Sycorax (MS) – Das System des Dr. Goudron

09.07.2003
Die Theater Sycorax Werkschau: 4 Stücke / 2 Vorträge / 1 Party
Das System des Dr. Goudron

Sycorax (MS)

nach André Lorde 

Zwei Journalisten erhalten die Gelegenheit in einer psychiatrischen Klinik den für sein neues Behandlungssystem berühmten Direktor zu interviewen. Doch alles entwickelt sich anders, als von den Journalisten erwartet … Das Stück wirft einen kurzweiligen, absurden und humorvollen Blick auf die Psychiatrie. Ein »witzig irritierendes Spiel mit Normalität und Verrücktheit«. (WN)

4,- € / 3,- €

Kitunga.Projekte (MS) – Agathas Kind

06.07.2003
Schauspiel
Agathas Kind

Kitunga.Projekte (MS)

in Zusammenarbeit mit Cactus – Junges Theater 

Zum vorerst letzten Mal ist die Tanztheaterproduktion Agathas Kind in diesem Sommer zu sehen. Unter der Regie von Richard Nawezi und Barbara Kemmler ist ein energiegeladenes Stück auf der Grundlage von Francis Bebeys Roman Eine Liebe in Duala entstanden, eines der herausragendsten Werke der zeitgenössischen afrikanischen Literatur. 

Im Vordergrund steht die love story des Fischers La Loi und seiner geliebten Agatha, die am Ende auch noch ein weißes Kind bekommt. La Loi kann nicht der Vater dieses Kindes sein. Aber was macht man mit einem weißen Kind in Afrika? »Ein Kind ist immer ein Kind«, so der Kommentar des Dorfweisen König Salomo. 

Die Geschichte aus dem Kamerun der 50er Jahre zeigt das Verhältnis zwischen Afrika und Europa in all seiner Konfliktgeladenheit und Brüchigkeit, aber auch Sehnsüchte auf. 

Ein symbolisches »Wagnis der Kulturen« bilden die Musik- und Tanzeinlagen. Die künstlerische Inspiration aus afrikanischer Kultur und europäischem Stil entwickelt sich zu etwas Drittem zwischen Afrika und Europa. 

Die Musik von Nawezi und Udo Herbst ist ein Konglomerat aus afrikanischer und europäischer Musikgeschichte. Polyphone Musik aus dem Kongo, Jazzharmonik und Elemente klassischer Musik vermischen sich. Die afrikanisch- europäische Doppelbesetzung in Regie, musikalischer Leitung und Choreographie trägt zur spannenden Umsetzung dieses Crossovers bei. Die theatralische und tänzerische Bearbeitung des Stoffes überzeugte Publikum und Presse gleichermaßen und bescherte dem Ensemble einen umjubelten Auftritt auf dem Internationalen Community Based Theatre Festival in Rotterdam.

10,- € / 8,- €
 
ES ERZÄHLEN Ibrahim Ndiaje, Pitt Hartmann
ES SPIELEN/ TANZEN Nely Allarabaye, Fidelis Amo- Antwi, Tsige Berhe, Kim- Jose Bode, Peter M. Eberst, Francis Fezeu, Joel Finke, Jose Francisco, Stumai Halili-Schulte, Udo Herbst, Michel Kapama, Aloys Kasong, Barabara Kemmler, Richard Nawezi, Noemi Sander, Judith Suermann, Afra Touray, Klaus Wallmeier
KÜNSTLERISCHE LEITUNG/ Richard Nawezi, Barbara Kemmler
CHOREOGRAPHIE Richard Nawezi, Olatz Arabaolaza
EINE KOPRODUKTION VON kitunga.projekte/Cactus – Junges Theater 
UNTERSTÜTZT VON Theater im Pumpenhaus, Internat. Zentrum der WWU »Die Brücke«, VHS Münster, Kulturamt Stadt Münster, Ausländerbeirat, Entimon, Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend, Fonds Soziokultur, NRW Stiftung für Umwelt und Entwicklung und nrw landesbüro für freie kultur

Kitunga.Projekte (MS) – Agathas Kind

05.07.2003
Schauspiel
Agathas Kind

Kitunga.Projekte (MS)

in Zusammenarbeit mit Cactus – Junges Theater 

Zum vorerst letzten Mal ist die Tanztheaterproduktion Agathas Kind in diesem Sommer zu sehen. Unter der Regie von Richard Nawezi und Barbara Kemmler ist ein energiegeladenes Stück auf der Grundlage von Francis Bebeys Roman Eine Liebe in Duala entstanden, eines der herausragendsten Werke der zeitgenössischen afrikanischen Literatur. 

