tanz nrw 17 | Folkwang Tanzabend

Performance | Fr 12.05.2017, 20.00 Uhr

Folkwang Tanzabend

Im Rahmen von tanz nrw 17

NOUS DEUX
Choreografie: Malou Airaudo, Tanz: Giorgia Moddamma

BARKE
Choreografie, Tanz: Stephan Briknmann

SOLÉY LÉVE
Choreografie: Kai Strathmann, Tanz: Jordan Gigout, Guilia Nicoletti

ONE HUNDRED
Choreografie, Tanz: Federico Rodolfo Zapata González

JOHNNY
Choreografie: Giorgia Maddamma, Tanz: Simon Wolant

TRY ZWEI
Choreografie, Tanz: Stephan Brinkmann, Giorgia Maddamma

14,- € / erm. 9,- €

Folkwang Tanzstudio / Iker Arrue | Plummet – A sharp dive down in 3 Acts

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Tanz | Mi 10.05.2017, 20.00 Uhr

Folkwang Tanzstudio / Iker Arrue

Im Rahmen von tanz nrw 17
Plummet - A sharp dive down in 3 Acts

Soziale Ausgrenzung und die Unfähigkeit, sich bestimmten Situationen anzupassen – diese Themen greift das Folkwang Tanzstudio in seiner neuesten Produktion auf. Zentrale Motive für die Arbeit des spanischen Choreografen Iker Arrue sind die Unfähigkeit loszulassen und sich von der Vergangenheit freizumachen. Er ließ sich dabei von einer Geschichte aus der Bibel inspirieren: Thematisch bildet die Handlung eine Metapher zur Geschichte von Lots Frau, die auf das zerstörte Sodom zurückblickte und zur Salzsäule erstarrte. Ästhetisch sind Arrues Werke geprägt durch die japanische Kampfkunst Aikido, die er mit Techniken des zeitgenössischen Tanzes verbindet. „PLUMMET“ ist die erste gemeinsame Produktion von Iker Arrue und dem Folkwang Tanzstudio.

CHOREOGRAFIE Iker Arrue TANZ Uwe Brauns, Ying Yung Chen, Shan Gao, Nejma Larichi, Stephanie Miracle, Jan Möllmer, Eva Pageix, Simon Wolant, Chih-I Wu ASSISTENZ Thusnelda Mercy MUSIK Tom Pannell (Komposition und Bearbeitung), Jean Sibelius, Pascal Gaigne KOSTÜME Anne Bentgens LICHTDESIGN Manuel Migdalek TONTECHNIK Thomas Wacker PRODUKTION Folkwang Tanzstudio / Institut für Zeitgenössischen Tanz

www.folkwang-uni.de
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14,- € / erm. 9,- €

tanz nrw 17| Filmprogramm – Wendewut (12.45h)

Film | So 7.05.2017, 12.45 Uhr

Filmprogramm: Wendewut

Im Rahmen von tanz nrw 17

(Komplett-Mitschnitt, UA 1993) von Hans Kresnik

„Wendewut“, in Anlehnung an die gleichnamige Erzählung von Günter Gaus, rechnet in krassen Bildern mit Stasi und Staatsauflösung und mit der vermeintlichen Nächstenliebe zu den Brüdern und Schwestern im jeweils anderen Teils Deutschland ab. Von Grenzbeamten der DDR wird das Publikum über den roten Teppich zu den Sitzplätzen geführt. Auf den Wachtürmen zeigen Monitore das Testbild des DDR-Fernsehens. Menschen in grauen Anzügen sammeln Kartoffeln, schütten sie wieder aus. Der Arbeiter- und Bauernstaat schafft sich seine Beschäftigung. Bis eine Chips fressende Meute in Dirndl und Trachtenanzug an die trennende Wand klopft. – Doch dann geht der Wahnsinn erst richtig los. (Irmela Kästner)

Ort: Cinema Münster | Warendorfer Straße 45 – 47

www.cinema-muenster.de
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tanz nrw 17| Filmprogramm – Ulrike Meinhof (11.00h)

