Cactus (MS): »Freundschaftsspiele«

14.06.2002
Freundinnen und Nacht

Cactus (MS)

Die Jugendtheaterwerkstatt Cactus feiert das 10jährige. Festivalauftakt gleich mit einer Cactus-Doppelpremiere: Freundinnen und in direktem Anschluss Nacht mit Gästen von Peter Weiss. Das Mädchentanztheaterstück Freundinnen dreht sich um das große Thema “Was ist wahre Freundschaft?” 15 Freundinnen im Alter von 14 bis 18 Jahren stehen auf der Bühne, hin und her gerissen zwischen Poesieablumsschwüren und hundsgemeinem mobbing.

Barbara Kemmler führt die Regie in diesem Stück, und für die Choreographie zeichnet Richard Nawezi verantwortlich. Die Moritat von Peter Weiss Nacht mit Gästen strickt Regisseur Pitt Hartmann um zu einem “Terror-Krimi” mit Schlagwerk, Tanz, Rap und Video. Und was wäre ein Cactus-Festival ohne die preisgekrönte Produktion Der, Die, Das Fremde? Sie gehört zu den besten Jugendtheaterproduktionen der Saison 2001/2 in Deutschland und wurde deshalb zum Jugendtheaterfestival nach Berlin eingeladen.

Und es gibt Geburtstagsgäste. Die Gewinner von “Schultheater-Art”, dem Förderpreis der LAG Schülertheater NRW. Es ist die Tanztheaterproduktion XX=Geschlecht weiblich der Marien- schule aus Münster. Damit nicht genug. Die Freundschaftsspiele gehen weiter! Der zweite Teil des Cactus-Festivals geht im Pumpenhaus im Oktober und November über die Bühne.

Festivaleröffnung mit der Doppelpremiere 
Jugendtheaterwerkstatt Cactus spielt »Freundinnen« und »Nacht mit Gästen«

Jugendtheaterwerkstatt Cactus spielt »Der, Die, Das Fremde«
Das Marienschule-Tanz-theater Hagazussa spielt »XX=Geschlecht weiblich«

RedArt (MS): radio noir

14.06.2002
Sommerspiele Münster
radio noir

RedArt (MS)

 

Von Albert Ostermeier – präsentiert von RedArt [www.RedArt.de]

Parthenope ist Night-Talkerin, eine Sirene der Nacht – und das mit Leiden- schaft: sie nimmt ihre Radiozuhörer mit auf einen rasanten Trip durch die Nacht, einen Trip zu den Abgründen und Highlights der Großstadt. Sie erzählt Geschichten: zärtliche, brutale, tröstliche, gemeine… Ihre Stimme schwebt, schneidet, verführt, flüstert, schreit…

RedArt zeigt dieses Stück an einen un- gewöhnlichen Ort – auf dem Parkdeck in der Stubengasse. Mit Blick auf die Dächer und Kirchturmspitzen der Stadt ist über den Zuhörern nur der Abend- himmel und das Dämmern der Nacht. Die eigens für dieses Stück kompo- nierte Musik von Shilo Kappes und Martin Knott macht den Abend zu einem intensiven Crossover im Spannungsfeld von Literatur, Musik und Theater.

»…es ist bewundernswert, wie UKW- Domina Beate Reker auch Witz und Poesie aus diesem schamlosen Slang großstädtischer Umgangssprache destilliert.« (Münstersche Zeitung)

Special Nach jeder Aufführung ab 22.30 Uhr Lounge mit Global Beats. Am 7. und 21. 6. aufgelegt von DJ Rainer, am 14. und 28. 6.von DJ phil FX.
Gefördert vom Kulturamt der Stadt Münster, Fonds Darstellende Künste, Gesellschaft der Musik -und Theater- freunde Münsters und des Münster- landes. Dank an die Westfälische Bauindustrie (WBI).

