andcompany&Co. (Berlin) // Not my Revolution, if…: Die Geschichte der Angie O.

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Theater  // Sa 4.03.2017, 20.00 Uhr

andcompany&Co.

Berlin
Not my Revolution, if…: Die Geschichte der Angie O.

Aktivismus ist die neue Wachstumsbranche. Alle Zelte auf der Wall Street sind occupied. Und global hat die Antiglobalisierung Hochkonjunktur. Kein Wunder! Im Kampf gegen Kapitalismus und Neoliberalismus winken satte Moral-Boni und weitere Gewissenszulagen. andcompany&Co, das Spezialistenteam für die Paradoxien des Politischen, durchleuchten mit ihrem neuen Projekt „Not my revolution if…“ die Protestbewegungen der letzten 25 Jahre. Im Untertitel heißt diese deutsch-niederländische Kollektivarbeit „Die Geschichte der Angie O.“ Was nicht nur auf einen berühmten Softporno und die Kanzlerin verweist. Sondern als „NGO“ zu lesen ist. Nichtregierungsorganisationen sind ja die boomenden Serviceunternehmen auf dem freien Markt des politischen Handelns. Das weiß auch die Heilige Johanna der Schlachtrufe, die andcompany als Heldin durch ihr Agit-Musical schicken: „Investieren Sie in moralische Kaufkraft. Nächstenliebe ist Service, und Service ist Dienst am Kunden“. Stammt von Brecht. Und stimmt auch heute. Was als Retrospektive von Protestformen begann, wurde mit Trumps Wahlsieg schlagartig aktuell: andcompany&Co. ziehen als friedlichste Armee der Welt hinein in die Schlacht, wo das Gewühl am größten ist und singen mit Macht.

Konzept & Regie andcompany&Co. (Karschnia / Nord / Sulimma) von & mit
 Noah Fischer, Alexander Karschnia, Nicola Nord, Krisjan Schellingerhout, Claudia Splitt, Sascha Sulimma, Vincent van der Valk&Co. Text Alexander Karschnia&Co. Musik Sascha Sulimma, Vincent van der Valk&Co. Bühne Noah Fischer&Co. Kostüme und Mitarbeit Bühne Franziska Sauer&Co. Lichtdesign Rainer Casper Licht Sebastian Zamponi Ton Mareike Trillhaas Regieassistenz Hilkje Kempka Technische Leitung Marc Zeuske Company Management Katja Sonnemann Koproduktion Theater im Pumpenhaus (Münster), HAU Hebbel am Ufer (Berlin), Künstlerhaus Mousonturm (Frankfurt am Main), FFT (Düsseldorf), Ringlokschuppen Ruhr, brut Wien und House on Fire mit Unterstützung des Kulturprogramms der Europäischen Union

www.andco.de

13,- € / erm. 9,- €

Jean-Claude Séférian (Münster) // FORMIDABLE – Hommage à Charles Aznavour

Konzert  // So 5.03.2017, 20.00 Uhr

Jean-Claude Séférian

Münster
FORMIDABLE – Hommage à Charles Aznavour

Lieder über Liebe gibt es unzählige. Allerdings nicht viele, die wirklich zu Herzen gehen. Der ungekrönte König des amourösen Chansons heißt Charles Aznavour. Ein Poet ohne Pathos. Mit seinem „Timbre aus Sand und Rost“, wie mal einer schrieb, hat er so ziemlich alle Facetten des Begehrens besungen. Die körperlichen Freuden und die Seelenqualen. Womit er zum Idol für Chansonniers etlicher Generationen geworden ist. Auch Jean-Claude Séférian zählt dazu. Mit „Formidable“ verbeugt sich der im Libanon geborene Münsteraner jetzt vor dem Armenier Aznavour. Freilich ohne ihn bloß zu imitieren. Hat ein Séférian auch nicht nötig. Seine Stimme besitzt schließlich ihre ganz eigene Tiefe. Verwandtschaft aber besteht zwischen den beiden Künstlern. Ihre Musik oszilliert zwischen Okzident und Orient. Hat Wurzeln in der Klassik, der Folklore und dem Jazz. „Formidable“ wird das leuchtend hörbar machen. Mit Christine Séférian am Klavier, Jan Klare am Saxofon und einem Mann am Mikrofon, der aus Erfahrung singt.

Das Konzert ist bereits ausgebucht.
Eventuelle Rücklaufkarten gibt es an der Abendkasse.

