bodytalk + Teatr Rozbark | BILDERZERSTÖRER

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Tanztheater mit Live-Musik | Fr. 18. September - So. 20. September | 20 Uhr

bodytalk + Teatr Rozbark

Münster / Bytom
BILDERZERSTÖRER

Bilder bestimmen unser Leben. Keine Chance, den Rahmen zu sprengen. Aber wieso lösen einige davon Aggressionen aus? Wer hat Wut auf Rot, Gelb und Blau? „Bildet Banden“, lautete eine Losung des radikalen Feminismus. Heute muss es heißen: „Bändigt Bilder“! Das Label bodytalk blickt zusammen mit den polnischen Kollegen vom Teatr Rozbark hinter die Farben. BILDERZERSTÖRER heißt ihr jüngster Tanztheaterabend mit Live-Musik. Was in der Wiedertäuferstadt natürlich das ultimative Passepartout ist. Nachgespürt wird den Motiven von „Überzeugungstätern“, die leibhaftig und gewalttätig Gemälde in Museen attackiert haben. Und die dadurch aus der Kunstwelt zurück in die Realität gefallen sind. Die Inszenierung ist der zweite Teil von bodytalks Performensch-Serie NetzHaut, die das Verhältnis von Köper und (Massen)medien beleuchtet. Eine Schnittstelle, die nicht nur Wunde, sondern auch Verheißung sein kann. Wer sagt, dass ein Attentat auf ein Bild nicht vielleicht einen Krieg verhindert?

Von Yoshiko Waki und Rolf Baumgart Von und mit Alexey Torgunakov | Amy Pender | Florencia Martina | Jan Paul Werge | Lia Beuchat | Martijn Joling | René Haustein | Piotr Mateusz Wach | Nanako Oizumi | Klaus Dilger | Mustafa Khalaf | Vicky Roters | Momoko Baumgart | Max Körner Eine Koproduktion von bodytalk mit Teatr Rozbark, Theater im Pumpenhaus, asphalt Festival. Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Kulturamt der Stadt Münster

 

LocalTicketing.de

Tickets:

Freitag, 18. September 2020 - 20 Uhr
Samstag, 19. September 2020 - 20 Uhr
Sonntag, 20. September 2020 - 20 Uhr

Im Vorverkauf: 14,- Euro / 9,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr

 

Cooperativa Maura Morales | WUNSCHKONZERT

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Klaus_Hander
Tanz | Fr. 11. September + Sa. 12. September | 20 Uhr

Cooperativa Maura Morales

Düsseldorf
WUNSCHKONZERT

Auf den Schultern dieser Frau lastet unendlich viel. Das Gewicht der Routine, das Blei der Vergangenheit, die Hoffnungslosigkeit der Zukunft – und diese einzige, große Sehnsucht: nicht aufzufallen. Im Stück „Wunschkonzert“ von Franz-Xaver Kroetz schauen wir in Echtzeit auf das leere Leben des „Fräulein Rasch“. Ohne Worte, ohne Erklärungen. Der Tänzer-Choreographin Maura Morales – die zuletzt unter anderem den wuchtigen #MeToo-Abend PHOBOS inszeniert hat – ist diese bittere Geschichte jahrelang nicht aus dem Kopf gegangen. Jetzt gelingt ihr das scheinbar Unmögliche: aus einem Nicht-Text ein Tanzstück zu machen. Und was für eins! Morales zeigt ihr Fräulein Rasch als kafkaeskes Insekt. Gefangen in einem Alltag voller beschnittener Träume und Zurückweisungen. Während gleich nebenan eine Traumwelt existiert, in der Freude oder sogar Lebenslust möglich sind. Was geschieht, wenn sich die beiden Sphären berühren – das erforscht die Künstlerin in einem wirklich magischen WUNSCHKONZERT.