RedArt (MS): Leben bis Männer

13.06.2002
Leben bis Männer

RedArt (MS)

Sommerspiele Münster

Von Thomas Brussig. Das Outdoor- Event zur Fußball WM 2002 – präsentiert von RedArt [www.RedArt.de]

»Männer! Fußball ist alles!« – und das meint der Trainer von BSG Tatkraft Börde ganz wörtlich. Kinder, Knaben, Schüler, Jugend, Junioren – bis Männer. Er hat sie alle trainiert. Jetzt packt er aus. Mehr als 20 Jahre war er der Stratege am Spielfeldrand. Ehe und Sohn sind auf der Strecke geblieben, Fußball ist wichtiger und ersetzt Familie, Freunde und Psychotherapie.

Weil einer seiner Schützlinge im Mauerschützenprozess vor Gericht steht, schafft die Mannschaft den Auf- stieg nicht. Gibt es wirklich einen Unterschied zwischen einem Mauer- und einem Torschuss? Der Trainer aus der Provinz rechnet ab: mit der Wende und dem Leben in einer völlig veränderten Welt, wo plötzlich ganz andere Maßstäbe gelten sollen. In einem leidenschaftlichen Monolog voll absurder, komischer und scharfsichtiger Analysen, erklärt er das Leben und die Politik anhand der Regeln des Fußballspiels.

Der 1965 in Ost-Berlin geborene Brussig – bekannt geworden durch seine Romane »Helden wie wir« und »Am kürzeren Ende der Sonnenallee« – zeichnet seinen Antihelden als Wendeverlierer, als kleinen Looser zwischen selbstgerechter Verteidigung und berechtigtem Aufbegehren.

RedArt hat für diese Produktion wieder einen besonderen Ort gesucht. Die Grünfläche im Rathausinnenhof wird zum Rasen, der die Welt bedeutet. Anpfiff!

Produktion: RedArt
Spieler: Dirk Rademacher
Teamchefin: Paula Artkamp
Platzwart: Hans Salomon
Co-Trainerin: Leela Herzmann
Training: Valerij Lobanowski
Ordner: Julian Maiwald und Volker Sippel
Managerin: Beate Reker
Eine Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus Münster. Unterstützt von der Samtgemeinde Ottersberg (Niedersachsen) und der Gesellschaft der Musik- und Theaterfreunde Münsters und des Münsterlandes.

RedArt (MS): Leben bis Männer

12.06.2002
Leben bis Männer

RedArt (MS)

Sommerspiele Münster

Von Thomas Brussig. Das Outdoor- Event zur Fußball WM 2002 – präsentiert von RedArt [www.RedArt.de]

»Männer! Fußball ist alles!« – und das meint der Trainer von BSG Tatkraft Börde ganz wörtlich. Kinder, Knaben, Schüler, Jugend, Junioren – bis Männer. Er hat sie alle trainiert. Jetzt packt er aus. Mehr als 20 Jahre war er der Stratege am Spielfeldrand. Ehe und Sohn sind auf der Strecke geblieben, Fußball ist wichtiger und ersetzt Familie, Freunde und Psychotherapie.

Weil einer seiner Schützlinge im Mauerschützenprozess vor Gericht steht, schafft die Mannschaft den Auf- stieg nicht. Gibt es wirklich einen Unterschied zwischen einem Mauer- und einem Torschuss? Der Trainer aus der Provinz rechnet ab: mit der Wende und dem Leben in einer völlig veränderten Welt, wo plötzlich ganz andere Maßstäbe gelten sollen. In einem leidenschaftlichen Monolog voll absurder, komischer und scharfsichtiger Analysen, erklärt er das Leben und die Politik anhand der Regeln des Fußballspiels.

Der 1965 in Ost-Berlin geborene Brussig – bekannt geworden durch seine Romane »Helden wie wir« und »Am kürzeren Ende der Sonnenallee« – zeichnet seinen Antihelden als Wendeverlierer, als kleinen Looser zwischen selbstgerechter Verteidigung und berechtigtem Aufbegehren.

RedArt hat für diese Produktion wieder einen besonderen Ort gesucht. Die Grünfläche im Rathausinnenhof wird zum Rasen, der die Welt bedeutet. Anpfiff!

