Barrymore, die als „Bundy Drive Boys“ einen Chaosclub mit Faible für Schnaps in Strömen und derbe Scherze unterhielten. Wobei Abattoir Fermé nicht in selig-historischer Sauf-Nostalgie stecken bleibt. Die Selbstzerstörungs-Orgien frührer Tage sind bloß Startpunkt für eine vollkommen entfesselte Performance, die auf einem grotesk hässlichen, fernen Planeten spielt. Und den permanenten Extremzustand feiert. Wie in so großartigen Stücken wie „Tourniquet“ brauchen die Belgier keine Worte, um das Publikum mit ihrer bildgewaltigen, abgründigen, soghaften Alptraumphantasie sprachlos zu machen.

Regie Stef Lernous
Mit Chiel van Berkel, Tine Van den Wyngaert, Kirsten Pieters, Yumiko Funaya, Thomas Van Ouwerkerk
Dramaturgie Pol Dehert
Musik Kreng
Licht/Bühne Sven Van Kuijk, Stef Lernous
Produktion Abattoir Fermé
Koproduktion Beursschouwburg (Brussels, B), RITS (Brussels, B), kc nOna (Mechelen, B)

13,- € / 8,- €

Krieg & Nolte (Köln) – Desert Inspiration (Film + Live-Konzert)

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Film + Live-Konzert // Mi 27.05.2015, 20.00 Uhr

Krieg & Nolte

Köln
Desert Inspiration

Okzident trifft Orient. Der deutsche Sinto und Gitarrist Lulo Reinhardt reist in den Süden Marokkos, Heimat der Berber und ihrer Wissensschätze seit Jahrhunderten. In einer Oasenstadt am Ufer der Draa begegnet er seinem Freund Cherif El Hamri wieder, einem Instrumentenbauer. Die gemeinsame Sprache finden sie über die Musik. Reinhardts von Sinti-Swing und Rumba inspirierte Kompositionen verbinden sich mit den Klängen des Ahwash – Ritual der Reinigung und Erneuerung. Auch zwei Musiker aus einer 
Gruppe junger Berber schließen sich an. Die müssen sich zwischen eigener nomadischer Kultur und westlicher Moderne verorten. Eine Identitätssuche, die Robert Krieg und Monika Nolte in ihrer Dokumentation Desert Inspiration behutsam begleiten. Harmonie zwischen Nord und Süd ist möglich. Nicht nur in der Musik. Zur Filmvorführung gehört auch ein Gespräch mit den Musikern und Autoren. Außerdem ein Konzert mit Lulo Reinhardt und Gastmusikern!

Ein Film von
Robert Krieg und Monika Nolte
Konzert
mit Lulo Reinhardt und Gastmusikern
Produktion
WORLD TV Krieg & Nolte
Förderer
Film- und Medienstiftung NRW, Lotto Stiftung Rheinland-Pfalz

www.krieg-nolte.de

15,- € / 10,- €

Ina Roß – Wie überlebe ich als Künstler?

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Lesung // Di 26.05.2015, 20.00 Uhr

Ina Roß

Wie überlebe ich als Künstler?

Kunst kommt von Können, schon klar. Aber eins beherrschen selbst die Besten ihrer Zunft oft nicht: Selbstvermarktung. Wer eh schon berühmt ist, hat’s auch nicht nötig. Dem großen Rest zeigt Ina Roß, wie’s geht. Die ist Autorin des Ratgebers „Wie überlebe ich als Künstler?“. Und hat Selbstmarketing auch als Dozentin an der Ernst Busch Schule in Berlin gelehrt. Unbeeindruckt von der Adorno-Fraktion, die verkäufliche Kunst schon per se für Pfui hält. Schließlich erfordern so vermeintlich selbstentfremdete Tätigkeiten wie Eigenwerbung, Organisation oder Fundraising mindestens soviel Kreativität wie die Performance oder der Pinselstrich. Zu allen Fragen des Nachwuchskünstler-Daseins hat Roß praktische Do-it-yourself-Tipps parat. Vom Kampf um Aufmerksamkeit (Guerillamarketing statt Hochglanzposter!). Über die Planung von Projekten (keine Angst vor Diagrammen!). Bis zum Auftreiben der Förderung (Crowdfunding statt Großsponsor!). Vor allem gehört Spaß zur Sache. Was auch Roß’ Lesung beweisen wird.

Die Lesung ist eine Kooperation zwischen dem Theater im Pumpenhaus, dem Kulturbüro Münsterland und der Initiative moNOkultur.

Eintritt frei!

