SIGNATUREN // Chaim Levano – Gesellschaft

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Audioinstallation, Neufassung // Mi 12. + Do 13.11.2014, 20.00 Uhr

Festival SIGNATUREN | Chaim Levano

Amsterdam
Gesellschaft

Der Raum versinkt im Dunkeln. Eine Stimme hebt an. „Er sah das Licht der Welt an dem und dem Tag“. Zuschauer sind hier verloren. Gefragt sind Zuhörer. Bereit, sich in den Wortstrom fallen zu lassen. In Becketts spätem Prosatext Gesellschaft blickt ein Mensch auf sein Leben zurück. Sein Gedächtnis spricht zu ihm. Bringt Momente, Anekdoten, Aphorismen zurück: „Besser vergebliche Hoffnung als gar keine“. Der Niederländer Chaim Levano hat daraus ein Hörstück gemacht, das legendär geworden ist. Anfang der 90er fürs Beckett-Festival in Den Haag entstanden. Schon bald darauf im Pumpenhaus zu sehen. Bis heute eine der maßgeblichen Beckett-Adaptionen. Dabei genügen dem Theatermacher einfachste Mittel. Ein paar Podeste fürs Publikum. Eine Reihe im Raum verteilter Lautsprecher. Die eigene Stimme vom Band. Damit trifft der Regisseur Beckett ins Mark. In Gesellschaft geht es um die Entstehung von Welt durch Sprache. Der Niederländer macht daraus einen Theatervorgang. Mit nichts als Worten. Große Kunst! Levano, Jahrgang |38, ist ja der bedeutendste Protagonist des holländischen Avantgarde-Theaters. Über Jahrzehnte Pionier. Schon früh hat er Randfiguren der experimentellen Kunst für sich entdeckt. Italienische Futuristen. Russische Oberiu-Gruppe um Daniil Charms und Alexander Wwedenski. Gertrude Stein. Kurt Schwitters. Hat ihre Texte mit ganz eigener Musikalität belebt. Radikaler als mit Beckett aber lässt sich das Leben nicht befragen. „Du bist“, heißt es am Ende, „wie eh und je allein“. Licht an. Das Theater hat uns die Augen geöffnet.


SIGNATUREN – Handschriften für das Theater der Gegenwart

vom 1. – 30. November

Manche Künstler haben Ideen. Andere haben eine Handschrift. Eine, die das Theater geprägt hat und prägt. Die unverwechselbar ist. Die sich nicht nach Moden richtet, sondern Maßstäbe setzt. Mit dem Festival Signaturen präsentieren wir im November sechs solcher Künstler und Gruppen. Einmal quer durch Europa. Eingeladen sind das Attis Theatre von Theodoros Terzopoulos. Der in London lebende Italiener Franko B. Der Niederländer Chaim Levano. Der Flame Jan Decorte. Das Berliner Kollektiv Rimini Protokoll. Und der westfälische Wahlberliner Thorsten Lensing. Sie alle haben im Pumpenhaus schon ihren Stempel hinterlassen. Theatersternstunden beschert, die sich uns unauslöschlich ins Gedächtnis eingeschrieben haben. Für diese Könner halten wir jetzt vier Wochen lang den gewohnten Betrieb an. Sind ausnahmsweise mal nicht Entdecker, sondern Bestärker des Bewährten. Fallen aus der Zeit und geben die Bühne frei für junge alte Meister. Gerahmt von Lesungen, Künstlerporträts und Publikums-Diskussionen. Das Programm bietet starke Aufführungen. Nicht Recherchen oder Versuchsanordnungen. Ästhetisch ganz von heute. Getragen von der Liebe zum alten Medium. Das Theater ist ja immer auf der Jagd nach dem neuesten Trend. Hype, Hype, Hurra! Wir treten einen Schritt zurück und zeigen Erneuerer, die gekommen sind, um zu bleiben. Wir wollen Theaterereignisse. Nicht mehr und nicht weniger. Lassen Sie sich anstecken von unserer Leidenschaft für prägende Handschriften.

Das Festival Signaturen ist eine Koproduktion vom Theater im Pumpenhaus und der Kunsthalle Münster und wird unterstützt von der Kunststiftung NRW.