Produktion: RedArt
Spieler: Dirk Rademacher
Teamchefin: Paula Artkamp
Platzwart: Hans Salomon
Co-Trainerin: Leela Herzmann
Training: Valerij Lobanowski
Ordner: Julian Maiwald und Volker Sippel
Managerin: Beate Reker
Eine Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus Münster. Unterstützt von der Samtgemeinde Ottersberg (Niedersachsen) und der Gesellschaft der Musik- und Theaterfreunde Münsters und des Münsterlandes.

RedArt (MS): Leben bis Männer

11.06.2002
Leben bis Männer

RedArt (MS)

Sommerspiele Münster

Von Thomas Brussig. Das Outdoor- Event zur Fußball WM 2002 – präsentiert von RedArt [www.RedArt.de]

»Männer! Fußball ist alles!« – und das meint der Trainer von BSG Tatkraft Börde ganz wörtlich. Kinder, Knaben, Schüler, Jugend, Junioren – bis Männer. Er hat sie alle trainiert. Jetzt packt er aus. Mehr als 20 Jahre war er der Stratege am Spielfeldrand. Ehe und Sohn sind auf der Strecke geblieben, Fußball ist wichtiger und ersetzt Familie, Freunde und Psychotherapie.

Weil einer seiner Schützlinge im Mauerschützenprozess vor Gericht steht, schafft die Mannschaft den Auf- stieg nicht. Gibt es wirklich einen Unterschied zwischen einem Mauer- und einem Torschuss? Der Trainer aus der Provinz rechnet ab: mit der Wende und dem Leben in einer völlig veränderten Welt, wo plötzlich ganz andere Maßstäbe gelten sollen. In einem leidenschaftlichen Monolog voll absurder, komischer und scharfsichtiger Analysen, erklärt er das Leben und die Politik anhand der Regeln des Fußballspiels.

Der 1965 in Ost-Berlin geborene Brussig – bekannt geworden durch seine Romane »Helden wie wir« und »Am kürzeren Ende der Sonnenallee« – zeichnet seinen Antihelden als Wendeverlierer, als kleinen Looser zwischen selbstgerechter Verteidigung und berechtigtem Aufbegehren.

RedArt hat für diese Produktion wieder einen besonderen Ort gesucht. Die Grünfläche im Rathausinnenhof wird zum Rasen, der die Welt bedeutet. Anpfiff!

Produktion: RedArt
Spieler: Dirk Rademacher
Teamchefin: Paula Artkamp
Platzwart: Hans Salomon
Co-Trainerin: Leela Herzmann
Training: Valerij Lobanowski
Ordner: Julian Maiwald und Volker Sippel
Managerin: Beate Reker
Eine Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus Münster. Unterstützt von der Samtgemeinde Ottersberg (Niedersachsen) und der Gesellschaft der Musik- und Theaterfreunde Münsters und des Münsterlandes.

Jan Klare (MS): Storytelling

07.06.2002
Storytelling

Jan Klare (MS)

Wenn Männer Geschichten erzählen, kann es schon mal hoch hergehen. Und wenn dann der Master of Ceremonies Jan Klare heißt und seine illustren Gäste auch noch ihre Instrumente auspacken, dann gibt es den Herrenabend der besonderen Art: Storytelling.

Mit seinen Gästen Frank Köllges (Trommler und Steuermann), Roger Trash (Münsteraner Rock’n’Roll Ikone) und Harald Redmer (Schauspieler, Produzent und Pralinenmacher) hat Jan Klare ein Minifestival geklöppelt, was seinesgleichen nicht finden wird.

Köllges, der auch schon für Ulrich Tukur getrommelt hat, wartet als Schlagwerker mit seiner “Brotmaschine” und als Märchenerzähler auf. Wenn wir Glück haben, kriegen wir sein “Schnapferes Teiderlein” und Auszüge aus seiner “Planetenfahrersuite”. Trash interpretiert als Sänger und Romancier eigene Texte und Brecht unter dem Motto “heavy listening poetry & music event”. In der abrundenden Kurve bringen Klare und Redmer mit ihrem Projekt “The Ballad of Billy the Kid” das Leben des legendären Kind- und Revolverhelden kulminiert in Songform. Mit der gemeinsamen, fruchtbaren Erfahrung im Nacken Theater und Musik munter zu verkuppeln (siehe Ozeanpianist und Duell D/NL), changiert ihre Darstellung zwischen Video-Clip, Theaterperformance und Konzert.

