Eko Supriyanto (Indonesien) | SALT

salt_photo-by_david-fajar_2
salt_photo-by_david-fajar_1
salt_photo-by_eko-wahyudi_3
Tanz, Deutsche Erstaufführung | So 3.12., 20.00 Uhr

Eko Supriyanto

Indonesien
SALT

Auch solo ist der Mann eine Wucht. Im dritten Teil seiner Jailolo-Trilogie gehört die Bühne nach zwei Gruppenarbeiten nun allein Eko Supriyanto. Und dabei zeigt der international tourende Tänzer-Choreograf, weshalb ein Peter 
Sellars unbedingt mit ihm arbeiten und eine Madonna ihn auf der Drowned World-Tour an Bord haben wollte. Keiner fusioniert Folklore und Vision, Pop und Eleganz wie Supriyanto. In SALT lässt er die volle Bandbreite seiner Prägungen schillern: javanesische Tänze. Balinesische Einflüsse. Westliche Kunst. Und nicht zu vergessen: Tauch-Erfahrung von Kindheit an. Thematisch schließt SALT an sein Erfolgsstück CRY JAIOLO an. Es geht um die submarine Welt der indonesischen Inseln. Mit ihrem ganz eigenen Rhythmus. Ihrer Schwerelosigkeit. Ihrer verschobenen Perspektive. Unter der Oberfläche forscht der Künstler nach seinem kulturellen Erbe. Entfesselt die volle Kraft der Elemente. Und lässt Erde und Wasser kollidieren wie Tradition und Moderne.

Choreografie Eko Supriyanto Licht, Scenografie Jan Maertens Komposition Dimawan Krisnowo Adji Kostüme Oscar Lawalata Künstlerische Beratung Arco Renz Probenleiter/Bühnen Manager Dionisius W. Anggara Aji, R. Danang Cahyo W. Tour Manager/Sound Operator Eko Wahyudi Fotor David Fajar Manager Isa Natadiningrat Produzent Keni Soeriaatmadja Co-Produktions Partner Ekosdance Foundation, Indonesia, West Halmahera Regency, Indonesia, deSingel Internationale Kunstcampus, Belgium, Mou­son­turm, Germany, AsiaTOPA, Australia, NuArt Sculpture Park, Indonesia Diese Aufführung wird ermöglicht durch das EUROPALIA ARTS FESTIVAL INDONESIA

14,- € / erm. 9,- €

6-Zylinder (Münster) | Jetzt auch konisch!

6-zylinder_andreas-löchte_jetzt-auch-konisch_presse_1
6-zylinder_elly-kemper_jetzt-auch-konisch_2_2
6-zylinder_simon-engelbert_jetzt-auch-konisch_3_3
Konzert | Fr 1. + Sa 2.12.2017, 20.00 Uhr

6-Zylinder

Münster
Jetzt auch konisch!

Andere gehen auf Tour. Sie kommen auf Touren. Die 6-Zylinder sind zurück! Die Münsteraner A-cappella-Combo mit Erstzulassungsdatum `83 schafft es irgendwie, Jahr für Jahr runderneuert zu erscheinen. Ein Oldtimer ohne Verschleiß im Antrieb. Vermutlich hält Singen jung. Und Humor haben erst recht. Denn dafür sind die fünf Herren mit der sonoren Bass-, Bariton- und Tenor-Lage schließlich bekannt und bewundert: für schweinekomische Coverversionen von Klassikern der Rock-, Pop-, Country- oder Schnulzen-Geschichte. Die werden nicht einfach veralbert. Sondern westfälisch getunt. Bis sie ihr wahres Gesicht zeigen. Beispiel: die variantenreichen Verbeugungen vor dem heimischen Sandstein („Sandstein Reggae“, „Walking on Sandstein“, „Let the Sandstein in“). Oder ihre Version von Americas Galopp-Hymne „Horse with no name“. Die schreit ja geradezu danach, in die Hauptstadt des Dressur-Reitens umgetopft zu werden. Voller Groove. Very charming. Sehr komisch (oder auch konisch). 6-zylindrisch eben!

Mit Winne Voget, Thomas Michaelis, Roland Busch, Hermann-Josef Gerritschen, Henrik Leidreiter

www.6-zylinder.de

Reservierungen über das Pumpenhaus sind nicht mehr möglich. Eventuelle Rücklaufkarten gibt es an der Abendkasse.
Einige wenige Karten gibt es noch im WN-Ticketshop oder bei Jörgs CD Forum.

