fiege_mletzko | Keuschheit und Vernunft

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Theater | Fr. 26. bis So. 28.04.2019, 20 Uhr

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Münster
PREMIERE: Keuschheit und Vernunft

Mit dem Wiedertäuferstück HERZ DER FREIHEIT ist vor Zeiten unsere Pumpenhausbühne eingeweiht worden. Weit weniger bekannt: Der Autor Dirk Spelsberg schrieb vor 30 Jahren noch eine Fortsetzung. KEUSCHHEIT UND VERNUNFT. Ein durch und durch abgründiges Werk, das in die dunkelsten Regionen der menschlichen Existenz führt. Heinrich der Waffenschmied und Franziska die Nonne sind auf der Flucht vor einem zynischen Gott. Der belohnt nur das Bluthandwerk und lacht die Träume vom Paradies aus. Wenn das Volk zu laut betet, wird ihm das Maul gestopft. Auf der Via Dolorosa falscher Heilsversprechen verleihen Franziska und Heinrich all jenen eine Stimme, die für Religion und Glaube zu sterben bereit waren. Vielleicht gibt es noch Hoffnung auf Erlösung – wenn man nur verzweifelt genug schreit… Die jungen Theatermacherinnen Mareike Fiege und Viktoria Mletzko machen mit KEUSCHHEIT UND VERNUNFT eine radikale Entdeckung! Die Fragen, die Spelsberg in die Welt geschleudert hat, warten noch immer auf Antwort.

Es spielen Shaun Fitzpatrick, Eva-Lina Wenners, Jost op den Winkel Regie Mareike Fiege, Viktoria Mletzko Text Dirk Spelsberg Bühne Bernd Heitkötter Video/Sound/Artwork Jan Philipzen Lichtdesign Lennart Aufenvenne Produktionsassistenz Sarah Frisse Outside Eye Jutta Meyer-Spelsberg Hospitation Sebastian Voßholz Eine Produktion von fiege_mletzko in Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus Münster Gefördert vom Kulturamt der Stadt Münster

 

Karten direkt kaufen:  
Freitag, 26.04.2019 - 20 Uhr
Samstag, 27.04.2019 - 20 Uhr
Sonntag, 28.04.2019 - 20 Uhr

Karten Abendkasse: 15,-€ / 9,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

FreiFrau | 24 STUNDEN MÜNSTER – Die Oster-Spin-Offs

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Der Ordner(c) Burkhard Stegl
Keine Ahnung
Bin höhenentspannt
Eine Prostituierte(c) Burkhard Stegl
Felix.(c) Franz Kammer
Felix
Marc Pierschel (3)
Margarita Daitche3
Mazeratifotze(c) F.Kammer
mocambo (c) Franz Kammer
 
Theater | Mi. 17. und Do. 18. sowie Sa. 20. bis Mo 22.04.2019

FreiFrau

Münster
24 STUNDEN MÜNSTER – Die Oster-Spin-Offs

24 STUNDEN MÜNSTER war das Theater-Event des vergangenen Jahres. Ein Projekt, das Brücken quer durch die hiesige Bühnenlandschaft schlug. Ein Kaleidoskop aus Performances, das einen vollen Tag lang die Menschen dieser Stadt portraitierte – und dabei eine andere Lebenswirklichkeit als die offensichtliche auffächerte. Kurzum: viel zu gut, um in der Versenkung zu verschwinden. Mit 24 STUNDEN MÜNSTER – DIE OSTER-SPIN-OFFS zeigen wir an den Feiertagen jetzt noch mal ausgewählte Highlights – meist als Doubel-Features. Was elektrisierende Links und Kontraste schafft! Mit „Eine Prostituierte in Münster“, „Maseratifotze“ und „Bin höhenentspannt“ treffen zum Beispiel drei faszinierende, auf ihre eigene Weise starke Frauen aufeinander. Die Inszenierungen „An allen anderen Tagen nicht“ und „Livin in Mocambo“ führen den Alltag in einem Sterbehospiz und die Nacht in einer alkoholseligen Bar zusammen. Und Jens Krauses Dokumentation „24 Stunden Münster – Der Film“ fängt die Essenz des gesamten Projekts ein.