Rappaport, Leaver, Wallfisch – Small Beast – Münster #1 (Konzert)

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Konzert // So 24.05.2015, 20.00 Uhr

Rappaport, Leaver, Wallfisch

Schweden / USA / Deutschland
Small Beast – Münster #1

Das kleine Biest ist unbezähmbar! The Small Beast – so hat der Musiker Paul Wallfisch sein Klavier getauft. Das Herzstück der gleichnamigen Konzertreihe. Die ist eine grandiose Mischung aus Kabarett, Jam-Session und Performance. Und wurde von dem 
Amerikaner mit rumänisch-jüdischen Wurzeln, der schon Rock’n’Roll-Sets in Paris Stripschuppen gespielt hat, in einem Club an der Lower Eastside erfunden. Das Konzept: Experimente mit allen erdenklichen Instrumenten. Und wechselnde Gastmusiker vom Newcomer bis zum Star. Wallfisch – auch Gründer der Band Botanica mit ihren Tom-Waits-mäßigen Balladen – hat das Format mittlerweile mit euphorischer Resonanz nach Deutschland exportiert. Immer und überall ausverkauft. Jetzt wird das Biest zum ersten Mal im Pumpenhaus losgelassen! Mit von der Partie sind die Stephen Rappaport Band, die für grenzsprengende Fusionen von Theater, Tanz und Musik steht. Und das Projekt Birdthrower des genialen Allround-Exzentrikers Robert Leaver. Es kann nur wild werden!

Mit  Stephen Rappaport Band (Stephen Rappaport, Johan Carlberg, Niklas Gabrielsson, Joachim Backman, BIRDTHROWER aka Robert Leaver, Paul Wallfisch
Ton  Hirzel Hirzelnsen

13,- € / 8,- €

Daniel Léveillé danse – Solitudes Duo

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Tanz // Fr 22. (Vorpremiere) + Sa 23.05.2015, 20.00 Uhr

Daniel Léveillé danse

Montréal
Solitudes Duo

Der Mann ist ein genialer Purist. Einer, der im Tanz nicht die Perfektion sucht. Sondern den flüchtigen Moment von Wahrheit. Noch vor der offiziellen Weltpremiere auf dem Festival TransAmériques in Montréal kommt die jüngste Produktion von Daniel Léveillé nach Münster! Und die verspricht einmal mehr Tanz von eindringlichster Einfachheit und Schönheit! Der frankokanadische Star-Choreograf setzt hier einen Zyklus fort, der mit Solitudes Solo begonnen hat und bereits vor drei Jahren für Begeisterungsstürme im Pumpenhaus sorgte.
Diesem Tanz auf dem Scherbenfeld der Einsamkeit im Sound von Bach. Mit dem hat sich Léveillé nach Jahren der radikalen Körpererkundungen auf den Ursprung seiner Kunst zurückbesonnen: Den Einzelnen in Bewegung. Jetzt geht es zu zweit weiter. In Solitudes Duo finden sich die Tänzer seiner Compagnie zu immer neuen Duetten zusammen. Befragen die Facetten der Beziehung zwischen Paaren. Bilder von fragiler Intimität entstehen, die Léveillé unserer technisch hochgerüsteten Welt entgegensetzt. Ganz simpel. Und unendlich komplex.

Tänzer
Mathieu Campeau, Ellen Furey, Esther Gaudette, Justin Gionet, Emmanuel Proulx, Simon Renaud
Künstlerische Leitung
Daniel Léveillé
Lichtdesign
Marc Parent
Musik
Jean-Sébastien Bach; Pancrace Royer and other contemporary classics
Kostüme
Geneviève Lizotte
Rehearsal director
Sophie Corriveau
Stage Manager
Armando Gomez Rubio
Produktion
Daniel Léveillé danse
Foto
Denis Farley
Koproduktion
Theater im Pumpenhaus, CanDance Creation Funds (Kanada), Festival TransAmériques (Kanada), Kinosaki Internatiol Arts Centre (Japan) Centre chorégraphique national de Rillieux-la-Pape/Yuval Pick (Frankreich), Agora de la Danse (Kanada), Brian Webb Dance cie (Kanada), National Arts Centre (Kanada), CDC Atelier de Paris-Carolyn Carlson (Frankreich), Studio Bizz (Kanada)
Unterstützer
Conseil des arts et des lettes du Québec, Canada Council for the Arts

www.danielleveilledanse.org

14,- € / 9,- €

Daniel Léveillé danse – Solitudes Duo

Daniel-Léveillé_Solitudes-Duo_Bild-7_Denis-Farley_4
Daniel-Léveillé_Solitudes-Duo_Bild-16_Denis-Farley_2
Daniel-Léveillé_Solitudes-Duo_Bild-15_Denis-Farley_3
Tanz // Fr 22. (Vorpremiere) + Sa 23.05.2015, 20.00 Uhr