Choreographie, Tanz und Regie Maura Morales Musik Michio Woirgardt Bühnenbild Claudio Capellini Dramaturgie Claudia Küppers Lichtgestaltung Niko Moddenborg Technische Einrichtung Frank Steinhöfer Kostüm Thi Nga Nguyên Kostümassistenz Melanie Hensler Eine Produktion der Cooperativa Maura Morales in Koproduktion mit theaterimballsaal und in Zusammenarbeit mit dem Festspielhaus St. Pölten Gefördert durch Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Kunststiftung NRW, MoveArts e.V.

 

LocalTicketing.de

Tickets:

Freitag, 11. September 2020 - 20 Uhr
Samstag, 12. September 2020 - 20 Uhr

Im Vorverkauf: 14,- Euro / 9,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr

 

Cactus Junges Theater / Cactus + | Robot

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Theater/Film | Sa. 29. August - So. 6. September | 20 Uhr / Aufführung mit Gebärdensprachdolmetscher: Mi. 2.September, 20 Uhr

Cactus Junges Theater / Cactus +

Münster
Robot

Fortschritt durch Technik. Das Mantra kennen wir seit den Tagen des Schwarzweißfernsehers. Und jetzt? Sind Digitalisierung und Künstliche Intelligenz das große Zukunftsding. Schön und Google. Bleibt die Frage: Wie geschützt ist die Firewall für Menschenwürde? Und haben Maschinen auch Humanismus drauf? Cactus Junges Theater will’s wissen. Besser heute als morgen. In ROBOT startet das Ensemble einen Dialog mit den selbstlernenden Systemen. Sucht nach dem richtigen Leben im virtuellen. Und beleuchtet den Beziehungsstress zwischen Bio- und Technologie. Regisseur Alban Renz bringt dazu den bekanntesten Sciencefiction-Autor der Welt ins Spiel, Isaac Asimov. Der wäre in diesem Jahr hundert geworden. Und hat als Pionier in futuristischen Fragen schon 1942 die sogenannten Robotergesetze erfunden. Deren Regel Null lautet: „Ein Roboter darf der Menschheit keinen Schaden zufügen“. Hoffen wir mal, dass die künftigen KI-Generationen das gespeichert haben.

Regie/Dramaturgie: Alban Renz, Skript: Renz & Team, Video-Regie: Laureen Laser, Choreografie: Sara Ranjana Häuser, Körpertraining: Mareike Fiege, Regieassistenz: Annika Möller, Adelina Meyer, Videotechnische Beratung: Sersch Hinkelmann, Kostüme: Bettina Zumdick, Kostümassistenz: Oskar Doussier, Bühne: Hans Salomon, Sprecherziehung/Stimmbildung: Sarah Christine Giese, Licht: Timo von der Horst, Henrik Ermeling, Musikalische Leitung: Renz & Team, Grafik/Fotografie: Erich Saar, PR: Rita Roring, Pressefotos: Ralf Emmerich, Gebärdensprachdolmetscher: manuvista SpielerInnen: Henri Kreyerhoff, Klea Mago, Oskar Doussier, Payam Yazdani, Ellen Bolz, Nina Jaunich, Lina Sternemann Eine Produktion von Cactus Junges Theater, in Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus, in Kooperation mit dem Jugendtheater-Werkstatt e.V. und dem JIB Gefördert: vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, kontinuierliche Förderung durch: Kulturamt der Stadt Münster, weitere Förderung: PJW unterstützt durch: Cibaria, Roadstop GmbH, Soroptimist International, SuperBioMarkt AG Dank an: Filmwerkstatt Münster

 

LocalTicketing.de

Tickets:

Samstag, 29. August 2020 - 20 Uhr
Sonntag, 30. August 2020 - 20 Uhr
Montag, 31. August 2020 - 20 Uhr
Dienstag, 1. September 2020 - 20 Uhr
Mittwoch, 2. September 2020 - 20 Uhr (mit Gebärdensprachdolmetscher)
Donnerstag, 3. September 2020 - 20 Uhr
Freitag, 4. September 2020 - 20 Uhr
Samstag, 5. September 2020 - 20 Uhr
Sonntag, 6. September 2020 - 20 Uhr