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Inszenierung
Chaim Levano, Fleur den Uyl
Stimme
Chaim Levano
Ton/Licht
Paul Bilars
Übersetzung
Elmar Tophoven
Koproduktion
Theater im Pumpenhaus Münster
Foto
De Wassen Neus / For Fake’s Sake

www.chaimlevano.nl

15,- / erm. 10,- €

SIGNATUREN // Franko B – Because of Love

Franko_2
Franko_1
Deutsche Erstaufführung / Performance // Fr 7. + Sa 8.11.2014, 20.00 Uhr

Festival SIGNATUREN | Franko B

London
Because of Love

Der massige Mann in der weißen Feinrippunterwäsche schmiegt sich an eine Wärmflasche. Er gräbt Fuchsköpfe aus der Erde und hält sie im Arm geborgen. Er tanzt einen entrückten Tanz mit einem mechanischen Eisbären. Because of Love. Willkommen in der Welt des Franko B! Der in London lebende Italiener hat die Kunstszene seit den 90ern geprägt, überrascht und  aufgemischt wie kein Zweiter. Mit Performance, Video, Fotografie, Malerei, Installationen, Skulpturen. Und mit Blut. Franko B, großflächig tätowierter Berserker der Verletzlichkeit, hat immer wieder den eigenen Körper zum Mittelpunkt seiner Projekte gemacht. Ihn malträtiert bis zum Aderlass. Wie in seiner Bleeding-Performance I miss you!, die mit den Mechanismen der Modenschau spielte. Und rote Spuren auf dem weißen Laufsteg hinterließ. Nichts für schwache Nerven. Für den Schmerzensmann selbst die Konsequenz aus Joseph Beuys’ Credo: „Zeige deine Wunde, und du wirst geheilt!“ Vom Blut ist Franko B mittlerweile zwar abgekommen. Aber Because of Love ist kein bisschen weniger radikal, persönlich, unter die Haut gehend. Der Künstler befragt hier die eigene Erinnerung. Ihre falsche Sentimentalität. Ihren eigentümlichen Nachhall. Das reicht von einschneidenden Begegnungen mit den Werken von Mark Rothko, Raimund Hoghe oder Kazuo Ohno. Bis zur Geschichte der Hündin Laika, die 1957 von den Sowjets in All geschossen wurde. Entstanden ist eine fragile, vielschichtige und fesselnde Performance. Unberechenbar wie ein tanzender Eisbär.

Nach der Aufführung am Fr, 7. 11.:
Susanne Winnacker im Gespräch mit Franko B
Nach ihrer Promotion 1994 war Susanne Winnacker bis zum Jahr 2000 als Hochschulassistentin an der Goethe Universität Frankfurt am Main tätig. Danach war sie u.a. Leitungsmitglied bei DasArts Amsterdam. 2004 übernahm sie die Gesamtleitung des Theaterfestivals Welt in Basel und war später stellvertretende Intendantin, Chefdramaturgin und Kuratorin für Tanz am Deutschen Nationaltheater Weimar. Aktuell leitet Susanne Winnacker die Hochschule für Musik und Theater in Rostock.


SIGNATUREN – Handschriften für das Theater der Gegenwart

vom 1. – 30. November

Manche Künstler haben Ideen. Andere haben eine Handschrift. Eine, die das Theater geprägt hat und prägt. Die unverwechselbar ist. Die sich nicht nach Moden richtet, sondern Maßstäbe setzt. Mit dem Festival Signaturen präsentieren wir im November sechs solcher Künstler und Gruppen. Einmal quer durch Europa. Eingeladen sind das Attis Theatre von Theodoros Terzopoulos. Der in London lebende Italiener Franko B. Der Niederländer Chaim Levano. Der Flame Jan Decorte. Das Berliner Kollektiv Rimini Protokoll. Und der westfälische Wahlberliner Thorsten Lensing. Sie alle haben im Pumpenhaus schon ihren Stempel hinterlassen. Theatersternstunden beschert, die sich uns unauslöschlich ins Gedächtnis eingeschrieben haben. Für diese Könner halten wir jetzt vier Wochen lang den gewohnten Betrieb an. Sind ausnahmsweise mal nicht Entdecker, sondern Bestärker des Bewährten. Fallen aus der Zeit und geben die Bühne frei für junge alte Meister. Gerahmt von Lesungen, Künstlerporträts und Publikums-Diskussionen. Das Programm bietet starke Aufführungen. Nicht Recherchen oder Versuchsanordnungen. Ästhetisch ganz von heute. Getragen von der Liebe zum alten Medium. Das Theater ist ja immer auf der Jagd nach dem neuesten Trend. Hype, Hype, Hurra! Wir treten einen Schritt zurück und zeigen Erneuerer, die gekommen sind, um zu bleiben. Wir wollen Theaterereignisse. Nicht mehr und nicht weniger. Lassen Sie sich anstecken von unserer Leidenschaft für prägende Handschriften.

Das Festival Signaturen ist eine Koproduktion vom Theater im Pumpenhaus und der Kunsthalle Münster und wird unterstützt von der Kunststiftung NRW.