Wenn diese Männer Geschichten erzählen, sollte man dabei gewesen sein (frühzeitige Kartenvorbestellung notwendig, da einmaliger Event)!

Von und mit Jan Klare, Frank Köllges, Roger Trash, Harald Redmer und Billy.

RedArt (MS): radio noir

07.06.2002
Sommerspiele Münster
radio noir

RedArt (MS)

 

Von Albert Ostermeier – präsentiert von RedArt [www.RedArt.de]

Parthenope ist Night-Talkerin, eine Sirene der Nacht – und das mit Leiden- schaft: sie nimmt ihre Radiozuhörer mit auf einen rasanten Trip durch die Nacht, einen Trip zu den Abgründen und Highlights der Großstadt. Sie erzählt Geschichten: zärtliche, brutale, tröstliche, gemeine… Ihre Stimme schwebt, schneidet, verführt, flüstert, schreit…

RedArt zeigt dieses Stück an einen un- gewöhnlichen Ort – auf dem Parkdeck in der Stubengasse. Mit Blick auf die Dächer und Kirchturmspitzen der Stadt ist über den Zuhörern nur der Abend- himmel und das Dämmern der Nacht. Die eigens für dieses Stück kompo- nierte Musik von Shilo Kappes und Martin Knott macht den Abend zu einem intensiven Crossover im Spannungsfeld von Literatur, Musik und Theater.

»…es ist bewundernswert, wie UKW- Domina Beate Reker auch Witz und Poesie aus diesem schamlosen Slang großstädtischer Umgangssprache destilliert.« (Münstersche Zeitung)

Special Nach jeder Aufführung ab 22.30 Uhr Lounge mit Global Beats. Am 7. und 21. 6. aufgelegt von DJ Rainer, am 14. und 28. 6.von DJ phil FX.
Gefördert vom Kulturamt der Stadt Münster, Fonds Darstellende Künste, Gesellschaft der Musik -und Theater- freunde Münsters und des Münster- landes. Dank an die Westfälische Bauindustrie (WBI).

Theater T1 (MS/Berlin): König Lear

06.06.2002
William Shakespeare: König Lear

THEATER T1 (Münster/Berlin)

PREMIERE

Thorsten Lensing und sein THEATER T1 sind Ausnahmeerscheinungen in der deutschsprachigen Theaterlandschaft. Über den Status eines Geheimtipps, als der er noch 1997/98 in Münster gehandelt wurde, ist er längst hinausgewachsen. Jetzt sind es die großen Bühnen, die ihm Angebote machen.

Aber statt sich an Theaterinstitutionen zu binden, zieht er es vor, projektbezogen zu arbeiten. Denn er ist davon überzeugt, dass er nur so seine künstlerische Freiheit bewahren kann.

Diese konsequente Haltung und seine ureigene “Besessenheit”, mit der er an seinen Produktionen arbeitet, machen das THEATER T1 immer wieder zum Anziehungspunkt großer Schauspieler- persönlichkeiten.
Mit König Lear stellt sich das THEATER T1 einem der unfassbarsten Werke der Theatergeschichte. Lensing will einen Lear “bare to the bone”, ohne moralischen Ballast, als einen schmerzhaften und lustvollen Versuch, über das Menschliche. Shakespeares Narr bringt es wie immer zeitlos scharf und trefflich auf den Punkt:
“Wenn wir dahin kommen, wo wir jetzt schon sind – das wird übel.”

Mit: Matthias Habich, Franziska Arndt, Anja Marlene Korpiun, Ursina Lardi, Christoph Tomanek, Willi Kellers, Johannes Bauer, Henning Rischbieter, Samir Osman
Regie: Thorsten Lensing
Bühnenraum, Kleidung: Mark Lammert
Musikalische Mitarbeit Johannes Bauer, Willi Kellers
Dramaturgie: Patrick Wengenroth
Produktion: Birgit Hüning
Eine Co-Produktion von THEATER T1 mit dem Theater im Pumpenhaus und den Sophiensaelen, Berlin.
Gefördert durch die Stadt Münster und die Senats- verwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Berlin.

