Werkstattkino

Nach den erfolgreichen Vorführungen auf dem Filmfestival 2005 nun die Fortsetzung der Reihe Münster Connection. Hier werden low-/no-budget Kurzfilmproduktionen, die mit Unterstützung der Filmwerk- statt Münster realisiert worden sind, erstmalig vor Publikum präsentiert. Die zehn aktuellen filmischen Werke von Münsters Nachwuchsfilmern sind eine Auswahl aus den Genres Spiel-, Dokumentar-, Experimental- und Ani- mationsfilm – ein Einblick in das lokale, vielfältige und unkonven- tionelle Filmschaffen. Die jungen Filmemacher freuen sich auf eine anregende Diskussion im Anschluss.
MIT dabei sind u.a.: Rückfahrt (Paula Lichte), Frühstück für Herrn Zacharias (Julian Isfort), Promenaden (Oscar Stiebitz), RU 486 (Michel Hübner), Castellers (Wolfgang Strietzel), Take the money and run (Stefan Kreis), Gone tomorrow (Sven Stratmann), Kasper (Dennis Kubek)
WEITERE INFOS Nicky Schulte, Julian Isfort c/o Filmwerkstatt Münster, Tel. 0251/230 36 21



Bernhard Van Eeghem gilt als das bestgehütetste Geheimnis der Brüsseler Theaterszene. Der 1953 geborene Architekt und Kunstge- schichtler, der sich selbst als sym- pathischen bon-vivant und art brutist bezeichnet, kam in den 80er Jahren über die belgische Theaterlegende Jan Decorte zum Theater. Für die Brüsseler Beursschouwburg entwarf er Plakate, Kostüme und Bühnen- bilder. Seit den 90er Jahren ist er einer der vielgefragten Schauspieler des Brüsseler-Offs. Sein Solo One hand waving free wurde 2004 als eine der besten Arbeiten in der nie- derländisch-flämischen Theaterland- schaft ausgezeichnet. Ausgangs- punkt von Nil Nisi Bene ist ein Floh- markt-Fund, den Van Eeghem und Graindorge auf dem Brüsseler Vossenplein machten. Ein weg- geworfener Koffer, voll mit alten Rechnungen, Fotos und Wett- listen, der von einer 92 Jahre alten Frau stammte, die ihr Ge- dächtnis verloren hat. Nil Nisi Bene ist eine Ode an die klei- nen Dinge, die wir aufschreiben, um sie nicht zu vergessen, die kleinen alltäglichen Rituale, die dem Leben einen Sinn geben. Nil Nisi Bene ist ein Theaterabend so laut wie ein Augenaufschlag; mit zwei großen Akteuren, klugen Texten, schöner Musik, kleinen Choreographien und einer gehörigen Portion Bildender Kunst. Es ist ein Theaterereignis mit Seltenheits- charakter: Ehrlich, unprätentiös und integer.

