Theater Operation (MS/Berlin) – SOMNIA-auf der Intensivstation

24.11.2010
Schauspiel – Uraufführung
SOMNIA-auf der Intensivstation

Theater Operation (MS/Berlin)

Hier sind alle Menschen gleich. Schicht- und Standesunterschiede spielen keine Rolle, selbst das Hemd ist uniform. Es ist aber kein sozialistisches Utopia. Sondern die Intensivstation. Der Ort, wo die Herz-Lungen-Maschine den Takt vorgibt und das Drama Alltag ist.

Tu?sal M?gul, Facharzt für Anästhesie, Schauspieler und Regisseur, knüpft mit dem Stück „Somnia – Auf der Intensivstation“ an seine Pumpenhaus-Erfolgsproduktion „Halbstarke Halbgötter“ an. Und wechselt die Perspektive. Statt um Ärzte zwischen OP-Business und Burnout geht es diesmal um Patienten zwischen Leben und Tod. Geschichten, die wiederum dem realen Klinikgeschehen abgelauscht sind. M?gul hat Interviews mit Menschen geführt, die über längere Zeit künstlich beatmet wurden. Nach Schädelhirn-Trauma, Hirnblutung, Herztransplantation. Und die Staunenswertes über ihren Grenzgang zu erzählen hatten.

Seine Schauspieler – das komplette „Halbgötter“-Team nebst der neu hinzugekommenen Agnieszka Barczyk – haben zur Vorbereitung in der Uniklinik Münster hospitiert. Und werfen nun in ihren Bühnenbetten unter Monitoren die Frage auf, ob der Mensch mehr ist als die Summe seiner Organe.

15,- € / erm. 9,- €
Pressestimmen:
„Somnia“: Theaterstück über Langzeit-Patienten im Pumpenhaus Münster
Theater Operation: Fantasien im Klinikbett 
Dem Wahnsinn nahe
Glück im Dämmerzustand
 
ES SPIELEN Bettina Lamprecht, Stefan Otteni, Carmen Dalfogo, Dietmar Pröll, Agnieszka Barczyk
IDEE/REGIE Tugsal Mogul
BÜHNE Doris Keil, Ariane Salzbrunn
LICHT Moritz Hesse
PRODUKTIONSLEITUNG Alina Rupprecht
REGIEASSISTENZ Anja Rautenbach, Franz Bernhard Schrewe
PRODUKTION Theater Operation
KOPRODUKTION Theater im Pumpenhaus Münster
FÖRDERER Stadt Münser
UNTERSTÜTZER Firma Dräger, Raphaelsklinik Münster

fringe ensemble/phoenix5 (MS/Bonn) – Die heilige Johanna der Schlachthöfe

20.11.2010
Schauspiel
Die heilige Johanna der Schlachthöfe

fringe ensemble/phoenix5 (MS/Bonn)

von Bertolt Brecht

Das Großkapital trug schon viele Fratzen. Und Namen. Einer der klangvollsten: Pierpont Mauler, skrupelloser Fleischerkönig aus Bertolt Brechts „Die heilige Johanna der Schlachthöfe.“ Der manipuliert zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise (hier gemeint: 1929/30) den Büchsenfleisch-Markt und die Börse in Chicago nach Belieben. Kurse steigen, Arbeiter werden verschaukelt. „Und die oben sitzen oben nur, weil jene unten sitzen!“ Als gute Seele der großen Depression tritt Johanna Darko auf den Plan, Frontfrau der Heilsarmee unter schwarzem Hut. Bloß spielt ihr Kampf für die Proletarier Maulers Interessen in die Hände. Verfluchte Dialektik der Verhältnisse.