Von Carola v. Seckendorff und Cornelia Kupferschmid (FreiFrau) mit den Münsteraner Künstlern: Hannes Demming, Stephanie Borgert, Benedikt Thönes, Julia Dina Heße, Angelika Schlaghecken, Regine Andratschke, Ulrich Bärenfänger, Marieke Fritzen, Carolin Wirth, Christiane Hagedorn, Gabriele Brüning, Helga Körner, Bianca Wenning, Tilman Rademacher, Shaun Fitzpatrick, Adelina Meyer, Stefan Nászay, Felix Adrian Schäper, Jens Kraus

 

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Mittwoch, 17.04.2019 - 20 und 21 Uhr: DOUBLE FEATURE: "Der Ordner" + "Marc Pierschel Die Zukunft beginnt auf Deinem Teller"; Abendkasse: Einzelaufführung 11,-€ / 7,-€, Double Feature 14,-€ / 10.- €

Donnerstag, 18.04.2019 - 20 und 21 Uhr: DOUBLE FEATURE: "Maseratifotze" trifft auf "Eine Prostitierte in Münster" + "Bin Höhenentspannt"; Abendkasse: Einzelaufführung 11,-€ / 7,-€, Double Feature 14,-€ / 10.- €

Samstag, 20.04.2019 - 20 und 21Uhr: DOUBLE FEATURE: "An allen anderen Tagen nicht" + "Livin' in Mocambo"; Abendkasse: Einzelaufführung 11,-€ / 7,-€, Double Feature 14,-€ / 10.- €

Sonntag, 21.04.2019 - 21 Uhr: Felix. Dann bin ich glücklich"; Abendkasse: 11,-€ / 7,-€

Montag, 22.04.2019 - 20 Uhr: "24 Stunden Münster - Der Film"; Abendkasse: 6,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

GLOSTER Productions | Der Dreck und das Gute. Das Gute und der Dreck

Carsten
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Theater | Do. 11. bis So. 14.04.2019, 20 Uhr | im Anschluss Bühnengespräch mit Thomas Thieme und Carsten Bender

GLOSTER Productions

Münster
URAUFFÜHRUNG: Der Dreck und das Gute. Das Gute und der Dreck

„Meine Schönheit ist meine Seele. Schade, dass meine Seele so furchtbar innerlich ist“. Einer von vielen leuchtenden Sätzen, die der österreichische Dichter und Dramatiker Werner Schwab hinterlassen hat. Der war zeitlebens skandalumflort, weil er das Menschliche im Scheußlichen und die Poesie in der Kloake suchte. „Der Dreck und das Gute. Das Gute und der Dreck“ lautet der Titel eines Essays, der „die Säulen der Schwabschen Weltsicht“ markiert. So sieht’s der große Theater-Berserker Thomas Thieme, der als Regisseur fürs Münsteraner Label GLOSTER Productions diesen widerspenstigen Doppel-Text auf die Bühne bringt – wie 2010 schon Schwabs OFFENE GRUBEN OFFENE FENSTER. Mit Solo-Schauspieler Carsten Bender stemmt Thieme die kampfsportgestählte Selbstbeschau eines „extremen Moralisten, der sich nie zu schade war, sprachlich in alle Tiefen und Untiefen einzutauchen“. In schönstem Schwabisch natürlich. Ein Dreikönigstreffen des schonungslosen Ersprechens steht an: GLOSTER, THIEME, SCHWAB!

Mit Carsten Bender Regie und Bühne Thomas Thieme Licht Timo von der Horst Graphikdesign medlay.de Foto © Literaturverlag Droschl Produktion GLOSTER Förderer Kulturamt der Stadt Münster Dank an Günter Rohkämper-Hegel, Miriam Benassi und Jörg Kersten Rechtehinweis Werner Schwab Der Dreck und das Gute. Das Gute und der Dreck © Literaturverlag Droschl, Graz – Wien 1992.

