Branko Simic (Hamburg) – Landschaften

20.10.2007

Landschaften

Branko Simic (Hamburg)

Ja, Sie kriegen alles was Sie wollen, das Persönliche, das Allerintimste, alles was weh tut… all die Träume und Traumata, bis in die letzte Zelle des Hirns aufgearbeitete Schwächen. In aller Öffentlichkeit machen wir uns angreifbar, verletzlich… es wird nichts verheimlicht…

Drei in Deutschland lebende Künstler aus Bosnien und Herzegowina packen aus. Ein heikles Unterfangen – über Erinnerungsbruchstücke, Synchronisationsversuche und unzureichende Kommentare. Die erzählten Wege führen in eine individuelle Realität, in der sich Imaginäres und Reales vermischen und Zwischenwelten aus Fakten und Träumen entstehen. Das Ergebnis ist ein klangvolles Chaos. Pure Musik und widersprüchliche Vielstimmigkeit.
Der Theaterregisseur Branko Šimi? (“Ritzen”), die Schauspielerin Vernesa Berbo und der visuelle Künstler Jons Vukorep sind zu Kriegsbeginn aus Ex-Jugoslawien nach Deutschland geflohen. Sie unternehmen diesen eindringlichen dokumentarisch-fiktiven Erinnerungsversuch, der das Persönliche mit dem Globalen konfrontiert.

„Landschaften – Synchronisation der Fluchtwege“ ist ein dokumentarisch-fiktiver Erinnerungsversuch. Die Rekonstruktion der Fluchtwege ist der Ausgangspunkt. Die erzählten Wege führen in eine individuelle Realität, in der sich das Imaginäre und Reale vermischen. Es entstehen Zwischenwelten aus Fakten und Träumen, Erinnerungen und Nie-Ausgesprochenem, die das Persönliche mit dem Globalen konfrontieren: “…Ja, Sie kriegen alles was Sie wollen, das Persönliche, das Allerintimste, alles was weh tut … all die Träume und Traumata, bis in die letzte Zelle des Hirns aufgearbeitete Schwächen. In aller Öffentlichkeit  machen wir uns angreifbar, verletzlich…es wird nichts verheimlicht….”
Die dokumentarischen Berichte werden live übersetzt und kommentiert, ergänzt durch Bilder und Musik, Erinnerungsstücke werden wieder gefunden und entstaubt. Zum 15. Jahrestag des Kriegsbeginns in Bosnien und Herzegowina ist „Landschaften – Synchronisation der  Fluchtwege“ nicht nur Bestandsaufnahme, sondern Rückblick und Ausblick auf eine Realität zwischen den Welten. 

Ein Projekt von und mit: Vernesa Berbo, Jons Vukorep, Branko Šimi?
Regie: Branko Šimi?
Co-Regie: Jons Vukorep
Dramaturgie: Insa Popken
Video: Lisa Böffgen
Kamera: Sandra Merseburger

Branko Simic (Hamburg) – Landschaften

19.10.2007

Landschaften

Branko Simic (Hamburg)

Ja, Sie kriegen alles was Sie wollen, das Persönliche, das Allerintimste, alles was weh tut… all die Träume und Traumata, bis in die letzte Zelle des Hirns aufgearbeitete Schwächen. In aller Öffentlichkeit machen wir uns angreifbar, verletzlich… es wird nichts verheimlicht…

Drei in Deutschland lebende Künstler aus Bosnien und Herzegowina packen aus. Ein heikles Unterfangen – über Erinnerungsbruchstücke, Synchronisationsversuche und unzureichende Kommentare. Die erzählten Wege führen in eine individuelle Realität, in der sich Imaginäres und Reales vermischen und Zwischenwelten aus Fakten und Träumen entstehen. Das Ergebnis ist ein klangvolles Chaos. Pure Musik und widersprüchliche Vielstimmigkeit.
Der Theaterregisseur Branko Šimi? (“Ritzen”), die Schauspielerin Vernesa Berbo und der visuelle Künstler Jons Vukorep sind zu Kriegsbeginn aus Ex-Jugoslawien nach Deutschland geflohen. Sie unternehmen diesen eindringlichen dokumentarisch-fiktiven Erinnerungsversuch, der das Persönliche mit dem Globalen konfrontiert.