Die Produktionsgemeinschaft fringe ensemble/phönix5 muss nach Parallelen zwischen Brechts Gestern und unserem Heute nicht lange suchen. Regisseur Frank Heuel erzählt das Stück mit nur sechs Spielern. Kontrastiert es mit Porträts von Zeitgenossen in prekären Arbeitsverhältnissen. Untersucht, ob Geld das Opium fürs Volk ist. Und fragt, warum wir von Krise zu Krise nichts dazulernen. Also, hier noch mal Brecht: „Wehe! / Ewig undurchsichtig / Sind die Gesetze / Der menschlichen Wirtschaft!“

Pressestimmen/Auszüge

Die gesamten Pressestimmen finden sie: >hier<

Die Heilige Johanna der Schlachthöfe
Chicago in den 20er Jahren. Ein Kampf ist entbrannt um ein blutiges Geschäft: den Fleischmarkt.

Die Arbeiter verrecken, die Unternehmer verhandeln. Und hier wie dort bleibt im brutalen Existenzkampf die Moral auf der Strecke. Bertolt Brecht bringt in seinem Lehrstück die Wirkmechanismen der Ökonomie mit dem sprachlich hohen Ton der Tragödie zusammen – Sachlichkeit trifft Pathos, das war schon zur Entstehungszeit ironisch zu verstehen. Auch Frank Heuel und das Fringe Theater setzen in ihrer Inszenierung nun ganz brechtisch auf Distanz. …

Nicole Strecker, wdr5 scala, 18. Oktober 2010


Ein starkes Stück

Hingehen! Theater im Ballsaal in Bonn-Endenich
Dort spielt das Bonner fringe ensemble die “Heilige Johanna der Schlachthöfe”, ein Hauptwerk von Bert Brecht, brandaktuell zur heutigen Wirtschaftskrise.
Mit minimalistischem Aufwand ist dem fringe esemble hier ein unglaublicher Kraftakt gelungen. Minimalistisch heißt ja nicht: wenig Aufwand, sondern: sehr viel Aufwand aber mit sparsamsten Mitteln. Nur sechs SchauspielerInnen spielen mehr als 20 Rollen in unentwegt wechselnder Besetzung – eine Spezialität des Fringe Ensembles. Regisseur Frank Heuel greift nebenbei richtig “klassisch” in die Vollen:…

H. G. Aldenhoven, rhein:raum, Bonner Magazin, 
10. Oktober 2010

Blutiger Überlebenskampf
Es geht um Geld, Ausbeutung, hilflosen Widerstand gegen die mächtigen Börsenbosse und um den Niedergang der Moral in Brechts 1929/30 als Reaktion auf die damalige Wirtschaftskrise entstandenem Stück. Was das fringe ensemble im Theater im Ballsaal in der Regie von Frank Heuel verhandelt, ist also hochaktuell….

Elisabeth Einecke-Klövekorn, kultur, November 2010
 
13,- € / erm. 8,- €

MIT Justine Hauer, Bettina Marugg, David Fischer, Manuel Klein, Andreas Meidinger, Harald Redmer
REGIE Frank Heuel
RAUM/KOSTÜME Annika Ley
KOMPOSITION/GESANGEINSTUDIERUNG Gregor Schwellenbach
FOTOGRAFIE Josef Snobl
DRAMATURGIE René Reinhardt
REGIEASSISTENZ Maggie Thomas
PRODUKTIONSLEITUNG Jörg Tewes
ÖFFENTLICHKEITSARBEIT Claudia Grönemeyer
PRODUKTION fringe ensemble/phoenix5
KOPRODUKTION Theater im Pumpenhaus Münster, theaterimballsaal Bonn, Schaubühne Lindenfels Leipzig
FÖRDERER Bundesstadt Bonn, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Stadt Münster, Kunststiftung NRW

fringe ensemble/phoenix5 (MS/Bonn) – Die heilige Johanna der Schlachthöfe

19.11.2010
Schauspiel
Die heilige Johanna der Schlachthöfe

fringe ensemble/phoenix5 (MS/Bonn)

von Bertolt Brecht

Das Großkapital trug schon viele Fratzen. Und Namen. Einer der klangvollsten: Pierpont Mauler, skrupelloser Fleischerkönig aus Bertolt Brechts „Die heilige Johanna der Schlachthöfe.“ Der manipuliert zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise (hier gemeint: 1929/30) den Büchsenfleisch-Markt und die Börse in Chicago nach Belieben. Kurse steigen, Arbeiter werden verschaukelt. „Und die oben sitzen oben nur, weil jene unten sitzen!“ Als gute Seele der großen Depression tritt Johanna Darko auf den Plan, Frontfrau der Heilsarmee unter schwarzem Hut. Bloß spielt ihr Kampf für die Proletarier Maulers Interessen in die Hände. Verfluchte Dialektik der Verhältnisse.