Im Vordergrund steht die love story des Fischers La Loi und seiner geliebten Agatha, die am Ende auch noch ein weißes Kind bekommt. La Loi kann nicht der Vater dieses Kindes sein. Aber was macht man mit einem weißen Kind in Afrika? »Ein Kind ist immer ein Kind«, so der Kommentar des Dorfweisen König Salomo. 

Die Geschichte aus dem Kamerun der 50er Jahre zeigt das Verhältnis zwischen Afrika und Europa in all seiner Konfliktgeladenheit und Brüchigkeit, aber auch Sehnsüchte auf. 

Ein symbolisches »Wagnis der Kulturen« bilden die Musik- und Tanzeinlagen. Die künstlerische Inspiration aus afrikanischer Kultur und europäischem Stil entwickelt sich zu etwas Drittem zwischen Afrika und Europa. 

Die Musik von Nawezi und Udo Herbst ist ein Konglomerat aus afrikanischer und europäischer Musikgeschichte. Polyphone Musik aus dem Kongo, Jazzharmonik und Elemente klassischer Musik vermischen sich. Die afrikanisch- europäische Doppelbesetzung in Regie, musikalischer Leitung und Choreographie trägt zur spannenden Umsetzung dieses Crossovers bei. Die theatralische und tänzerische Bearbeitung des Stoffes überzeugte Publikum und Presse gleichermaßen und bescherte dem Ensemble einen umjubelten Auftritt auf dem Internationalen Community Based Theatre Festival in Rotterdam.

10,- € / 8,- €
 
ES ERZÄHLEN Ibrahim Ndiaje, Pitt Hartmann
ES SPIELEN/ TANZEN Nely Allarabaye, Fidelis Amo- Antwi, Tsige Berhe, Kim- Jose Bode, Peter M. Eberst, Francis Fezeu, Joel Finke, Jose Francisco, Stumai Halili-Schulte, Udo Herbst, Michel Kapama, Aloys Kasong, Barabara Kemmler, Richard Nawezi, Noemi Sander, Judith Suermann, Afra Touray, Klaus Wallmeier
KÜNSTLERISCHE LEITUNG/ Richard Nawezi, Barbara Kemmler
CHOREOGRAPHIE Richard Nawezi, Olatz Arabaolaza
EINE KOPRODUKTION VON kitunga.projekte/Cactus – Junges Theater 
UNTERSTÜTZT VON Theater im Pumpenhaus, Internat. Zentrum der WWU »Die Brücke«, VHS Münster, Kulturamt Stadt Münster, Ausländerbeirat, Entimon, Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend, Fonds Soziokultur, NRW Stiftung für Umwelt und Entwicklung und nrw landesbüro für freie kultur

Kitunga.Projekte (MS) – Agathas Kind

04.07.2003
Schauspiel
Agathas Kind

Kitunga.Projekte (MS)

in Zusammenarbeit mit Cactus – Junges Theater 

Zum vorerst letzten Mal ist die Tanztheaterproduktion Agathas Kind in diesem Sommer zu sehen. Unter der Regie von Richard Nawezi und Barbara Kemmler ist ein energiegeladenes Stück auf der Grundlage von Francis Bebeys Roman Eine Liebe in Duala entstanden, eines der herausragendsten Werke der zeitgenössischen afrikanischen Literatur. 

Im Vordergrund steht die love story des Fischers La Loi und seiner geliebten Agatha, die am Ende auch noch ein weißes Kind bekommt. La Loi kann nicht der Vater dieses Kindes sein. Aber was macht man mit einem weißen Kind in Afrika? »Ein Kind ist immer ein Kind«, so der Kommentar des Dorfweisen König Salomo. 