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Performance
Franko B
Gesang
Mitch Miller
Original Musik
Othon
Performance Support and Prop Operation
Nina Berclez, Samuel Kennedy
Requisite
MDM (London), Officinesantandrea (Verona)
Technische Produktion
Steve Wald
Developed in dialogue with
Gilles Jobin, Tim Etchells
Lichtdesign
Nigel Edwards
Animation
Thomas Qualmann
Produktionsassistenz
Shabnam Shabazi
Produktion
Franko B
Koproduktion
Theater im Pumpenhaus Münster
Förderer
ARTS Council England
Foto
Company Franko B

www.franko-b.com

20,- / erm. 14,- €

SIGNATUREN // Franko B – Because of Love

Franko_2
Franko_1
Deutsche Erstaufführung / Performance // Fr 7. + Sa 8.11.2014, 20.00 Uhr

Festival SIGNATUREN | Franko B

London
Because of Love

Der massige Mann in der weißen Feinrippunterwäsche schmiegt sich an eine Wärmflasche. Er gräbt Fuchsköpfe aus der Erde und hält sie im Arm geborgen. Er tanzt einen entrückten Tanz mit einem mechanischen Eisbären. Because of Love. Willkommen in der Welt des Franko B! Der in London lebende Italiener hat die Kunstszene seit den 90ern geprägt, überrascht und  aufgemischt wie kein Zweiter. Mit Performance, Video, Fotografie, Malerei, Installationen, Skulpturen. Und mit Blut. Franko B, großflächig tätowierter Berserker der Verletzlichkeit, hat immer wieder den eigenen Körper zum Mittelpunkt seiner Projekte gemacht. Ihn malträtiert bis zum Aderlass. Wie in seiner Bleeding-Performance I miss you!, die mit den Mechanismen der Modenschau spielte. Und rote Spuren auf dem weißen Laufsteg hinterließ. Nichts für schwache Nerven. Für den Schmerzensmann selbst die Konsequenz aus Joseph Beuys’ Credo: „Zeige deine Wunde, und du wirst geheilt!“ Vom Blut ist Franko B mittlerweile zwar abgekommen. Aber Because of Love ist kein bisschen weniger radikal, persönlich, unter die Haut gehend. Der Künstler befragt hier die eigene Erinnerung. Ihre falsche Sentimentalität. Ihren eigentümlichen Nachhall. Das reicht von einschneidenden Begegnungen mit den Werken von Mark Rothko, Raimund Hoghe oder Kazuo Ohno. Bis zur Geschichte der Hündin Laika, die 1957 von den Sowjets in All geschossen wurde. Entstanden ist eine fragile, vielschichtige und fesselnde Performance. Unberechenbar wie ein tanzender Eisbär.

Nach der Aufführung am Fr, 7. 11.:
Susanne Winnacker im Gespräch mit Franko B
Nach ihrer Promotion 1994 war Susanne Winnacker bis zum Jahr 2000 als Hochschulassistentin an der Goethe Universität Frankfurt am Main tätig. Danach war sie u.a. Leitungsmitglied bei DasArts Amsterdam. 2004 übernahm sie die Gesamtleitung des Theaterfestivals Welt in Basel und war später stellvertretende Intendantin, Chefdramaturgin und Kuratorin für Tanz am Deutschen Nationaltheater Weimar. Aktuell leitet Susanne Winnacker die Hochschule für Musik und Theater in Rostock.


SIGNATUREN – Handschriften für das Theater der Gegenwart

vom 1. – 30. November

Manche Künstler haben Ideen. Andere haben eine Handschrift. Eine, die das Theater geprägt hat und prägt. Die unverwechselbar ist. Die sich nicht nach Moden richtet, sondern Maßstäbe setzt. Mit dem Festival Signaturen präsentieren wir im November sechs solcher Künstler und Gruppen. Einmal quer durch Europa. Eingeladen sind das Attis Theatre von Theodoros Terzopoulos. Der in London lebende Italiener Franko B. Der Niederländer Chaim Levano. Der Flame Jan Decorte. Das Berliner Kollektiv Rimini Protokoll. Und der westfälische Wahlberliner Thorsten Lensing. Sie alle haben im Pumpenhaus schon ihren Stempel hinterlassen. Theatersternstunden beschert, die sich uns unauslöschlich ins Gedächtnis eingeschrieben haben. Für diese Könner halten wir jetzt vier Wochen lang den gewohnten Betrieb an. Sind ausnahmsweise mal nicht Entdecker, sondern Bestärker des Bewährten. Fallen aus der Zeit und geben die Bühne frei für junge alte Meister. Gerahmt von Lesungen, Künstlerporträts und Publikums-Diskussionen. Das Programm bietet starke Aufführungen. Nicht Recherchen oder Versuchsanordnungen. Ästhetisch ganz von heute. Getragen von der Liebe zum alten Medium. Das Theater ist ja immer auf der Jagd nach dem neuesten Trend. Hype, Hype, Hurra! Wir treten einen Schritt zurück und zeigen Erneuerer, die gekommen sind, um zu bleiben. Wir wollen Theaterereignisse. Nicht mehr und nicht weniger. Lassen Sie sich anstecken von unserer Leidenschaft für prägende Handschriften.