21,- € / erm. 17,- €

6-Zylinder (Münster) | Jetzt auch konisch!

6-zylinder_andreas-löchte_jetzt-auch-konisch_presse_1
6-zylinder_elly-kemper_jetzt-auch-konisch_2_2
6-zylinder_simon-engelbert_jetzt-auch-konisch_3_3
Konzert | Fr 1. + Sa 2.12.2017, 20.00 Uhr

6-Zylinder

Münster
Jetzt auch konisch!

Andere gehen auf Tour. Sie kommen auf Touren. Die 6-Zylinder sind zurück! Die Münsteraner A-cappella-Combo mit Erstzulassungsdatum `83 schafft es irgendwie, Jahr für Jahr runderneuert zu erscheinen. Ein Oldtimer ohne Verschleiß im Antrieb. Vermutlich hält Singen jung. Und Humor haben erst recht. Denn dafür sind die fünf Herren mit der sonoren Bass-, Bariton- und Tenor-Lage schließlich bekannt und bewundert: für schweinekomische Coverversionen von Klassikern der Rock-, Pop-, Country- oder Schnulzen-Geschichte. Die werden nicht einfach veralbert. Sondern westfälisch getunt. Bis sie ihr wahres Gesicht zeigen. Beispiel: die variantenreichen Verbeugungen vor dem heimischen Sandstein („Sandstein Reggae“, „Walking on Sandstein“, „Let the Sandstein in“). Oder ihre Version von Americas Galopp-Hymne „Horse with no name“. Die schreit ja geradezu danach, in die Hauptstadt des Dressur-Reitens umgetopft zu werden. Voller Groove. Very charming. Sehr komisch (oder auch konisch). 6-zylindrisch eben!

Mit Winne Voget, Thomas Michaelis, Roland Busch, Hermann-Josef Gerritschen, Henrik Leidreiter

www.6-zylinder.de

Reservierungen über das Pumpenhaus sind nicht mehr möglich. Eventuelle Rücklaufkarten gibt es an der Abendkasse.
Einige wenige Karten gibt es noch im WN-Ticketshop oder bei Jörgs CD Forum.

21,- € / erm. 17,- €

Martin Kohlstedt | Konzert

martin-kohlstedt_foto_j_1
martin-kohlstedt_photocredit_peter_runkewitz_4
kohlstedt__foto_peter-runkewitz_2
martin-kohlstedt_photocredit_mike_zenari_3
Konzert | Do 30.11.2017, Einlass: 20.00 Uhr / Beginn 20.30 Uhr

Martin Kohlstedt

Strom

Die Musik von Martin Kohlstedt lässt sich nicht beschreiben, ohne elementar zu werden. Töne, die wie schillernde Partikel im trüben Wasser schweben und jederzeit jäh wieder fortgerissen werden können. Synthie-Klänge, die unterm Piano-Himmel rauschen wie ein unberechenbarer Bachlauf. Keine Frage, Kohlstedt ist als Komponist eine Naturwucht. Nach zwei Solo-Klavier-Alben – „Tag“ und „Nacht“ betitelt – geht der gebürtige Thüringer jetzt mit seiner jüngsten Platte „Strom“ auf Tour. Die befreit sich forciert von allen Konventionen des Instruments. Und integriert Elektro und Effekte mittlerweile so selbstverständlich ins Spiel, als wären’s nur weitere Tasten auf der schwarzweißen Klaviatur. Kohlstedt begreift Partituren nie als festgeschrieben. Sondern als fortwährende Verhandlung. Vor allem live ist das ein Erlebnis! In seiner aggressiven Direktheit macht sich der Künstler beim Konzert verletzlich. Und lässt die Musik ganz im elektrisierenden Jetzt aufgehen.