Die Geschichte aus dem Kamerun der 50er Jahre zeigt das Verhältnis zwischen Afrika und Europa in all seiner Konfliktgeladenheit und Brüchigkeit, aber auch Sehnsüchte auf. 

Ein symbolisches »Wagnis der Kulturen« bilden die Musik- und Tanzeinlagen. Die künstlerische Inspiration aus afrikanischer Kultur und europäischem Stil entwickelt sich zu etwas Drittem zwischen Afrika und Europa. 

Die Musik von Nawezi und Udo Herbst ist ein Konglomerat aus afrikanischer und europäischer Musikgeschichte. Polyphone Musik aus dem Kongo, Jazzharmonik und Elemente klassischer Musik vermischen sich. Die afrikanisch- europäische Doppelbesetzung in Regie, musikalischer Leitung und Choreographie trägt zur spannenden Umsetzung dieses Crossovers bei. Die theatralische und tänzerische Bearbeitung des Stoffes überzeugte Publikum und Presse gleichermaßen und bescherte dem Ensemble einen umjubelten Auftritt auf dem Internationalen Community Based Theatre Festival in Rotterdam.

10,- € / 8,- €
 
ES ERZÄHLEN Ibrahim Ndiaje, Pitt Hartmann
ES SPIELEN/ TANZEN Nely Allarabaye, Fidelis Amo- Antwi, Tsige Berhe, Kim- Jose Bode, Peter M. Eberst, Francis Fezeu, Joel Finke, Jose Francisco, Stumai Halili-Schulte, Udo Herbst, Michel Kapama, Aloys Kasong, Barabara Kemmler, Richard Nawezi, Noemi Sander, Judith Suermann, Afra Touray, Klaus Wallmeier
KÜNSTLERISCHE LEITUNG/ Richard Nawezi, Barbara Kemmler
CHOREOGRAPHIE Richard Nawezi, Olatz Arabaolaza
EINE KOPRODUKTION VON kitunga.projekte/Cactus – Junges Theater 
UNTERSTÜTZT VON Theater im Pumpenhaus, Internat. Zentrum der WWU »Die Brücke«, VHS Münster, Kulturamt Stadt Münster, Ausländerbeirat, Entimon, Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend, Fonds Soziokultur, NRW Stiftung für Umwelt und Entwicklung und nrw landesbüro für freie kultur

RedArt (MS) – Ich wuchs auf eingebettet in zitzen- warmen Katzensand geliebt über jede Vernunft

29.06.2003
Schauspiel, Deutsche Erstaufführung
Ich wuchs auf eingebettet in zitzen- warmen Katzensand geliebt über jede Vernunft

RedArt (MS)

 

von Martina Montelius (Schweden) 

Zum ersten Mal ist mit dieser neuen Produktion von RedArt die Inszenierung eines Stückes von Martina Montelius in Deutschland zu sehen. Die Übersetzung des Textes dieser in Skandinavien als Neuentdeckung gefeierten 29jährigen Autorin entstand durch die Zusammenarbeit von Peter Kneip von FTF (Stock- holm) und Beate Reker von RedArt. »Ich verabscheue diesen Ausdruck, dass alles, was uns nicht tötet, stärker macht. Das ist nicht wahr. Man kann Sachen überleben, die einen schwächer machen.« (M. Montelius) 

Sechs Personen feiern ein obskures Familienfest: Großvater, Vater, zwei erwachsene Töchter, die tote Mutter sowie der junge asiatische Liebhaber des Vaters. Der Vater, Hasse de Medeiros, ehemaliger Priester und Sohn des schwedischen Vorreiters der Psychiatrie, richtet das Familienfest aus. Alles soll wie früher sein, als seine Töchter noch klein waren: Hackbraten, Luftschlangen und Geistergeschichte. Zu den alten Familienritualen gehören aber auch »Spiele« mit seinen Töchtern. Alles will in seinem Sinne erneut nach festgelegten Regeln wiederholt werden… »Die Poesie ist die direkteste Art, das zu erklären, was wir meinen.« (M. Montelius) Montelius scheut weder vor drastischen Formulierungen noch vor Gedankensprüngen oder poetischen Elementen zurück. Katzensand ist wie ein Gewimmel von Träumen, Assoziationen und Kindheitserinnerungen. 