Die Produktionsgemeinschaft fringe ensemble/phönix5 muss nach Parallelen zwischen Brechts Gestern und unserem Heute nicht lange suchen. Regisseur Frank Heuel erzählt das Stück mit nur sechs Spielern. Kontrastiert es mit Porträts von Zeitgenossen in prekären Arbeitsverhältnissen. Untersucht, ob Geld das Opium fürs Volk ist. Und fragt, warum wir von Krise zu Krise nichts dazulernen. Also, hier noch mal Brecht: „Wehe! / Ewig undurchsichtig / Sind die Gesetze / Der menschlichen Wirtschaft!“

Pressestimmen/Auszüge

Die gesamten Pressestimmen finden sie: >hier<

Die Heilige Johanna der Schlachthöfe
Chicago in den 20er Jahren. Ein Kampf ist entbrannt um ein blutiges Geschäft: den Fleischmarkt.

Die Arbeiter verrecken, die Unternehmer verhandeln. Und hier wie dort bleibt im brutalen Existenzkampf die Moral auf der Strecke. Bertolt Brecht bringt in seinem Lehrstück die Wirkmechanismen der Ökonomie mit dem sprachlich hohen Ton der Tragödie zusammen – Sachlichkeit trifft Pathos, das war schon zur Entstehungszeit ironisch zu verstehen. Auch Frank Heuel und das Fringe Theater setzen in ihrer Inszenierung nun ganz brechtisch auf Distanz. …

Nicole Strecker, wdr5 scala, 18. Oktober 2010


Ein starkes Stück

Hingehen! Theater im Ballsaal in Bonn-Endenich
Dort spielt das Bonner fringe ensemble die “Heilige Johanna der Schlachthöfe”, ein Hauptwerk von Bert Brecht, brandaktuell zur heutigen Wirtschaftskrise.
Mit minimalistischem Aufwand ist dem fringe esemble hier ein unglaublicher Kraftakt gelungen. Minimalistisch heißt ja nicht: wenig Aufwand, sondern: sehr viel Aufwand aber mit sparsamsten Mitteln. Nur sechs SchauspielerInnen spielen mehr als 20 Rollen in unentwegt wechselnder Besetzung – eine Spezialität des Fringe Ensembles. Regisseur Frank Heuel greift nebenbei richtig “klassisch” in die Vollen:…

H. G. Aldenhoven, rhein:raum, Bonner Magazin, 
10. Oktober 2010

Blutiger Überlebenskampf
Es geht um Geld, Ausbeutung, hilflosen Widerstand gegen die mächtigen Börsenbosse und um den Niedergang der Moral in Brechts 1929/30 als Reaktion auf die damalige Wirtschaftskrise entstandenem Stück. Was das fringe ensemble im Theater im Ballsaal in der Regie von Frank Heuel verhandelt, ist also hochaktuell….

Elisabeth Einecke-Klövekorn, kultur, November 2010
 
13,- € / erm. 8,- €

MIT Justine Hauer, Bettina Marugg, David Fischer, Manuel Klein, Andreas Meidinger, Harald Redmer
REGIE Frank Heuel
RAUM/KOSTÜME Annika Ley
KOMPOSITION/GESANGEINSTUDIERUNG Gregor Schwellenbach
FOTOGRAFIE Josef Snobl
DRAMATURGIE René Reinhardt
REGIEASSISTENZ Maggie Thomas
PRODUKTIONSLEITUNG Jörg Tewes
ÖFFENTLICHKEITSARBEIT Claudia Grönemeyer
PRODUKTION fringe ensemble/phoenix5
KOPRODUKTION Theater im Pumpenhaus Münster, theaterimballsaal Bonn, Schaubühne Lindenfels Leipzig
FÖRDERER Bundesstadt Bonn, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Stadt Münster, Kunststiftung NRW