Das Festival Signaturen ist eine Koproduktion vom Theater im Pumpenhaus und der Kunsthalle Münster und wird unterstützt von der Kunststiftung NRW.

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Performance
Franko B
Gesang
Mitch Miller
Original Musik
Othon
Performance Support / Prop Operation
Nina Berclez, Samuel Kennedy
Requisite
MDM (London), Officinesantandrea (Verona)
Technische Produktion
Steve Wald
Developed in dialogue with
Gilles Jobin, Tim Etchells
Lichtdesign
Nigel Edwards
Animation
Thomas Qualmann
Produktionsassistenz
Shabnam Shabazi
Produktion
Franko B
Koproduktion
Theater im Pumpenhaus Münster
Förderer
ARTS Council England
Foto
Company Franko B

www.franko-b.com

20,- / erm. 14,- €

SIGNATUREN // Rimini Protokoll – Qualitätskontrolle

Rimini_1
Rimini_2
Theater / Sa 1. + So 2.11.2014, 19.00 Uhr

Festival SIGNATUREN | Rimini Protokoll

Berlin
Qualitätskontrolle

Nach dem Warum hat sie nie gefragt. Warum sie vor 20 Jahren in den Pool der Ferienanlage gesprungen ist. Kopfüber, auf der Nichtschwimmerseite. Maria-Cristina Hallwachs ist seit dem Genickbruch vom Kinn abwärts gelähmt. Jedes Glas Wasser muss ihr gereicht werden. Die Atmung steuert ein Zwerchfellstimulator. Ihre Pflege kostet in der Stunde soviel wie ein Olivenbäumchen im Gartencenter. Erzählt sie selbst. Auch, dass sie bereits im Krankenhaus gefragt wurde, ob sie sich vorstellen könne ein Leben in solcher Abhängigkeit zu leben. Ja – war die Antwort – leben hieß erstmal die nächsten 5 Minuten ‘überleben’. Maria-Cristina Hallwachs ist die Protagonistin im Stück Qualitätskontrolle der Gruppe Rimini Protokoll. Gerade erst mit dem Publikumspreis der Mühlheimer Stücke 2014 ausgezeichnet! Die Arbeit von Helgard Haug und Daniel Wetzel schildert kein trauriges Schicksal. Sie stellt existenzielle Fragen. Wir wollen die Risiken minimieren. Schon vor der Geburt. Wünschen unseren Kindern nichts als Erfolg. Nur: wieviel Kontrolle lässt das Leben zu? Wo endet Selbstbestimmung? Was, wenn sich eine Biografie nicht mehr als Erfolgsmeldung erzählen lässt? Rimini Protokoll sind die Revolutionäre des Dokumentartheaters. Mit ihren „Experten des Alltags“ heben sie die Grenzen zwischen Fiktion und Realität auf. Schaffen Momente, die ans Wesentliche rühren. Oft kopiert, nie erreicht. Sie hatten schon professionelle Trauerredner, Karl-Marx-Kenner, Vietnamveteranen, indische Callcenter-Agenten und ägyptische Muezzine auf der Bühne. Hier begegnen wir einer Frau, die sagt: „Ich lächle. Oft“.

Das Hörspiel zu der Produktion “Qualitätskontrolle oder warum ich die Räusper–Taste nicht drücken werde” ist am 29.10. beim Festival Favoriten 2014 erlebbar.

Zusammen mit dem Kollektiv RIMINI PROTOKOLL hat die Heldin dieser wahren Geschichte ein Stück entwickelt, das sich so unaufdringlich wie unausweichlich mit Schicksal, Lebenswert und persönlicher Haltung beschäftigt. WDR 5

Nach der Aufführung am Sa, 1.11.:
Patrick Wildermann im Gespräch mit Helgard Haug
Schon während seines Studiums an der WWU arbeitete der gebürtige Münsteraner Patrick Wildermann für das Feuilleton und übernahm diverse Regietätigkeiten für Theaterprojekte in und um Münster. Seit 2005 lebt und arbeitet Wildermann in Berlin und schreibt als freier Kulturjournalist unter anderem für Theater der Zeit, Tagesspiegel, tip-Magazin und Goethe-Institut.