Drastische Realität und poetische Fiktion verbinden sich zu einer nicht auflösbaren Einheit. Die Inszenierung von Paula Artkamp nimmt diese Textform, die zwischen dem Poetischen und Absurden, dem Komischen und Tragischen hin und her pendelt, in sich auf und spielt im Wechsel um den Schmerzpunkt des Stückes herum oder trifft genau in das Zentrum. 

Das, was sich abspielt ist so bizarr, dass die Widrigkeiten in Komik übergehen, in eine Art Komik, die sticht und schmerzt.

10,- € / 8,- €
 
ES SPIELEN Paula Artkamp, Gabriele Brüning, Pitt Hartmann, Peter Kneip, Beate Reker, Francis C. Winter 
REGIE Paula Artkamp
EINE PRODUKTION VON RedArt in Koproduktion mit FTF (Stockholm) und Theater im Pumpenhaus
GEFÖRDERT VON der Stadt Münster, Kunststiftung NRW, nrw landesbüro freie kultur, Schwedisches Institut, Schwedische Bot- schaft Berlin

RedArt (MS) – Ich wuchs auf eingebettet in zitzen- warmen Katzensand geliebt über jede Vernunft

28.06.2003
Schauspiel, Deutsche Erstaufführung
Ich wuchs auf eingebettet in zitzen- warmen Katzensand geliebt über jede Vernunft

RedArt (MS)

 

von Martina Montelius (Schweden) 

Zum ersten Mal ist mit dieser neuen Produktion von RedArt die Inszenierung eines Stückes von Martina Montelius in Deutschland zu sehen. Die Übersetzung des Textes dieser in Skandinavien als Neuentdeckung gefeierten 29jährigen Autorin entstand durch die Zusammenarbeit von Peter Kneip von FTF (Stock- holm) und Beate Reker von RedArt. »Ich verabscheue diesen Ausdruck, dass alles, was uns nicht tötet, stärker macht. Das ist nicht wahr. Man kann Sachen überleben, die einen schwächer machen.« (M. Montelius) 

Sechs Personen feiern ein obskures Familienfest: Großvater, Vater, zwei erwachsene Töchter, die tote Mutter sowie der junge asiatische Liebhaber des Vaters. Der Vater, Hasse de Medeiros, ehemaliger Priester und Sohn des schwedischen Vorreiters der Psychiatrie, richtet das Familienfest aus. Alles soll wie früher sein, als seine Töchter noch klein waren: Hackbraten, Luftschlangen und Geistergeschichte. Zu den alten Familienritualen gehören aber auch »Spiele« mit seinen Töchtern. Alles will in seinem Sinne erneut nach festgelegten Regeln wiederholt werden… »Die Poesie ist die direkteste Art, das zu erklären, was wir meinen.« (M. Montelius) Montelius scheut weder vor drastischen Formulierungen noch vor Gedankensprüngen oder poetischen Elementen zurück. Katzensand ist wie ein Gewimmel von Träumen, Assoziationen und Kindheitserinnerungen. 

Drastische Realität und poetische Fiktion verbinden sich zu einer nicht auflösbaren Einheit. Die Inszenierung von Paula Artkamp nimmt diese Textform, die zwischen dem Poetischen und Absurden, dem Komischen und Tragischen hin und her pendelt, in sich auf und spielt im Wechsel um den Schmerzpunkt des Stückes herum oder trifft genau in das Zentrum. 

Das, was sich abspielt ist so bizarr, dass die Widrigkeiten in Komik übergehen, in eine Art Komik, die sticht und schmerzt.