Gesang Jean-Claude Séférian Klavier Christine Séférian Saxofon Jan Klare Foto Peter Leßmann

http://dev.seferian.de

20,- € / erm. 15,- €

Small Beast Münster #4

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Konzert // Sa 25.02.2017, 20.00 Uhr

Small Beast Münster #4

Kristof Hahn I Ken Stringfellow I Paul Wallfisch

Diesen Mann „vielseitig“ zu nennen, wäre so, als würde man Christiano Ronaldo ein gewisses Fußballtalent attestieren. Kristof Hahn, begnadeter Berliner Rock-Gitarrist, prägt als bekanntester Geheimtipp der Welt seit über drei Jahrzehnten die Musiklandschaft. Weswegen wir uns megaglücklich schätzen, dass der Songschreiber und Sänger jetzt als very special guest im Avantgarde-Salon „The Small Beast“ unseres Musikgurus Paul Wallfisch auftritt. Hahn leidet ja keinen Mangel an Beschäftigung. Wenn er nicht gerade solo werkelt (wobei schon früh Meisterwerke wie „Down by love“ entstanden sind), tourt er zum Beispiel mit den wiedervereinigten New Yorker Noise-Rockern von Swans. Oder pflegt mit Sängerin Viola Limpet die fulminant frankophile Band Les Hommes Sauvages. Und weil man des Guten nie zuviel haben kann, lädt sich Wallfisch außerdem noch Ken Stringfellow ein – Gitarrist bei White Flag und als Solo-Künstler zuletzt mit seinem sensationellen Album „Danzig in The Moonlight“ unterwegs. Soviel Qualität bietet nur das Biest!

Mit Kristof Hahn, Ken Stringfellow, Paul Wallfisch Ton Hirzel Hirzelnsen

kenstringfellow.com
paulwallfisch.com

Tickets gibt es im WN-Ticket-Shop (Prinzipalmarkt 13-14)
und bei Jörgs CD-Forum (Alter Steinweg 4, 0251- 5 88 89 oder www.cd-forum.com).
Bei Reservierungen über das Pumpenhaus gilt der Abendkassenpreis.

VVK 11,- € / AK 15,- €

Ensemble ARTIG (Münster) // Von hohen Ufern tiefe Blicke

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Premiere, Junges Theater  // Mi 22., Do 23. + Fr 24.02.2017, 20.00 Uhr

Ensemble ARTIG

Münster
Von hohen Ufern tiefe Blicke

Von oben betrachtet ist es ganz einfach: Es gibt die Gewöhnlichen und die Außergewöhnlichen. Das erklärt vieles. Im Grunde sogar alles. Zumindest das, was Grenzen überschreitet und auf Außenstehende unmenschlich wirkt. Von oben betrachtet und mit einer Ideologie versehen, die alles andere sprengt, legitimiert es sich ziemlich bequem. Fraglich ist nur, was von den Rittern der Gerechtigkeit, von den rechten und linken Händen des Ideologischen am Schluss zum Leben übrigbleibt. Die 16 Darstellerinnen verbinden in ihrer Eigenproduktionen Texte des Dostojewski-Klassikers »Verbrechen und Strafe« mit Dokumenten, die das Tun und Denken eines norwegischen Attentäters und zweier amerikanischer jugendlicher Amokläufer beschreiben. Das Erschreckende, so zeigt sich, beginnt lange vor den Taten und spielt sich in den Köpfen ab.

Es spielen Jasmina Borchard, Elena Eßer, Isabel Kießling, Luisa Komnik, Anna Liebert, Nilüfer Lutfullahoglu, Leonie Oelck, Alyna Paul, Laura Pewinsky, Johanne Pfeiffer, Lena Radmer, Maike Rölver, Lea Sollik, Josy Streil, Elena Weich, Juliane Wesselmann Textversion Ensemble Choreografie Judith Suermann Beratung Dramaturgie Victoria Mletzko Licht / Musik / Sound Thomas Hillebrand Plakat / Grafik Lotta Klein Fotos Dennis Trösken, Hannah Reick Spielleitung Christian Reick Förderer Amt für Schule und Weiterbildung der Stadt Münster, Förderverein der Marienschule

12,- € / erm. 7,- €

Ensemble ARTIG (Münster) // Von hohen Ufern tiefe Blicke

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Premiere, Junges Theater  // Mi 22., Do 23. + Fr 24.02.2017, 20.00 Uhr