Film | So 7.05.2017, 11.00 Uhr

Filmprogramm: Ulrike Meinhof

Im Rahmen von tanz nrw 17

(Komplett-Mitschnitt, UA 1990) von Hons Kresnik

Das Stück beginnt in der Gegenwart, 1990, dem Jahr der Uraufführung von Johann Kresnikschoreographischem Theater „Ulrike Meinhof“. Die Protagonistin, eine ältere Frau im distinguierten Trench, geht durch den Abfall von Fast-food-Geschirr. Bald wird ihr gewaltsam ein Hamburger in den Mund gestopft, wird sie genötigt, an Faschingspolonaisen teilzunehmen. Angekommen im wiedervereinigten Deutschland. Auf drei Tänzerinnen verteilt Johann Kresnik die Rolle der 1976 im Gefängnis Stuttgart-Stammheim gestorbenen Terroristin Ulrike Meinhof: Die des Jahres 1990 blickt am Ende des ersten Bilds auf die in der Zelle. Nach diesem Schwenk laufen die Lebensstationen der dritten Ulrike Meinhof ab, die zunächst als tippende und agitierende Journalistin ins Blickfeld kommt. Klaus Rainer Röhl, Andreas Baader, Gudrun Ensslin treten auf und mit Meinhof in Beziehung. Im letzten Bild, »Tod und Verklärung« genannt, schneidet sich Ulrike Meinhof mit einem Messer die Zunge ab. So mundtot gemacht, wird sie zwischen zwei Glasplatten gepresst. (Klaus Kieser)

Ort: Cinema Münster | Warendorfer Straße 45 – 47

www.cinema-muenster.de
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tanz nrw 17 | bodytalk – Friedensanleitung für jedermann

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Uraufführung, Tanz | Fr 5. + Sa 6.05.2017, 20.00 Uhr

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Im Rahmen von tanz nrw 17
Friedensanleitung für jedermann

Kann es eine Friedensanleitung für jedermann geben? Das Ensemble bodytalk bezieht sich hierbei auf das erste Stück, das Johann Kresnik 1970 als Ballettdirektor in Bremen realisiert hat: „Kriegsanleitung für jedermann“. Yoshiko Waki und Rolf Baumgart deuten diesen Titel angesichts der aktuellen gesellschaftlichen und politischen Lage um. Sie setzen dabei auf die Zusammenarbeit mit gesellschaftlich relevanten Handlungsträgern wie die katholische Kirche oder die Bundeswehr und schicken ihre Tänzer*innen ins Gefecht. Ganz im Sinne von Kresnik: Es gab eine Zeit, da probte man den Aufstand auf der Straße. Zeitgleich machte eine Stadttheater-Guerilla den geschützten Bühnenraum unsicher – und Kresnik begründete seinen Ruf als Berserker des politischen Tanztheaters. Yoshiko Waki hat mit vielen Choreografen gearbeitet, darunter Susanne Linke, Vivienne Newport und auch Johann Kresnik. 2008 gründete sie gemeinsam mit dem Regisseur und Komponisten Rolf Baumgart das Ensemble bodytalk.

KÜNSTLERISCHE LEITUNG Yoshiko Waki, Rolf Baumgart KREATION, TANZ Charlotte Goesaert, Elina Pohjonen, Johanna-Yasirra Kluhs, Krzystof Raczkowski, Loukiani Papadaki, Martijn Joling, Tim Gerhards, Ziv Frenkel, Damian Pielka, Petra Korink, Thomas Achtner, Jennifer Peterson PRODUKTION bodytalk KOPRODUKTION Theater im Pumpenhaus GEFÖRDERT DURCH Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, Kulturstiftung des Bundes (Tanzfonds Erbe), Kunststiftung NRW, Kulturamt Stadt Münster UNTERSTÜTZT DURCH Deutsches Tanzfilminstitut Bremen