10,- € / 8,- €
 
ES SPIELEN Paula Artkamp, Gabriele Brüning, Pitt Hartmann, Peter Kneip, Beate Reker, Francis C. Winter 
REGIE Paula Artkamp
EINE PRODUKTION VON RedArt in Koproduktion mit FTF (Stockholm) und Theater im Pumpenhaus
GEFÖRDERT VON der Stadt Münster, Kunststiftung NRW, nrw landesbüro freie kultur, Schwedisches Institut, Schwedische Bot- schaft Berlin

RedArt (MS) – Ich wuchs auf eingebettet in zitzen- warmen Katzensand geliebt über jede Vernunft

27.06.2003
Schauspiel, Deutsche Erstaufführung
Ich wuchs auf eingebettet in zitzen- warmen Katzensand geliebt über jede Vernunft

RedArt (MS)

 

von Martina Montelius (Schweden) 

Zum ersten Mal ist mit dieser neuen Produktion von RedArt die Inszenierung eines Stückes von Martina Montelius in Deutschland zu sehen. Die Übersetzung des Textes dieser in Skandinavien als Neuentdeckung gefeierten 29jährigen Autorin entstand durch die Zusammenarbeit von Peter Kneip von FTF (Stock- holm) und Beate Reker von RedArt. »Ich verabscheue diesen Ausdruck, dass alles, was uns nicht tötet, stärker macht. Das ist nicht wahr. Man kann Sachen überleben, die einen schwächer machen.« (M. Montelius) 

Sechs Personen feiern ein obskures Familienfest: Großvater, Vater, zwei erwachsene Töchter, die tote Mutter sowie der junge asiatische Liebhaber des Vaters. Der Vater, Hasse de Medeiros, ehemaliger Priester und Sohn des schwedischen Vorreiters der Psychiatrie, richtet das Familienfest aus. Alles soll wie früher sein, als seine Töchter noch klein waren: Hackbraten, Luftschlangen und Geistergeschichte. Zu den alten Familienritualen gehören aber auch »Spiele« mit seinen Töchtern. Alles will in seinem Sinne erneut nach festgelegten Regeln wiederholt werden… »Die Poesie ist die direkteste Art, das zu erklären, was wir meinen.« (M. Montelius) Montelius scheut weder vor drastischen Formulierungen noch vor Gedankensprüngen oder poetischen Elementen zurück. Katzensand ist wie ein Gewimmel von Träumen, Assoziationen und Kindheitserinnerungen. 

Drastische Realität und poetische Fiktion verbinden sich zu einer nicht auflösbaren Einheit. Die Inszenierung von Paula Artkamp nimmt diese Textform, die zwischen dem Poetischen und Absurden, dem Komischen und Tragischen hin und her pendelt, in sich auf und spielt im Wechsel um den Schmerzpunkt des Stückes herum oder trifft genau in das Zentrum. 

Das, was sich abspielt ist so bizarr, dass die Widrigkeiten in Komik übergehen, in eine Art Komik, die sticht und schmerzt.

10,- € / 8,- €
 
ES SPIELEN Paula Artkamp, Gabriele Brüning, Pitt Hartmann, Peter Kneip, Beate Reker, Francis C. Winter 
REGIE Paula Artkamp
EINE PRODUKTION VON RedArt in Koproduktion mit FTF (Stockholm) und Theater im Pumpenhaus
GEFÖRDERT VON der Stadt Münster, Kunststiftung NRW, nrw landesbüro freie kultur, Schwedisches Institut, Schwedische Bot- schaft Berlin

RedArt (MS) – Ich wuchs auf eingebettet in zitzen- warmen Katzensand geliebt über jede Vernunft

26.06.2003
Schauspiel, Deutsche Erstaufführung
Ich wuchs auf eingebettet in zitzen- warmen Katzensand geliebt über jede Vernunft

RedArt (MS)

 

von Martina Montelius (Schweden) 

Zum ersten Mal ist mit dieser neuen Produktion von RedArt die Inszenierung eines Stückes von Martina Montelius in Deutschland zu sehen. Die Übersetzung des Textes dieser in Skandinavien als Neuentdeckung gefeierten 29jährigen Autorin entstand durch die Zusammenarbeit von Peter Kneip von FTF (Stock- holm) und Beate Reker von RedArt. »Ich verabscheue diesen Ausdruck, dass alles, was uns nicht tötet, stärker macht. Das ist nicht wahr. Man kann Sachen überleben, die einen schwächer machen.« (M. Montelius) 