VVK 18,- € / AK 22,- €

Eko Supriyanto (Indonesien) | Cry Jailolo

cry-jailolo_pandji-vasco-dagama_2_2
cry-jailolo_hedeto-maezawa_1
cry-jailolo_pandji-vasco-dagama_3
Tanz | Sa 25.11.2017, 20.00 Uhr

Eko Supriyanto

Indonesien
Cry Jailolo

Der Mann ist der Shootingstar der indonesischen Tanzszene. Ein Crossover-Choreograph, der sich problemlos zwischen Pop und Klassik, Hochkultur und Folklore bewegt. Eko Supriyanto hat schon in den Opern von John Adams getanzt, für Großmeister Peter Sellars gearbeitet, das Broadway-Musical „Der König der Löwen“ beraten und bei Madonnas „Drowned World“-Tour mitgemischt. Apropos versunkene Welten. Supriyantos außergewöhnliches Projekt CRY JAILOLO ist im indonesischen West Halmera entstanden – einer der schönsten Tauchgegenden des Planeten. Leider akut bedroht von Massentourismus und Dynamitfischen. Mit sieben Performern vom Stamm der Sahu hat sich Supriyanto von der submarinen Pracht inspirieren lassen. Von Korallenriffen und Fischschwärmen. CRY JAILOLO ist ein Manifest der schwindenden Schönheit. Der Künstler übersetzt dazu traditionelle Tänze wie den Legu Salai in eine gegenwärtige Choreographie. Mehr noch: In eine futuristische Vision. Die Zukunft des Tanzes liegt unter Wasser!

Choreography Eko Supriyanto Dance Gaudentius Aldo Talubun, Greatsia Yobel Yunga, Fernandito Wangelaha, Gerry Gerardo Bella, Noveldi Bontenan, Arzhy Lefry Noky, Fernando Migar Composer Setyawan Jayantoro Scenography & Light Iskandar K. Loedin Costumes Retno Tan Dramaturgy Arco Renz Manager Isa Natadiningrat Production Jala adolphus, Ekosdance company

14,- € / erm. 9,- € // Diese Vorstellung ist bereits ausgebucht. Eventuelle Rücklaufkarten gibt es an der Abendkasse.

Katrhin Passig (Münster) | Late-Night-Lesung

Lesung | Mo 20.11.2017, 21.00 Uhr

Kathrin Passig

Münster
Late-Night-Lesung

Das Germanistische Institut der Uni Münster setzt seine Poetikdozentur fort: Die Autorin, Journalistin und Bloggerin Kathrin Passig, die u.a. den Ingeborg-Bachmann-Preis in Klagenfurt (2006) und den Johann-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay (2016) verliehen bekam, wird in diesem Herbst drei öffentliche Vorlesungen halten mit dem Titel Das arme Internet: Wie es eine ganz neue Literatur hervorbringen sollte und was es stattdessen macht sowie in einer Late-Night-Lesung im Pumpenhaus aus ihren Werken vortragen.
Das arme Internet: Seit Jahrzehnten soll es eine ganz neue Literatur hervorbringen, und seit Jahrzehnten weigert es sich nicht nur, sondern steht dem Hervorbringen von Romanen sogar aktiv im Weg. Darauf hat Jonathan Franzen gerade wieder in seiner Rede zur Entgegennahme des Frank-Schirrmacher-Preises hingewiesen. Um diese Geschichte des Scheiterns geht es im ersten Teil der Poetikdozentur. Der zweite handelt von der Frage, ob in dieser Zeit vielleicht etwas ganz anderes entstanden ist. Im dritten werden die Schreibenden betrachtet. Sind es andere Menschen mit anderen Schreibtechniken als die, die ihre Romane handschriftlich oder an der Schreibmaschine verfasst haben? – Münster kann sich auf drei Abende lebendiger Gegenwartsliteratur freuen!

Kathrin Passig (* 1970) lebt und arbeitet in Berlin. Ihre Arbeiten, haben neue Maßstäbe sowohl im Bereich der Essayistik als auch in der Literaturkritik gesetzt, unter anderem durch die Gründung der ‚Zentralen Intelligenz Agentur‘ und die Erfindung der ‚Automatischen Literaturkritik‘ per ‚Riesenmaschine‘. Ihr Sieg in Klagenfurt 2006 war eine Sensation. Sie hat u.a. mit Holm Friebe, Wolfgang Herrndorf und Sascha Lobo zusammengearbeitet, ist auch als Übersetzerin bekannt (u.a. der „Chronicles“ des Literaturnobelpreisträgers Bob Dylan) und kann programmieren. Sie ist Mitautorin eines „Lexikons des Unwissens“, eines Ratgebers „Dinge geregelt kriegen ohne einen Funken Selbstdisziplin“ und eines Handbuches für Sadomasochisten. Zu ihren jüngsten Publikationen zählen „Standardsituationen der Technologiekritik“ (Suhrkamp: Berlin 2013) und eine 5481-seitige E-Book-Ausgabe des „Techniktagebuch“-Gemeinschaftsblogs (2017).

