Theater T1 Berlin/Münster – Häuptling Abendwind

23.08.2003
Schauspiel Deutschland-Premiere
Häuptling Abendwind

Theater T1 Berlin/Münster

oder Das greuliche Festmahl von J.N. Nestroy

Thorsten Lensings Theater T1 ist sicherlich eine der großen Entdeckungen der letzten Jahre. Erinnert sei hier nur an die Aufführungen von Sweeny Agonistes, Catharina von Siena und König Lear. Das neue Projekt Häuptling Abendwind läßt großes Theater erwarten. In der Titelrolle eine der großen Persönlichkeiten des deutschsprachigen Theaters/Films: Peter Kern – Burgschauspieler und Ausnahmeerscheinung. An seiner Seite die weltbekannte Peter Brook-Schauspielerin Miriam Goldschmidt. Die Textvorlage: Das letzte Stück von Nestroy, eine Bearbeitung der Offenbach’schen Operette Vente de soir ou L’horrible festin. Eine Groteske, monströs, grausig und komisch zugleich, eine Kanibalismusoperette. 

Auf einer der fernsten Inseln in Australien. Konferenz der benachbarten Kannibalenhäuptlinge. Der Festbraten fehlt. Der gestrandete französische Friseur kommt gerade recht… Nestroy verfeinert das traditionelle Motiv des Kannibalismus zur gutbürgerlichen Wiener Küche. »Is einer zäh, muß er gebeizt werd’n; wennst ein’ Aufgeblasener erwischst, die sind nur zu vertragen, wenn s’in a rechte Soß kommen; und spicken, ordentlich spicken is bei allen Naturen gut, weil es alle feiner und milder macht.«

12,- € / 9,- €
 
ES SPIELEN Peter Kern (Abendwind der Sanfte, Häuptling der Groß-lulu), Miriam Goldschmidt (Atala, seine Tochter), A. Gilbert Diop (Biberhahn der Heftige, Häuptling der Papatutu), Patrick von Blume (Arthur, ein Fremd- ling), Samir Osman (Ho- Gu, Koch bei Abendwind), Willi Kellers (Der weiße Bär, Sohn der Sonne) 
KONTRABASS Klaus Janek
INSZENIERUNG/BÜHNE Thorsten Lensing, Jan Hein
DRAMATURGIE Jan Hein
MUSIKALISCHE LEITUNG Willi Kellers
EINE KOPRODUKTION VON Theater T1, Theater im Pumpenhaus, Münster und den Sophiensælen, Berlin. Gefördert von Stadt Mün- ster, Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur Berlin

Theater T1 Berlin/Münster – Häuptling Abendwind

22.08.2003
Schauspiel Deutschland-Premiere
Häuptling Abendwind

Theater T1 Berlin/Münster

oder Das greuliche Festmahl von J.N. Nestroy

Thorsten Lensings Theater T1 ist sicherlich eine der großen Entdeckungen der letzten Jahre. Erinnert sei hier nur an die Aufführungen von Sweeny Agonistes, Catharina von Siena und König Lear. Das neue Projekt Häuptling Abendwind läßt großes Theater erwarten. In der Titelrolle eine der großen Persönlichkeiten des deutschsprachigen Theaters/Films: Peter Kern – Burgschauspieler und Ausnahmeerscheinung. An seiner Seite die weltbekannte Peter Brook-Schauspielerin Miriam Goldschmidt. Die Textvorlage: Das letzte Stück von Nestroy, eine Bearbeitung der Offenbach’schen Operette Vente de soir ou L’horrible festin. Eine Groteske, monströs, grausig und komisch zugleich, eine Kanibalismusoperette. 

Auf einer der fernsten Inseln in Australien. Konferenz der benachbarten Kannibalenhäuptlinge. Der Festbraten fehlt. Der gestrandete französische Friseur kommt gerade recht… Nestroy verfeinert das traditionelle Motiv des Kannibalismus zur gutbürgerlichen Wiener Küche. »Is einer zäh, muß er gebeizt werd’n; wennst ein’ Aufgeblasener erwischst, die sind nur zu vertragen, wenn s’in a rechte Soß kommen; und spicken, ordentlich spicken is bei allen Naturen gut, weil es alle feiner und milder macht.«

12,- € / 9,- €
 
ES SPIELEN Peter Kern (Abendwind der Sanfte, Häuptling der Groß-lulu), Miriam Goldschmidt (Atala, seine Tochter), A. Gilbert Diop (Biberhahn der Heftige, Häuptling der Papatutu), Patrick von Blume (Arthur, ein Fremd- ling), Samir Osman (Ho- Gu, Koch bei Abendwind), Willi Kellers (Der weiße Bär, Sohn der Sonne) 
KONTRABASS Klaus Janek
INSZENIERUNG/BÜHNE Thorsten Lensing, Jan Hein
DRAMATURGIE Jan Hein
MUSIKALISCHE LEITUNG Willi Kellers
EINE KOPRODUKTION VON Theater T1, Theater im Pumpenhaus, Münster und den Sophiensælen, Berlin. Gefördert von Stadt Mün- ster, Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur Berlin