Sechs Personen feiern ein obskures Familienfest: Großvater, Vater, zwei erwachsene Töchter, die tote Mutter sowie der junge asiatische Liebhaber des Vaters. Der Vater, Hasse de Medeiros, ehemaliger Priester und Sohn des schwedischen Vorreiters der Psychiatrie, richtet das Familienfest aus. Alles soll wie früher sein, als seine Töchter noch klein waren: Hackbraten, Luftschlangen und Geistergeschichte. Zu den alten Familienritualen gehören aber auch »Spiele« mit seinen Töchtern. Alles will in seinem Sinne erneut nach festgelegten Regeln wiederholt werden… »Die Poesie ist die direkteste Art, das zu erklären, was wir meinen.« (M. Montelius) Montelius scheut weder vor drastischen Formulierungen noch vor Gedankensprüngen oder poetischen Elementen zurück. Katzensand ist wie ein Gewimmel von Träumen, Assoziationen und Kindheitserinnerungen. 

Drastische Realität und poetische Fiktion verbinden sich zu einer nicht auflösbaren Einheit. Die Inszenierung von Paula Artkamp nimmt diese Textform, die zwischen dem Poetischen und Absurden, dem Komischen und Tragischen hin und her pendelt, in sich auf und spielt im Wechsel um den Schmerzpunkt des Stückes herum oder trifft genau in das Zentrum. 

Das, was sich abspielt ist so bizarr, dass die Widrigkeiten in Komik übergehen, in eine Art Komik, die sticht und schmerzt.

10,- € / 8,- €
 
ES SPIELEN Paula Artkamp, Gabriele Brüning, Pitt Hartmann, Peter Kneip, Beate Reker, Francis C. Winter 
REGIE Paula Artkamp
EINE PRODUKTION VON RedArt in Koproduktion mit FTF (Stockholm) und Theater im Pumpenhaus
GEFÖRDERT VON der Stadt Münster, Kunststiftung NRW, nrw landesbüro freie kultur, Schwedisches Institut, Schwedische Bot- schaft Berlin

RedArt (MS) – Ich wuchs auf eingebettet in zitzen- warmen Katzensand geliebt über jede Vernunft

21.06.2003
Schauspiel, Deutsche Erstaufführung
Ich wuchs auf eingebettet in zitzen- warmen Katzensand geliebt über jede Vernunft

RedArt (MS)

 

von Martina Montelius (Schweden) 

Zum ersten Mal ist mit dieser neuen Produktion von RedArt die Inszenierung eines Stückes von Martina Montelius in Deutschland zu sehen. Die Übersetzung des Textes dieser in Skandinavien als Neuentdeckung gefeierten 29jährigen Autorin entstand durch die Zusammenarbeit von Peter Kneip von FTF (Stock- holm) und Beate Reker von RedArt. »Ich verabscheue diesen Ausdruck, dass alles, was uns nicht tötet, stärker macht. Das ist nicht wahr. Man kann Sachen überleben, die einen schwächer machen.« (M. Montelius) 

Sechs Personen feiern ein obskures Familienfest: Großvater, Vater, zwei erwachsene Töchter, die tote Mutter sowie der junge asiatische Liebhaber des Vaters. Der Vater, Hasse de Medeiros, ehemaliger Priester und Sohn des schwedischen Vorreiters der Psychiatrie, richtet das Familienfest aus. Alles soll wie früher sein, als seine Töchter noch klein waren: Hackbraten, Luftschlangen und Geistergeschichte. Zu den alten Familienritualen gehören aber auch »Spiele« mit seinen Töchtern. Alles will in seinem Sinne erneut nach festgelegten Regeln wiederholt werden… »Die Poesie ist die direkteste Art, das zu erklären, was wir meinen.« (M. Montelius) Montelius scheut weder vor drastischen Formulierungen noch vor Gedankensprüngen oder poetischen Elementen zurück. Katzensand ist wie ein Gewimmel von Träumen, Assoziationen und Kindheitserinnerungen. 