„Landschaften – Synchronisation der Fluchtwege“ ist ein dokumentarisch-fiktiver Erinnerungsversuch. Die Rekonstruktion der Fluchtwege ist der Ausgangspunkt. Die erzählten Wege führen in eine individuelle Realität, in der sich das Imaginäre und Reale vermischen. Es entstehen Zwischenwelten aus Fakten und Träumen, Erinnerungen und Nie-Ausgesprochenem, die das Persönliche mit dem Globalen konfrontieren: “…Ja, Sie kriegen alles was Sie wollen, das Persönliche, das Allerintimste, alles was weh tut … all die Träume und Traumata, bis in die letzte Zelle des Hirns aufgearbeitete Schwächen. In aller Öffentlichkeit  machen wir uns angreifbar, verletzlich…es wird nichts verheimlicht….”
Die dokumentarischen Berichte werden live übersetzt und kommentiert, ergänzt durch Bilder und Musik, Erinnerungsstücke werden wieder gefunden und entstaubt. Zum 15. Jahrestag des Kriegsbeginns in Bosnien und Herzegowina ist „Landschaften – Synchronisation der  Fluchtwege“ nicht nur Bestandsaufnahme, sondern Rückblick und Ausblick auf eine Realität zwischen den Welten. 

Ein Projekt von und mit: Vernesa Berbo, Jons Vukorep, Branko Šimi?
Regie: Branko Šimi?
Co-Regie: Jons Vukorep
Dramaturgie: Insa Popken
Video: Lisa Böffgen
Kamera: Sandra Merseburger

Vierplus Theater (MS) – Nacht 3_6_9

17.10.2007

Nacht 3_6_9

Vierplus Theater (MS)

Wenn der Gesang der Nachtigall der Soundtrack von Alltäglichkeit wird, dann ist Tag Nacht. Wie leben Nachtmenschen, die Tageslicht gegen Kunstlicht eingetauscht haben? Was tun sie, wenn der Großteil der Bevölkerung träumend in den Betten liegt?
Das Theaterstück Nacht 3_6_9 des jungen Münsteraner Ensembles Vierplus erzählt von einer Parallelgesellschaft, die zwischen boomender Nachtkultur, liberalisierten Öffnungszeiten und der Flexibilisierung unserer Arbeitszeit stetig wächst. Die Geschöpfe der Nacht sind schon lange nicht mehr Ungeheuer und Unholde, sondern Nachtschichtler, Partygänger und Karrieremenschen. Sie bewohnen den Teil von Mitternacht bis Sonnenaufgang unserer Lebenswelt aus 7 x 24 Stunden. Paulina, Karen und Ferdinand bleiben wach – in Berlin, Zürich und Münster, wenn die Nacht am tiefsten ist.

12,- € / 6,50 €
 
ES SPIELEN Carsten Bender, Vera Molitor, Silvia Schwab
REGIE UND KONZEPT Nelly-Thea Köster
ASSISTENZ Jule Balandat
DRAMATURGIE Peter Wallgram
MUSIK Manna Horsting
BÜHNE Kristin Knothe
KOSTÜME Lena Wolf
ASSISTENZ Christian Meyer
REQUISITEN Paula Müller
LICHT Ikenna Okegwo
FILME Günther Franke (Berlin), Sersch Hinkelmann (Münster),
PROJEKTIONEN/SCHNITT Clara Bausch
DESIGN Marie Hartrampf
ÖFFENTLICHKEIT Peter Grasemann (Kai Freyer www.vierplus-theater.de)
GEFÖRDERT VON NRW Landesbüro Freie Kultur, der Ministerpräsident des Landes Nordrhein
UNTERSTÜTZT VON Kreativ Haus, Münster; Cactus –

Vierplus Theater (MS) – Nacht 3_6_9

16.10.2007

Nacht 3_6_9

Vierplus Theater (MS)

Wenn der Gesang der Nachtigall der Soundtrack von Alltäglichkeit wird, dann ist Tag Nacht. Wie leben Nachtmenschen, die Tageslicht gegen Kunstlicht eingetauscht haben? Was tun sie, wenn der Großteil der Bevölkerung träumend in den Betten liegt?
Das Theaterstück Nacht 3_6_9 des jungen Münsteraner Ensembles Vierplus erzählt von einer Parallelgesellschaft, die zwischen boomender Nachtkultur, liberalisierten Öffnungszeiten und der Flexibilisierung unserer Arbeitszeit stetig wächst. Die Geschöpfe der Nacht sind schon lange nicht mehr Ungeheuer und Unholde, sondern Nachtschichtler, Partygänger und Karrieremenschen. Sie bewohnen den Teil von Mitternacht bis Sonnenaufgang unserer Lebenswelt aus 7 x 24 Stunden. Paulina, Karen und Ferdinand bleiben wach – in Berlin, Zürich und Münster, wenn die Nacht am tiefsten ist.