Im Anschluss an die ersten drei Aufführungen bieten Thomas Thieme und Carsten Bender dem Publikum ein Gespräch an. Nach der letzten Aufführung am Sonntag findet kein Bühnengespräch statt.

 

Karten direkt kaufen:  
Donnerstag, 11.04.2019 - 20 Uhr
Freitag, 12.04.2019 - 20 Uhr
Samstag, 13.04.2019 - 20 Uhr
Sonntag, 14.04.2019 - 20 Uhr

Karten Abendkasse: 15,-€ / 9,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

Gabriele Brüning | Fräulein Else

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Szenische Lesung | So. 07.04.2019, 18 Uhr

Gabriele Brüning

Münster
Fräulein Else

Erfolgsgeheimnis? Gibt’s in diesem Fall nicht. Der Grund, weshalb Gabriele Brünings Solo-Performance „Fräulein Else“ im vergangenen Jahr ihr 10-jähriges (!) Jubiläum feierte, liegt auf der Hand: Sie ist einfach fantastisch. Umwerfend facettenreich. Und psychokrimispannend. Arthur Schnitzler hat die zugrunde liegende Novelle 1924 geschrieben, ein paar Jahrzehnte vor der #MeToo-Debatte. Die 19-jährige Else soll im Auftrag ihrer Mutter den reichen Kunsthändler Dorsday um eine stattliche Summe bitten. Der Geldsack willigt zwar ein. Verlangt im Gegenzug aber, die junge Frau für eine Viertelstunde nackt zu sehen. Ein unmoralisches Angebot, das die Titelheldin in rasende Empörung, sexuelle Fantasien und das Ringen um Emanzipation stürzt. Brüning belebt diesen Gedankenstrom spielend, lesend, elektrisierend. Ein echtes „Fräulein“-Wunder ist ihr mit dem Monolog geglückt, längst ein Münster-Klassiker. Mittlerweile im Pumpenhaus daheim. Und nach wie vor frei von Altersspuren. Herzlichen Glückwunsch auch dazu!

Von und mit Gabriele Brüning Nach der Novelle von Arthur Schnitzler Foto Andreas Ladwig

 

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Sonntag, 07.04.2019 - 18 Uhr

Karten Abendkasse: 15,-€ / 9,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

Benjamin Vandewalle | Common Ground

K1600_Gitarrengipfel alle 3
Ernie Rissmann
Gitarren1
Gitarren2
 
Tanz | Sa. 06.04.2019, 20 Uhr

Benjamin Vandewalle

Brüssel
Common Ground

Wegen Krankheit im Dezember ausgefallen, jetzt zurück: Common Ground. Der eine hat ein Faible für Techno und Toiletten-Humor. Die andere mag Ballett und schreibt berauschende Love Songs. Der dritte betrachtet die Welt gern durch die Kameralinse und besitzt verborgene Talente als Beatboxer. Gemeinsam haben sie trotzdem etwas. Die Liebe zum Tanz. Der flämische Choreograph Benjamin Vandewalle – ausgebildet in Anne Teresa De Keersmaekers Künstlerschmiede P.A.R.T.S. – reflektiert in COMMON GROUND über Vielfalt, Verschiedenheit und Verbindendes. In Kooperation mit Platform K, der Genter Ausbildungsstätte für professionelle Tänzer mit Behinderung, schafft er eine Konstellation, die Konventionen sprengt. Auf der Bühne mit ihm sind die Performer Kobe Wyffels und Hannah Bekemans. Ein Paar, dessen anarchischer Bewegungsdrang den Profi fordert. Und wie! Zum Live-Klavier-Gewitter von Fulco Ottervanger messen die drei ihre Kräfte und Künste. Ohne jede Einschränkung. Eine Begegnung, die so nur der Tanz stiften kann. Oder, in den Worten von Vandewalle: „Kein Tanz, kein wir“.