SIGNATUREN – Handschriften für das Theater der Gegenwart

vom 1. – 30. November

Manche Künstler haben Ideen. Andere haben eine Handschrift. Eine, die das Theater geprägt hat und prägt. Die unverwechselbar ist. Die sich nicht nach Moden richtet, sondern Maßstäbe setzt. Mit dem Festival Signaturen präsentieren wir im November sechs solcher Künstler und Gruppen. Einmal quer durch Europa. Eingeladen sind das Attis Theatre von Theodoros Terzopoulos. Der in London lebende Italiener Franko B. Der Niederländer Chaim Levano. Der Flame Jan Decorte. Das Berliner Kollektiv Rimini Protokoll. Und der westfälische Wahlberliner Thorsten Lensing. Sie alle haben im Pumpenhaus schon ihren Stempel hinterlassen. Theatersternstunden beschert, die sich uns unauslöschlich ins Gedächtnis eingeschrieben haben. Für diese Könner halten wir jetzt vier Wochen lang den gewohnten Betrieb an. Sind ausnahmsweise mal nicht Entdecker, sondern Bestärker des Bewährten. Fallen aus der Zeit und geben die Bühne frei für junge alte Meister. Gerahmt von Lesungen, Künstlerporträts und Publikums-Diskussionen. Das Programm bietet starke Aufführungen. Nicht Recherchen oder Versuchsanordnungen. Ästhetisch ganz von heute. Getragen von der Liebe zum alten Medium. Das Theater ist ja immer auf der Jagd nach dem neuesten Trend. Hype, Hype, Hurra! Wir treten einen Schritt zurück und zeigen Erneuerer, die gekommen sind, um zu bleiben. Wir wollen Theaterereignisse. Nicht mehr und nicht weniger. Lassen Sie sich anstecken von unserer Leidenschaft für prägende Handschriften.

Das Festival Signaturen ist eine Koproduktion vom Theater im Pumpenhaus und der Kunsthalle Münster und wird unterstützt von der Kunststiftung NRW.

KunsthalleMS-Logo_100pxKNRW_Logo_s_100px

Mit
Maria-Cristina Hallwachs, Timea Mihályi, Admir Dzinić
Konzept/Text/Regie
Helgard Haug, Daniel Wetzel
Bühne/Licht/Videomapping
Marc Jungreithmeier
Bühne
Marco Canevacci (Plastique Fantastique)
Video/Videomapping
Grit Schuster
Musik
Barbara Morgenstern
Dramaturgie/Recherche
Sebastian Brünger
Produktionsleitung
Heidrun Schlegel
Regieassistenz/Recherche
Markus Klemenz
Bühnenbildassistenz
Ewa Sobczak
Produktionsassistenz
Caroline Lippert
Inspizienz
Hans Beck, Thomas Hoffmann
Regiehospitanz
Birte Niederhaus
Dramaturgiehospitanz
Lena Fritschle
Aufführungsrechte
schaefersphilippen Theater und Medien GbR
Produktion
Rimini Apparat
Koproduktion
Schauspiel Stuttgart
Förderer
Regierender Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei – 
Kulturelle Angelegenheiten
Foto
Hanna Lippmann, © Rimini Protokoll

www.rimini-protokoll.de

25,- / erm. 17,- €

SIGNATUREN // Rimini Protokoll – Qualitätskontrolle

Rimini_1
Rimini_2
Theater / Sa 1. + So 2.11.2014, 19.00 Uhr

Festival SIGNATUREN | Rimini Protokoll

Berlin
Qualitätskontrolle

Nach dem Warum hat sie nie gefragt. Warum sie vor 20 Jahren in den Pool der Ferienanlage gesprungen ist. Kopfüber, auf der Nichtschwimmerseite. Maria-Cristina Hallwachs ist seit dem Genickbruch vom Kinn abwärts gelähmt. Jedes Glas Wasser muss ihr gereicht werden. Die Atmung steuert ein Zwerchfellstimulator. Ihre Pflege kostet in der Stunde soviel wie ein Olivenbäumchen im Gartencenter. Erzählt sie selbst. Auch, dass sie bereits im Krankenhaus gefragt wurde, ob sie sich vorstellen könne ein Leben in solcher Abhängigkeit zu leben. Ja – war die Antwort – leben hieß erstmal die nächsten 5 Minuten ‘überleben’. Maria-Cristina Hallwachs ist die Protagonistin im Stück Qualitätskontrolle der Gruppe Rimini Protokoll. Gerade erst mit dem Publikumspreis der Mühlheimer Stücke 2014 ausgezeichnet! Die Arbeit von Helgard Haug und Daniel Wetzel schildert kein trauriges Schicksal. Sie stellt existenzielle Fragen. Wir wollen die Risiken minimieren. Schon vor der Geburt. Wünschen unseren Kindern nichts als Erfolg. Nur: wieviel Kontrolle lässt das Leben zu? Wo endet Selbstbestimmung? Was, wenn sich eine Biografie nicht mehr als Erfolgsmeldung erzählen lässt? Rimini Protokoll sind die Revolutionäre des Dokumentartheaters. Mit ihren „Experten des Alltags“ heben sie die Grenzen zwischen Fiktion und Realität auf. Schaffen Momente, die ans Wesentliche rühren. Oft kopiert, nie erreicht. Sie hatten schon professionelle Trauerredner, Karl-Marx-Kenner, Vietnamveteranen, indische Callcenter-Agenten und ägyptische Muezzine auf der Bühne. Hier begegnen wir einer Frau, die sagt: „Ich lächle. Oft“.