12,- € / 6,50 €
 
ES SPIELEN Carsten Bender, Vera Molitor, Silvia Schwab
REGIE UND KONZEPT Nelly-Thea Köster
ASSISTENZ Jule Balandat
DRAMATURGIE Peter Wallgram
MUSIK Manna Horsting
BÜHNE Kristin Knothe
KOSTÜME Lena Wolf
ASSISTENZ Christian Meyer
REQUISITEN Paula Müller
LICHT Ikenna Okegwo
FILME Günther Franke (Berlin), Sersch Hinkelmann (Münster),
PROJEKTIONEN/SCHNITT Clara Bausch
DESIGN Marie Hartrampf
ÖFFENTLICHKEIT Peter Grasemann (Kai Freyer www.vierplus-theater.de)
GEFÖRDERT VON NRW Landesbüro Freie Kultur, der Ministerpräsident des Landes Nordrhein
UNTERSTÜTZT VON Kreativ Haus, Münster; Cactus –

Cactus Junges Theater (MS) – Skol

13.10.2007

Skol

Cactus Junges Theater (MS)

Erste Alkoholerfahrungen und Flatrate-Parties, lustige Besäufnisse und Abstürze, dramatische Alkoholvergiftungen und harmlose Gelage. Harald Redmer (fringe ensemble/phoenix5) hat ein hochprozentiges Ensemblespiel rund um die legalisierte Volksdroge inszeniert. Sieben theatererfahrene Jugendliche und junge Erwachsene präsentieren die ganze Spannbreite – vom Abstinenzler bis zum Alkoholkarriereristen. SKOL! Die Produktion basiert auf Interviews mit Jugendlichen
und Anonymen Alkoholikern. Obwohl Alkoholismus ein bedrückendes gesellschaftliches Phänomen ist, wagen sich die jungen Akteure frech und frei, leicht und musikalisch an das Thema heran. Mit rhythmischen Einlagen, Szenen und überraschenden Assoziationen nähern sie sich der allgegenwärtigen Kultur des Trinkens und dem Umgang mit Alkohol.

12,- € / 6,50 €
 
ES SPIELEN S. Spitzer, I. Okegwo, L. Manglus, M. Nahrmann, K. Sandmann, J. Carneim, A.
REGIE/DRAMATURGIE H. Redmer
MUSIK Ensemble
MUSIK. BERATUNG H. Buntjer
BÜHNE H. Salomon
LICHT V. Sippel
REGIEASSISTENZ A. Barczyk
BEWERBUNGSTRAINING J. Suermann
KÜNSTLERISCHE LEITUNG B. Kemmler, A. Renz
IN KOOPERATION MIT Jungtheater-Werkstatt Münster e. V., Jib, Pumpenhaus, Drogenhilfe Münster gefördert von Kulturamt der Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Münster – Voll ist out, Vereinigte IKK, NRW Landesbüro Freie Kultur, Cibaria
GEFÖRDERT DURCH das Land NRW Landesbüro Freie Kultur mit Mitteln des Ministerpresidenten des Landes NRW

Cactus Junges Theater (MS) – Skol

12.10.2007

Skol

Cactus Junges Theater (MS)

Erste Alkoholerfahrungen und Flatrate-Parties, lustige Besäufnisse und Abstürze, dramatische Alkoholvergiftungen und harmlose Gelage. Harald Redmer (fringe ensemble/phoenix5) hat ein hochprozentiges Ensemblespiel rund um die legalisierte Volksdroge inszeniert. Sieben theatererfahrene Jugendliche und junge Erwachsene präsentieren die ganze Spannbreite – vom Abstinenzler bis zum Alkoholkarriereristen. SKOL! Die Produktion basiert auf Interviews mit Jugendlichen
und Anonymen Alkoholikern. Obwohl Alkoholismus ein bedrückendes gesellschaftliches Phänomen ist, wagen sich die jungen Akteure frech und frei, leicht und musikalisch an das Thema heran. Mit rhythmischen Einlagen, Szenen und überraschenden Assoziationen nähern sie sich der allgegenwärtigen Kultur des Trinkens und dem Umgang mit Alkohol.