fringe ensemble/phoenix5 (MS/Bonn) – Die heilige Johanna der Schlachthöfe

18.11.2010
Schauspiel
Die heilige Johanna der Schlachthöfe

fringe ensemble/phoenix5 (MS/Bonn)

von Bertolt Brecht

Das Großkapital trug schon viele Fratzen. Und Namen. Einer der klangvollsten: Pierpont Mauler, skrupelloser Fleischerkönig aus Bertolt Brechts „Die heilige Johanna der Schlachthöfe.“ Der manipuliert zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise (hier gemeint: 1929/30) den Büchsenfleisch-Markt und die Börse in Chicago nach Belieben. Kurse steigen, Arbeiter werden verschaukelt. „Und die oben sitzen oben nur, weil jene unten sitzen!“ Als gute Seele der großen Depression tritt Johanna Darko auf den Plan, Frontfrau der Heilsarmee unter schwarzem Hut. Bloß spielt ihr Kampf für die Proletarier Maulers Interessen in die Hände. Verfluchte Dialektik der Verhältnisse.

Die Produktionsgemeinschaft fringe ensemble/phönix5 muss nach Parallelen zwischen Brechts Gestern und unserem Heute nicht lange suchen. Regisseur Frank Heuel erzählt das Stück mit nur sechs Spielern. Kontrastiert es mit Porträts von Zeitgenossen in prekären Arbeitsverhältnissen. Untersucht, ob Geld das Opium fürs Volk ist. Und fragt, warum wir von Krise zu Krise nichts dazulernen. Also, hier noch mal Brecht: „Wehe! / Ewig undurchsichtig / Sind die Gesetze / Der menschlichen Wirtschaft!“

Pressestimmen/Auszüge

Die gesamten Pressestimmen finden sie: >hier<

Die Heilige Johanna der Schlachthöfe
Chicago in den 20er Jahren. Ein Kampf ist entbrannt um ein blutiges Geschäft: den Fleischmarkt.

Die Arbeiter verrecken, die Unternehmer verhandeln. Und hier wie dort bleibt im brutalen Existenzkampf die Moral auf der Strecke. Bertolt Brecht bringt in seinem Lehrstück die Wirkmechanismen der Ökonomie mit dem sprachlich hohen Ton der Tragödie zusammen – Sachlichkeit trifft Pathos, das war schon zur Entstehungszeit ironisch zu verstehen. Auch Frank Heuel und das Fringe Theater setzen in ihrer Inszenierung nun ganz brechtisch auf Distanz. …

Nicole Strecker, wdr5 scala, 18. Oktober 2010


Ein starkes Stück

Hingehen! Theater im Ballsaal in Bonn-Endenich
Dort spielt das Bonner fringe ensemble die “Heilige Johanna der Schlachthöfe”, ein Hauptwerk von Bert Brecht, brandaktuell zur heutigen Wirtschaftskrise.
Mit minimalistischem Aufwand ist dem fringe esemble hier ein unglaublicher Kraftakt gelungen. Minimalistisch heißt ja nicht: wenig Aufwand, sondern: sehr viel Aufwand aber mit sparsamsten Mitteln. Nur sechs SchauspielerInnen spielen mehr als 20 Rollen in unentwegt wechselnder Besetzung – eine Spezialität des Fringe Ensembles. Regisseur Frank Heuel greift nebenbei richtig “klassisch” in die Vollen:…

H. G. Aldenhoven, rhein:raum, Bonner Magazin, 
10. Oktober 2010

Blutiger Überlebenskampf
Es geht um Geld, Ausbeutung, hilflosen Widerstand gegen die mächtigen Börsenbosse und um den Niedergang der Moral in Brechts 1929/30 als Reaktion auf die damalige Wirtschaftskrise entstandenem Stück. Was das fringe ensemble im Theater im Ballsaal in der Regie von Frank Heuel verhandelt, ist also hochaktuell….

