Dood Paard NL – Chinindrest take-away

04.06.2003
Schauspiel, Deutsche Erstaufführung
Chinindrest take-away

Dood Paard NL

Das niederländische Theaterkollektiv Dood Paard hat seit seiner Entstehung 1994 ein beeindruckendes Repertoire entwickelt. Im Rahmen einer »Werkschau-Tournee« durch niederländische Theater gönnen sie sich und uns einen Abstecher nach Münster. 

Dood Paard ist in erster Linie ein »Akteurtheater«, dass aus einem festen Kern von Schauspielern besteht und ohne Regisseur arbeitet. Sie haben nicht nur Klassiker, von Aischylos bis Shakespeare, von Beckett bis Handke, übersetzt, bearbeitet und gespielt, sondern auch neue, speziell für sie geschriebene Texte aufgeführt. Die meisten davon stammen aus der Feder von Dood Paard-Schauspieler Oscar van Woensel. Mit Chinindrest take away beschreiten sie jetzt einen neuen Weg. Mit einem Fundus an Texten (u.a. Houellebecq, Bernhard, Handke), die sie während der Proben einstudiert haben, und Sätzen (aus aktuellen Tageszeitungen) gewappnet, kommunizieren die Schauspieler direkt und assoziativ, während im Hintergrund die niederländische Polderlandschaft vorüberzieht. So wird jede Vorstellung zu einem Novum – ein theatralisches Unikat. Es gibt keine Struktur, keine festgelegte Reihenfolge. Die Fragmente, die im »Hirnarchiv« der Protagonisten aktiviert werden, formen die Elemente, mit denen jeden Abend ein neues Gespräch geführt wird. Man trifft sich zum dramaturgischen Blinddate. Eine spannende Jam-Session aus Worten und Texten. 

Geräuschfragmente und Musiksamples des DJs unterstützen die Schauspieler und Worte erhalten die Unmittelbarkeit von Musik. Töne koppeln sich an Textsplitter. Musik verhakt sich in Emotionen, ruft wiederum andere Emotionen hervor, die Rede nimmt eine neue Wendung. Der Zuschauer wird mitgenommen auf eine Reise in die Gegenwart. »Wir bieten kein take away-Menü. Bei uns muss das Publikum selber kochen.« (Manja Topper, Schauspielerin)

10,- € / 8,- €
 
MIT Kuno Bakker, Gillis Biesheuvel, Steve Green, Manja Topper, Iwan van Vlierberghe, Oscar van Woensel 
LANDSCHAFTEN Remco Packbiers, Sal Kronenberg

Compagnie Pal Frenak Budapest / Paris – Tricks & Tracks

31.05.2003
Gastspiel Tanz
Tricks & Tracks

Compagnie Pal Frenak Budapest / Paris

Ein Sound wie ein Blutstrom. Die ganze Bühne in weiss ausgeschlagen. Körper stürzen in den Raum, prallen aufeinander, gegenwartsgierig, animalisch, überfallartig. Wunden, Bissspuren, Tätowierungen. Jeder Muskel ein Starrkrampf und von schutzloser Sinnlich- keit. 

Tricks & Tracks ist wie eine Wanderung über die Laufstege dieser Welt, wenn die Models endlich schlafen und das große Geld gezählt wird. Der Choreograph Pál Frenák gilt als einer der wichtigsten Impulsgeber des modernen Tanz in Ungarn. Mitte der 80er Jahre verlies er Ungarn und arbeitete in Paris. Seine Interessens- schwerpunkte und Inspirationsquellen verlagerten sich seitdem immer weiter weg vom Formenkanon des klassischen Balletts hin zum zeitgenössischen Tanz, moderner Architektur, Bildender Kunst und Film. 1999 kehrt er nach Ungarn zurück und gründet in Budapest die ungarisch-französiche Compagnie Pál Frenák. 