Im Vorverkauf: 11,- Euro / 6,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr

 

Burkhard Spinnen | Pandemie Gewinner

BSB 2019-005
BSB 2019-005
Lesung | Mi. 26. August | 20 Uhr

Burkhard Spinnen

Münster
Pandemie Gewinner

Gibt es Menschen, die von Corona profitieren? Natürlich gibt es die, Profiteure gibt es immer. Aber sie reden nicht gerne darüber, erst recht nicht öffentlich. Es ist ja auch kein Ruhmesblatt, mit überteuerten Atemschutzmasken oder als Internethändler im Lockdown gute Geschäfte zu machen. Aber neben denen, denen Corona in die Kasse gespielt hat, gibt es auch andere Menschen, deren ganz persönliche Pandemiebilanz positiv ausfällt. Der Münsteraner Schriftsteller Burkhard Spinnen hat nach ihnen gesucht und hat sie gefunden – und es waren mehr, als er anfangs vermutet hatte. Sie haben ihm ihre Geschichten erzählt, mit ihren eigenen Worten. Burkhard Spinnen wird einige davon wiedergeben. Er ist sich nicht sicher, ob man aus ihnen etwas lernen kann. Es reiche schon zu zeigen, dass selbst unter dem Druck der Seuche die Menschen verschieden bleiben. Und das scheint dem Autor der “Corona-Briefe” auch gut so.

Burkhard Spinnen lebt seit 1976 in Münster. Er hat über 30 Bücher geschrieben: Romane, Erzählungen, Kinderbücher und Essays, politische Kommentare und Glossen für Printmedien und den Rundfunk. Seit Beginn der Pandemie erscheinen seine „Corona-Briefe“ auf seiner Webseite www.burkhardspinnen.de

Produktion Burkhard Spinnen / Theater im Pumpenhaus

 

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Tickets:

Mittwoch, 26. August 2020 - 20 Uhr

Im Vorverkauf: 10,- Euro / 6,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr

 

RUE OBSCURE | Die Tür / force of habit

Die Tür Absage
Die Tür Absage
immersiver Parcours/Videoinstallation | Do. 27. - So. 30. August + Mi. 2. - Sa. 5. September | ab 17:30 Uhr | York Kaserne (48167 Münster)

RUE OBSCURE

Münster
Die Tür / force of habit

Wie die Zeit vergeht? Das fragen sich auch die Weltenbauer des Labels RUE OBSCURE. In gleich zwei neuen Arbeiten spüren sie Wandel und Verzweigungen nach. An einem außergewöhnlichen Ort, der sich selbst zwischen Vergangenheit und Zukunft sucht: in den ehemaligen KFZ-Hallen der York-Kaserne! Bevor dieses marode Areal bald zum modernen Wohnquartier umgebaut wird, entsteht hier die begehbare Installation DIE TÜR. Ein poetisch-lyrischer Erlebnis-Parcours, der – in bester RUE-OBSCURE-Manier – das Surreale und Magische in die Realität einfallen lässt. Der zum Eintauchen in eine andere Welt einlädt. So geheimnisvoll wie überraschend. Die Besucher bewegen sich darin einzeln. Und werden auf selbstgewählten Pfaden zu einer ganz neuen Wahrnehmung verführt. Auf demselben Gelände lässt der Filmkünstler Sven Stratmann die Videoinstallation FORCE OF HABIT entstehen. Auch die kehrt Seherwartungen radikal um. Und schafft so ihre eigene Zeit…