Sycorax (MS) – Fahrten und Gefährten

19.07.2003
Die Theater Sycorax Werkschau: 4 Stücke / 2 Vorträge / 1 Party
Fahrten und Gefährten

Sycorax (MS)

Bevor uns der Schlaf übermannt und wenn wir erwachen, bewegen wir uns in den irrationalen Welten des Halbschlafes. Die Ordnung der Welt ist noch nicht ganz hergestellt. Fahrten und Gefährten ist eine phantastische Reise in die Welt der Träume, voller Bilder, die auftauchen und verschwinden, die ihr Spiel mit uns treiben, uns hier und dahin führen und plötzlich wieder verlassen.

Sycorax (MS) – Fahrten und Gefährten

18.07.2003
Die Theater Sycorax Werkschau: 4 Stücke / 2 Vorträge / 1 Party
Fahrten und Gefährten

Sycorax (MS)

Bevor uns der Schlaf übermannt und wenn wir erwachen, bewegen wir uns in den irrationalen Welten des Halbschlafes. Die Ordnung der Welt ist noch nicht ganz hergestellt. Fahrten und Gefährten ist eine phantastische Reise in die Welt der Träume, voller Bilder, die auftauchen und verschwinden, die ihr Spiel mit uns treiben, uns hier und dahin führen und plötzlich wieder verlassen.

Sycorax (MS) – Fahrten und Gefährten

17.07.2003
Die Theater Sycorax Werkschau: 4 Stücke / 2 Vorträge / 1 Party
Fahrten und Gefährten

Sycorax (MS)

Bevor uns der Schlaf übermannt und wenn wir erwachen, bewegen wir uns in den irrationalen Welten des Halbschlafes. Die Ordnung der Welt ist noch nicht ganz hergestellt. Fahrten und Gefährten ist eine phantastische Reise in die Welt der Träume, voller Bilder, die auftauchen und verschwinden, die ihr Spiel mit uns treiben, uns hier und dahin führen und plötzlich wieder verlassen.

Sycorax (MS) – Das System des Dr. Goudron

16.07.2003
Die Theater Sycorax Werkschau: 4 Stücke / 2 Vorträge / 1 Party
Das System des Dr. Goudron

Sycorax (MS)

nach André Lorde 

Zwei Journalisten erhalten die Gelegenheit in einer psychiatrischen Klinik den für sein neues Behandlungssystem berühmten Direktor zu interviewen. Doch alles entwickelt sich anders, als von den Journalisten erwartet … Das Stück wirft einen kurzweiligen, absurden und humorvollen Blick auf die Psychiatrie. Ein »witzig irritierendes Spiel mit Normalität und Verrücktheit«. (WN)

4,- € / 3,- €

Sycorax (MS) – Zwischen Wahn & Kreativität

15.07.2003
Die Theater Sycorax Werkschau: 4 Stücke / 2 Vorträge / 1 Party
Zwischen Wahn & Kreativität

Sycorax (MS)

Vortrag von Dr. A. Kersting

Trennungserleben in der Kunst Claudels und Kokoschkas: Anhand von biographischen Ausschnitten und Kunstwerken erläutert Kersting die Trennungs- bewältigung zweier Künstlerpaare. 

Schwerpunkt liegt dabei auf dem Erleben der Bildhauerin Camille Claudel und des Malers Oskar Kokoschka.

3,- € / 1,50 €

Sycorax (MS) – Im Märzen so wärmig

13.07.2003
Schauspiel
Im Märzen so wärmig

Sycorax (MS)

nach »März« von Heinar Kipphardt 

Nach den grandiosen Erfolgen im letzten Jahr und der Teilnahme am »Festival of madness and arts 2003« in Toronto ist Sycorax wieder im Pumpenhaus. »März«, einfach »März«, Alexander« oder »die Person von mir« – spricht über sich nur in der dritten Person. 

Verschiedene Formen eines Ichs werden in diesem Mosaik über den schizophrenen Dichter Alexander März gelegt, der von den Mauern der Psychiatrie gehalten und geprägt wurde. Die Karriere als outlaw begann bei Alexander mit einer angeborenen Gaumenspalte und entwickelte sich zum psychischen Anderssein. Er sagt, ihm fehle »das Besteck«, das Werkzeug, das unverzichtbar ist in der Gesellschaft, die Sprache. Und so macht er Worte, Gedichte zu seiner Passion. Mit seiner kraftvollen Sehnsucht nach der freien Natur, innerlich immer auf der Flucht vor der gesellschaftlichen Enge, öffnet er ein Fenster in einen Zwischenraum und wandert zwischen Realitäten, die unvereinbar scheinen. 