Von und mit Benjamin Vandewalle, Kobe Wyffels, Hannah Bekemans, Fulco Ottervanger Kreation Benjamin Vandewalle, Christian Mendoza Musik Fulco Ottervanger Kostüme Sofie Durnez Technische Leitung Marlies Jacques Outside eye Charlotte De Somviele Poster Thomas Dhanens Interviews Charlotte De Somviele and Annelies Poppe Technische Unterstützung  Ferre Carron Dank an The Flemish authorities, The City of Ghent, The Province of East Flanders, Konekt, Lucky Trimmer, Bart Meeusen Produktion Platform-K Koproduktion Vooruit

 

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Samstag, 06.04.2019 - 20:00 Uhr

  Karten Abendkasse: 16,-€ / 10,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

Louise Lecavalier | BATTLEGROUND

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Louise Lecavalier_Foto_Carl Lessard
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Tanz | Sa. 30. und So. 31.03.2019, 20h

Louise Lecavalier

Montréal
BATTLEGROUND

Nach der verletzungsbedingten Absage im vergangenen Jahr nun der Nachholtermin für Louise Lecavaliers BATTLEGROUND: Manche suchen Anmut im Tanz, Leichtigkeit. Nicht so Louise Lecavalier. Die mittlerweile 60-jährige Frankokanadierin hat sich Zeit ihres Tänzerinnenlebens verausgabt. Hat ihren Körper in die Schlacht geworfen. Schon als Frontfrau der legendären Company La La La Human Steps, mit der sie Anfang der 80er gleich weltbekannt wurde. Nie wieder ist eine Tänzerin dem Popstar-Ruhm so nahe gekommen. Lecavalier hat auf Augenhöhe mit David Bowie gearbeitet, mit Frank Zappa. Und später eine Solokarriere gestartet, die an Energie eher noch zulegte. „So blue“, ihre erste Arbeit als Choreografin, war auch im Pumpenhaus zu sehen – was für eine Power-Performance! Jetzt kehrt Lecavalier zurück aufs Schlachtfeld. Solo und im Duett mit Robert Abubo durchmisst sie den Ring, in den sich die Bühne verwandelt. Führt – frei nach Italo Calvinis Roman „Der Ritter, den es nicht gab“ – einen Fight buchstäblich um die Existenz. In den Worten Lecavaliers: „Ich habe gekämpft, als ich jung war. Und ich kämpfe immer noch“.

 
 

Choreografie Louise Lecavalier Tanz Louise Lecavalier, Robert Abubo Choreografie Assistenz, Probenleitung France Bruyère Original und Live Musik Antoine Berthiaume Lichtdesign Alain Lortie Kostümdesign Yso Produktion Fou glorieux Koproduktion tanzhaus nrw, HELLERAU – European Center for the Arts Dresden, le CENTQUATRE, Paris, Festival TransAmériques Montreal, Usine C, Montreal Foto André Cornellier, Katja Illner Video Marlene Millar

Karten direkt kaufen:  
Samstag, 30.03.2019 - 20 Uhr
Sonnstag, 31.03.2019 - 20 Uhr

  Karten Abendkasse: 16,-€ / 10,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

Cactus Junges Theater / reich der wörter

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Reich der Wörter @erich saar
Reich der Wörter @erich saar-4
Reich der Wörter @erich saar-5
 
Junges Theater | Mi. 27.03.2019, 20 Uhr

Cactus Junges Theater

Münster
NOMINIERT FÜR DAS THEATERTREFFEN DER JUGEND IN BERLIN 2019: reich der wörter

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold? Wer so was sagt, war vermutlich noch nie sprachlos. Kein schöner Zustand. Schließlich sind Worte oft mächtiger als Taten. Was aber wäre, wenn wir die Sprache nicht einfach erlernen würden – sondern kaufen müssten, was uns auf der Zunge liegen soll? Von dieser Idee geht das „reich der wörter“ aus. Die jüngste Produktion von Cactus Junges Theater, dem Spezialistenteam für verbale Kunststücke aller Couleur. Ein neunköpfiges interkulturelles Ensemble begibt sich hier ins namenlose Land, wo die Sprache in der Fabrik gefertigt und mit Wörtern gedealt wird. Haste mal ne Silbe? Der Schwarzmarkt floriert, die Polizei schaut genau aufs Maul. Okay, immerhin bekommt man in diesem fiktiven Zwergenstaat bei besonderen Verdiensten den eigenen Namen verliehen. Und unnütze Begriffe kann der arme Bürger zum Ramschpreis anhäufen. Aber was, wenn man seine Gefühle ausdrücken will? Oder auch nur Einkaufen gehen? Noch nie war Sprachlosigkeit so eindrücklich und mitreißend zu erleben!