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14,- € / erm. 9,- €

tanz nrw 17| Tagung – Ausweitung der Tanzzone

Tagung | Sa 6.05.2017, 11.00 – 18.00 Uhr

Ausweitung der Tanzzone – Politik im Tanztheater

Im Rahmen von tanz nrw 17

Beginn und Bedeutung des politischen Tanzes in Deutschland sind an Namen geknüpft, besonders an einen Namen: Johann Kresnik. Was macht seine Bedeutung aus? Wie hat er die (Tanz)Welt verändert (auch strukturell: z.B. die “Produktionsverhältnisse” wie Arbeitsverträge für Tänzer u.ä.)? Im Diskurs mit Tänzern, Mitarbeitern, Weggefährten, Fans, Kritikern wollen bodytalk innerhalb eines zweijährigen Prozesses Antworten finden und damit weiterkommen: auf der Bühne, in der Stadt, im Kopf.

Über Aktualität, Stellenwert und Implikation der frühen Arbeiten von Johann Kresniks Choreografischem Theater wollen wir in zwei aufeinander aufbauenden Tagungen nachdenken. Bereits im März 2017 luden wir in den Roten Salon der Volksbühne in Berlin ein: zum Klassentreffen von Kresniks Ehemaligen. In einer zweiten Tagung in Münster soll es nun um die Kontextualisierung und Archivierung des Werks gehen. Und um die Konfrontation mit aktuellen Ansätzen politischer Praxis in den Darstellenden Künsten.

Dabei wird auch der Besprochene zu Wort kommen: Der Künstler ist, zumindest zeitweise, anwesend.

Anmeldung: yoshikowaki@gmail.com

Ausweitung der Tanzzone – Johann Kresniks Choreographisches Theater
Programm

11h Begrüßung

11.45h – 12.30h
Arnd Wesemann (Zeitschrift tanz, Berlin):
Wann ist Tanz politisch?

12.30h – 13.15h
Dr. Genia Enzelberger (Dramaturgin und Kuratorin, Wien):
Kresnik als Politiker: Arbeitsbedingungen im Ensemblebetrieb

13.15h – 14h
Thomas Lehmen (Choreograf, Berlin/Oberhausen):
Doppelfalle

14h Mittagspause

15h – 15.45h
Stephan Dörschel (Akademie der Künste, Berlin) und Heide-Marie Härtel (Deutsches Tanzfilmarchiv Bremen):
Wie lässt sich ein Groß-Choreograph verzeichnen?

15.45h – 17h
Johann Kresnik (Choreograf, Bonn), Anja von Witzler (Dramaturgin, Berlin), Christoph Klimke (Dramaturg und Autor, Bonn), Moderation: Johanna-Yasirra Kluhs (Dramaturgin und Kuratorin, Duisburg):
Machst du noch Tanz oder schon Politik?

17h Apéro (Foyer)

Im Anschluss:

20h bodytalk: Friedensanleitung für Jedermann

Mit: Arnd Wesemann (Zeitschrift tanz, Berlin), Stephan Dörschel (Leiter des Archivs Darstellende Kunst, Akademie der Künste, Berlin), Dr. Genia Enzelberger (Mitherausgeberin “Ballett kann kämpfen – balet se zna boriti”, Wien), Christoph Klimke (Dramaturg und Autor, Bonn), Johanna-Yasirra Kluhs (Dramaturgin und Kuratorin, Duisburg), Johann Kresnik (Choreograf, Bonn), Thomas Lehmen (Choreograf, Berlin/Oberhausen), Anja von Witzler (Dramaturgin, Berlin), Heide-Marie Härtel (Deutsches Tanzfilmarchiv Bremen)

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Ausweitung der Tanzzone – Politik im Tanztheater” ist ein Tanzfonds Erbe Projekt von bodytalk titels “Friedensanleitung für jedermann – Die Dritte Generation”, im Rahmen von tanz nrw 17

Ein detailliertes Tagungsprogramm erscheint demnächst auf www.Friedensanleitung.de

Freier Eintritt

tanz nrw 17 | bodytalk – Friedensanleitung für jedermann

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Uraufführung, Tanz | Fr 5. + Sa 6.05.2017, 20.00 Uhr