Das Hörspiel zu der Produktion “Qualitätskontrolle oder warum ich die Räusper–Taste nicht drücken werde” ist am 29.10. beim Festival Favoriten 2014 erlebbar.

Zusammen mit dem Kollektiv RIMINI PROTOKOLL hat die Heldin dieser wahren Geschichte ein Stück entwickelt, das sich so unaufdringlich wie unausweichlich mit Schicksal, Lebenswert und persönlicher Haltung beschäftigt. WDR 5

Nach der Aufführung am Sa, 1.11.:
Patrick Wildermann im Gespräch mit Helgard Haug
Schon während seines Studiums an der WWU arbeitete der gebürtige Münsteraner Patrick Wildermann für das Feuilleton und übernahm diverse Regietätigkeiten für Theaterprojekte in und um Münster. Seit 2005 lebt und arbeitet Wildermann in Berlin und schreibt als freier Kulturjournalist unter anderem für Theater der Zeit, Tagesspiegel, tip-Magazin und Goethe-Institut.


SIGNATUREN – Handschriften für das Theater der Gegenwart

vom 1. – 30. November

Manche Künstler haben Ideen. Andere haben eine Handschrift. Eine, die das Theater geprägt hat und prägt. Die unverwechselbar ist. Die sich nicht nach Moden richtet, sondern Maßstäbe setzt. Mit dem Festival Signaturen präsentieren wir im November sechs solcher Künstler und Gruppen. Einmal quer durch Europa. Eingeladen sind das Attis Theatre von Theodoros Terzopoulos. Der in London lebende Italiener Franko B. Der Niederländer Chaim Levano. Der Flame Jan Decorte. Das Berliner Kollektiv Rimini Protokoll. Und der westfälische Wahlberliner Thorsten Lensing. Sie alle haben im Pumpenhaus schon ihren Stempel hinterlassen. Theatersternstunden beschert, die sich uns unauslöschlich ins Gedächtnis eingeschrieben haben. Für diese Könner halten wir jetzt vier Wochen lang den gewohnten Betrieb an. Sind ausnahmsweise mal nicht Entdecker, sondern Bestärker des Bewährten. Fallen aus der Zeit und geben die Bühne frei für junge alte Meister. Gerahmt von Lesungen, Künstlerporträts und Publikums-Diskussionen. Das Programm bietet starke Aufführungen. Nicht Recherchen oder Versuchsanordnungen. Ästhetisch ganz von heute. Getragen von der Liebe zum alten Medium. Das Theater ist ja immer auf der Jagd nach dem neuesten Trend. Hype, Hype, Hurra! Wir treten einen Schritt zurück und zeigen Erneuerer, die gekommen sind, um zu bleiben. Wir wollen Theaterereignisse. Nicht mehr und nicht weniger. Lassen Sie sich anstecken von unserer Leidenschaft für prägende Handschriften.

Das Festival Signaturen ist eine Koproduktion vom Theater im Pumpenhaus und der Kunsthalle Münster und wird unterstützt von der Kunststiftung NRW.

KunsthalleMS-Logo_100pxKNRW_Logo_s_100px

 

 

Mit
Maria-Cristina Hallwachs, Timea Mihályi, Admir Dzinić
Konzept/Text/Regie
Helgard Haug, Daniel Wetzel
Bühne/Licht/Videomapping
Marc Jungreithmeier
Bühne
Marco Canevacci (Plastique Fantastique)
Video/Videomapping
Grit Schuster
Musik
Barbara Morgenstern
Dramaturgie/Recherche
Sebastian Brünger
Produktionsleitung
Heidrun Schlegel
Regieassistenz/Recherche
Markus Klemenz
Bühnenbildassistenz
Ewa Sobczak
Produktionsassistenz
Caroline Lippert
Inspizienz
Hans Beck, Thomas Hoffmann
Regiehospitanz
Birte Niederhaus
Dramaturgiehospitanz
Lena Fritschle
Aufführungsrechte
schaefersphilippen Theater und Medien GbR
Produktion
Rimini Apparat
Koproduktion
Schauspiel Stuttgart
Förderer
Regierender Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei – 
Kulturelle Angelegenheiten
Foto
Hanna Lippmann, © Rimini Protokoll

www.rimini-protokoll.de

25,- / erm. 17,- €

Halbstark: Compagnia TPO – Barocco

Barocco_2
Barocco_1
Barocco_3
Barocco_4
Tanz / Mo 27.10., 19.30 Uhr und Di 28.10., 10.00 Uhr

