Musik. die unsere Techniker lieben

TAG DER OFFENEN TÜR am 7. Oktober ab 14 Uhr

Aktivnagruppa (Slow. Rep.)
Zum ersten Mal präsentiert die ungewöhnliche Performance-Gruppe Aktivnagruppa aus der Slowakischen Republik die Arbeit Trilogie dem Publikum in Münster. Die Produktion, die gerade auf dem Festival of Contemporary Arts ihre Premiere hatte, ist so vielfältig wie die künstlerischen Konzepte, die in die Arbeit eingeflossen sind. Intim Blok ist ein kleines Kunststück, frei wie die Gedanken, voller Fantasie. Der zweite Teil der Trilogie beschreibt die Geschichte eines Verlustes während der Jugend: Kinderreich. Und schließlich geht es um das Ende einer Beziehung von jungen Menschen im Alter von ungefähr 30 Jahren. Lukas Kodon, Katarina Mrazkova und Martin Jenca, haben Aktivnagruppa im Jahr 2004 gegründet, weil sie über das Tanztheaters hinaus den Blickwinkel auf ungewöhnliche Techniken und Kunststile lenken wollten. Auf der Suche nach verkannten und vergessenen Welten entsteht ein Tanztheater, in dem jeder individuelle Geschichten entdecken kann. Aktivnagruppa nimmt auch am internationalen Projekt respect! teil.
Aktivnagruppa (Slow. Rep.)
Zum ersten Mal präsentiert die ungewöhnliche Performance-Gruppe Aktivnagruppa aus der Slowakischen Republik die Arbeit Trilogie dem Publikum in Münster. Die Produktion, die gerade auf dem Festival of Contemporary Arts ihre Premiere hatte, ist so vielfältig wie die künstlerischen Konzepte, die in die Arbeit eingeflossen sind. Intim Blok ist ein kleines Kunststück, frei wie die Gedanken, voller Fantasie. Der zweite Teil der Trilogie beschreibt die Geschichte eines Verlustes während der Jugend: Kinderreich. Und schließlich geht es um das Ende einer Beziehung von jungen Menschen im Alter von ungefähr 30 Jahren. Lukas Kodon, Katarina Mrazkova und Martin Jenca, haben Aktivnagruppa im Jahr 2004 gegründet, weil sie über das Tanztheaters hinaus den Blickwinkel auf ungewöhnliche Techniken und Kunststile lenken wollten. Auf der Suche nach verkannten und vergessenen Welten entsteht ein Tanztheater, in dem jeder individuelle Geschichten entdecken kann. Aktivnagruppa nimmt auch am internationalen Projekt respect! teil.
Sie kommen wirklich aus der Schweiz. Was sich hinter der Alm-Idylle wirklich verbirgt, lässt sich erahnen, wenn das humorvollste Trauerorchester der Welt aufspielt. Ultra-aufregend. So schön und so verrückt. International gefeiert. Die Dead Brothers singen Französisch, Deutsch und Englisch. Tragisch, komisch, berührend. Zum Feiern. Zum Heulen. Geschichten vom Leben und von der Liebe. Also von der Sehnsucht und damit irgendwie immer vom Tod. Die Schweizer spielen mit einer Leidenschaft, die die Stücke zu Hymnen werden lässt. Das neue Album Wunderkammer mischt Blues, Swing und Django-Edwards-Jazz mit träger Zigeunermusik, Country und Rock’n’Roll. Deutschlands Musik-Zeitschrift Spex ist begeistert: »…die beste ›La Paloma‹ Interpretation seit den großen Hamburger Jungs.« Da hat das letzte Stündlein noch lange nicht geschlagen.
Corroboration Dance (Südafrika)