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Im Rahmen von tanz nrw 17
Friedensanleitung für jedermann – Ein Tanzfonds Erbe Projekt

Kann es eine Friedensanleitung für jedermann geben? Das Ensemble bodytalk bezieht sich hierbei auf das erste Stück, das Johann Kresnik 1970 als Ballettdirektor in Bremen realisiert hat: „Kriegsanleitung für jedermann“. Yoshiko Waki und Rolf Baumgart deuten diesen Titel angesichts der aktuellen gesellschaftlichen und politischen Lage um. Sie setzen dabei auf die Zusammenarbeit mit gesellschaftlich relevanten Handlungsträgern wie die katholische Kirche oder die Bundeswehr und schicken ihre Tänzer*innen ins Gefecht. Ganz im Sinne von Kresnik: Es gab eine Zeit, da probte man den Aufstand auf der Straße. Zeitgleich machte eine Stadttheater-Guerilla den geschützten Bühnenraum unsicher – und Kresnik begründete seinen Ruf als Berserker des politischen Tanztheaters. Yoshiko Waki hat mit vielen Choreografen gearbeitet, darunter Susanne Linke, Vivienne Newport und auch Johann Kresnik. 2008 gründete sie gemeinsam mit dem Regisseur und Komponisten Rolf Baumgart das Ensemble bodytalk.

KÜNSTLERISCHE LEITUNG Yoshiko Waki, Rolf Baumgart KREATION, TANZ Charlotte Goesaert, Elina Pohjonen, Johanna-Yasirra Kluhs, Krzystof Raczkowski, Loukiani Papadaki, Martijn Joling, Tim Gerhards, Ziv Frenkel, Damian Pielka, Petra Korink, Thomas Achtner, Jennifer Peterson PRODUKTION bodytalk KOPRODUKTION Theater im Pumpenhaus GEFÖRDERT DURCH Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, Tanzfonds Erbe – Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, Kunststiftung NRW, Kulturamt Stadt Münster UNTERSTÜTZT DURCH Deutsches Tanzfilminstitut Bremen

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14,- € / erm. 9,- €

Dannenberg/Physical Monkey (Münster) | Die Schwalben fressen Mehl

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Physical Theater | Fr 28. + Sa 29.04.2017, 20.00 Uhr

Dannenberg / Physical Monkey

Münster
Die Schwalben fressen Mehl

Eine poetische Geschichte spinnen, in vier Metern Höhe? Das braucht schon ein besonderes Gespür für Schwerelosigkeit. Was Sabeth Dannenberg besitzt. Am Chinesischen Mast, einem Zirkusgerät, kreiert Sabeth in poetischen Bildern und fantasievollen Körpertransformationen eine absurde Geschichte, inspiriert von den „caladinhos“. Plätzchen, die in der Widerstandsbewegung unter der Diktatur Salazars in Portugal entstanden.
Die eigenwillige Performerin – im Pumpenhaus zuletzt etwa mit dem mehrfach belichteten Gedächtnisabend „Im Rahmen… einer Erinnerung” zu erleben – vollführt unter ihrem Solo-Label „Physical Monkey” eine assoziative, akrobatische Rolle rückwärts. Kopfüber in eine unbestimmte Zeit bewegt sie sich durch ihr wagemutiges und wandelbares Körpertheater. Knittern, falten, zittern, wehen, fallen, stürzen, backen. Rauch schweigt. Denn auch die Schwalben fressen Mehl.

Konzept & Performance Sabeth Dannenberg Bühnenbild Joao Pinto- Projeto EZ Portugal Sound Gregor Keienburg Licht Johannes Sundrup Produktion Physical Monkey in Koproduktion mit dem Pumpenhaus Münster Dank an Rita Roring, Luis Seixas, Erich Saar, Sersch Hinkelmann

13,- € / erm. 8,- €

Dannenberg/Physical Monkey (Münster) | Die Schwalben fressen Mehl

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Physical Theater | Fr 28. + Sa 29.04.2017, 20.00 Uhr