Unter der Regie von P. Artkamp und M. Kerklau erscheint eine »Landschaft« in traumartigen, multimedial unterstützten Bildern, die es unbedingt zu entdecken lohnt. Irgendwo zwischen Winter und Frühling, irgendwo zwischen Krankheit und »Normalität«. 

Unser Kommentar: Nicht übertrieben. Geschmeidigkeit und Spitzen konnten sogar zulegen!

9,- € / 6,- €
 
ES SPIELEN A. Brink, J. Bayer, H.-J. Blümel, M. Klockenbusch, S. Brüffer, F. Brandt, S. Schmidt, A. Balke, A. Schäfer, A. Kloster- kamp, G. Terbaum, J. Nahamowitz, K. Schön- berger, L. Blomberg, U. Grewe
KÜNSTLERISCHE LEITUNG/REGIE P. Artkamp, M. Kerklau
UNTERSTÜTZT VON Theater im Pumpenhaus, Kulturamt und Gesundheitsamt Stadt Münster, Fonds Soziokultur, Stiftung Siverdes, VHS Münster, Förderkreis Sozialpsychiatrie und Förderkreis Sycorax e.V.

Sycorax (MS) – Im Märzen so wärmig

12.07.2003
Schauspiel
Im Märzen so wärmig

Sycorax (MS)

nach »März« von Heinar Kipphardt 

Nach den grandiosen Erfolgen im letzten Jahr und der Teilnahme am »Festival of madness and arts 2003« in Toronto ist Sycorax wieder im Pumpenhaus. »März«, einfach »März«, Alexander« oder »die Person von mir« – spricht über sich nur in der dritten Person. 

Verschiedene Formen eines Ichs werden in diesem Mosaik über den schizophrenen Dichter Alexander März gelegt, der von den Mauern der Psychiatrie gehalten und geprägt wurde. Die Karriere als outlaw begann bei Alexander mit einer angeborenen Gaumenspalte und entwickelte sich zum psychischen Anderssein. Er sagt, ihm fehle »das Besteck«, das Werkzeug, das unverzichtbar ist in der Gesellschaft, die Sprache. Und so macht er Worte, Gedichte zu seiner Passion. Mit seiner kraftvollen Sehnsucht nach der freien Natur, innerlich immer auf der Flucht vor der gesellschaftlichen Enge, öffnet er ein Fenster in einen Zwischenraum und wandert zwischen Realitäten, die unvereinbar scheinen. 

Unter der Regie von P. Artkamp und M. Kerklau erscheint eine »Landschaft« in traumartigen, multimedial unterstützten Bildern, die es unbedingt zu entdecken lohnt. Irgendwo zwischen Winter und Frühling, irgendwo zwischen Krankheit und »Normalität«. 

Unser Kommentar: Nicht übertrieben. Geschmeidigkeit und Spitzen konnten sogar zulegen!

9,- € / 6,- €
 
ES SPIELEN A. Brink, J. Bayer, H.-J. Blümel, M. Klockenbusch, S. Brüffer, F. Brandt, S. Schmidt, A. Balke, A. Schäfer, A. Kloster- kamp, G. Terbaum, J. Nahamowitz, K. Schön- berger, L. Blomberg, U. Grewe
KÜNSTLERISCHE LEITUNG/REGIE P. Artkamp, M. Kerklau
UNTERSTÜTZT VON Theater im Pumpenhaus, Kulturamt und Gesundheitsamt Stadt Münster, Fonds Soziokultur, Stiftung Siverdes, VHS Münster, Förderkreis Sozialpsychiatrie und Förderkreis Sycorax e.V.

Sycorax (MS) – Invasion und Transit

09.07.2003
Die Theater Sycorax Werkschau: 4 Stücke / 2 Vorträge / 1 Party
Invasion und Transit

Sycorax (MS)

Vortrag von Dr. Klaus Becker

Grenzüberscheitendes im psychiatrischen Umgang: Die Normalität triff auf den Eigensinn – und umgekehrt, die psychiatrische Fachwelt trifft auf unterschiedlichste Lebenswelten. 

Grenzen müssen passierbar gemacht werden, ohne sie zu verletzen. Es gibt viele Geschichten über dieses Aufeinandertreffen, in denen die Erzähler es mit den Mitteln ihrer sprachlichen Kunst möglich machen, dass beide Seiten zu Wort kommen.

3,- € / 1,50 €