Konzept Anne Keller, Karina Behrendt, Katharina Kolar, Nadja Berkenkopf Regie und Skript Anne Keller Dramaturgie Katharina Kolar, Anne Keller Szenografie Karina Behrendt, Nadja Berkenkopf Spiel Carsten Bender, Sabeth Dannenberg, Katharina Kolar, Nils Müller Kostüm und Maske Bettina Zumdick Sound Hirzel Hirzelnsen Film Sven Stratmann Licht- und Tontechnik Felix Heinze, Nick Heedemann Kulissenbau Bernd Heitkötter Elektronik Sebastian Arnd Produktionsleitung Katharina Kolar Regie- und Produktionsassistenz Laura Will Ausstattungsassistenz Cathrin Cooley Beratung Interaction-Design Mathias Prinz Öffentlichkeitsarbeit Rita Roring Grafikdesign Jeanette Gramsch-Behrendt Vermittlungs-Formate Katharina Kolar, Anne Keller Eine Produktion von RUE OBSCURE in Koproduktion mit Theater im Pumpenhaus in Kooperation mit RESET e.V., Stadtbücherei Münster gefördert von Kulturamt der Stadt Münster, Sparkasse Münsterland Ost, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste unterstützt durch KonvOY GmbH, Kloster Bentlage, Künstlerdorf Schöppingen, Freundeskreis der Stadtbücherei Münster Dank an Schrieverhoff Gartencenter, KÜSTER Automotive GmbH, Universitäts- und Landesbibliothek Münster, Flohmarkthalle Münster, Burgtheater Lingen/Institut für Theaterpädagogik der Hochschule Osnabrück

 

LocalTicketing.de

Tickets für die folgenden Termine in der York-Kaserne (48167 Münster):

Donnerstag, 27. August 2020 - ab 17:30 Uhr
Freitag, 28. August 2020 - ab 17:30 Uhr
Samstag, 29. August 2020 - ab 17:30 Uhr
Sonntag, 30. August 2020 - ab 17:30 Uhr
Mittwoch, 2. September 2020 - ab 17:30 Uhr
Donnerstag, 3. September 2020 - ab 17:30 Uhr
Freitag, 4. September 2020 - ab 17:30 Uhr
Samstag, 5. September 2020 - ab 17:30 Uhr

Im Vorverkauf: 15,- Euro / 10,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr

Bitte beachten Sie: Die Veranstaltung ist nicht barrierefrei.

 

Bühnenbastard | #meharvey – and the Oscar goes to… jail!

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Theater | Do 30. April sowie Sa 2. und So 3. Mai, 20 Uhr

Bühnenbastard

Münster
#meharvey - and the Oscar goes to… jail!

BITTE BEACHTEN SIE: Auf Erlass der Landesregierung NRW werden zur Vermeidung der weiteren Verbreitung des Corona-Virus sämtliche Veranstaltungen bis auf Weiters abgesagt. Wir bemühen uns um Ersatztermine und werden diese sobald wie möglich hier bekanntgeben.

Er ist fett. Er ist mächtig. Und halb Hollywood geht vor ihm in die Knie. Harvey Weinstein, Filmproduzent. Berüchtigt als Bastard. 2017 öffentlich als Sexualstraftäter beschuldigt. Der weltweite Social-Media-Aufschrei #MeToo! beendet eine Karriere, die auf Gewalt gegründet war. Jetzt kehrt der gefallene Mann auf die große Bühne zurück. Mit einer Gala, die zugleich ein Testscreening ist – für einen Film über das eigene Leben. Im Theatersolo #MEHARVEY von und mit Tilman Rademacher versucht der Produzent, aus dem Skandal Profit zu schlagen. Sich zum Opfer eines hysterischen Feminismus zu erklären und den Thrill von Macht und Missbrauch zum Erfolgsrezept fürs nächste Mega-Movie umzumünzen. Das Stück führt ohne Denkverbote in die Grauzonen des Gewissens: Wo beginnt die geistige Mittäterschaft des Publikums? Und darf man sich noch die Filme des „Oscar“-Machers ansehen? Im Februar 2020 wird Harvey Weinstein von einem New Yorker Gericht schuldig gesprochen. Näher dran am Zeitgeschehen geht nicht.