»Tricks & Tracks entfesselt die rohe Kraft des Da-Seins, berührt eine Zone am Rand der menschlichen Gewalt – kreist dabei aber immer um das, was den Menschen aufrichtet, ihn tanzen lässt: Die Leidenschaft.« Le Monde

12,- € / 9,- €
 
ES TANZEN Pál Frenák, Attila Gergely, Kata Juhash, Lisa Kostur, Christine Merli, Miguel Ortega, Adam Zambrzycki
CHOREOGRAPHIE Pál Frenák
MUSIK Fred Bigot

Compagnie Pal Frenak Budapest / Paris – Tricks & Tracks

30.05.2003
Gastspiel Tanz
Tricks & Tracks

Compagnie Pal Frenak Budapest / Paris

Ein Sound wie ein Blutstrom. Die ganze Bühne in weiss ausgeschlagen. Körper stürzen in den Raum, prallen aufeinander, gegenwartsgierig, animalisch, überfallartig. Wunden, Bissspuren, Tätowierungen. Jeder Muskel ein Starrkrampf und von schutzloser Sinnlich- keit. 

Tricks & Tracks ist wie eine Wanderung über die Laufstege dieser Welt, wenn die Models endlich schlafen und das große Geld gezählt wird. Der Choreograph Pál Frenák gilt als einer der wichtigsten Impulsgeber des modernen Tanz in Ungarn. Mitte der 80er Jahre verlies er Ungarn und arbeitete in Paris. Seine Interessens- schwerpunkte und Inspirationsquellen verlagerten sich seitdem immer weiter weg vom Formenkanon des klassischen Balletts hin zum zeitgenössischen Tanz, moderner Architektur, Bildender Kunst und Film. 1999 kehrt er nach Ungarn zurück und gründet in Budapest die ungarisch-französiche Compagnie Pál Frenák. 

»Tricks & Tracks entfesselt die rohe Kraft des Da-Seins, berührt eine Zone am Rand der menschlichen Gewalt – kreist dabei aber immer um das, was den Menschen aufrichtet, ihn tanzen lässt: Die Leidenschaft.« Le Monde

12,- € / 9,- €
 
ES TANZEN Pál Frenák, Attila Gergely, Kata Juhash, Lisa Kostur, Christine Merli, Miguel Ortega, Adam Zambrzycki
CHOREOGRAPHIE Pál Frenák
MUSIK Fred Bigot

Transittheater (MS) – Zufallswalzer

25.05.2003
Schauspiel Premiere
Zufallswalzer

Transittheater (MS)

nach Viktor Heim 

Sie ist mit 200 km/h in eine Nebelwand gerast. Angetrunken. Selbstmord oder Unfall? Auf jeden Fall ist sie tot. Und der moderne Engel muss nun entscheiden, ob sie mit 100 Punkten scoren kann und die Pforten des Paradieses sich für sie öffnen oder eben nicht. Kann sie mit ihrer Lebensgeschichten die 100 Punkte erreichen? Sie muss ihre Lebensgeschichten erzählen und gleichzeitig damit dem Engel gefallen. Der ist launisch, eifersüchtig und unberechenbar. Und dann häufen sich die Punktabzüge … »Nur 10 Punkte minus, das ist der Tarif, wenn man Mozart göttlich findet!«

12,- € / 9,- €
 
ES SPIELEN Agnieszka Barczyk, Ralf Melzow
REGIE Monika Stermann
EINE PRODUKTION VON Transittheater, Münster
UNTERSTÜTZT VON Theater im Pumpenhaus

Transittheater (MS) – Zufallswalzer

24.05.2003
Schauspiel Premiere
Zufallswalzer

Transittheater (MS)

nach Viktor Heim 

Sie ist mit 200 km/h in eine Nebelwand gerast. Angetrunken. Selbstmord oder Unfall? Auf jeden Fall ist sie tot. Und der moderne Engel muss nun entscheiden, ob sie mit 100 Punkten scoren kann und die Pforten des Paradieses sich für sie öffnen oder eben nicht. Kann sie mit ihrer Lebensgeschichten die 100 Punkte erreichen? Sie muss ihre Lebensgeschichten erzählen und gleichzeitig damit dem Engel gefallen. Der ist launisch, eifersüchtig und unberechenbar. Und dann häufen sich die Punktabzüge … »Nur 10 Punkte minus, das ist der Tarif, wenn man Mozart göttlich findet!«