Elisabeth Einecke-Klövekorn, kultur, November 2010
 
13,- € / erm. 8,- €

MIT Justine Hauer, Bettina Marugg, David Fischer, Manuel Klein, Andreas Meidinger, Harald Redmer
REGIE Frank Heuel
RAUM/KOSTÜME Annika Ley
KOMPOSITION/GESANGEINSTUDIERUNG Gregor Schwellenbach
FOTOGRAFIE Josef Snobl
DRAMATURGIE René Reinhardt
REGIEASSISTENZ Maggie Thomas
PRODUKTIONSLEITUNG Jörg Tewes
ÖFFENTLICHKEITSARBEIT Claudia Grönemeyer
PRODUKTION fringe ensemble/phoenix5
KOPRODUKTION Theater im Pumpenhaus Münster, theaterimballsaal Bonn, Schaubühne Lindenfels Leipzig
FÖRDERER Bundesstadt Bonn, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Stadt Münster, Kunststiftung NRW

fringe ensemble/phoenix5 (MS/Bonn) – Die heilige Johanna der Schlachthöfe

17.11.2010
Schauspiel – Münster-Premiere
Die heilige Johanna der Schlachthöfe

fringe ensemble/phoenix5 (MS/Bonn)

von Bertolt Brecht

Das Großkapital trug schon viele Fratzen. Und Namen. Einer der klangvollsten: Pierpont Mauler, skrupelloser Fleischerkönig aus Bertolt Brechts „Die heilige Johanna der Schlachthöfe.“ Der manipuliert zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise (hier gemeint: 1929/30) den Büchsenfleisch-Markt und die Börse in Chicago nach Belieben. Kurse steigen, Arbeiter werden verschaukelt. „Und die oben sitzen oben nur, weil jene unten sitzen!“ Als gute Seele der großen Depression tritt Johanna Darko auf den Plan, Frontfrau der Heilsarmee unter schwarzem Hut. Bloß spielt ihr Kampf für die Proletarier Maulers Interessen in die Hände. Verfluchte Dialektik der Verhältnisse.

Die Produktionsgemeinschaft fringe ensemble/phönix5 muss nach Parallelen zwischen Brechts Gestern und unserem Heute nicht lange suchen. Regisseur Frank Heuel erzählt das Stück mit nur sechs Spielern. Kontrastiert es mit Porträts von Zeitgenossen in prekären Arbeitsverhältnissen. Untersucht, ob Geld das Opium fürs Volk ist. Und fragt, warum wir von Krise zu Krise nichts dazulernen. Also, hier noch mal Brecht: „Wehe! / Ewig undurchsichtig / Sind die Gesetze / Der menschlichen Wirtschaft!“

Pressestimmen/Auszüge

Die gesamten Pressestimmen finden sie: >hier<

Die Heilige Johanna der Schlachthöfe
Chicago in den 20er Jahren. Ein Kampf ist entbrannt um ein blutiges Geschäft: den Fleischmarkt.

Die Arbeiter verrecken, die Unternehmer verhandeln. Und hier wie dort bleibt im brutalen Existenzkampf die Moral auf der Strecke. Bertolt Brecht bringt in seinem Lehrstück die Wirkmechanismen der Ökonomie mit dem sprachlich hohen Ton der Tragödie zusammen – Sachlichkeit trifft Pathos, das war schon zur Entstehungszeit ironisch zu verstehen. Auch Frank Heuel und das Fringe Theater setzen in ihrer Inszenierung nun ganz brechtisch auf Distanz. …

Nicole Strecker, wdr5 scala, 18. Oktober 2010


Ein starkes Stück

Hingehen! Theater im Ballsaal in Bonn-Endenich
Dort spielt das Bonner fringe ensemble die “Heilige Johanna der Schlachthöfe”, ein Hauptwerk von Bert Brecht, brandaktuell zur heutigen Wirtschaftskrise.
Mit minimalistischem Aufwand ist dem fringe esemble hier ein unglaublicher Kraftakt gelungen. Minimalistisch heißt ja nicht: wenig Aufwand, sondern: sehr viel Aufwand aber mit sparsamsten Mitteln. Nur sechs SchauspielerInnen spielen mehr als 20 Rollen in unentwegt wechselnder Besetzung – eine Spezialität des Fringe Ensembles. Regisseur Frank Heuel greift nebenbei richtig “klassisch” in die Vollen:…