Mit Tilman Rademacher Regie Shaun Fitzpatrick Buch, Produktion Tilman Rademacher / Bühnenbastard Video Sersch Hinkelmann Bühnenbild Hans Salomon Technik Timo von der Horst, Lennart Aufenvenne Plakat, Fotos Erich Saar Filmschauspiel Lotta Kuss mit den Stimmen von Judith Suermann, Sarah Christine Giese, Carsten Bender, Andreas Ladwig in Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus Förderer Kulturamt der Stadt Münster

 

Karten direkt kaufen:  

Donnerstag, 30.04.2020 - 20 Uhr
Samstag, 02.05.2020 - 20 Uhr
Sonntag, 03.05.2020 - 20 Uhr

Karten Abendkasse: 16,-€ / 10,-€

Formation Silvia Jedrusiak | menschendinge

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Theater | Fr 24., Sa 25. und So 26. April, 20 Uhr

Formation Silvia Jedrusiak

Münster
menschendinge

BITTE BEACHTEN SIE: Auf Erlass der Landesregierung NRW werden zur Vermeidung der weiteren Verbreitung des Corona-Virus sämtliche Veranstaltungen bis auf Weiters abgesagt. Wir bemühen uns um Ersatztermine und werden diese sobald wie möglich hier bekanntgeben.

Krempel oder Kostbarkeit? Schrott oder Schatz? Jede und jeder hat solche Dinge zuhause. Gegenstände, die eigentlich entsorgt gehören. Aber sich gegen das Wegwerfen sträuben. Weil Erinnerung in ihnen steckt. Weil sie mit Geschichten von gelebtem Leben geladen sind. Klar liegt der Wert im Auge des Besitzers – was dem einen teuer ist, sieht für den anderen aus wie Tand. Gewiss ist nur: Wenn Raum für Neues entstehen soll, führt am Kehraus kein Weg vorbei. Im Stück MENSCHENDINGE der Formation Silvia Jedrusiak treffen sich drei Performer aus verschiedenen Generationen, um das Loslassen zu lernen. Wobei das persönliche Verhältnis zu den Dingen spannungsreich auf die Beziehungen untereinander durchschlägt. Konflikte bleiben eben nicht aus, wenn Trennungen anstehen. Regisseurin Jedrusiak (ELTERNSCHAU) glückt hier „eine lebendige, bildhafte Inszenierung“ (Westfälische Nachrichten). Mit einer großen Frage im Zentrum: Wie schaffen wir es, verschiedene Sichtweisen zu akzeptieren? Auf Menschen und Dinge…

Trailer ansehen

Spiel Emmanuel Edoror, Marie-Laure Fiaux, Matthias Maat Künstlerische Leitung und Regie Silvia Jedrusiak Partner in Crime Christina Flick Choreografie  Marcela Ruiz Quintero Dramaturgie Constantin Hochkeppel Musik Ata Güner Bühne Hans Salomon Kostüme Tina Toeberg  Regieassistenz LauraFrölich  Produktionsmanagement Silvia Jedrusiak, Tamara Malcher Grafik/Fotografie Erich Saar PR/Öffentlichkeitsarbeit Rita Roring 

Eine Produktion von Formation Silvia Jedrusiak in Koproduktion mit Theater im Pumpenhaus in Kooperation mit Uni FOLKWANG, Studiengang Physical Theatre gefördert durch das Kulturamt der Stadt Münster, dem NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, der Kulturstiftung Matrong, der Kunststiftung NRW unterstützt von Cibaria

www.silvia.jedrusiak.eu

 

Karten direkt kaufen:  