12,- € / 9,- €
 
ES SPIELEN Agnieszka Barczyk, Ralf Melzow
REGIE Monika Stermann
EINE PRODUKTION VON Transittheater, Münster
UNTERSTÜTZT VON Theater im Pumpenhaus

Transittheater (MS) – Zufallswalzer

23.05.2003
Schauspiel Premiere
Zufallswalzer

Transittheater (MS)

 

nach Viktor Heim 

Sie ist mit 200 km/h in eine Nebelwand gerast. Angetrunken. Selbstmord oder Unfall? Auf jeden Fall ist sie tot. Und der moderne Engel muss nun entscheiden, ob sie mit 100 Punkten scoren kann und die Pforten des Paradieses sich für sie öffnen oder eben nicht. Kann sie mit ihrer Lebensgeschichten die 100 Punkte erreichen? Sie muss ihre Lebensgeschichten erzählen und gleichzeitig damit dem Engel gefallen. Der ist launisch, eifersüchtig und unberechenbar. Und dann häufen sich die Punktabzüge … »Nur 10 Punkte minus, das ist der Tarif, wenn man Mozart göttlich findet!«

12,- € / 9,- €
 
ES SPIELEN Agnieszka Barczyk, Ralf Melzow
REGIE Monika Stermann
EINE PRODUKTION VON Transittheater, Münster
UNTERSTÜTZT VON Theater im Pumpenhaus

Manus (MS) – Zikado

18.05.2003
Theaterprojekt
Zikado

Manus (MS)

Manus ist ein Theaterprojekt des Alexianerkrankenhauses Münster, das 1995 gegründet wurde. Die Akteure sind Bewohner des Wohnbereiches für Menschen mit geistiger Behinderung und einige Mitarbeiter des Hauses.

Sie werden von zwei professionellen Schauspielern bei ihren Produktionen begleitet. Nach drei Figurentheaterstücken liegt bei Zikado der Hauptakzent auf dem Schauspiel. Gespielt wird die Geschichte des Musikers Zikado, der es über sein lustvolles Musizieren den ganzen Sommer hinüber versäumt hat, sich auf die kommenden kalten und düsteren Tage vorzubereiten …

So ist denn Zikado ein kleines Schauspiel über die Licht- und Schattenseiten des Jahres, über die Freude in einem nicht immer vergnüglichen Leben und über die Hoffnungsfünkchen, dass einst doch alles gut werden kann.

4,- € /
 
ES SPIELEN Paul Berger, Michael Gude, Heinz Heitjohann, Wolfgang Klassen, Mathias Klepgen, Reinhard Klotz, Roland Lehmann, Andrej Löwen, Helmut Licznierski, Hans- Werner Padberg, Friedel Rüggen, Helmut Schrameyer, Gerd Schippel, Hans Stockhausen, Hubert Spaunhorst, Heinz Unger, Horst Voss, Peter Weller
REGIE Manfred Kerklau, Stoni Assmann 
MUSIK Antonio D’Amico, Petra Voyatzian
ORGANISATION Ingrid Häußler, Jörg Lohmann

RedArt (MS) – Zu Gast bei W./W. Hiller

18.05.2003
Veranstaltung im “Ü”
Zu Gast bei W./W. Hiller

RedArt (MS)

Die autobiographische Geschichte des Walter/Walli Hiller ist spannend und wechselhaft zugleich, denn er/sie hat in zwei Jahrhunderten und zwei Ge- schlechtern gelebt. Walter Hiller war Koch, Frontsoldat, Fräser, Ehemann und Familienvater, bevor er sich mit 51 Jahren endlich traute, in der DDR- sozialistischen Öffentlichkeit Frauenkleider zu tragen und Walli Hiller zu sein. 