Eintritt frei

ISTANBUL FRIENDS | See the world through my eyes / Dünyaya Gözlerimden Bak (20h)

see-the-world_2_iraz-taşkın_2
see-the-world_1_iraz-taşkın_1
see-the-world_4_iraz-taşkın_3
Theater | Fr 17.11., 21.00 Uhr + Sa 18.11., 20.00 Uhr

fringe ensemble / Theater D22

See the world through my eyes / Dünyaya Gözlerimden Bak

SEE THE WORLD THROUGH MY EYES ist der Name eines Theaterprojektes, das aus sehr ungewöhnlichen Perspektiven auf das Phänomen Krieg schaut. Wir sehen mit den Augen eines Grenzsoldaten, der das Eindringen ins eigene Land von Fremden verhindern soll und sich dabei in eine erotisch konnotierte Abhängigkeit manövriert, mit denen eines Drohnenpiloten, der aus seinem sicheren Büro im Westen eine Drohne steuernd Bomben auf Kriegsgebiete im Osten wirft, und liegen mit einem Kriegsveteranen, den das Trauma seiner eigenen Taten nicht ruhen lässt, in einem Krankenbett und wohnen seinem Versuch eines Dialogs mit einer Fliege bei. Kittsteins Sprache kreiert hier innere Monologe im Sinne des stream of consciousness und gewährt uns einen schonungslosen wie überraschenden Blick auf und in die Welt. Der Stoff ist gerade in der Türkei hochaktuell und aber auch in Form und Inhalt so ungewöhnlich, dass er sich löst von einer direkten und damit platten Kriegsanklage.

In Zusammenarbeit mit dem Theater D22 Texte von Lothar Kittstein Regie Frank Heuel Mit Can Kulan, Berkay Ateş, Emir Çubukçu

Istanbul Friends
15.11. – 18.11. im Pumpenhaus

Die Politik spielt verrückt. Das Theater spielt dagegen an. Regisseur Frank Heuel (fringe ensemble) hat während eines Istanbul-Aufenthalts die widerständige freie Szene am Bosporus entdeckt – und mit Institutionen wie Kumbaraci50 eine Reihe deutsch-türkischer Gemeinschaftsarbeiten angeschoben. Drei davon zeigen wir jetzt unter dem Titel „Istanbul Friends“ als Festival. In SEE THE WORLD THROUGH MY EYES nach Texten von Lothar Kittstein folgt der Zuschauer unter anderem einem Drohnenpiloten auf mörderischer Mission im sicheren Kommandoraum. LOST IN LANGUAGE erzählt von einer jungen Kurdin, die seit ihrer Kindheit zwischen Deutschland, Anatolien und Istanbul nomadisieren musste – begleitet vom ständigen Gefühl des Fremdseins. Und in ZWISCHENHALT entwirft Autor Mirza Metin eine beckettsche Situation an einer Bushaltestelle im Nirgendwo – absurd komisch! Außerdem zeigt der Münsteraner Tuğsal Moğul („Halbstarke Halbgötter“) Auszüge seines jüngsten Werks DIE TÜRKISCHE DIVA. Let’s meet friends!

12,- € / erm. 8,- €

ISTANBUL FRIENDS | Lost in Language (19.30h)

lost-in-language-_-2_©sinem-poyraz-kopie_2
lost-in-language-_-4_©sinem-poyraz-kopie_4
lost-in-language-_-1a_©sinem-poyraz-kopie_1
lost-in-language-_-3_©sinem-poyraz-kopie_3
Theater | Mi 15. + Fr 17.11., 19.30 Uhr