Freitag, 24.04.2020 - 20 Uhr
Samstag, 25.04.2020 - 20 Uhr
Sonntag, 26.04.2020 - 20 Uhr

Karten Abendkasse: 16,-€ / 10,-€

Eko Supriyanto | IBU IBU BELU: Bodies of Borders

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Tanz | Fr 17. und Sa 18. April, 20 Uhr

Eko Supriyanto

Indonesien
IBU IBU BELU: Bodies of Borders

BITTE BEACHTEN SIE: Auf Erlass der Landesregierung NRW werden zur Vermeidung der weiteren Verbreitung des Corona-Virus sämtliche Veranstaltungen bis auf Weiters abgesagt. Wir bemühen uns um Ersatztermine und werden diese sobald wie möglich hier bekanntgeben.

Der indonesische Star-Choreograph Eko Supriyanto kehrt zurück! Zuletzt war der Publikumsliebling mit seiner CRY-JAILOLO-Trilogie im Pumpenhaus zu sehen. Mit Stücken, die staunenswerte Tauchgänge zum Bewahrenswerten seiner Heimat unternommen haben. Sei es die bedrohte Unterwasser-Pracht. Oder die tänzerische Tradition. In seiner jüngsten Inszenierung IBU IBU BELU: BODIES OF BORDERS führt Supriyanto diese Fusion von künstlerischer Schönheit und politischer Dringlichkeit fort. Der Mann, der schon mit Größen wie John Adams, Peter Sellars und Madonna gearbeitet hat, erforscht mit der lokalen Bevölkerung von Timor-Leste den Likurai. Einen Tanz, der nach alter Sitte von Frauen vollführt wurde, um die Männer nach dem Krieg willkommen zu heißen. Supriyanto holt ihn ins Heute. Beleuchtet in einer überraschenden Choreographie mit fünf Tänzerinnen die gemeinsame Geschichte der Nachbar-Völker von Indonesien und Timor-Leste. Und die Auswirkungen von Grenzen. Auf Körper, Geist und Erinnerung.

Tanz Evie Anika Novita Nalle, Adriyani Sindi Manisa Hale, Yunita Dahu, Angela Levenia Leki, Feliciana Soares, Marlince ratu Dabo Choreographie Eko Supriyanto Lichtdesign Jan Maertens Komposition Dimawan Krisnowoadji Kostümdesign Vivi Ng Dramaturg Renee Sariwulan Manager Isa Natadiningrat Produktionsleitung Sadiah Boonstra Probenassistenz Riyo Tulus Pernando Produktion EkosDance Company Executive producer Ratnasari Langit Pitu

In Koproduktion mit Asia TOPA, Theater im Pumpenhaus, SPRING Festival, Performing Arts Meeting in Yokohama Regional Government Belu und Komunitas Salihara.

 

Karten direkt kaufen:  

Freitag, 17.04.2020 - 20 Uhr
Samstag, 18.04.2020 - 20 Uhr

Karten Abendkasse: 17,-€ / 11,-€

José Navas / Compagnie Flak | WINTERREISE

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Tanz mit Live-Musik | Mi 8. April, 20 Uhr

José Navas / Compagnie Flak

Kanada
Winterreise

BITTE BEACHTEN SIE: Auf Erlass der Landesregierung NRW werden zur Vermeidung der weiteren Verbreitung des Corona-Virus sämtliche Veranstaltungen bis zum 19. April 2020 abgesagt.