Der Schauspieler Pitt Hartmann brilliert in der Rolle der Frau Hiller und »lässt das Publikum vergessen, dass er eigentlich die Rolle spielt, denn am liebsten würde man sich von ihm, anstatt zu applaudieren, mit einem Dankeschön verabschieden.« (Taz) 

Bevor »Hiller« bei den Donaufestspielen in Östereich gastiert, bittet Herr Hartmann, Träger des Darstellerpreises des Theaterzwang Festivals, in Münster nochmals zu Tisch. Dieses Mal in einem neuen, ungewöhnlichem Ambiente: Im »Labor«, dem neuen Ausstellungsraum der Linse.

17,- € / 14,- €
 
SCHAUSPIEL Pitt Hartmann-Müller
REGIE Paula Artkamp
ORT Im Ü, Bült 4

RedArt (MS) – Zu Gast bei W./W. Hiller

17.05.2003
Veranstaltung im “Ü”
Zu Gast bei W./W. Hiller

RedArt (MS)

Die autobiographische Geschichte des Walter/Walli Hiller ist spannend und wechselhaft zugleich, denn er/sie hat in zwei Jahrhunderten und zwei Ge- schlechtern gelebt. Walter Hiller war Koch, Frontsoldat, Fräser, Ehemann und Familienvater, bevor er sich mit 51 Jahren endlich traute, in der DDR- sozialistischen Öffentlichkeit Frauenkleider zu tragen und Walli Hiller zu sein. 

Der Schauspieler Pitt Hartmann brilliert in der Rolle der Frau Hiller und »lässt das Publikum vergessen, dass er eigentlich die Rolle spielt, denn am liebsten würde man sich von ihm, anstatt zu applaudieren, mit einem Dankeschön verabschieden.« (Taz) 

Bevor »Hiller« bei den Donaufestspielen in Östereich gastiert, bittet Herr Hartmann, Träger des Darstellerpreises des Theaterzwang Festivals, in Münster nochmals zu Tisch. Dieses Mal in einem neuen, ungewöhnlichem Ambiente: Im »Labor«, dem neuen Ausstellungsraum der Linse.

17,- € / 14,- €
 
SCHAUSPIEL Pitt Hartmann-Müller
REGIE Paula Artkamp
ORT Im Ü, Bült 4

RedArt (MS) – Zu Gast bei W./W. Hiller

16.05.2003
Veranstaltung im “Ü”
Zu Gast bei W./W. Hiller

RedArt (MS)

Die autobiographische Geschichte des Walter/Walli Hiller ist spannend und wechselhaft zugleich, denn er/sie hat in zwei Jahrhunderten und zwei Ge- schlechtern gelebt. Walter Hiller war Koch, Frontsoldat, Fräser, Ehemann und Familienvater, bevor er sich mit 51 Jahren endlich traute, in der DDR- sozialistischen Öffentlichkeit Frauenkleider zu tragen und Walli Hiller zu sein. 

Der Schauspieler Pitt Hartmann brilliert in der Rolle der Frau Hiller und »lässt das Publikum vergessen, dass er eigentlich die Rolle spielt, denn am liebsten würde man sich von ihm, anstatt zu applaudieren, mit einem Dankeschön verabschieden.« (Taz) 

Bevor »Hiller« bei den Donaufestspielen in Östereich gastiert, bittet Herr Hartmann, Träger des Darstellerpreises des Theaterzwang Festivals, in Münster nochmals zu Tisch. Dieses Mal in einem neuen, ungewöhnlichem Ambiente: Im »Labor«, dem neuen Ausstellungsraum der Linse.

17,- € / 14,- €
 
SCHAUSPIEL Pitt Hartmann-Müller
REGIE Paula Artkamp
ORT Im Ü, Bült 4