Es spielen Nils Müller, Emma Ernst, Anna Liebert, Adelina Meyer, Samira Karidio, Larissa Kjortosheva, Emma Renzel, Raphael Diallo, Azim Samasi Gast Max Wigger

Regie Sarah Christine Giese, Judith Suermann Dramaturgie Sarah Christine Giese, Ronja Klauschke Co-Regie Ronja Klauschke Interkulturelles Mentoring Barbara Kemmler Choreografie Sebastian Knipp Bühne Martina Pott Kostüme Gaby Sogl Grafik/Fotos Erich Saar Lichtdesign Timo von der Horst Video Sersch Hinkelmann Fotos Erich Saar Regieassistenz Anais Lüpke, Damaris Enders Textwerkstatt Markus Strathaus

Diese Sonderaufführung wird unterstützt durch das Kulturamt der Stadt Münster!

Eine Produktion von Cactus Junges Theater in Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus in Kooperation mit dem Jugendtheater-Werkstatt e.V. kontinuierliche Förderung durch das Kulturamt der Stadt Münster, die Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, LAG Soziokulturelle Zentren NW Unterstützt durch Stadtwerke Münster, Sparkasse Münsterland-Ost, Cibaria, Soroptimist International, Roadstop GmbH

 
Karten nur an der Abendkasse erhältlich: 13,-€ / 8,-€ / mit Cactus-Ausweis 5,-€

Tuğsal Moğul (Münster) | DER KLEINE SPATZ VOM BOSPORUS

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Theater | Fr. 22., Sa. 23. und So. 24.03.2019, 20 Uhr

Tuğsal Moğul

Münster
DER KLEINE SPATZ VOM BOSPORUS

„Niemand hält den kleinen Spatz auf, wenn er fliegen will!“ Dieser vogelfreie Satz fasst den Spirit von Tuğsal Moğuls Inszenierung perfekt zusammen. Der Theatermacher erzählt eine Geschichte über Grenzen. Und ihre Überwindung. Selma (die furiose Christiane Hagedorn!) spürt dem Lebensweg ihres Vaters nach. Der war in den 60ern als Arbeitsmigrant nach Westberlin gekommen. Zeugte aber auch ein Kind mit seiner Geliebten im Ostteil der Stadt – Selmas Mutter. Mit abflauendem Wirtschaftswunder schickte man ihn in die Türkei zurück. Die Tochter nun begibt sich auf die Reise. Im Gepäck die Lieder der türkischen Sängerin Sezen Aksu, genannt „Minik serҫe“ – der kleine Spatz. Die ist ein Phänomen, weil ihre Lieder Menschen quer durch die politischen Lager und Kulturen erreichen. Was sich auch beim gefeierten Gastspiel von Moğuls Stück auf dem türkischen Bergama-Festival im Mai bewiesen hat. Jetzt kehrt die „gelungene Mischung aus Konzert und Schauspiel“ (WN) in die Heimat zurück!

Regie Tuğsal Moğul Text Tuğsal Moğul und Christiane Hagedorn Gesang und Schauspiel Christiane Hagedorn Band Anahtar-Bahnhof mit Ahmet Bektas, Ömer Bektas, Jens Pollheide, Martin Scholz Regieassistenz und Ausstattung Eva-Maria Lüers Produktionsleitung Susanne Berthold Gefördert durch das Kultuaramt Münster und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW in Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus Münster

 

Karten direkt kaufen:  
Freitag, 22.03.2019 - 20 Uhr
Samstag, 23.03.2019 - 20 Uhr
Sonntag, 24.03.2019 - 20 Uhr

  Karten Abendkasse: 15,-€ / 9,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43