fringe ensemble / Theater Kumbaraci50

Lost in Language / Dilde Kayboluş

Lost in Language / Dilde Kayboluş beruht auf einer realen Biographie einer heute in Istanbul lebenden 32-jährigen Kurdin (nennen wir sie B.), die mit ihrer Familie im Alter zwischen 6 und 12 Jahren als Flüchtling in Deutschland lebte, dann zurück in die Türkei ging und dort zwischen Anatolien und Istanbul bis zum 20. Lebensjahr hin und her wechselte. Die Familie gehört den Aleviten an, B. selber ist in Deutschland protestantisch getauft, bezeichnet sich als Atheistin. Ihr Lebenslauf liest sich wie ein nomadisches Wandern zwischen Welten. Die einzelnen Welten waren und sind auch immer voneinander unterscheidbare Sprachräume, in die sie sich ständig einfinden musste. Diese Prozesse sind geprägt vom Gefühl des Fremd- und Ausgeschlossen-Sein und vom ständigen Versuch, sich die Sprachräume anzueignen, um heimisch zu werden oder zumindest nicht aufzufallen.

Theaterperformance in Zusammenarbeit mit dem Theater Kumbaraci50
Mit Berfin Zenderlioglu, Gülhan Kadim, Laila Nielsen Raum Annika Ley Regie Frank Heuel

Im Anschluss:
21.00 Uhr Vorstellung See the world through my eyes / Dünyaya Gözlerimden Bak

Doppelticket für beide Vorstellungen: 15,- € / erm. 10,- €
Reservierungen für das Doppelticket telefonisch unter 0251.233443

Istanbul Friends
15.11. – 18.11. im Pumpenhaus

Die Politik spielt verrückt. Das Theater spielt dagegen an. Regisseur Frank Heuel (fringe ensemble) hat während eines Istanbul-Aufenthalts die widerständige freie Szene am Bosporus entdeckt – und mit Institutionen wie Kumbaraci50 eine Reihe deutsch-türkischer Gemeinschaftsarbeiten angeschoben. Drei davon zeigen wir jetzt unter dem Titel „Istanbul Friends“ als Festival. In SEE THE WORLD THROUGH MY EYES nach Texten von Lothar Kittstein folgt der Zuschauer unter anderem einem Drohnenpiloten auf mörderischer Mission im sicheren Kommandoraum. LOST IN LANGUAGE erzählt von einer jungen Kurdin, die seit ihrer Kindheit zwischen Deutschland, Anatolien und Istanbul nomadisieren musste – begleitet vom ständigen Gefühl des Fremdseins. Und in ZWISCHENHALT entwirft Autor Mirza Metin eine beckettsche Situation an einer Bushaltestelle im Nirgendwo – absurd komisch! Außerdem zeigt der Münsteraner Tuğsal Moğul („Halbstarke Halbgötter“) Auszüge seines jüngsten Werks DIE TÜRKISCHE DIVA. Let’s meet friends!

12,- € / erm. 8,- €

ISTANBUL FRIENDS | See the world through my eyes / Dünyaya Gözlerimden Bak (21h)

see-the-world_2_iraz-taşkın_2
see-the-world_1_iraz-taşkın_1
see-the-world_4_iraz-taşkın_3
Theater | Fr 17.11., 21.00 Uhr + Sa 18.11., 20.00 Uhr

fringe ensemble / Theater D22

See the world through my eyes / Dünyaya Gözlerimden Bak

SEE THE WORLD THROUGH MY EYES ist der Name eines Theaterprojektes, das aus sehr ungewöhnlichen Perspektiven auf das Phänomen Krieg schaut. Wir sehen mit den Augen eines Grenzsoldaten, der das Eindringen ins eigene Land von Fremden verhindern soll und sich dabei in eine erotisch konnotierte Abhängigkeit manövriert, mit denen eines Drohnenpiloten, der aus seinem sicheren Büro im Westen eine Drohne steuernd Bomben auf Kriegsgebiete im Osten wirft, und liegen mit einem Kriegsveteranen, den das Trauma seiner eigenen Taten nicht ruhen lässt, in einem Krankenbett und wohnen seinem Versuch eines Dialogs mit einer Fliege bei. Kittsteins Sprache kreiert hier innere Monologe im Sinne des stream of consciousness und gewährt uns einen schonungslosen wie überraschenden Blick auf und in die Welt. Der Stoff ist gerade in der Türkei hochaktuell und aber auch in Form und Inhalt so ungewöhnlich, dass er sich löst von einer direkten und damit platten Kriegsanklage.

