Stephanie Thiersch/ mouvoir (Köln)

VIDEO O. Hirschberg, Tom Schreiber
MUSIK Joseph Suchy B.
LICHT/TECHN. LEITUNG Ansgar Kluge
BÜHNE Eberhard Weible
KOSTÜM Kostüm
DRAMATURGIE Andrea Heller
PRODUKTIONSLEITUNG Christine Florackr
KONZEPT/REGIE/CHOREOGRAFIE Stephanie Thiersch
ASSISTENZ Alexandra Naudet
PRODUKTION mouvoir
KOPRODUKTION tanzhaus NRW
IN KOOPERATION mit Festival Temps d’Images und Freihandelszone – ensemblenetzwerk köln
GEFÖRDERT DURCH Kultur 2000 der Europäischen Union und das Institut Francais mit den Partnern arte-Europäischer Kultur-kanal, coolibri u.?a. Kunst-stiftung NRW, dem Ministerpräsidenten des Landes NRW, Kulturamt der Stadt Düsseldorf, Kulturamt der Stadt Köln, Fonds Darste





»Einem Menschen, dem nichts pein- lich ist, der hat auch keine Geheim- nisse. Ich brauch ’ne Therapie oder ’nen Lottogewinn. Wenn das raus- kommt, dann ist der Teufel los. Also es war so?…« Das sind Sätze, die nach Leben klingen. Nach Tragik im kleinen Alltag. Nach Komik im großen Lebenslauf. Zum ersten Mal ist die preisgekrönte Inszenierung Ge- schichten?+ unseres langjährigen Kooperationspartners, des fringe ensembles, bei uns zu sehen. Sechs Biographien zwischen Deutschland Ost und West. Voller Lebendigkeit. Mit Brüchen, mit Dramatik. Zugrunde liegt die Idee, Menschen erzählen zu lassen. Dabei zu sein, wenn sie versuchen, sich und die Welt zu verstehen. Beim Festival Theaterzwang 2006 wurde David Fischer der Darsteller- preis 2006 für seine herausragende Leistung in Frank Heuels Insze- nierung verliehen: In der Begründung der Jury heißt es: »David Fischer überzeugt durch Bühnenpräsenz und hohe Präzision der Darstellung. Er wählt einen liebevollen, warmherzigen Zugang zur Figur und zeigt zugleich seine schauspielerische Distanz. So offenbart er ihre Skurrilität und Abgründigkeit ohne sie bloßzustel- len. Diese besondere sprachliche und spielerische Leistung ermöglicht es, seine Figuren authentisch und unmittelbar zu erleben.«
Sie sind Münsters Dreigestirn. Die Könige unter den Kabarettisten. Sie dürfen abrechnen. Und das genüs- slich. Nach dem überwältigendem Erfolg in 2005 (»Storno ironisiert auf Nobelpreisniveau«, Westfälische Nachrichten) haben sich Harald Funke, Thomas Philipzen und Jochen Rüther an die Jahresab- rechnung 2006 gemacht. Das Doping fand 365 Tage lang mit Eigenhirnextrakt aus politischen Pannen und menschlichen Klein- katastrophen statt. Frisch verlebte 545600 Jahresminuten sind auf 90 energiegeladene Kabarettminuten komprimiert. Das Publikum stürmt seit der Premiere die Säle und die Presse schlägt vor Begeisterung verbale Purzelbäume, wenn in Storno das Politkabarett-Duo Funke & Rüther auf das Multitalent Philipzen trifft.