H. G. Aldenhoven, rhein:raum, Bonner Magazin, 
10. Oktober 2010

Blutiger Überlebenskampf
Es geht um Geld, Ausbeutung, hilflosen Widerstand gegen die mächtigen Börsenbosse und um den Niedergang der Moral in Brechts 1929/30 als Reaktion auf die damalige Wirtschaftskrise entstandenem Stück. Was das fringe ensemble im Theater im Ballsaal in der Regie von Frank Heuel verhandelt, ist also hochaktuell….

Elisabeth Einecke-Klövekorn, kultur, November 2010
 
13,- € / erm. 8,- €

MIT Justine Hauer, Bettina Marugg, David Fischer, Manuel Klein, Andreas Meidinger, Harald Redmer
REGIE Frank Heuel
RAUM/KOSTÜME Annika Ley
KOMPOSITION/GESANGEINSTUDIERUNG Gregor Schwellenbach
FOTOGRAFIE Josef Snobl
DRAMATURGIE René Reinhardt
REGIEASSISTENZ Maggie Thomas
PRODUKTIONSLEITUNG Jörg Tewes
ÖFFENTLICHKEITSARBEIT Claudia Grönemeyer
PRODUKTION fringe ensemble/phoenix5
KOPRODUKTION Theater im Pumpenhaus Münster, theaterimballsaal Bonn, Schaubühne Lindenfels Leipzig
FÖRDERER Bundesstadt Bonn, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Stadt Münster, Kunststiftung NRW

Tamer Yigit/ Branka Prlic (Berlin) – Ein Warngedicht

13.11.2010
Schauspiel – Münster-Premiere 
Ein Warngedicht

Tamer Yigit/ Branka Prlic (Berlin)

Sie wüten, rappen, speien Vokabeln aus. Sie toben durchs Videogewitter und tanzen mit der Wand, vor der sie stehen. Talu, Alima, Knut und Tony heißen die vier. Talu, der Gymnasiast, begreift nicht, dass die »Kanaken alle so schlechtes Deutsch sprechen.« Die anderen drei gehen auf die Baumschule, wie sie selber spotten. Schützen sich hinter kaputter Sprache, rennen gegen müde Lehrer, den Beton und sich selbst an. Alles gleich aussichtslos. We don’t get no education. Migrantischer Hintergrund oder deutscher Vordergrund? Darum geht’s hier nicht. Ein Warngedicht erzählt vom Versagen eines Systems, nicht von Versagern.

»Wir machen keine türkische Gang-Hiphop- und keine Opferscheiße«, hat Regisseur Tamer Yigit über seine Inszenierung gesagt. Kann man nicht besser ausdrücken. Wird sich ja zeigen, wer wirklich Opfer ist, wenn den chancenlosen Kids irgendwann nur der Krieger als Selbstentwurf bleibt.
Tamer Yigit hat gemeinsam mit Branka Prlic an drei Berliner Problemkiez-Schulen recherchiert. Hat zugehört und eigene Erinnerungen eingebracht, grandiose junge Darsteller gefunden und eine wuchtige Ästhetik entworfen. Es ist wilde, harte Poesie, die wachrüttelt wie kratzende Fingernägel
auf der Tafel. Letzte Warnung.