Compagnia TPO

Italien
Barocco

Im Rahmen von
HALBSTARK – Internationales Theaterfestival für Kinder von 9 – 13
Münster 23. – 29. Oktober 2014

Barock ist Schönheit. Verschwendung. Schaupracht. Sinnesfreude statt Sinnfrage. So ziemlich das genaue Gegenteil unserer Zeit also. Zum Glück gibt es die italienische Compagnia TPO (Teatro di Piazza o d’Occasione). Die entführt den Zu­­schau­­­­­­­er – und zwar schon Menschen ab 9 Jahren! – in ein ba­­­­rockes Zauberschloss. Zwei Tänzerinnen lassen darin immer neue Phantasieräume erstehen. Spiegelsaal. Putten. Zimmer des Pfaus. Königlicher Garten. Kunstgalerie oder Ballsaal. Bevölkert von Sonnenkönig Ludwig XIV. Oder Kirke, der Magierin der griechischen Mythologie. Es warten zahllose Überraschungen in diesem kreisenden Labyrinth: ein automatischer Butler. Ein Türen öffnender Wind. Mit bloßen Händen zaubern die Tänzerinnen Bilder an die Wände. Oder verschmelzen mit den rasant wechselnden Bühnenprojektionen. Schwindelerregend! Diesem ganz und gar erstaunlichen Videotheater glückt die seltene Harmonie von Hightech und Barock. Alles im Dienste der Schönheit.

Vorverkauf und Reservierungen nur über das Theater Münster (Theater­kasse oder über www.theater-muenster.com)!

Regie/Dramaturgie
Davide Venturini, Francesco Gandi
Choreografie
Paola Lattanzi
Tanz
Serenella Amoretti, Angelica Portioli
Visuelles
Design Elsa Mersi
Musik
Spartaco Cortesi
Computertechnik
Rossano Monti, Martin Von Gunten
Voiceover
Annapia Capurso
Kostüme/Ausstattung
Fiamma Ciotti Farulli
Bühnenbild
Livia Cortesi, Rosario Rotiroti
Skript
in Zusammen­arbeit mit Stefania Zampiga
Management
Valentina Martini, Francesca Nunziati, Chiara Saponari
Fotos
Compagnia TPO


Halbstark: Compagnia TPO – Barocco // 10.00 Uhr Vorstellung

Barocco_2
Barocco_1
Barocco_3
Barocco_4
Tanz / Mo 27.10., 10.00 + 19.30 Uhr und Di 28.10., 10.00 Uhr

Compagnia TPO

Italien
Barocco

Im Rahmen von
HALBSTARK – Internationales Theaterfestival für Kinder von 9 – 13
Münster 23. – 29. Oktober 2014

Barock ist Schönheit. Verschwendung. Schaupracht. Sinnesfreude statt Sinnfrage. So ziemlich das genaue Gegenteil unserer Zeit also. Zum Glück gibt es die italienische Compagnia TPO (Teatro di Piazza o d’Occasione). Die entführt den Zu­­schau­­­­­­­er – und zwar schon Menschen ab 9 Jahren! – in ein ba­­­­rockes Zauberschloss. Zwei Tänzerinnen lassen darin immer neue Phantasieräume erstehen. Spiegelsaal. Putten. Zimmer des Pfaus. Königlicher Garten. Kunstgalerie oder Ballsaal. Bevölkert von Sonnenkönig Ludwig XIV. Oder Kirke, der Magierin der griechischen Mythologie. Es warten zahllose Überraschungen in diesem kreisenden Labyrinth: ein automatischer Butler. Ein Türen öffnender Wind. Mit bloßen Händen zaubern die Tänzerinnen Bilder an die Wände. Oder verschmelzen mit den rasant wechselnden Bühnenprojektionen. Schwindelerregend! Diesem ganz und gar erstaunlichen Videotheater glückt die seltene Harmonie von Hightech und Barock. Alles im Dienste der Schönheit.

Vorverkauf und Reservierungen nur über das Theater Münster (Theater­kasse oder über www.theater-muenster.com)!