Erstmalig in Europa: ShoSholoza. Das Corroboration Dance Ensemble aus dem Township Heidelberg bei Johannesburg probt in unseren Räumen drei Wochen lang für die Deutschlandtournee, um die Herzen der Zuschauer weiter im Sturm zu erobern. Der Choreograph Mandoza Redebe zählt zur Avantgarde der Künstler in Südafrika; er verbindet Stilelemente traditioneller Tänze mit den Rhythmen der Township-Kids. So entsteht ein Bühnenereignis, das die Magie afrikanischer Riten mit Spannung, Spielwitz und Heiterkeit verbindet. 15 junge Tänzerinnen und Tänzer, Musiker und Sängerinnen zeigen eine Symbiose verschiedener ethnischer Kulturen mit Pantsula-HipHop und Gumboots-Tanz. Dieser entstand vor mehr als 100 Jahren unter den schwarzen Bergarbeitern in den Goldminen Südafrikas als Geheimcode und zählt heute zur Folklore des Landes. Die Arbeiter hatten Sprechverbot und kommunizierten durch Klatschen auf die Gummistiefel. Der Name Shosholoza stammt von einem alten Zulu-Lied, das die Bergarbeiter am Morgen sangen. Die jungen Tänzer nutzen die alte Symbolik für einen Zeitsprung, für die Geschichte vom Kampf gegen die Apartheid. Sie bemalen die Gummistiefel, schminken ihre Gesichter und tragen dazu Schuluniformen.
Corroboration Dance (Südafrika)

Erstmalig in Europa: ShoSholoza. Das Corroboration Dance Ensemble aus dem Township Heidelberg bei Johannesburg probt in unseren Räumen drei Wochen lang für die Deutschlandtournee, um die Herzen der Zuschauer weiter im Sturm zu erobern. Der Choreograph Mandoza Redebe zählt zur Avantgarde der Künstler in Südafrika; er verbindet Stilelemente traditioneller Tänze mit den Rhythmen der Township-Kids. So entsteht ein Bühnenereignis, das die Magie afrikanischer Riten mit Spannung, Spielwitz und Heiterkeit verbindet. 15 junge Tänzerinnen und Tänzer, Musiker und Sängerinnen zeigen eine Symbiose verschiedener ethnischer Kulturen mit Pantsula-HipHop und Gumboots-Tanz. Dieser entstand vor mehr als 100 Jahren unter den schwarzen Bergarbeitern in den Goldminen Südafrikas als Geheimcode und zählt heute zur Folklore des Landes. Die Arbeiter hatten Sprechverbot und kommunizierten durch Klatschen auf die Gummistiefel. Der Name Shosholoza stammt von einem alten Zulu-Lied, das die Bergarbeiter am Morgen sangen. Die jungen Tänzer nutzen die alte Symbolik für einen Zeitsprung, für die Geschichte vom Kampf gegen die Apartheid. Sie bemalen die Gummistiefel, schminken ihre Gesichter und tragen dazu Schuluniformen.
Theater Sycorax (MS)

Das kraftvolle Sycorax-Team zeigt das temporeiche Stück über den täglichen Lebenskampf und über all das, was uns wirklich am Leben erhält. Der Ideologie der Leistungs- gesellschaft wird ein schillernder Spiegel vorgehalten, der auch die Tiefen der Seele zurückwirft. 13 Menschen ringen und rennen um Erfolg, Anerkennung und Liebe. Coaching, Controlling, Bewährungs- proben – Vorwärtskommen um jeden Preis? Der Kampf ist hart und macht atemlos. Aber in leisen Momenten kriecht die Frage unter die Haut, ob es da nicht doch noch etwas anderes gibt. Oder sind Träume und Sehnsüchte keine Wirklichkeit im Spiel des Lebens? Ein Raunen flirrt durch die Luft, ein zartes Engels- flügelrauschen, eine Ahnung von einem Himmel streift Lider und Rücken.
Theater Sycorax (MS)