Drastische Realität und poetische Fiktion verbinden sich zu einer nicht auflösbaren Einheit. Die Inszenierung von Paula Artkamp nimmt diese Textform, die zwischen dem Poetischen und Absurden, dem Komischen und Tragischen hin und her pendelt, in sich auf und spielt im Wechsel um den Schmerzpunkt des Stückes herum oder trifft genau in das Zentrum. 

Das, was sich abspielt ist so bizarr, dass die Widrigkeiten in Komik übergehen, in eine Art Komik, die sticht und schmerzt.

10,- € / 8,- €
 
ES SPIELEN Paula Artkamp, Gabriele Brüning, Pitt Hartmann, Peter Kneip, Beate Reker, Francis C. Winter 
REGIE Paula Artkamp
EINE PRODUKTION VON RedArt in Koproduktion mit FTF (Stockholm) und Theater im Pumpenhaus
GEFÖRDERT VON der Stadt Münster, Kunststiftung NRW, nrw landesbüro freie kultur, Schwedisches Institut, Schwedische Bot- schaft Berlin

RedArt (MS) – Ich wuchs auf eingebettet in zitzen- warmen Katzensand geliebt über jede Vernunft

20.06.2003
Schauspiel, Deutsche Erstaufführung
Ich wuchs auf eingebettet in zitzen- warmen Katzensand geliebt über jede Vernunft

RedArt (MS)

 

von Martina Montelius (Schweden) 

Zum ersten Mal ist mit dieser neuen Produktion von RedArt die Inszenierung eines Stückes von Martina Montelius in Deutschland zu sehen. Die Übersetzung des Textes dieser in Skandinavien als Neuentdeckung gefeierten 29jährigen Autorin entstand durch die Zusammenarbeit von Peter Kneip von FTF (Stock- holm) und Beate Reker von RedArt. »Ich verabscheue diesen Ausdruck, dass alles, was uns nicht tötet, stärker macht. Das ist nicht wahr. Man kann Sachen überleben, die einen schwächer machen.« (M. Montelius) 

Sechs Personen feiern ein obskures Familienfest: Großvater, Vater, zwei erwachsene Töchter, die tote Mutter sowie der junge asiatische Liebhaber des Vaters. Der Vater, Hasse de Medeiros, ehemaliger Priester und Sohn des schwedischen Vorreiters der Psychiatrie, richtet das Familienfest aus. Alles soll wie früher sein, als seine Töchter noch klein waren: Hackbraten, Luftschlangen und Geistergeschichte. Zu den alten Familienritualen gehören aber auch »Spiele« mit seinen Töchtern. Alles will in seinem Sinne erneut nach festgelegten Regeln wiederholt werden… »Die Poesie ist die direkteste Art, das zu erklären, was wir meinen.« (M. Montelius) Montelius scheut weder vor drastischen Formulierungen noch vor Gedankensprüngen oder poetischen Elementen zurück. Katzensand ist wie ein Gewimmel von Träumen, Assoziationen und Kindheitserinnerungen. 

Drastische Realität und poetische Fiktion verbinden sich zu einer nicht auflösbaren Einheit. Die Inszenierung von Paula Artkamp nimmt diese Textform, die zwischen dem Poetischen und Absurden, dem Komischen und Tragischen hin und her pendelt, in sich auf und spielt im Wechsel um den Schmerzpunkt des Stückes herum oder trifft genau in das Zentrum. 

Das, was sich abspielt ist so bizarr, dass die Widrigkeiten in Komik übergehen, in eine Art Komik, die sticht und schmerzt.

10,- € / 8,- €
 
ES SPIELEN Paula Artkamp, Gabriele Brüning, Pitt Hartmann, Peter Kneip, Beate Reker, Francis C. Winter 
REGIE Paula Artkamp
EINE PRODUKTION VON RedArt in Koproduktion mit FTF (Stockholm) und Theater im Pumpenhaus
GEFÖRDERT VON der Stadt Münster, Kunststiftung NRW, nrw landesbüro freie kultur, Schwedisches Institut, Schwedische Bot- schaft Berlin