12,- € / 6,50 €
 
ES SPIELEN S. Spitzer, I. Okegwo, L. Manglus, M. Nahrmann, K. Sandmann, J. Carneim, A.
REGIE/DRAMATURGIE H. Redmer
MUSIK Ensemble
MUSIK. BERATUNG H. Buntjer
BÜHNE H. Salomon
LICHT V. Sippel
REGIEASSISTENZ A. Barczyk
BEWERBUNGSTRAINING J. Suermann
KÜNSTLERISCHE LEITUNG B. Kemmler, A. Renz
IN KOOPERATION MIT Jungtheater-Werkstatt Münster e. V., Jib, Pumpenhaus, Drogenhilfe Münster gefördert von Kulturamt der Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Münster – Voll ist out, Vereinigte IKK, NRW Landesbüro Freie Kultur, Cibaria
GEFÖRDERT DURCH das Land NRW Landesbüro Freie Kultur mit Mitteln des Ministerpresidenten des Landes NRW

Cactus Junges Theater (MS) – Skol

11.10.2007

Skol

Cactus Junges Theater (MS)

Erste Alkoholerfahrungen und Flatrate-Parties, lustige Besäufnisse und Abstürze, dramatische Alkoholvergiftungen und harmlose Gelage. Harald Redmer (fringe ensemble/phoenix5) hat ein hochprozentiges Ensemblespiel rund um die legalisierte Volksdroge inszeniert. Sieben theatererfahrene Jugendliche und junge Erwachsene präsentieren die ganze Spannbreite – vom Abstinenzler bis zum Alkoholkarriereristen. SKOL! Die Produktion basiert auf Interviews mit Jugendlichen
und Anonymen Alkoholikern. Obwohl Alkoholismus ein bedrückendes gesellschaftliches Phänomen ist, wagen sich die jungen Akteure frech und frei, leicht und musikalisch an das Thema heran. Mit rhythmischen Einlagen, Szenen und überraschenden Assoziationen nähern sie sich der allgegenwärtigen Kultur des Trinkens und dem Umgang mit Alkohol.

12,- € / 6,50 €
 
ES SPIELEN S. Spitzer, I. Okegwo, L. Manglus, M. Nahrmann, K. Sandmann, J. Carneim, A.
REGIE/DRAMATURGIE H. Redmer
MUSIK Ensemble
MUSIK. BERATUNG H. Buntjer
BÜHNE H. Salomon
LICHT V. Sippel
REGIEASSISTENZ A. Barczyk
BEWERBUNGSTRAINING J. Suermann
KÜNSTLERISCHE LEITUNG B. Kemmler, A. Renz
IN KOOPERATION MIT Jungtheater-Werkstatt Münster e. V., Jib, Pumpenhaus, Drogenhilfe Münster gefördert von Kulturamt der Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Münster – Voll ist out, Vereinigte IKK, NRW Landesbüro Freie Kultur, Cibaria
GEFÖRDERT DURCH das Land NRW Landesbüro Freie Kultur mit Mitteln des Ministerpresidenten des Landes NRW

Cactus Junges Theater (MS) – Skol

10.10.2007

Skol

Cactus Junges Theater (MS)

Erste Alkoholerfahrungen und Flatrate-Parties, lustige Besäufnisse und Abstürze, dramatische Alkoholvergiftungen und harmlose Gelage. Harald Redmer (fringe ensemble/phoenix5) hat ein hochprozentiges Ensemblespiel rund um die legalisierte Volksdroge inszeniert. Sieben theatererfahrene Jugendliche und junge Erwachsene präsentieren die ganze Spannbreite – vom Abstinenzler bis zum Alkoholkarriereristen. SKOL! Die Produktion basiert auf Interviews mit Jugendlichen
und Anonymen Alkoholikern. Obwohl Alkoholismus ein bedrückendes gesellschaftliches Phänomen ist, wagen sich die jungen Akteure frech und frei, leicht und musikalisch an das Thema heran. Mit rhythmischen Einlagen, Szenen und überraschenden Assoziationen nähern sie sich der allgegenwärtigen Kultur des Trinkens und dem Umgang mit Alkohol.