José Navas ist verliebt in diesen Liederzyklus. Und das schon lange. In seinem Solo PERSONAE hat sich der Tänzerchoreograph aus Montreal vor Zeiten bereits dem „Leiermann“ gewidmet – dem finalen Stück aus Schuberts „Winterreise“, der Erzählung vom alten Bettler, den die Hunde anknurren. Jetzt endlich bringt Navas die komplette WINTERREISE auf die Bühne! Begleitet von Piano und Tenor. Als tänzerisches Solo. Was nur konsequent ist. Zum einen verfolgt der gebürtige Venezolaner seinen künstlerischen Weg seit vielen Jahren allein. Mit Stücken wie MINIATURES oder RITES, die auch erfolgreich im Pumpenhaus liefen. Zum anderen ist der Schubert’sche Wanderer ja ebenfalls ein Einzelgänger. José Navas findet einen Seelenverwandten, an dem sich wachsen lässt. Auf tänzerischer Tour-de-Force, mit den Stationen Einsamkeit, Entfremdung und Erleuchtung. Die Presse in Kanada überschlug sich. Sah „eine Reise von stiller Schönheit“, „ein ergreifendes Stück, durchdrungen von Menschlichkeit und purer Emotion“.

Choreograf und Tänzer José Navas Musik Winterreise von Franz Schubert (Text von Wilhelm Müller) Klavier Francis Perron Tenor Jacques-Olivier Chartier Lichtdesign Marc Parent Technische Leitung Guillaume Brisebois-Houët Kostüme Sonya Bayer, L’Atelier de couture Sonya B & Nathon Kong Executive Producer und Entwicklung Adrien Bussy Produktion Compagnie Flak

Compagnie Flak bedankt sich bei dem Canada Council for the Arts für seine Unterstützung bei der Tournee .Auch den Spendern des Creation Fund von José Navas/Compagnie Flak sowie dem Conseil des Arts et des Letters du Québec, Conseil des Arts de Montréal, dankt die Compagnie Flak herzlich.

 

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Mittwoch, 08.04.2020 - 20 Uhr

Karten Abendkasse: 17,-€ / 11,-€

fringe ensemble | RAUSCHEN

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Absage Fringe
Theater | Sa 4. April, 20 Uhr

fringe ensemble

Bonn
RAUSCHEN

BITTE BEACHTEN SIE: Auf Erlass der Landesregierung NRW werden zur Vermeidung der weiteren Verbreitung des Corona-Virus sämtliche Veranstaltungen bis zum 19. April 2020 abgesagt. Wir bemühen uns um Ersatztermine und werden diese sobald wie möglich hier bekanntgeben.

Hören Sie es? Das Rauschen. Den Sound unserer Welt. Auf allen Kanälen, aus allen Rohren, daheim oder draußen: es rauscht. Der Strom von Informationen, Bildern, Messages und Meinungen reißt nicht ab. Schwillt an zum vielstimmigen Overkill oder plätschert dahin. Je nach Gemüts- und Weltlage hell oder dunkel grundiert. Mal piano, mal forte fortissimo. Jeder filtert in seiner eigenen Bubble aus diesem White Noise, was der Wahrnehmung entspricht. Kämpft darum, den Überblick zu behalten. Oder stellt auf Durchzug. Mit einem internationalen Team von Künstlerinnen und Künstlern fasst das fringe ensemble dieses Phänomen in einen Abend, der die bestürmende Gleichzeitigkeit der Gegenwart erfahrbar macht. Auf der Bühne entsteht ein Gesamtkunstrausch, schillernd zwischen faszinierender Überforderung der Sinne und mitreißendem Genuss von Stimmen, Sounds und Bildern. „Eine in jeder ästhetischen und gedanklichen Hinsicht bemerkenswerte Aufführung!“ (General-Anzeiger Bonn).

Mit Alejandra Jenni, Nicole Kersten, Manuel Klein, Bettina Marugg, Tony Ouédraogo Regie Frank Heuel  Bühne, Kostüme, Video Annika Ley Musik, Sound Ömer Sarıgedik Dramaturgie Harald Redmer Eine Produktion von fringe ensemble/Rauschen GbR und phoenix5. Gefördert von: Kunststiftung NRW, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Stadt Münster, Bundesstadt Bonn, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

 

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Samstag, 04.04.2020 - 20 Uhr

Karten Abendkasse: 16,-€ / 10,-€