Plasma (Zürich)
Kann man das Hirn mit dem Hirn verstehen? Plasma nimmt sich in seinem achten Projekt dieser Materie an und macht sie im Theater sicht- bar. Der Bühnenraum wird zur Dunkel- kammer des Gehirns, die Suche nach Antworten zum Theaterereignis. Vielschichtig, poetisch und dabei reduced to the max. An den Grenzen von Theater, Musik und bildender Kunst. Regisseur Lukas Bangerter und Schauspieler Wowo Habdank haben Plasma gegründet und ge- hören zu den Protagonisten der freien Theaterszene in der Schweiz. Jetzt endlich im Pumpenhaus! »Plasmas szenisches Konzert um einen Sprechfehler ist materiell eine hirnrissige wissenschaftliche Besin- nungslosigkeit; atmosphärisch ist es Besinnung, auf die unbestimmte Lücke zwischen den wissenschaft- lich haltbaren Bestimmungen. Schiller – darum nennen wir Plasma klassisch – war auch Hirnforscher und erkannte in Lücke und Zwischenraum das Fehlende, das er im ›Tell‹ kurz so fasste: »der Freiheit eine Gasse«. (St. Galler Tagblatt)REGIE/BÜHNE/TEXT Lukas Bangerter Sound: Martin
VIDEOPROJEKTIONEN Bernhard Kaeser
AUSSTATTUNG/KOSTÜM Petra Kenneth
BÜHNENBAU Silvano Speranza
PRODUKTION Wolfram Heberle, GO-Theaterproduktion
IN KOPRODUKTION mit dem Theaterhaus Gessnerallee Zürich und dem Festival Science et Cité + BrainFair 2005. Die Aufführungen finde in Münster statt
MIT FREUNDLICHER UNTER-STÜTZUNG der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

Auf der Suche nach der Liebe im Leben unserer Techni-ker dürfte diese zu den größten gehören: Eleni Mandell. Und damit sind die Theatertechniker nicht alleine, wie das enthusiastische Publikum dies- seits und jenseits des Atlantiks be- weist. Die Sängerin und Songwriterin aus Kalifornien sang zwar für Paris Hilton, doch sie hasst Hollywood- partys. Sie kennt eben weder Genres noch Grenzen. Jetzt ist sie zurück im Pumpenhaus. »Unerwiderte Liebe und desolate Beziehungen waren noch selten die schlechtesten Grundlagen, wenn es um Songwriting ging. Eleni Mandell, Punk-sozialisiert in ihrer Heimatstadt Los Angeles, Kunststudium in Berkeley und musikalisch befeuert durch Tom Waits und Chuck E. Weiss, kann einen Barjazz-Blues davon singen,« schreibt SPEX im Januar, und: »Für den beschwören- den Fake-Oriental-Steh-Blues würde sich Tarantino eine Hand abhacken. «Doch bevor es dazu kommt, geben wir uns ihrem neuen Album Miracle of five voller Herzschmerz und Sehn- sucht hin und freuen uns auf Eleni Mandell