Regie/Dramaturgie
Davide Venturini, Francesco Gandi
Choreografie
Paola Lattanzi
Tanz
Serenella Amoretti, Angelica Portioli
Visuelles
Design Elsa Mersi
Musik
Spartaco Cortesi
Computertechnik
Rossano Monti, Martin Von Gunten
Voiceover
Annapia Capurso
Kostüme/Ausstattung
Fiamma Ciotti Farulli
Bühnenbild
Livia Cortesi, Rosario Rotiroti
Skript
in Zusammen­arbeit mit Stefania Zampiga
Management
Valentina Martini, Francesca Nunziati, Chiara Saponari
Fotos
Compagnia TPO


Cactus Junges Theater – Im Quadrat

Cactus_Quadrat

Junges Theater / Sa 25., So 26., Fr 31.10., Sa 1. und So 2.11.2014, 20.00 Uhr
Cactus Junges Theater
Münster
Im Quadrat

Kunst im Quadrat? Cactus macht’s möglich. Das junge Theater sucht ja stets ungewöhnliche Freiräume. Diesmal sind es drei mal drei Meter. Ein Experimentierfeld für fünf zehnminütige Performances. Von Nachwuchskünstlern, die Limits testen. Mit Theater, Tanz, Musik, Video-Liveact und Physical Theatre. Choreograph Gotta Depri legt einen Solo-Engtanz hin. Videoaktivistin Katrin Schnieders und Breakdancer Robbi Sabanovic kämpfen gegen Begrenzungen. Regisseur Ari Nadkarni provoziert die Frage: drinbleiben oder aussteigen? Eine Quadratur, die Horizonte öffnet.

Veranstaltungsort: Gesundheitshaus, Gasselstiege 13, 48159 Münster
Vorverkauf nur über Cactus Junges Theater, Tel. 0251 16245269

Von und mit
Gotta Depri, Ari Nadkarni, Tobias Saalmann, Terne Cene, Katrin Schnieders, Robbi Sabanovic, Kim-José Bode, Sabeth Dannenberg, Paula Gendrisch
Musik
Production aXolot Synergy, Dodó Kis, Sarah Jeffery, Müsfik Müftüoglu, Felipe Ignazio Norega Szenerie Cammie Mal
Produktion
Cactus Junges Theater
Koproduktion
Theater im Pumpen­­­haus
In Kooperation
mit Jugendtheater-Werkstatt e.V., Jib Münster – Eine-Welt- Forum e. V.
Kontinuier­liche Förderung
durch das Kulturamt der Stadt Münster, mit Mitteln des Ministerpräsidenten NRW, mit Mitteln der Stiftung Siverdes Unterstützer andante gGmbH, Soroptimist International, Cibaria, Roadstop GmbH

www.cactus-theater.de

12,- / erm. 7,- €

Schaubühne Lindenfels/fringe ensemble/phoenix5 – Vor den Hunden

Hunden_2
Hunden_1
Hunden_4
Hunden_3
Theater / Do 23., Fr 24. und Sa 25.10.2014, 19.00 Uhr

Schaubühne Lindenfels / fringe ensemble / phoenix5

Leipzig/Bonn/Münster
Vor den Hunden

Theater aus Europa

Stell dir vor es ist Krieg. Und weiter? Wie kann das Theater von den Kämpfen unserer Tage erzählen – ohne bloß die Trugbilder der Medien zu reproduzieren? Mit dieser Frage haben sich fringe ensemble/phoenix5 und die Schaubühne Lindenfels zwei Jahre lang beschäftigt. Im Rahmen des Projekts Völkerschlachten in Leipzig. Beteiligt: zehn Schauspieler. Acht europäische Autoren. Entstanden ist ein mehr als außergewöhnlicher Frontbericht: Vor den Hunden. Ein Gemeinschaftswerk, das angewandte Konfliktzonen-Forschung betreibt. Auf der Bühne: ein Drohnenpilot mit tödlicher Fracht, unterwegs ins Krisengebiet. Eine Frau aus dem Bürgerkriegsland, die hier Asyl gefunden hat. Ein Autor, der sich in die Rolle des Massenmörders Anders Breivik imaginiert. Der Kreativdirektor einer Werbeagentur, die eine Kampagne für Sterbehilfe entwickeln soll. Eine »Märtyerin« auf letzter Mission. »Atmosphärisch und schonungslos beschreibt ›Vor den Hunden‹ Schlachten, die im heutigen Europa toben.« (Mephisto, Leipzig).

Von
Magdalena Barile, Ivo Briedis, Jens-Martin Eriksen, Goran Ferčec, Lothar Kittstein, Alexander Molchanov, Marie Nimier, Andreas Vonder
Mit
Andreas Meidinger, Bettina Marugg, David Jeker, David Fischer, Ismail Deniz, Justine Hauer, Laila Nielsen, Maciek Brzoska, Manuel Klein, Philine Bührer
Regie
Frank Heuel
Dramaturgie
René Reinhardt
Bühne/Kostüme
Lisa Schiller-Witzmann, Annika Ley
Musik
Gregor Schwellenbach
Assistenz
Ilona Schaal
Förderer
Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes, Kunststiftung NRW, Stadt Bonn, Stadt Münster, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Stadt Leipzig, Bürgerstiftung Leipzig
In Kooperation mit
theaterimballsaal Bonn und Theater im Pumpenhaus Münster

13,- / erm. 8,- €