Das kraftvolle Sycorax-Team zeigt das temporeiche Stück über den täglichen Lebenskampf und über all das, was uns wirklich am Leben erhält. Der Ideologie der Leistungs- gesellschaft wird ein schillernder Spiegel vorgehalten, der auch die Tiefen der Seele zurückwirft. 13 Menschen ringen und rennen um Erfolg, Anerkennung und Liebe. Coaching, Controlling, Bewährungs- proben – Vorwärtskommen um jeden Preis? Der Kampf ist hart und macht atemlos. Aber in leisen Momenten kriecht die Frage unter die Haut, ob es da nicht doch noch etwas anderes gibt. Oder sind Träume und Sehnsüchte keine Wirklichkeit im Spiel des Lebens? Ein Raunen flirrt durch die Luft, ein zartes Engels- flügelrauschen, eine Ahnung von einem Himmel streift Lider und Rücken.
Cactus Junges Theater (MS)
Die künstlerischen Leiter Barbara Kemmler und Alban Renz zeigen eine weitere Bestandsaufnahme ihres Projektes um drei jugendliche Roma und ein Mädchen aus Bosnien, das mit Mitteln von Film und Break- dance realisiert wurde. »Auf den Battles, die für Enes, Robbie, Nasuf und Melissa die Welt bedeuten, tan- zen die Kids aus dem Kosovo um ihr Leben. Da macht ihnen so schnell keiner was vor. ‚Ich tanze so schnell ich kann ‘ heißt denn auch ihr sym- pathisch chaotisches Stück, mit dem die Jugendlichen auf ihre Sorgen, Nöte, Hoffnungen und Träume zwischen drohender Abschiebung, Analphabetismus und Arbeitssuche aufmerksam machen und das doch viel mehr ist als ein tanztherapeu- tischer Befreiungsschlag. Zaghaft geführt von den Cactus-Machern Barbara Kemmler und Alban Renz entstand eine Collage, die erfrisch- end unlarmoyant zwischen unfrei- williger Komik und selbstironischem Augenzwinkern schwankt.« (WN, 13.6.2006)
Ausgezeichnetes Jugendtheater: Unter 170 Teilnehmern des Wettbe- werbs »Nachhaltige Entwicklung« in Zusammenarbeit mit der Bundes- zentrale für politische Bildung hat Cactus Junges Theater es mit der Produktion »Zungen« ins Finale ge- schafft. Am 7. September steht Münsters Junges Theater in Berlin vor der Jury auf der Bühne, die schließlich die drei Sieger kürt.
Cactus Junges Theater (MS)
Die künstlerischen Leiter Barbara Kemmler und Alban Renz zeigen eine weitere Bestandsaufnahme ihres Projektes um drei jugendliche Roma und ein Mädchen aus Bosnien, das mit Mitteln von Film und Break- dance realisiert wurde. »Auf den Battles, die für Enes, Robbie, Nasuf und Melissa die Welt bedeuten, tan- zen die Kids aus dem Kosovo um ihr Leben. Da macht ihnen so schnell keiner was vor. ‚Ich tanze so schnell ich kann ‘ heißt denn auch ihr sym- pathisch chaotisches Stück, mit dem die Jugendlichen auf ihre Sorgen, Nöte, Hoffnungen und Träume zwischen drohender Abschiebung, Analphabetismus und Arbeitssuche aufmerksam machen und das doch viel mehr ist als ein tanztherapeu- tischer Befreiungsschlag. Zaghaft geführt von den Cactus-Machern Barbara Kemmler und Alban Renz entstand eine Collage, die erfrisch- end unlarmoyant zwischen unfrei- williger Komik und selbstironischem Augenzwinkern schwankt.« (WN, 13.6.2006)
Ausgezeichnetes Jugendtheater: Unter 170 Teilnehmern des Wettbe- werbs »Nachhaltige Entwicklung« in Zusammenarbeit mit der Bundes- zentrale für politische Bildung hat Cactus Junges Theater es mit der Produktion »Zungen« ins Finale ge- schafft. Am 7. September steht Münsters Junges Theater in Berlin vor der Jury auf der Bühne, die schließlich die drei Sieger kürt.
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