In Zusammenarbeit mit dem Theater D22 Texte von Lothar Kittstein Regie Frank Heuel Mit Can Kulan, Berkay Ateş, Emir Çubukçu

Im Vorfeld:
19.30 Uhr Vorstellung Lost in Language / Dilde Kayboluş

Doppelticket für beide Vorstellungen: 15,- € / erm. 10,- €
Reservierungen für das Doppelticket telefonisch unter 0251.233443

Istanbul Friends
15.11. – 18.11. im Pumpenhaus

Die Politik spielt verrückt. Das Theater spielt dagegen an. Regisseur Frank Heuel (fringe ensemble) hat während eines Istanbul-Aufenthalts die widerständige freie Szene am Bosporus entdeckt – und mit Institutionen wie Kumbaraci50 eine Reihe deutsch-türkischer Gemeinschaftsarbeiten angeschoben. Drei davon zeigen wir jetzt unter dem Titel „Istanbul Friends“ als Festival. In SEE THE WORLD THROUGH MY EYES nach Texten von Lothar Kittstein folgt der Zuschauer unter anderem einem Drohnenpiloten auf mörderischer Mission im sicheren Kommandoraum. LOST IN LANGUAGE erzählt von einer jungen Kurdin, die seit ihrer Kindheit zwischen Deutschland, Anatolien und Istanbul nomadisieren musste – begleitet vom ständigen Gefühl des Fremdseins. Und in ZWISCHENHALT entwirft Autor Mirza Metin eine beckettsche Situation an einer Bushaltestelle im Nirgendwo – absurd komisch! Außerdem zeigt der Münsteraner Tuğsal Moğul („Halbstarke Halbgötter“) Auszüge seines jüngsten Werks DIE TÜRKISCHE DIVA. Let’s meet friends!

12,- € / erm. 8,- €

ISTANBUL FRIENDS | Zwischenhalt / Aradurak / Rawestgeharaf (19.30h)

zwischenhalt_7_foto_nazım-serhat-fırat_4
zwischenhalt_9_foto_nazım-serhat-fırat_5
Theater | Mi 15.11., 21.00 Uhr + Do 16.11., 19.30 Uhr

fringe ensemble / ŞERMOLA PERFORMANS

Zwischenhalt / Aradurak / Rawestgeharaf

Der kurdische Autor und Schauspieler Mirza Metin hat einen starken Text über die aktuelle Situation in der Türkei geschrieben. An einer Bushaltestelle im Nirgendwo treffen sich ein Türke, ein Kurde und ein Deutscher – alle drei auf der versuchten Flucht in den Westen und unfähig die jeweils anderen zu verstehen. Trotz der verzweifelten Situation voll der Komik!

Von Mirza Metin
In Zusammenarbeit mit ŞERMOLA PERFORMANS
Mit İlker Abay, Mirza Metin, David Fischer Regie Frank Heuel

Im Anschluss um 21.00 Uhr:
Auszug aus SEZEN AKSU – DIE TÜRKISCHE DIVA von Tuğsal Moğul

Istanbul Friends
15.11. – 18.11. im Pumpenhaus

Die Politik spielt verrückt. Das Theater spielt dagegen an. Regisseur Frank Heuel (fringe ensemble) hat während eines Istanbul-Aufenthalts die widerständige freie Szene am Bosporus entdeckt – und mit Institutionen wie Kumbaraci50 eine Reihe deutsch-türkischer Gemeinschaftsarbeiten angeschoben. Drei davon zeigen wir jetzt unter dem Titel „Istanbul Friends“ als Festival. In SEE THE WORLD THROUGH MY EYES nach Texten von Lothar Kittstein folgt der Zuschauer unter anderem einem Drohnenpiloten auf mörderischer Mission im sicheren Kommandoraum. LOST IN LANGUAGE erzählt von einer jungen Kurdin, die seit ihrer Kindheit zwischen Deutschland, Anatolien und Istanbul nomadisieren musste – begleitet vom ständigen Gefühl des Fremdseins. Und in ZWISCHENHALT entwirft Autor Mirza Metin eine beckettsche Situation an einer Bushaltestelle im Nirgendwo – absurd komisch! Außerdem zeigt der Münsteraner Tuğsal Moğul („Halbstarke Halbgötter“) Auszüge seines jüngsten Werks DIE TÜRKISCHE DIVA. Let’s meet friends!

12,- € / erm. 8,- €