Ensemble ARTIG

Münster
Von hohen Ufern tiefe Blicke

Von oben betrachtet ist es ganz einfach: Es gibt die Gewöhnlichen und die Außergewöhnlichen. Das erklärt vieles. Im Grunde sogar alles. Zumindest das, was Grenzen überschreitet und auf Außenstehende unmenschlich wirkt. Von oben betrachtet und mit einer Ideologie versehen, die alles andere sprengt, legitimiert es sich ziemlich bequem. Fraglich ist nur, was von den Rittern der Gerechtigkeit, von den rechten und linken Händen des Ideologischen am Schluss zum Leben übrigbleibt. Die 16 Darstellerinnen verbinden in ihrer Eigenproduktionen Texte des Dostojewski-Klassikers »Verbrechen und Strafe« mit Dokumenten, die das Tun und Denken eines norwegischen Attentäters und zweier amerikanischer jugendlicher Amokläufer beschreiben. Das Erschreckende, so zeigt sich, beginnt lange vor den Taten und spielt sich in den Köpfen ab.

Es spielen Jasmina Borchard, Elena Eßer, Isabel Kießling, Luisa Komnik, Anna Liebert, Nilüfer Lutfullahoglu, Leonie Oelck, Alyna Paul, Laura Pewinsky, Johanne Pfeiffer, Lena Radmer, Maike Rölver, Lea Sollik, Josy Streil, Elena Weich, Juliane Wesselmann Textversion Ensemble Choreografie Judith Suermann Beratung Dramaturgie Victoria Mletzko Licht / Musik / Sound Thomas Hillebrand Plakat / Grafik Lotta Klein Fotos Dennis Trösken, Hannah Reick Spielleitung Christian Reick Förderer Amt für Schule und Weiterbildung der Stadt Münster, Förderverein der Marienschule

12,- € / erm. 7,- €

Ensemble ARTIG (Münster) // Von hohen Ufern tiefe Blicke

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Premiere, Junges Theater  // Mi 22., Do 23. + Fr 24.02.2017, 20.00 Uhr

Ensemble ARTIG

Münster
Von hohen Ufern tiefe Blicke

Von oben betrachtet ist es ganz einfach: Es gibt die Gewöhnlichen und die Außergewöhnlichen. Das erklärt vieles. Im Grunde sogar alles. Zumindest das, was Grenzen überschreitet und auf Außenstehende unmenschlich wirkt. Von oben betrachtet und mit einer Ideologie versehen, die alles andere sprengt, legitimiert es sich ziemlich bequem. Fraglich ist nur, was von den Rittern der Gerechtigkeit, von den rechten und linken Händen des Ideologischen am Schluss zum Leben übrigbleibt. Die 16 Darstellerinnen verbinden in ihrer Eigenproduktionen Texte des Dostojewski-Klassikers »Verbrechen und Strafe« mit Dokumenten, die das Tun und Denken eines norwegischen Attentäters und zweier amerikanischer jugendlicher Amokläufer beschreiben. Das Erschreckende, so zeigt sich, beginnt lange vor den Taten und spielt sich in den Köpfen ab.

Es spielen Jasmina Borchard, Elena Eßer, Isabel Kießling, Luisa Komnik, Anna Liebert, Nilüfer Lutfullahoglu, Leonie Oelck, Alyna Paul, Laura Pewinsky, Johanne Pfeiffer, Lena Radmer, Maike Rölver, Lea Sollik, Josy Streil, Elena Weich, Juliane Wesselmann Textversion Ensemble Choreografie Judith Suermann Beratung Dramaturgie Victoria Mletzko Licht / Musik / Sound Thomas Hillebrand Plakat / Grafik Lotta Klein Fotos Dennis Trösken, Hannah Reick Spielleitung Christian Reick Förderer Amt für Schule und Weiterbildung der Stadt Münster, Förderverein der Marienschule

12,- € / erm. 7,- €

FreiFrau (Münster) // MUTTERHABENSEIN

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Theater // Mo 23.01., Mo 30.01., Mo 6.02. + Mo 20.02.2017, 20.00 Uhr

FreiFrau

Münster
MUTTERHABENSEIN

und denk. sie lebt und siehet dich

Fünf Münsteraner Schauspielerinnen nähern sich den Lebensgeschichten ihrer Mütter, ihrer Kinder und sich selbst. Sie suchen nach Lebenslinien, Mustern, Parallelen und Abdrücken von Zeitläufen in ihrem Leben. Sie lassen hautnah den Zuschauer Einblick nehmen in die Herzkammern der Mütter unserer Zeit, die den Auftrag mitbekommen haben und auch den sehnlichsten Wunsch, neben der Erziehung ihrer allseits vernetzten Kinder zu selbstbewußten, abiturfähigen G8-Stürmern, eine berufliche, möglichst erfül­­­len­de, in ihrem Fall auch noch künstlerische Karriere zu stemmen, die dazu auch noch ernähren muss. Theatral und trotzdem auf Augenhöhe mit ihrem Publikum begeben sie sich auf einen Parforceritt der Überforderung und der absoluten Erfüllung.