Theater T1 (MS/Berlin): König Lear

05.06.2002
William Shakespeare: König Lear

THEATER T1 (Münster/Berlin)

PREMIERE

Thorsten Lensing und sein THEATER T1 sind Ausnahmeerscheinungen in der deutschsprachigen Theaterlandschaft. Über den Status eines Geheimtipps, als der er noch 1997/98 in Münster gehandelt wurde, ist er längst hinausgewachsen. Jetzt sind es die großen Bühnen, die ihm Angebote machen.

Aber statt sich an Theaterinstitutionen zu binden, zieht er es vor, projektbezogen zu arbeiten. Denn er ist davon überzeugt, dass er nur so seine künstlerische Freiheit bewahren kann.

Diese konsequente Haltung und seine ureigene “Besessenheit”, mit der er an seinen Produktionen arbeitet, machen das THEATER T1 immer wieder zum Anziehungspunkt großer Schauspieler- persönlichkeiten.
Mit König Lear stellt sich das THEATER T1 einem der unfassbarsten Werke der Theatergeschichte. Lensing will einen Lear “bare to the bone”, ohne moralischen Ballast, als einen schmerzhaften und lustvollen Versuch, über das Menschliche. Shakespeares Narr bringt es wie immer zeitlos scharf und trefflich auf den Punkt:
“Wenn wir dahin kommen, wo wir jetzt schon sind – das wird übel.”

Mit: Matthias Habich, Franziska Arndt, Anja Marlene Korpiun, Ursina Lardi, Christoph Tomanek, Willi Kellers, Johannes Bauer, Henning Rischbieter, Samir Osman
Regie: Thorsten Lensing
Bühnenraum, Kleidung: Mark Lammert
Musikalische Mitarbeit Johannes Bauer, Willi Kellers
Dramaturgie: Patrick Wengenroth
Produktion: Birgit Hüning
Eine Co-Produktion von THEATER T1 mit dem Theater im Pumpenhaus und den Sophiensaelen, Berlin.
Gefördert durch die Stadt Münster und die Senats- verwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Berlin.

Theater T1 (MS/Berlin): König Lear

04.06.2002
William Shakespeare: König Lear

THEATER T1 (Münster/Berlin)

PREMIERE

Thorsten Lensing und sein THEATER T1 sind Ausnahmeerscheinungen in der deutschsprachigen Theaterlandschaft. Über den Status eines Geheimtipps, als der er noch 1997/98 in Münster gehandelt wurde, ist er längst hinausgewachsen. Jetzt sind es die großen Bühnen, die ihm Angebote machen.

Aber statt sich an Theaterinstitutionen zu binden, zieht er es vor, projektbezogen zu arbeiten. Denn er ist davon überzeugt, dass er nur so seine künstlerische Freiheit bewahren kann.

Diese konsequente Haltung und seine ureigene “Besessenheit”, mit der er an seinen Produktionen arbeitet, machen das THEATER T1 immer wieder zum Anziehungspunkt großer Schauspieler- persönlichkeiten.
Mit König Lear stellt sich das THEATER T1 einem der unfassbarsten Werke der Theatergeschichte. Lensing will einen Lear “bare to the bone”, ohne moralischen Ballast, als einen schmerzhaften und lustvollen Versuch, über das Menschliche. Shakespeares Narr bringt es wie immer zeitlos scharf und trefflich auf den Punkt:
“Wenn wir dahin kommen, wo wir jetzt schon sind – das wird übel.”

Mit: Matthias Habich, Franziska Arndt, Anja Marlene Korpiun, Ursina Lardi, Christoph Tomanek, Willi Kellers, Johannes Bauer, Henning Rischbieter, Samir Osman
Regie: Thorsten Lensing
Bühnenraum, Kleidung: Mark Lammert
Musikalische Mitarbeit Johannes Bauer, Willi Kellers
Dramaturgie: Patrick Wengenroth
Produktion: Birgit Hüning
Eine Co-Produktion von THEATER T1 mit dem Theater im Pumpenhaus und den Sophiensaelen, Berlin.
Gefördert durch die Stadt Münster und die Senats- verwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Berlin.