13,- € / erm. 8,- €
 
BUCH/REGIE Tamer Yigit, Branka Prlic
MIT Almila Bagr?aç?k, Ömer Tarakc?, Talu Emre Tüntas, Haydar Y?lmaz
MUSIK Volkan Türelli, Tamer Yigit Visuals Branka Prlic Marie Viertmann
REGIEASSISTENZ Marie Viertmann
PRODUKTIONSLEITUNG Maria Kusche
DANK AN Muci Tosun, Sinan Tosun von 36 Boys
PRODUKTION Hebbel am Ufer (HAU) Berlin
FÖRDERER Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung

Tamer Yigit/ Branka Prlic (Berlin) – Ein Warngedicht

12.11.2010
Schauspiel – Münster-Premiere 
Ein Warngedicht

Tamer Yigit/ Branka Prlic (Berlin)

Sie wüten, rappen, speien Vokabeln aus. Sie toben durchs Videogewitter und tanzen mit der Wand, vor der sie stehen. Talu, Alima, Knut und Tony heißen die vier. Talu, der Gymnasiast, begreift nicht, dass die »Kanaken alle so schlechtes Deutsch sprechen.« Die anderen drei gehen auf die Baumschule, wie sie selber spotten. Schützen sich hinter kaputter Sprache, rennen gegen müde Lehrer, den Beton und sich selbst an. Alles gleich aussichtslos. We don’t get no education. Migrantischer Hintergrund oder deutscher Vordergrund? Darum geht’s hier nicht. Ein Warngedicht erzählt vom Versagen eines Systems, nicht von Versagern.

»Wir machen keine türkische Gang-Hiphop- und keine Opferscheiße«, hat Regisseur Tamer Yigit über seine Inszenierung gesagt. Kann man nicht besser ausdrücken. Wird sich ja zeigen, wer wirklich Opfer ist, wenn den chancenlosen Kids irgendwann nur der Krieger als Selbstentwurf bleibt.
Tamer Yigit hat gemeinsam mit Branka Prlic an drei Berliner Problemkiez-Schulen recherchiert. Hat zugehört und eigene Erinnerungen eingebracht, grandiose junge Darsteller gefunden und eine wuchtige Ästhetik entworfen. Es ist wilde, harte Poesie, die wachrüttelt wie kratzende Fingernägel
auf der Tafel. Letzte Warnung.

13,- € / erm. 8,- €
 
BUCH/REGIE Tamer Yigit, Branka Prlic
MIT Almila Bagr?aç?k, Ömer Tarakc?, Talu Emre Tüntas, Haydar Y?lmaz
MUSIK Volkan Türelli, Tamer Yigit Visuals Branka Prlic Marie Viertmann
REGIEASSISTENZ Marie Viertmann
PRODUKTIONSLEITUNG Maria Kusche
DANK AN Muci Tosun, Sinan Tosun von 36 Boys
PRODUKTION Hebbel am Ufer (HAU) Berlin
FÖRDERER Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung

Gintersdorfer/Klaßen (Berlin/Abidjan) – Die Gesellschaft des Bösen

10.11.2010
Schauspiel – Münster-Premiere 
Die Gesellschaft des Bösen

Gintersdorfer/Klaßen (Berlin/Abidjan)

La societé du mal

»Othello, c’est qui?« Das war der Titel einer der erfolgreichsten Produktionen von Monika Gintersdorfer und Knut Klaßen. Othello, wer ist das? Kein Schwarzer kennt diesen Mohren! So mokierten sich die ivorischen Performer des Regieduos, das in Serie deutsche und afrikanische Tänzer zusammenbringt und aus den Kulturdifferenzen die schönsten Funken schlägt. Ungeahnter Nebeneffekt der Arbeit: die Künstler von der Elfenbeinküste lernten Shakespeare schätzen. Also geht’s weiter mit dem Mann. Vorlage diesmal: Macbeth. Gintersdorfer/Klaßen – preisüberhäuft und zuletzt von der Zeitschrift Tanz zur Kompanie des Jahres gekürt – lassen ihre Performer von Parallelen zwischen Shakespeares Hexenstaat und der ivorischen Gegenwart berichten. Von einer Gesellschaft, in der Misstrauen und Machtmissbrauch walten – und der Aberglaube gerade unter Künstlern blüht!