Die Vorstellung ist bereits ausgebucht.
Eventuelle Rücklaufkarten gibt es an der Abendkasse.

Mit Cornelia Kupferschmid, Carolin Wirth, Johanna Kollet, Christiane Hagedorn, Ulrike Rehbein Regie Carola v. Seckendorff Dramaturgie Joachim Henn Sound Ralf Haarmann Choreografie Tom Bünger Regieassistenz Jens Krause Regiehospitanz Imke Allerbeck, Janine Ahmann Abendspielleitung Carola Layda Fotografie Carola v. Seckendorff Förderer Kulturamt Münster, Bezirksregierung NRW

www.mutterhabensein.de

20,- € / erm. 15,- €

Miet Warlop (Belgien) // Fruits of Labor

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Theater // Fr 17. + Sa 18.02.2017, 20.00 Uhr

Miet Warlop

Belgien
Fruits of Labor

In der knallbunten Wunderwelt der Miet Warlop war noch nie was unmöglich. Entsprechend verblüfft’s kaum noch, dass sich die belgische Künstlerin jetzt mal eben als Queen of Pop neu erfindet. Fruits of Labor heißt ihr wilder Konzertabend, im Untertitel: »A Deep Night Performance«. Die Uraufführung beim Brüsseler Kunstenfestival wurde bereits frenetisch gefeiert. Warlop hat alles im Gepäck, was die Metamorphose zur entfesselten Frontfrau braucht: ein Meerjungfrauenkostüm. Eine melancholische Eröffnungsballade mit dem Titel »Fucking Flower«. Eine Backup-Band aus vier Performern mit extraordinären musikalischen Skills. Und ein Bühnen-Set aus Drums, auf die’s auch gerne mal lautstark regnet. Fruits of labor ist ein Spiel mit Posen: Märtyrer, Derwisch, Ego-Shooter mit Gitarre. Warlop und ihre Mitstreiter setzen eine Konzert-Mechanik in Gang, die so liebevoll handgemacht ist wie ihre Eigenkompositionen. Gefeiert wird die Kunst als reinigendes Ritual. Ohne Phantasielimit. Let’s go crazy!

Fruits of Labor wurde in Studio C de la B (Ghent), Vooruit (Ghent) and Arts center BUDA (Kortrijk) produziert und feierte Premiere beim Kunstenfestivaldesarts (Brussels) am 19. Mai 2016.

Konzept und Regie Miet Warlop Musik und Performance Miet Warlop, Joppe Tanghe, Wietse Tanghe, Tim Coenen, Seppe Cosyns Assistenz Barbara Vackier, Ian Gyselinck, Sander Vos Kostüme Sofie Durnez, Karolien Nuytens, An Breugelmans Technischer Leiter Hugh Roche Kelly Ton Saul Mombaerts, Pieter-Jan Coppejans Lichtdesign Henri Emmanuel Doublier Produktionsleiter Seppe Cosyns Management Bob Van Langendonck Associate production manager Maria-Carmela Mini Producer Irene Wool (Ghent) Associate producer Latitudes Contemporaines (Lille) Foto Rainout Hiel Koproduktion KunstenfstivaldesArts (Brussels), Vooruit (Ghent), BUDA (Kortrijk), La Villette (Paris), PACT Zollverein (Essen), La Bâtie (Geneva), Gessnerallee (Zurich), International Summer Festival Kampnagel (Hamburg), Dublin Theatre Festival (Dublin), NXTSTP Dank an Ballet C de la B (Ghent), Stijn Kenens, Bram Coeman, Michiel Dasseville, Karel Vanhooren, Elke Vanlerberghe, Michiel De Wilde, Danai Anesiadou, Nicolas Provost, Stephen Dewaele, Michiel Goedertier, Arlette Goethals, Sparks-efx, Paul Warlop, Geert Viane, Koen de Meyer Mit Unterstützung von 
Beursschouwburg (Brussels), Flemish Authorities, City of Ghent, City of Erlangen, European Union’s Culture Programme

www.mietwarlop.com

13,- € / erm. 8,- €

Miet Warlop (Belgien) // Fruits of Labor

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Theater // Fr 17. + Sa 18.02.2017, 20.00 Uhr