12,- € / 6,50 €
 
ES SPIELEN S. Spitzer, I. Okegwo, L. Manglus, M. Nahrmann, K. Sandmann, J. Carneim, A.
REGIE/DRAMATURGIE H. Redmer
MUSIK Ensemble
MUSIK. BERATUNG H. Buntjer
BÜHNE H. Salomon
LICHT V. Sippel
REGIEASSISTENZ A. Barczyk
BEWERBUNGSTRAINING J. Suermann
KÜNSTLERISCHE LEITUNG B. Kemmler, A. Renz
IN KOOPERATION MIT Jungtheater-Werkstatt Münster e. V., Jib, Pumpenhaus, Drogenhilfe Münster gefördert von Kulturamt der Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Münster – Voll ist out, Vereinigte IKK, NRW Landesbüro Freie Kultur, Cibaria
GEFÖRDERT DURCH das Land NRW Landesbüro Freie Kultur mit Mitteln des Ministerpresidenten des Landes NRW

Theater Sycorax (MS) – Am anderen Ende ist der Himmel

06.10.2007

Am anderen Ende ist der Himmel

Theater Sycorax (MS)

Das madness & arts worldfestival II im Mai brillierte im vergangenen Jahr mit internationalem Programm und bekam eine überwältigende Resonanz. Das Weltfestival ist zu Ende, „but we are still mad ….“

13 Menschen ringen und rennen in den Rastern der Leistungsformate der westlichen Welt um Amerkennung, Erfolg und Liebe. Coaching, Controlling, Härtetests –  Vorwärtskommen um jeden Preis. Und für die Nebenwirkungen des Getrieben- und Verzweifeltseins werden selbstverständlich rezeptfreie Gegenmittel auf den Markt geworfen. Wenn Du funktionierst, funktioniert auch die Welt mit Dir – ist eine der Phrasen, die sich die werteprogrammierten Erfolgskämpfer selbst atemlos eindreschen. In leisen Momenten aber kriecht die Frage hoch, ob es da nicht doch noch etwas anderes gibt oder sind Träume und Wünsche keine Wirklichkeit im Spiel des Lebens? Ein Raunen flirrt durch die Luft, ein zartes Engelsflügelrauschen, eine Ahnung von einem Himmel streift Lider und Rücken.

„Die Regisseure Paula Artkamp und Manfred Kerklau halten der Ideologie der Leistungsgesellschaft einen präzisen, eine Stunde lang schillernden Spiegel vor, der auch die Tiefen der Seele zurückwirft. Dieser Spiegel schlägt die Zuschauer durch Worte und Bewegung in den Bann. Wem das nicht zu Herzen geht, der hat wohl keins.„ WN, 4.5.06

12,- € / 6,50 €
 
ES SPIELEN Andreas Bäumer, Andreas Balke, Johannes Bayer, Alexandra Brink, Gerrit Hübner, Mechtild Klockenbusch, Ulrike Laubrock, Daniela Platz, Annerose Schäfer, Konrad Schönberger, Guido Terbaum, Alexander Widey, Anja Wilhelms
REGIE/TEXTFASSUNG Paula Artkamp, Manfred Kerklau
RAUM Hans Salomon
KOSTÜME Bettina Zumdick
LICHT Volker Sippel
IN KOPRODUKTION MIT Theater im Pumpenhaus
GEFÖRDERT VON Kulturamt der Stadt Münster, Gesellschaft der Musik- und Theaterfreunde Münster- und des Münsterlandes e.V.

Sycorax – ein persönlicher Rückblick von Johannes Bayer

05.10.2007

Sycorax - ein persönlicher Rückblick von Johannes Bayer

10 Jahre Theater Sycorax – ein persönlicher Blick von Johannes Bayer*
* Johannes Bayer, Schauspieler von Theater Sycorax hat zusammen mit Jennifer Frost einen Vortrag erarbeitet. Er berichtet über seine Erfahrungen und Erlebnisse mit Theater Sycorax.
Am Freitag, 5.Oktober, um 21.30 Uhr gibt der Schauspieler einen Einblick in seine zehn Jahre Sycorax – nach der Aufführung von “Am anderen Ende ist der Himmel”
Der Eintrtt ist frei.

Eintritt frei /