Daniel Léveillé danse

Montréal
Solitudes Duo

Der Mann ist ein genialer Purist. Einer, der im Tanz nicht die Perfektion sucht. Sondern den flüchtigen Moment von Wahrheit. Noch vor der offiziellen Weltpremiere auf dem Festival TransAmériques in Montréal kommt die jüngste Produktion von Daniel Léveillé nach Münster! Und die verspricht einmal mehr Tanz von eindringlichster Einfachheit und Schönheit! Der frankokanadische Star-Choreograf setzt hier einen Zyklus fort, der mit Solitudes Solo begonnen hat und bereits vor drei Jahren für Begeisterungsstürme im Pumpenhaus sorgte.
Diesem Tanz auf dem Scherbenfeld der Einsamkeit im Sound von Bach. Mit dem hat sich Léveillé nach Jahren der radikalen Körpererkundungen auf den Ursprung seiner Kunst zurückbesonnen: Den Einzelnen in Bewegung. Jetzt geht es zu zweit weiter. In Solitudes Duo finden sich die Tänzer seiner Compagnie zu immer neuen Duetten zusammen. Befragen die Facetten der Beziehung zwischen Paaren. Bilder von fragiler Intimität entstehen, die Léveillé unserer technisch hochgerüsteten Welt entgegensetzt. Ganz simpel. Und unendlich komplex.

Für die Vorstellung können Sie nicht mehr reservieren.
Eventuelle Rücklaufkarten gibt es an der Abendkasse.

Tänzer
Mathieu Campeau, Ellen Furey, Esther Gaudette, Justin Gionet, Emmanuel Proulx, Simon Renaud
Künstlerische Leitung
Daniel Léveillé
Lichtdesign
Marc Parent
Musik
Jean-Sébastien Bach; Pancrace Royer and other contemporary classics
Kostüme
Geneviève Lizotte
Rehearsal director
Sophie Corriveau
Stage Manager
Armando Gomez Rubio
Produktion
Daniel Léveillé danse
Foto
Denis Farley
Koproduktion
Theater im Pumpenhaus, CanDance Creation Funds (Kanada), Festival TransAmériques (Kanada), Kinosaki Internatiol Arts Centre (Japan) Centre chorégraphique national de Rillieux-la-Pape/Yuval Pick (Frankreich), Agora de la Danse (Kanada), Brian Webb Dance cie (Kanada), National Arts Centre (Kanada), CDC Atelier de Paris-Carolyn Carlson (Frankreich), Studio Bizz (Kanada)
Unterstützer
Conseil des arts et des lettes du Québec, Canada Council for the Arts

www.danielleveilledanse.org

14,- € / 9,- €

Forced Entertainment – Tomorrw´s Parties

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Theater // Sa 16.05.2015, 20.00 Uhr

Forced Entertainment

Sheffield
Tomorrow´s Parties

Als wir 1997 die Deutschland-Premiere von Speak Bitterness zeigten, arbeiteten die Performer aus Sheffield noch »low scale« und waren nur Insidern bekannt. Das hat sich mittlerweile grundlegend geändert. Sie füllen die großen Häuser weltweit. Super! Deshalb ist es für uns ein echtes Bonbon, dass die »pioneers of British Avantgarde theatre« auf der Geburtstags-Gästeliste stehen und über die Zukunft spekulieren. Vielleicht leben wir dereinst in schwimmenden Städten. Vielleicht ist Sex bloß noch Nostalgie für Ältere. Oder Termiten bevölkern den ganzen Planeten. Keiner weiß, was die Zukunft bringt. Auch die Theatermacher der britischen Gruppe Forced Entertainment nicht. Aber sie spielen in Tomorrow’s Parties ein Meer an Möglichkeiten durch. Mit minimalem Aufwand. Und maximalem Unterhaltungswert. Es braucht dazu bloß zwei Performer auf Holzpaletten. Eine blinkende Lichterkette. Und eine Myriade zündender Ideen. Terry O’Connor und Robin Arthur liefern sich einen sprühenden Wettstreit der Worte. Spielen Pingpong mit Zukunftsvisionen zwischen Horror und Hoffnung. Kindlicher Fantasie und perversem Traum. Die Bilder dazu entstehen im Kopf. Bestes Story-Telling Marke Forced Entertainment. Absurd, amüsant, philosophisch und provozierend. Vielleicht gibt es in der Zukunft eine andere Zeitrechnung. Vielleicht dauert ein Leben bloß noch 80 Minuten. Wenn es so läuft wie diese Theatersternstunde, hat sich’s gelohnt!

Mit
Terry O’Connor und Robin Arthur
Forced Entertainment
sind Robin Arthur, Richard Lowdon, Claire Marshall, Cathy Naden und Terry O’Connor
Regie
Tim Etchells
Design
Richard Lowdon
Lichtdesign
Francis Stevenson
Foto
Hugo Glendinning
Produktion
Ray Rennie, Francis Stevenson, Jim Harrison, Forced Entertainment, Belluard Bollwerk International (Fribourg)
Koproduktion
BIT Teatergarasjen (Bergen), Internationale Sommerfestival (Hamburg), Kaaitheater (Brussels), Künstlerhaus Mousonturm (Frankfurt), Theaterhaus Gessnerallee (Zurich), Sheffield City Council
Unterstützer
Stanley Thomas Johnson Foundation

www.forcedentertainment.com

13,- € / 8,- €