Miet Warlop

Belgien
Fruits of Labor

In der knallbunten Wunderwelt der Miet Warlop war noch nie was unmöglich. Entsprechend verblüfft’s kaum noch, dass sich die belgische Künstlerin jetzt mal eben als Queen of Pop neu erfindet. Fruits of Labor heißt ihr wilder Konzertabend, im Untertitel: »A Deep Night Performance«. Die Uraufführung beim Brüsseler Kunstenfestival wurde bereits frenetisch gefeiert. Warlop hat alles im Gepäck, was die Metamorphose zur entfesselten Frontfrau braucht: ein Meerjungfrauenkostüm. Eine melancholische Eröffnungsballade mit dem Titel »Fucking Flower«. Eine Backup-Band aus vier Performern mit extraordinären musikalischen Skills. Und ein Bühnen-Set aus Drums, auf die’s auch gerne mal lautstark regnet. Fruits of labor ist ein Spiel mit Posen: Märtyrer, Derwisch, Ego-Shooter mit Gitarre. Warlop und ihre Mitstreiter setzen eine Konzert-Mechanik in Gang, die so liebevoll handgemacht ist wie ihre Eigenkompositionen. Gefeiert wird die Kunst als reinigendes Ritual. Ohne Phantasielimit. Let’s go crazy!

Fruits of Labor wurde in Studio C de la B (Ghent), Vooruit (Ghent) and Arts center BUDA (Kortrijk) produziert und feierte Premiere beim Kunstenfestivaldesarts (Brussels) am 19. Mai 2016.

Konzept und Regie Miet Warlop Musik und Performance Miet Warlop, Joppe Tanghe, Wietse Tanghe, Tim Coenen, Seppe Cosyns Assistenz Barbara Vackier, Ian Gyselinck, Sander Vos Kostüme Sofie Durnez, Karolien Nuytens, An Breugelmans Technischer Leiter Hugh Roche Kelly Ton Saul Mombaerts, Pieter-Jan Coppejans Lichtdesign Henri Emmanuel Doublier Produktionsleiter Seppe Cosyns Management Bob Van Langendonck Associate production manager Maria-Carmela Mini Producer Irene Wool (Ghent) Associate producer Latitudes Contemporaines (Lille) Foto Rainout Hiel Koproduktion KunstenfstivaldesArts (Brussels), Vooruit (Ghent), BUDA (Kortrijk), La Villette (Paris), PACT Zollverein (Essen), La Bâtie (Geneva), Gessnerallee (Zurich), International Summer Festival Kampnagel (Hamburg), Dublin Theatre Festival (Dublin), NXTSTP Dank an Ballet C de la B (Ghent), Stijn Kenens, Bram Coeman, Michiel Dasseville, Karel Vanhooren, Elke Vanlerberghe, Michiel De Wilde, Danai Anesiadou, Nicolas Provost, Stephen Dewaele, Michiel Goedertier, Arlette Goethals, Sparks-efx, Paul Warlop, Geert Viane, Koen de Meyer Mit Unterstützung von 
Beursschouwburg (Brussels), Flemish Authorities, City of Ghent, City of Erlangen, European Union’s Culture Programme

www.mietwarlop.com

13,- € / erm. 8,- €

La Macana / Alexis Fernández (Spanien) // No title yet

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Tanz  // So 12.02.2017, 20.00 Uhr

La Macana & Alexis Fernández

Spanien
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In Deutschland war sein Solo bislang nur einmal zu sehen. Bei unseren Freunden, den Street-Dance Experten des Pottporus-Festivals. In No title yet wirft der exilierte kubanische Tänzer Alexis Fernández, ausgebildet an der Kaderschmiede Escuela Nacional de Artes La Habana, seinen Körper in einen leeren Raum. Ungeschützt und verletzlich. Mit einer selten zu erlebenden Energie und Intensität. 50 Minuten. Ein Ereignis.

Choreografie/Regie Caterina Varela, Alexis Fernández Tanz Alexis Fernández Bühne Vladimir Cruells Dramaturgische Assistenz Claudia Faci Licht Octavio Mas Foto Katja Illner Produktion La Macana Koproduktion CCN Roubaix / Carolyn Carlson

Tanzaficionados, die am Vortag Invisible Wires gesehen haben, erhalten bei Vorlage der Eintrittskarte 50 % Ermäßigung auf den Eintrittspreis!

14,- € / erm. 9,- €