Dannenberg / Physical Monkey

Münster
Die Schwalben fressen Mehl

Eine poetische Geschichte spinnen, in vier Metern Höhe? Das braucht schon ein besonderes Gespür für Schwerelosigkeit. Was Sabeth Dannenberg besitzt. Am Chinesischen Mast, einem Zirkusgerät, kreiert Sabeth in poetischen Bildern und fantasievollen Körpertransformationen eine absurde Geschichte, inspiriert von den „caladinhos“. Plätzchen, die in der Widerstandsbewegung unter der Diktatur Salazars in Portugal entstanden.
Die eigenwillige Performerin – im Pumpenhaus zuletzt etwa mit dem mehrfach belichteten Gedächtnisabend „Im Rahmen… einer Erinnerung” zu erleben – vollführt unter ihrem Solo-Label „Physical Monkey” eine assoziative, akrobatische Rolle rückwärts. Kopfüber in eine unbestimmte Zeit bewegt sie sich durch ihr wagemutiges und wandelbares Körpertheater. Knittern, falten, zittern, wehen, fallen, stürzen, backen. Rauch schweigt. Denn auch die Schwalben fressen Mehl.

Konzept & Performance Sabeth Dannenberg Bühnenbild Joao Pinto- Projeto EZ Portugal Sound Gregor Keienburg Licht Johannes Sundrup Produktion Physical Monkey in Koproduktion mit dem Pumpenhaus Münster Dank an Rita Roring, Luis Seixas, Erich Saar, Sersch Hinkelmann

13,- € / erm. 8,- €

Hartmann+Konsorten (Münster) | Heil Underground

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Theater | Do 20. - So 23.04.2017, 20.00 Uhr

Hartmann+Konsorten

Münster
Heil Underground

„Wir haben eine Mission. Die ganze Welt wird uns kennen, wir werden Millionen von Fans haben!“ So phantasiert der junge Tom im Stück „Heil Underground“. Bloß träumt er nicht vom Ruhm als Sportler oder Sonstwas-Star. Sondern vom Tag der gnadenlosen Abrechnung beim Amok. Tom und Tomtom, zwei Außenseiter voll von glühendem Hass auf die Welt, munitionieren sich mit Racheplänen und Waffen. Und Pizzabotin Mary hat einfach Pech, ins Schussfeld zu geraten. Zusammen mit Autor Dirk Spelsberg steigen Hartmann & Konsorten tief hinab. In den Keller eines amerikanischen Einfamilienhauses in der patriotischen Provinz. In die Untiefen einer Ideologie der Verachtung. „Heil Underground“, eigens für H&K geschrieben, ist kein dokumentarisches Stück über Schulmassaker und Amokläufe. Sondern eine bizarre Studie über den Umschlagpunkt von faschistischer Theorie in blutige Tat. Spelsberg, Spezialist für menschliche Abgründe, hat vor 31 Jahren die Pumpenhaus-Eröffnungsproduktion „Herz der Freiheit“ geschrieben, und beschwört nun eine Gespenstersonate der radikalen Stimmen. Ästhetisch, konsequent und grausam. „Das muss doch mal gesagt werden! Das muss doch mal geschossen werden! Das muss doch mal rein in die Köpfe.“

“Ein Stück wie ein Überfallkommando, das sein Publikum in Geiselhaft nimmt und im Splatter-Modus jede Flucht vereitelt. […] Irritierte Begeisterung.” (Günter Moseler / ULTIMO)

Achtung: Die Aufführungen sind für Zuschauer unter 16 Jahren nicht geeignet!

Mit Mareike Fiege, Shaun Fitzpatrick, Schneider Sound Leon Runde Inszenierung Johannes Fundermann, Pitt Hartmann Text/Dramaturgie Dirk Spelsberg Choreografie Milena Weber Raum Hans Salomon Kostümbild Agnieszka Janowska, Bettina Zumdick Maske Sabine Schubert Lichtdesign Adrian Kantel PR Rita Roring Produktion Hartmann & Konsorten Koproduktion Theater im Pumpenhaus Förderer Kulturamt der Stadt Münster

13,- € / erm. 8,- €