13,- € / erm. 8,- €
Pressestimmen:
Zwischen Galgenhumor und bösem Spiel
 
KONZEPT/REGIE Monika Gintersdorfer, Knut Klaßen
MIT Gotta Depri, Hauke Heumann, Melissa Logan, Franck Edmond Yao alias Gadoukou la Star
PRODUKTION Gintersdorfer/Klaßen
FÖRDERER Kulturstiftung des Bundes, Goethe-Institut Côte d’Ivoire

Filmfestival Münster präsentiert im Rahmen der Veranstaltungsreihe Die Halbtotale 2010

09.11.2010
Filmfestival Münster präsentiert im Rahmen der Veranstaltungsreihe Die Halbtotale 2010

Nomadsland – Filmcollage mit Live-Musik

Horst Herz stellt eine speziell für die Vorführung zusammengestellte Collage seiner in den letzten 20 Jahren im Ruhrpott entstandenen Filmarbeiten live kommentiert vor. Akustisch  unterstützt wird er dabei von der Newcomer-Band Black Rust.

»Entstanden auf Wanderungen und Streifzügen mit der Film- und Fotokamera begegnen wir Flaschensammlern auf der Loveparade, Fußballstars wie Jürgen Kohler, Trinkhallenbesitzern, Ästhetikprofessoren, Jugendmarketingspezialisten, Haldendesignern, türkischen Bauchtänzerinnen, den Rolling Stones vor dem Gasometer und vielen anderen Nomaden und typischen Bewohnern der Kulturhauptstadt 2010.« (Horst Herz)

Horst Herz zog es in den 1980er Jahren von Nürnberg ins Ruhrgebiet. Dort studierte er Film bei Adolf Winkelmann. In Dortmund ist er u. a. Mitbegründer des Programmkinos »Roxy«, des»Künstlerhaus Dortmund e.V.«, sowie Gründungsmitglied des »Filmbüro NW« und der»AG DOK«.? Seit 1981 arbeitet Horst Herz als Kameramann, Drehbuchautor und Produzent von Dokumentarfilmen für Kino & TV. Bei der Filmwerkstatt Münster leitet er die Masterscholl Dokumentarfilm.

7,- / erm. 5,- €
 
FOTO 1 Nomadsland
FOTO 2 Porträt Horst Herz
FOTO 3 Nomadsland – Black Rust

www.filmfestival.muenster.de/halbtotale/2010

www.muenster.org/filmwerkstatt

 

Filmfestival Münster präsentiert im Rahmen der Veranstaltungsreihe Die Halbtotale 2010

08.11.2010
Filmfestival Münster präsentiert im Rahmen der Veranstaltungsreihe Die Halbtotale 2010

RÄUBER SPUREN – EINE THEATERREISE

1782 sorgt Schillers erstes Bühnenstück “Die Räuber” bei seiner Uraufführung für Furore und Tumulte. Seine Räuber stehen für eine gnadenlose Auflehnung gegen die Verhältnisse. Ihr Scheitern im Stück provoziert die Frage, was Gerechtigkeit ist und ob es sie gibt. 237 Jahre später, im Frühjahr 2009, bricht eine Gruppe von Schauspielern auf, um mit Schillers Text im Gepäck durch deutsche Landschaften zu streifen. Auf einer zweiwöchigen Reise von Bonn nach Leipzig sammelt das Bonner fringe ensemble Berichte aus der Gegenwart und jüngsten deutschen Vergangenheit, um sie als Material in ihre Räuber-Inszenierung aufzunehmen. Der Film begleitet diese ungewöhnliche Recherchereise von West nach Ost. „Räuber Spuren“ tauchen in den Gesprächen und Geschichten von unterwegs oft an unerwarteter Stelle auf. So entsteht eine Momentaufnahme vom Leben in Deutschland jenseits der großen Städte und der großen Geschichte zu Beginn des 21. Jahrhunderts.

7,- / erm. 5,- €
 
PRODUKTION Schaubühne Lindenfels
KOOPERATION Filmwerkstatt Münster
FÖRDERER Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und der Stadt Leipzig

Münsterpremiere in Anwesenheit des Regisseurs René Reinhardt und Mitgliedern des fringe ensembles!

www.filmfestival.muenster.de/halbtotale/2010

www.muenster.org/filmwerkstatt